Teure Dispo-Zinsen online vermeiden

Von der Couch aus kann man bequem und jederzeit einen Ratenkredit abschließen

(djd). Die alte Waschmaschine versagt endgültig ihren Dienst, der Zahnarzt rät dringend zu einem Implantat, das Kind entscheidet sich für ein Studium in einer anderen Stadt und muss umziehen: Es gibt viele Gründe, warum ein Girokonto schnell mal bei Null steht oder sogar ins Minus rutscht. Beim Überziehen wird ganz klassisch erst einmal der Dispokredit in Anspruch genommen, den die Bank meist in Höhe des Zwei- bis Dreifachen des monatlichen Nettogehalts einräumt. Und dann wird es teuer: Die Stiftung Warentest ermittelte Mitte Februar 2017 trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase im Durchschnitt der Banken einen Dispozinssatz von elf Prozent, der aktuelle Spitzenreiter nahm 14,75 Prozent pro Jahr.

Auf der Couch sitzen bleiben

Dabei ist es gerade in der Niedrigzinsphase einfach, einen temporären Zahlungsengpass günstig zu überstehen und flüssig zu bleiben, nämlich mit einem Raten- oder Barkredit. Diese gibt es heute schon für unter vier Prozent effektiven Jahreszins, damit können Verbraucher richtig Geld sparen. Dabei sollte man aber genau hinschauen. In der Regel verfügen Internet-Banken über die günstigsten Konditionen, denn sie haben weniger Verwaltungsaufwand als eine Filialbank. Allerdings sind nicht alle Internet-Banken gleich günstig und kundenfreundlich. Ein Vergleich lohnt sich. Neukunden der Süd-West-Kreditbank (SWK Bank) beispielsweise können einen Ratenkredit nun von ihrer Couch aus abschließen. Mit der Einführung der elektronischen Unterschrift bieten die Kreditspezialisten nach eigenen Angaben bundesweit erstmals einen vollständig medienbruchfreien Ratenkredit an. Man kann ihn auch von mobilen Endgeräten wie Tablet, Notebook und Smartphone aus vereinbaren.

Computer oder mobiles Endgerät muss lediglich eine Kamera besitzen

Neukunden müssen sich beim Abschluss eines Ratenkredits nicht mehr aufwändig via sogenanntem Post-Ident-Verfahren legitimieren oder Kreditanträge unterschrieben zum Briefkasten bringen, nötig ist lediglich ein Computer oder ein mobiles Endgerät mit einer Kamera. Unter www.couchkredit.de oder www.couchbanking.de werden Neukunden durch den Antragsprozess geführt, kommen direkt zur Online-Legitimationsprüfung und leisten die elektronische Unterschrift.27

Alles auf den Prüfstand

Bei einer Scheidung müssen die Ex-Partner Versicherungsfragen neu klären

(djd). Wenn eine Ehe endet, geht es nicht nur um das Sorgerecht für die Kinder, um Rentenanteile und die Aufteilung des gemeinsamen Besitzes, sondern auch um einen wirkungsvollen Versicherungsschutz für beide Partner. Die Rechtsschutzversicherung, in der ein Ehepartner während der gemeinsamen Jahre mitversichert war, gilt nun beispielsweise nur noch für den Partner, der den Vertrag ursprünglich abgeschlossen hat. Der zweite Partner muss nach dem Scheidungstermin einen neuen Vertrag abschließen.

Ein Ex-Partner braucht eine neue Haftpflicht- und Hausratversicherung

Ähnlich ist es bei einer privaten Haftpflichtversicherung. Jedoch ist der Versicherungsnehmer der Vertragspartner. Das kann in einer Trennungsphase zu Schwierigkeiten führen. Daher ist es sinnvoll, schon vor der Scheidung zwei Verträge abzuschließen. Auch die Hausratversicherung führt der Partner fort, der im Vertrag als Versicherungsnehmer eingetragen ist. Der bisher mitversicherte Partner sollte unbedingt einen neuen Vertrag abschließen und dabei auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme achten. Komplizierter ist es bei der Krankenversicherung: Wer beim Ehegatten in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert war, ist bei Scheidung – sofern man nicht durch eine Tätigkeit versicherungspflichtig wird – freiwillig versichert und muss selbst einen GKV-Beitrag leisten. Eltern können dann wählen, bei welchem Elternteil die Kinder mitversichert sein sollen. Bei der privaten Krankenversicherung bleibt alles beim Alten, wenn beide Ex-Partner ohnehin schon einen eigenen Vertrag abgeschlossen hatten. Andernfalls muss man statt einer gemeinsamen Police getrennte Verträge abschließen.

Lebensversicherungen und Rentenversicherungen

Bei einer Lebensversicherung ist zunächst einmal die Frage zu klären, wer bezugsberechtigt ist. Derjenige bekommt, wenn die versicherte Person stirbt, die Leistung der Versicherung. Nach einer Scheidung ist es die Regel, dass hier eine Änderung gewünscht wird. So können statt des geschiedenen Partners nun die gemeinsamen Kinder als Begünstigte eingetragen werden. „Auch für den Fall, dass es sich um eine kapitalbildende Versicherung handelt, deren Versicherungssumme im Erlebensfall ausgezahlt wird, muss oft neu entschieden werden, wem das Geld dann zugedacht ist“, erklärt Dr. Stefanie Alt von der Nürnberger Versicherung. Eine Rentenversicherung muss in der Regel bei einer Scheidung im Wege des Versorgungsausgleichs aufgeteilt werden. Die Ansprüche werden grundsätzlich zeitanteilig auf die Leistungen aufgeteilt, die während der Ehezeit von einem oder beiden Eheleuten angespart wurden. Wer welche Ansprüche bekommt, legt während der Scheidung das Familiengericht fest.

Etikettenschwindel bei Stromtarifen

Verbraucherschutz: Die Angaben zur Stromherkunft sind häufig nicht korrekt

(djd). Die meisten Autofahrer hatten es längst geahnt, nach neuen Studien ist es nun auch amtlich: Neuwagen verbrauchen viel mehr Sprit, als die Hersteller in ihren Prospekten offiziell angeben. Was allerdings kaum jemand weiß: Auch bei den Angaben zur Stromherkunft werden Verbraucher zunehmend in die Irre geführt. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht 35 großer deutscher Stromanbieter hervor. So weisen die untersuchten Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Strommix aus, als sie tatsächlich für ihre Kunden einkaufen. Die Verbraucherzentrale NRW nennt die Stromkennzeichnung deshalb ein „krankes System“.

Es sollte das draufstehen, was drin ist

Die Versorger kaufen bis zu 42 Prozent mehr Atom- und Kohlestrom für ihre Kunden, als aus den offiziellen Angaben hervorgeht. Das ergaben Recherchen des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick. „Wir brauchen eine rasche Reform der Kennzeichnung, damit der Etikettenschwindel ein Ende findet“, fordert Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei Deutschlands größtem unabhängigen Ökostromanbieter. Auch für Stromprodukte müsse gelten: Es darf nur das draufstehen, was auch drin ist. Nur so könnten Verbraucher Tarife und Anbieter klar unterscheiden.

Stromtarife sehen umweltfreundlicher aus, als sie sind

Ähnlich wie bei der Sprit-Schummelei ist auch beim Strom-Schwindel die Regierung mitverantwortlich, so LichtBlick. Denn der Gesetzgeber verpflichtet Versorger, einen Pflichtanteil von bis zu 46 Prozent Ökostrom auszuweisen – obwohl die Unternehmen diesen subventionierten EEG-Strom tatsächlich nicht für ihre Kunden einkaufen. Der Ökostromanteil ist somit rein fiktiv. Die Folge: Die tatsächliche Menge Atom- und Kohlestrom wird bei vielen Stromtarifen viel zu niedrig angegeben. „Für den Kunden sehen viele Stromangebote deshalb viel umweltfreundlicher aus, als sie sind“, betont LichtBlick-Experte Lücking.

Kaminfeuerkomfort auf Knopfdruck

Moderne Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen werden immer beliebter

(djd). In Deutschland werden sie immer beliebter: Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen. Die Lifestyle-Geräte mit Hightech-Komfort passen in moderne Architektur- und Lebenskonzepte, besonders im städtischen Raum. Für alle, die wenig Zeit haben, nicht mit Holz heizen wollen oder durch Vorschriften ihrer Kommune nicht mit Holz heizen dürfen, sind Gasfeuerstätten die Alternative. Sie bieten einen sauberen Betrieb, hohe Flexibilität und Wärmekomfort mit realistischem Flammendesign.

Per Fernbedienung, Smartphone oder Tablet steuerbar

Kaminfeueratmosphäre kann man heute mit hohem Bedienkomfort ohne Zeitverzögerung genießen: Moderne Gasgeräte lassen sich per Zeitschaltuhr, Fernbedienung, Smartphone oder Tablet vom Sofa aus steuern. Ihre Wärmeleistung, Flammstärke und Flammenoptik sind stufenlos regulierbar. Die Temperatur wird per Raumthermostat und moderner Steuer- und Regeltechnik automatisch gehalten. Auch die Einbindung in eine vernetzte Hausautomation ist möglich. Die Betriebszeiten sind flexibel programmierbar: So kann das Kaminfeuer bereits Wärme verbreiten, wenn man nach Hause kommt.

Schönes Flammenbild, hoher Wirkungsgrad

Die mit Erdgas oder Propangas betriebenen Geräte sind meist mit keramischen Holzscheit-Imitaten ausgestattet. Durch präzise abgestimmte Sauerstoffzufuhr nimmt das Flammenbild die charakteristische Farbe eines echten Holzfeuers an. Gaskamine erreichen mit 75 Prozent ähnlich effektive Wirkungsgrade wie Holzfeuerungsanlagen. Auch in der Heizleistung von drei und acht Kilowatt können sie mit holzbefeuerten Öfen mithalten. Gas verbrennt nahezu rückstandsfrei, schadstoffarm, umweltfreundlich und ohne Geruchsbildung. Bei der Verbrennung ist Feinstaub kein Thema. So ist man auch bei künftigen, steigenden Umweltauflagen durch den Gesetzgeber auf der sicheren Seite.

Nur der Fachmann gibt Sicherheit

Gasfeuerstätten sind in vielen Design-Varianten und Breiten erhältlich, von klassischen Formaten bis hin zu Eck-, Panorama- und Durchsichtversionen. Moderne Gerätetechnik ermöglicht auch die Anbindung über einen Pufferspeicher an das bestehende Heizsystem. Damit Design und Technik auf die Anforderungen zugeschnitten sind, empfiehlt es sich, die Beratung eines Meisterbetriebs zu nutzen. Denn Gasfeuerstätten benötigen einen regelmäßigen Sicherheitscheck und dürfen nur vom Ofen- und Luftheizungsbauer errichtet und vom Gasinstallateur angeschlossen werden. Adressen qualifizierter Ofenbauer-Fachbetriebe und weitere Informationen rund um den Kachelofen, Heizkamin und Kaminofen gibt es bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., unter www.kachelofenwelt.de.

Gefährliche Baustelle

Gegen Risiken auf dem Weg in die eigenen vier Wände sollte man sich gut schützen

(djd). Die eigenen vier Wände sind der Traum der meisten Bundesbürger. Endlich müssen die Kinder beim Spielen keine Rücksicht mehr auf die Nachbarn nehmen. Die Musik darf auch mal ein wenig lauter sein – und das lang ersehnte Haustier kann einem niemand mehr verwehren. Für den Bau eines Eigenheims müssen viele allerdings umfangreiche finanzielle Verpflichtungen eingehen, die sie oft ans wirtschaftliche Limit bringen. Zum finanziellen Desaster kann ein Bauprojekt werden, wenn ein Bauherr für ein Unglück auf der Baustelle haften muss und nicht ausreichend abgesichert ist.

Warnhinweise auf der Baustelle oft nicht ausreichend

„Viele Bauherren denken noch immer, dass ein Warnschild sie von allen Haftungsfragen entlastet“, warnt Peter Meier von der Nürnberger Versicherung. Doch mit dem Hinweis „Betreten der Baustelle verboten“ sei es längst nicht immer getan. Beispielsweise deshalb, weil insbesondere Kinder oft nicht einschätzen können, in welcher Gefahr sie sich auf einer Baustelle befinden. Bauherren sollten eine Baustelle also gut absperren. Vor allem aber benötigen sie eine Bauherren-Haftpflichtversicherung. Denn wer baut, kann sogar ohne direktes Verschulden haftbar gemacht werden. Etwa wenn angelieferte Dachziegel den Straßenverkehr behindern und einen Motorradfahrer zu Fall bringen, weil er das Hindernis zu spät erkennt. Arztkosten und Verdienstausfall können dann dem Bauherren in Rechnung gestellt werden. Denn er ist für die Sicherheit auch vor der Baustelle verantwortlich.

Absicherung bei Feuer, Unwetter und Diebstahl

Gegen Feuer, Unwetter und Diebstahl sind Bauherren genauso machtlos wie das Bauunternehmen und der Bauleiter. Vor den finanziellen Folgen schützen in diesen Fällen die Feuerversicherung und die sogenannte Bauleistungsversicherung. Gemeinsam mit der Bauherren-Haftpflichtversicherung bilden sie den „Nürnberger RohbauSchutz“, der während der gesamten Bauphase Sicherheit bietet. Die Bauleistungsversicherung beispielsweise begleicht Schäden an Bauleistungen, Baustoffen und -teilen sowie an Außenanlagen, die durch ungewöhnlich heftige Niederschläge, Ungeschick oder Fahrlässigkeit der Bauhandwerker und durch Vandalismus von Unbekannten eintreten.