Von edel bis preisgünstig

Arbeitsplatten für die Küche: Die Qual der Wahl unter vielen Materialien

(djd/pt). Eine neue Küche ist eine Investition in die Zukunft und bei der Planung gilt es einiges zu entscheiden. Dazu gehört zum Beispiel die Auswahl der Arbeitsplatte, die wohl das meistbeanspruchte Element einer Küche ist. Auf ihr werden Lebensmittel zubereitet, aber auch mal heiße Töpfe abgestellt. Daher ist es wichtig, dass die Arbeitsplatte nicht nur optisch zu den Küchenmöbeln passt, sondern dass die Oberfläche auch robust, hitzebeständig und einfach zu reinigen ist. Heute kann man aus einer Vielzahl an Materialien, Mustern und Farben auswählen.

Natursteine – robust und edel

Edle Hingucker sind zum Beispiel hitze-, schnitt- und kratzunempfindliche Arbeitsplatten aus Naturstein wie Granit, Marmor und Schiefer. „Besonders robust und langlebig ist Granitstein. Er ist leicht zu reinigen und wird in vielen Farbvarianten angeboten“, weiß Marko Steinmeier, Chefeinkäufer bei KüchenTreff, einer Einkaufsgemeinschaft von bundesweit mehr als 275 inhabergeführten Küchenstudios und Fachmärkten. Ein Nachteil von Natursteinen sei allerdings, dass sie relativ empfindlich gegenüber Säuren – wie etwa von Obst – sind.

Problemlos zu reinigen und sehr pflegeleicht seien hingegen Arbeitsplatten aus Quarzkomposit, welche bis zu 93 Prozent aus natürlichem Quarz bestehen und in einer Vielzahl von Ausführungen angeboten werden.

Natürlicher Look mit Holz

Zu den beliebten Materialien gehört auch Holz beziehungsweise Holzdekore, welche der Küche einen natürlichen und wohnlichen Eindruck geben. „Kratzer oder Flecken sind auf einer Massivholzarbeitsplatte jedoch schnell sichtbar, daher sollte man zum Arbeiten immer ein Schneidbrett benutzen“, rät Küchenexperte Steinmeier. Preisgünstig und bei den Kunden sehr beliebt seien Schichtstoffarbeitsplatten, die es zum Beispiel auch in sehr vielen Holzdekoren gibt.

„Im Trend liegen zudem Arbeitsplatten aus Glas und Keramik. Glas wirkt modern und extravagant, ist hitzebeständig und benötigt nur wenig Pflege“, so Steinmeier. Der Vorteil von Keramikarbeitsplatten wiederum sei, dass sie extrem robust, hygienisch, fleckresistent und hitzebeständig sind. Außerdem stehen sehr viele Farben zur Auswahl.

Vielseitige Solarlüftung

(djd). Da eine Solarlüftung mit Photovoltaikzelle keinen Anschluss ans Stromnetz benötigt, kann sie ohne Hilfe eines Elektroinstallateurs von jedem selbst eingebaut werden, der etwas handwerkliches Geschick besitzt. Schon ab 990 Euro ist die Technik, die frische Luft und Wärme alleine mit Sonnenkraft erzeugt, günstig zu beziehen und macht sich binnen kurzer Zeit bezahlt. Mehr Informationen gibt es unter www.twinsolar.de.

Wenn der Stress zu Herzen geht

Beschwerden ernst nehmen und natürlich behandeln

(djd/pt). Stress am Arbeitsplatz, Ärger in der Beziehung, Reizüberflutung durch Medien – der moderne Alltag ist immer häufiger mit belastenden Lebenssituationen gespickt. Auf Ärger reagieren Menschen verschieden: Magenbeschwerden, Verspannungen oder Depressionen können die Folge sein. Auch Herzbeschwerden können durch Stress ausgelöst werden. Dabei kommt es zu sogenannten Extrasystolen – Herzschlägen außerhalb der natürlichen Reihe. Sie entstehen beim raschen Umschalten auf Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, wie ein kurzes Stottern. In vielen Fällen sind diese Extrasystolen harmlos, organische Ursachen sollten jedoch von einem Facharzt ausgeschlossen werden.

Herzgesundheit unterstützen

Bei vielen Stressgeplagten drückt sich die Anspannung durch Bluthochdruck aus, der lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Der Druck belastet jedoch mit der Zeit die Gefäße und kann zu ernsthaften Schäden führen. Daher ist es sinnvoll, die Herzgesundheit rechtzeitig zu unterstützen. Zahlreiche Studienergebnisse weisen darauf hin, dass spezielle Pflanzenkombinationen einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System erzielen können. Extrakte aus Ginkgo biloba sollen hierbei erweiternd auf die Gefäße wirken. Auszüge aus Ginkgo, Mistel und Weißdorn können die Durchblutung der Organe ankurbeln, so dass Sauerstoff und Nährstoffe rascher an ihre Bestimmungsorte transportiert werden. Natürliche Kombipräparate wie etwa „Cefavora NE“ in Tropfenform sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit auch zum Langzeiteinsatz geeignet.

Herz und Psyche in Verbindung

Das Herz ist mehr als nur ein Lebensmotor – es ist über das vegetative Nervensystem eng mit dem Gefühlsleben verknüpft und reagiert auf psychischen Druck. Mediziner empfehlen, negative Emotionen nicht zu verdrängen, sondern therapeutische Hilfe zu suchen. Zudem sollte jeder Anspannungsphase eine entsprechende Erholungsphase folgen, sonst gerät der Mensch aus dem Takt. Stressgeplagte können anhand von Yoga, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung lernen, zu mehr innerer Ausgeglichenheit zu finden.

Sommerzeit ist Renovierungszeit

Wohngesundheit fängt bei der Auswahl der Materialien an

Große Ratgeberaktion per Chat mit führenden Experten

Donnerstag, 26. Juni 2014

www.experten-im-chat.de

von 16 bis 17 Uhr

Für das Wohnzimmer wünschen Sie sich schon lange einen Tapetenwechsel? Ihre Holzmöbel auf der Terrasse oder Ihr Gartenzaun können einen frischen Anstrich vertragen? Wenn nicht jetzt – wann dann: Die Sommerferien sind die beste Zeit, um Haus und Garten zu modernisieren. Besonders viel Spaß macht dies mit der ganzen Familie. Kinder sind meist mit Begeisterung beim Heimwerken dabei und lernen schnell.

Doch haben Sie bereits ähnliche Erfahrungen gesammelt: Tagsüber streichen Sie die Wände des Wohnzimmers und am Abend plagen Sie starke Kopfschmerzen? Die intensiven Gerüche, die der frisch lackierte Türrahmen abgibt, nehmen Ihnen buchstäblich die Luft zum Atmen? Wenn es Ihnen schon einmal so ergangen ist, könnte die Ursache in den verwendeten Farben und Lacken liegen.

Immer noch sind lösemittelhaltige Produkte gang und gäbe, obwohl es schon lange Alternativen auf rein natürlicher Basis gibt. Denn wer möchte, dass sein Kind etwa am Schreibtisch oder bei den Spielgeräten im Garten mit Chemikalien in Kontakt kommt? Wenn auch Sie die Sommermonate für Verschönerungen rund um Haus und Garten nutzen möchten, sind wohngesunde Materialien eine gute Wahl.

Welche Möglichkeiten es gibt und worauf zu achten ist, zeigt unser Chat am 26. Juni 2014. Sie erhalten Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen: Wo kann ich mich über Inhaltsstoffe bei Farben, Lacken und anderen Heimwerkermaterialien informieren? Welche Mittel auf natürlicher Basis sind für welchen Verwendungszweck geeignet? Wie lassen sich Gartenmöbel wieder aufhübschen? Wie kann ich hochwertige Hölzer, vom Fußboden bis zur Arbeitsplatte in der Küche, pflegen? Was ist beim Anstreichen von Kinderspielsachen und Spielgeräten im Garten zu beachten? Wie kann ich Kinder zum Mitmachen motivieren, damit das Renovieren zum fröhlichen Familien-Happening wird?

Vorsicht bei Gewährleistungsausschluss

(djd). Verkäufer fordern in aller Regel im Wohnungs-Kaufvertrag den Ausschluss der Gewährleistung. Stellen sich im Nachhinein Mängel heraus, trägt dann der Käufer das Risiko. „Etwas anderes gilt nur, wenn der Verkäufer einen ihm bekannten Mangel arglistig verschwiegen hat – doch das ist in den seltensten Fällen nachzuweisen“, warnt BSB-Vertrauensanwalt Wendelin Monz. Er empfiehlt eine Vertragsprüfung beispielsweise durch einen Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbundes e.V, der unter www.bsb-ev.de weitere Informationen und Adressen bereithält.

Hübsche Männer bekommen eher Wagniskapital

Frauen sind mit ihren Geschäftsideen oftmals weniger erfolgreich

pte20140320004 – Weniger attraktive Männer und Frauen haben es schwerer, Investoren für ihre Start-ups zu finden. Das schlussfolgern Forscher des Massachusetts Institute of Technology http://web.mit.edu aus einer Feldstudie und Experimenten. Demnach haben gut aussehende Männer viel mehr Erfolg, Wagniskapital für ihr neues Unternehmen zu bekommen als Frauen und weniger ansprechend aussehende Männer.

Fünf Minuten oft entscheidend

Die Präsentation der Geschäftsidee bei Investoren, die oft nur fünf Minuten dauert, hängt laut der Untersuchung somit von Aussehen und Geschlecht ab. So hatten männliche Unternehmer mit einer 60-prozentigen Wahrscheinlichkeit mehr Erfolg in entsprechenden Präsentations-Wettbewerben bei Wagniskapital-Investoren – unter ansonsten gleichen Umständen. Äußerliche Attraktivität soll zudem bei Männern zu einer 36 Prozent höheren Erfolgsrate verhelfen.

Außerdem führten die Forscher Labor-Experimente unter kontrollierten Bedingungen durch. Dabei stellten entweder männliche oder weibliche Stimmen in einem Video denselben Geschäftsplan vor. Die Zuschauer wählten dabei zu 68 Prozent von Männern präsentierte Pläne. Wobei natürlich hier die Frage ist, ob diese Zuschauer genauso entscheiden wie echte Wagniskapitalgeber. Nach Angaben des MIT soll aber eine Feldstudie unter realen Bedingungen, in der ein echter Wettkampf um Investorengelder stattfand, ähnliche Ergebnisse gehabt haben.

Männer mit mehr Gewinnpotenzial

Geschäftsideen von Frauen und Männern und ihre jeweilige Präsentation sind jedoch schwer vergleichbar, wie die Forscher zugeben. So heißt es in der Studie, publiziert im Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences“, dass Frauen eher zur Gründung von Unternehmen tendieren, die wiederum mehr Frauen als Kunden haben, etwa für Kosmetik- oder Kochprodukte. Männer verfolgen eher Geschäftsideen, die ein größeres Gewinnpotenzial haben, womit es für Wagniskapitalgeber attraktiver wird.

Die Forscher glauben aber, dieses Problem gelöst zu haben, indem sie die Ergebnisse aus Feld- und Laborstudien kombiniert haben. Die Entscheidungen, die Investoren fällen, sind daher möglicherweise nicht so rational, wie diese glauben: „Die Fundamentaldaten einer Geschäftsidee und die bisherige Erfahrung des Unternehmers selbst gelten als das Hauptkriterium für Investments“, heißt es in dem Bericht. Jedoch bleibt „eine profunde und hartnäckige Bevorzugung der Geschäftsvorhaben von Männern, besonders von attraktiven Männern“.

Wandschimmel: Ursachen erkennen und richtig bekämpfen

(djd-mpt-14/49201). Schimmelsporen befinden sich beinahe überall in der Luft – in geringer Anzahl sind sie völlig unbedenklich. Gefährlich wird es erst dann, wenn sich die Sporen an einer Oberfläche ansiedeln können. Sobald der dunkle Pilz zu wachsen beginnt, ist er für die menschliche Gesundheit ein Risikofaktor. Schimmel fühlt sich dort wohl, wo es feucht ist. Deshalb wächst er besonders in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Schlechtes Lüften ist eine der Hauptursachen für Schimmelbefall, gerade in feuchteren Räumen wie der Küche und dem Bad. Ebenso tückisch sind aber auch Baumängel. Wärmebrücken durch Risse im Putz oder Mauerwerk, undichte Fensterrahmen und tropfende Wasserleitungen bringen Nässe in die Wände. Das ist die perfekte Lebensgrundlage für den gefährlichen Pilz. Derartige Mängel müssen schnellstmöglich beseitigt werden, sonst befällt der Schimmel auch Anschlussstellen wie Fenster und Wanddecken. Bewohner sollten also ganz genau hinschauen, damit der Pilz frühzeitig erkannt wird.

Gesundheitsrisiko Schimmel

Die Folgen eines Befalls spüren Bewohner oft an ihrem Gesundheitszustand. Durch die hohe Konzentration der Sporen in der Atemluft können Allergien ausgelöst werden. Auch Asthma und ein geschwächtes Immunsystem können Folgen von Schimmelpilzen in der Wohnung sein. Außerdem nagt der Pilz an der Haussubstanz, indem er auf Dauer auch in tieferen Schichten und an Fensterrahmen, Balken und anderen Bauteilen Schäden verursacht. Sobald Schimmel entdeckt wird, muss sofort gehandelt werden. Eine schnelle und sichere Beseitigung ist wichtig, um eine weitere Gefährdung zu vermeiden.

Wandschimmel sicher entfernen

Systeme wie zum Beispiel „Pigrol BioRid“ (www.pigrol.de/Startseite/Schimmelfrei) setzen direkt bei der Ursache des Pilzproblems an und sorgen für trockene Wände. Das funktioniert so:

– Eine mikroporöse Struktur wird geschaffen: Sie verändert die Beschaffenheit der Oberflächenspannung an der Wand.
– Die so entstandene größere Oberfläche kann Kondenswasser und Feuchtigkeit aus der Luft in hohen Mengen speichern.
– Die Oberflächenspannung der Feuchtigkeit wird gebrochen – so kann entstandene Nässe in Gasform sofort wieder an die Raumluft abgegeben werden.
– Trockene Wände: Ohne Feuchtigkeit kann Schimmel nicht leben – die Wände bleiben schimmelfrei.
– Das System arbeitet chemiefrei und ist für die Schimmelvorbeugung und -entfernung gleichermaßen einsetzbar.

Umweltfreundliches Mittel

Da das Anti-Schimmel-Renoviersystem von Tikkurila rein physikalisch wirkt, ist es frei von fungiziden oder bioziden Zusätzen. Es arbeitet komplett ohne chemische Wirkstoffe, ist dabei geruchsfrei, chlorfrei und nicht entflammbar. Bei Brandfällen ist es ebenfalls toxikologisch unbedenklich. Zudem enthält es keine Lösungsmittel und ist wasserbasierend. Somit können Rest auch einfach im Hausmüll entsorgt werden.

Flexibel einsetzbar

Das Anti-Schimmel-System wirkt auf den meisten tragfähigen Altanstrichen sowie auf Beton, unverputztem und verputztem Mauerwerk, Trapezblechen, Stahl und Kunststoffverkleidungen. Ein Video (http://www.youtube.com/watch?v=zk2oDW5vgQo) zeigt die einfache Anwendung des Systems. Im Fachhandel ist es als Komplettset erhältlich. Darin enthalten sind neben der eigentlichen Schutzbeschichtung auch Utensilien für eine einfache und schnelle Verarbeitung sowie ein spezieller Reiniger.

Der Immobilienkauf: Nur die Lage zählt

Wer durch Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, München oder ähnliche Städte geht, spürt es: Hier „brummt’s“!

Nur wenige Kilometer weiter oft Menschen an den Kassen von Billig-Supermärkten, junge Leute ohne Arbeit, leere Läden mit Vermietungsplakaten und bröckelnde Fassaden.

Die Menschen zieht es in die Metropolregionen. Der Rest leidet unter massivem Einwohnerschwund. In Regionen mit nicht mindestens stabilen Einwohner- und Haushaltszahlen zu investieren, ist nicht empfehlenswert.

Das schlechteste Kriterium ist: „Ich will vor meiner Haustüre kaufen, um draufschauen zu können“. Vielfach wird dann vergessen, dass man schnell bei einer „Arbeits-Immobilie“ landet. Nicht umsonst ist das klassische „Zinshaus“ seit Jahren „der Renner“ für Immobilienanleger. Denn dort verteilt sich das Mieterrisiko auf mehrere Schultern und es gibt keine Versammlung der Eigentümer, sondern Alleineigentum mit freier Entscheidungsgewalt in allen Belangen.

Für eine sinnvolle Kapitalanlage in Immobilien sollte der kluge Anleger ausschließlich objektive Faktoren heranziehen. Dieser wird nur dort kaufen, wo er sich Hoffnung auf langfristige Mietsicherheit und Preissteigerungen machen kann.

Wer zukunftssicher investieren will, setzt auf prosperierende Städte mit junger Bevölkerung, intakter Infrastruktur und Bevölkerungswachstum.

Gärtnern in der Stadt: Kräuter und Gemüse aus dem Balkonkasten

(djd 47144 – mpt-47143) Großstadt und Landwirtschaft – das scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Dennoch liegt das sogenannte Urban Gardening voll im Trend. Dabei werden kleinste Flächen auf Dächern und Balkonen genutzt, um Obst, Kräuter und Gemüse anzubauen. Immer mehr Stadtbewohner möchten auf diese Möglichkeit nicht verzichten. In etwas größerem Stil – etwa auf leerstehenden Grundstücken – nennt man den grünen Trend auch „Urban Farming“. Hier sind oft Nachbarschaftskollektive am gemeinsamen Jät- und Erntewerk.

Vieles gedeiht auch im Kleinen

Besonders häufig werden beim Gärtnern in der Stadt Gewürzkräuter und Tomaten angebaut, da diese mit wenig Platz auskommen. Doch es gibt noch zahlreiche andere Obst- und Gemüsesorten, die sich mit Kübeln oder Blumenkästen zufriedengeben, etwa Beerenbüsche (am besten auf dem Stämmchen), Erdbeeren und auch Paprika. Sogar Kartoffeln kann man erfolgreich im Miniformat züchten. Dazu in einen hohen Pflanzkübel erst zehn Zentimeter Kies und darauf etwa 15 Zentimeter Erde geben. Mehrere Saatkartoffeln einsetzen, wobei die Keimlinge nach oben zeigen müssen. Dann Erde darüber und gut gießen. Sind die Keimblätter etwa eine Handbreit hoch, bedeckt man sie bis auf die Spitzen mit Blumenerde und macht so immer weiter, bis das Pflanzgefäß voll ist. Dann kann man nach etwa einem Vierteljahr mehrere Lagen Erdäpfel ernten. Eins sollte man beim Gärtnern auf kleinen Flächen und in Töpfen immer beachten: Neben Wasser und Licht brauchen die Pflanzen auch ausreichend Düngemittel, da die Nährstoffvorräte in der relativ kleinen Menge Erde begrenzt sind.

Geeignete Kräuter für das Gärtnern in der Stadt

Die robuste Minze, der kräftige Rosmarin, Dill, Basilikum und Salbei eignen sich bei den Kräutern besonders gut für den Balkonkasten. Das Gute daran: Bei selbst gezogenen Pflanzen hat man von der Saat bis zum Ernten alles selbst in der Hand und weiß genau, wie die Nahrungsmittel angebaut wurden – verlässliche Qualität also. Wem das Ackern auf dem Balkon jedoch zu mühsam ist oder wer gern noch etwas dazukaufen möchte, der findet sichere Produkte auch im Supermarkt. Das blaue Zeichen des QS-Prüfsystems zum Beispiel garantiert ein durchgehendes Kontrollmanagement vom Anbau bis zum Verkauf. Über die Kontrollen im Einzelnen informiert die von der EU geförderte Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“ (www.qs-live.de). Sowohl für selbst angebautes als auch für gekauftes Obst und Gemüse gilt aber: Nach der Ernte ist weiterhin Sorgfalt bei Lagerung und Verarbeitung nötig, damit Frische und wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Vitamine schonen

Um die Vitamine von Kräutern, Gemüse und Obst zu schonen, sollte alles so frisch wie möglich verarbeitet werden. Im Zweifel lieber etwas einfrieren, als es zu lange liegen zu lassen, denn Tiefkühlen erhält die Inhaltsstoffe ebenfalls recht gut. Damit wasserlösliche Vitamine nicht weggespült werden, alles eher kurz, aber gründlich unter Fließwasser abspülen. Nur dünn schälen, schadhafte Stellen jedoch großflächig entfernen. Dünstet man dann das Gemüse in wenig Wasser, so dass es knackig bleibt, so wird man für das Gärtnern in der Stadt reich belohnt: mit gesundem, frischem Genuss.