Ausgezeichnete Ökobilanz

Umweltverträgliche Fassadendämmung aus Hanf

(djd). Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen und spielte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zudem eine wichtige Rolle als Rohstofflieferant. Seit einigen Jahren erlebt die Pflanze nun eine Renaissance und wird für immer mehr Anwendungsbereiche neu entdeckt. „Durch seine außergewöhnliche Robustheit und Belastbarkeit erfüllt der natürliche Rohstoff beste Voraussetzungen für die Herstellung vielseitig einsetzbarer Baustoffe“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Intelligente, nachhaltige Fassadendämmung

Mit einer professionell gedämmten Fassade lässt sich der Energieverbrauch einer Immobilie um bis zu 30 Prozent senken: Gerade im Hinblick auf die noch immer recht hohen Energie- und Heizkosten eröffnen sich hier große Einsparpotenziale. Gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird – insbesondere dann, wenn natürliche Dämmstoffe wie Hanf zur Dämmung eingesetzt werden. Der Bautenschutzspezialist Caparol etwa bietet mit einer neuen Hanf-Fassadendämmung eine innovative Systemlösung an, die bauphysikalische und ökologische Qualitäten miteinander vereint. Basierend auf dem natürlichen Werkstoff Hanf und ausgestattet mit modernen Produkteigenschaften ermöglicht sie eine intelligente, nachhaltige Fassadendämmung mit einer ausgezeichneten Ökobilanz, die von der Ernte bis zum Recycling des Rohstoffes reicht. Unter www.caparol.de gibt es alle Informationen zum Dämmen mit Hanf.

Erstklassige Ökobilanz

Hanf wächst sehr schnell, bei sonnigem Wetter um bis zu vier Meter in 100 Tagen. Die Pflanzen benötigen dafür keinen Dünger und machen aufgrund ihrer Schädlingsresistenz den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln überflüssig. Bis zu 97 Prozent der Hanfpflanze können verwertet werden. Fasern, Stroh und Samen liefern dabei auch für die Herstellung von Kleidung sowie Nahrungs- und Arzneimitteln einen wertvollen Rohstoff. Ein weiteres ökologisches Plus: Als einjährig nachwachsende Pflanze bindet Hanf im Wachstum viel Kohlendioxid. Dadurch haben Dämmstoffe aus Hanf eine bessere Ökobilanz als zum Beispiel viele andere Naturbaustoffe. Pellets aus Hanf weisen den gleichen Brennwert wie Braunkohle auf – aber ganz ohne Treibhauseffekt.

Bonus für die sonnige Heizung

Für die Solarthermie-Nutzung gibt es einen neuen Fördertopf

(djd). Wer mit der Wärmeenergie der Sonne heizt, kann kräftig sparen. Dies lohnt sich nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung. Seit Beginn des Jahres 2016 gibt es mit dem neuen „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) einen weiteren attraktiven Zuschuss zur Heizungsmodernisierung.

Mehr Geld

Das neue Förderprogramm, das gezielt das Heizen mit Sonnenwärme unterstützt, setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der spezielle Zuschuss aus dem Programm erhöht die bereits jetzt gezahlten Fördergelder des „Marktanreizprogrammes“ (MAP) um weitere 20 Prozent. Hinzu kommt die sogenannte APEE-Optimierung von 600 Euro, wenn bei der neuen Heizungsanlage alle erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt werden und dies nicht bereits im Rahmen des MAP-Optimierungsbonus gefördert wurde.

Mehr Effizienz

Die sich ergebende Gesamt-Unterstützung ist abhängig von der Kollektorfläche, beträgt aber mindestens 3.000 Euro. Damit hat sich der Zuschuss für den Anlagenbesitzer einer förderfähigen Heizung gegenüber dem Vorjahr um mindestens 44 Prozent erhöht. Bedingung für die Förderung ist, dass neben dem Austausch des alten Wärmeerzeugers auch das gesamte Heizsystem in seiner Effizienz gesteigert wird. Hierzu gehört unter anderem die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau einer Hocheffizienzpumpe ebenso wie der Einsatz von Einzelraumreglern. Übersichtliche Tabellen der Fördergelder des MAP und der APEE-Zusatzförderung gibt es beim Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de unter der Rubrik „Geld vom Staat“. Dort findet sich ebenfalls das MAP-Formular zum Download, mit dem man nun die aufgestockte Förderung für Solarthermie-Anlagen mitbeantragen kann.

Geldanlage planen per Mausklick

Robo-Advisors“: Kostenlose Online-Tools erstellen individuelle Anlagevorschläge

(djd). Viele Bundesbürger kennen das Problem: Das gute alte Sparbuch, aber auch Festgeldanlagen werfen kaum noch Zinsen ab, die Suche nach Alternativen aber ist unübersichtlich und zeitaufwändig. „Eine bequeme und sogar kostenlose Option sind heute sogenannte Robo-Advisors – diese Online-Anlageplaner erstellen in kurzer Zeit konkrete Anlagevorschläge“, so Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Einfach zu bedienen

Die Online-Tools richten sich vor allem an die Generationen, die noch nicht mit dem Computer aufgewachsen sind. „Ein Großteil unserer Kunden sind Menschen um die 40 oder 50, daher ist die Bedienung des Online-Anlageplaners so übersichtlich wie möglich gestaltet worden“, erklärt etwa Stefan Pax, Bereichsleiter Geldanlage, Brokerage und Finanzplanung bei der Targobank. Auf der Homepage dieses Anbieters gelangt man in drei Schritten zu einem konkreten Anlagevorschlag. Zunächst werden das Anlageziel und der Anlagebetrag gewählt, die Untergrenze liegt bei 500 Euro. „Dabei darf man die eigene finanzielle Situation nicht aus den Augen verlieren: Welche regelmäßigen Einnahmen stehen zur Verfügung und wie sehen die laufenden Kosten und Belastungen aus“, so Pax. Im zweiten Schritt entscheidet der User, was für ein Anlegertyp er ist und welches Risiko er eingehen möchte. Auch die Zeitspanne, über die das Geld angelegt werden soll, kann flexibel gewählt werden.

Konkrete Vorschläge

Abschließend entscheidet man dann, aus welcher Anlageform das Portfolio gebildet werden soll. Je nach Anlagerisiko und Laufzeit werden Kategorien wie Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien unterschiedlich gewichtet. Danach erhält man einen passenden Anlagevorschlag. „Beim Online-Anlageplaner handelt es sich nicht um eine persönliche Anlageberatung: Wer sich umfassend beraten lassen möchte, der kann ein Gespräch mit einem Berater in der Filiale vereinbaren, in dem individuell auf die gesamte Vermögenssituation eingegangen wird“, so Stefan Pax. Das kostenlose und unverbindliche „Robo-Advisor-Tool“ der Targobank kann im Übrigen auch von Nicht-Kunden genutzt werden.

Augen auf beim Wohnungskauf

Erwerb von Wohneigentum: Das Objekt gründlich unter die Lupe nehmen

(djd). Der Volksmund sagt: Wer auf Freiersfüßen wandelt, sollte nicht nur den künftigen Partner, sondern auch dessen familiäres Umfeld unter die Lupe nehmen. „Ähnliches gilt für den Erwerb einer Eigentumswohnung, besonders in bereits bestehenden und genutzten Objekten“, erklärt Andreas Renz, Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Denn mit Vertragsschluss „verheiratet“ sich der Neu-Eigentümer nicht nur mit der Wohnung – juristisch als Sondereigentum bezeichnet – sondern auch mit der Eigentümergemeinschaft und dem Gemeinschaftseigentum. Dieses Umfeld bleibe dem Wohnungsbesitzer dauerhaft erhalten, so Renz. Vor dem Gang zum Notar sollte man es sich daher genauer anschauen.

Zustand des Gebäudes und Nebenkosten

Quasi als Geburtsurkunde der Eigentümergemeinschaft bezeichnet Renz die Teilungserklärung. Sie legt beispielsweise die räumliche Aufteilung des Gesamtobjekts und die Sondernutzungsrechte fest sowie oft auch Instandhaltungspflichten. Ein Blick auf den „Lebenslauf“ des Objekts gebe wichtige Hinweise. Wie gut wurde das Gebäude instand gehalten? Gibt es Streitigkeiten unter den Eigentümern? Stehen teure Maßnahmen bevor? In der Haushaltskasse der Eigentümergemeinschaft gilt es zu prüfen, ob langfristige Rücklagen gebildet wurden oder ob bei allfälligen Sanierungen mit Sonderumlagen zu rechnen ist. Wie hoch die Nebenkosten tatsächlich ausfallen, zeigt ein Blick in die Jahresabrechnungen. Die Gesamtkosten aus Betriebskosten, Allgemeinstrom, Heizung, Hausmeister, Gartenpflege, Versicherungen, Reinigung und weiteren Faktoren können oftmals überraschend hoch ausfallen.

Unabhängiger Rat zeigt mögliche Probleme auf

„Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen unabhängigen Experten, etwa einen Bauherrenberater oder Vertrauensanwalt des BSB, hinzuziehen“, rät Andreas Renz. So ließen sich alle Unterlagen rechtzeitig vor Vertragsschluss überprüfen, und die Experten wüssten, wo in den eigenen vier Wänden Probleme lauern können. Unter www.bsb-ev.de gibt es Kontaktadressen und ein Ratgeberblatt „Augen auf beim Wohnungskauf“.