Frohe Weihnachten

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Leute, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

Alles Gute für Sie, Ihre Mitarbeiter und Angehörigen, besinnliche Feiertage und ein tolles Jahr 2016.

Herzlichst

Ihr

Ulrich Kaminski

Wohnen – ein teures Vergnügen

Steigende Nebenkosten und hohe Mieten zehren einen Großteil des Gehalts auf

(djd). Kaum ist es auf dem Konto, da ist in vielen Haushalten bereits ein Großteil des Gehalts wieder ausgegeben. Der Grund dafür: steigende Mieten und Nebenkosten, die das Wohnen immer teurer machen – ganz besonders in gefragten Großstadtlagen. Durchschnittlich ein Drittel ihres Einkommens geben die Bundesbürger für Miete und Nebenkosten aus, deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. „Die Ausgaben für das Wohnen werden häufig zum Kostentreiber bei den festen Ausgaben“, bestätigt Korina Dörr, Leiterin des Beratungsdienstes Geld und Haushalt. Berufsstarter oder Familien mit geringem Einkommen sind von der Entwicklung noch stärker betroffen: Teils geht bereits die Hälfte der Einnahmen nur für das Wohnen drauf.

Ausgaben fürs Wohnen einplanen

Vor der Unterzeichnung des Mietvertrags sollte man deshalb die Höhe der Miete mit Hilfe des örtlichen Mietspiegels überprüfen. Er ist bei vielen Städten und Gemeinden sowie Mieter- und Vermieterverbänden erhältlich und informiert über die durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmieten im frei finanzierten Wohnungsbau. Neu seit Mitte 2015 ist die sogenannte Mietpreisbremse: In Ballungsgebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt können die Bundesländer entsprechende Vorgaben treffen. Dann dürfen Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Neubauten.

Insbesondere die sogenannte zweite Miete ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen – besonders die Ausgaben für Wärme, Warmwasser und Strom. Nach Berechnungen des Deutschen Mieterbundes müssen Mieter für die Nebenkosten durchschnittlich 2,19 Euro pro Quadratmeter und Monat einplanen. Umso wichtiger ist es, bei der Entscheidung für eine neue Mietwohnung auf die energetische Effizienz des Gebäudes und die zu erwartenden Heizkosten zu achten – so lässt sich schon im Vorfeld manche kostspielige Überraschung vermeiden.

Welche Wohnung kann ich mir leisten?

Um den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten und den eigenen finanziellen Spielraum zu kennen, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Transparente Finanzen schaffen mehr Sicherheit bei der Entscheidung, welche Wohnung man sich leisten kann. Der Web-Budgetplaner etwa macht die private Finanzplanung besonders einfach. Im ersten Schritt werden die eigenen Einnahmen sowie feste Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Energie- und Telefonkosten einmalig erfasst.

Damit kann man ermitteln, wie viel Geld jeden Monat für veränderliche Ausgaben zur Verfügung steht – diese Summe lässt sich aktiv steuern. „Wer schwarz auf weiß nachverfolgen kann, wo das Geld bleibt, kann Einsparpotenziale erkennen, damit im nächsten Monat mehr Geld übrig bleibt“, empfiehlt Korina Dörr. Um den Web-Budgetplaner kostenfrei zu nutzen, ist eine einmalige, anonyme Registrierung notwendig. Damit kann man einen datensicheren Zugang anlegen und sofort nach der Bestätigung per E-Mail loslegen. Unter www.geld-und-haushalt.de/online-planer gibt es mehr Informationen.

Fingerabdruck oder PIN statt Schlüssel

Den Zugang ins Haus kann man heute mit moderner Elektronik regeln

(djd). Haustürschlüssel gehen gerne einmal verloren, werden verlegt oder im schlimmsten Fall auch entwendet. Die häufigste Ursache dafür, dass man nicht wieder ins Haus kommt, dürfte aber wohl sein, dass man sich ausgesperrt hat – der Schlüssel ist drinnen, und man selbst draußen. Solche Malheurs lassen sich mit einem ganz speziellen „Schlüssel“ vermeiden, den man immer bei sich trägt: dem eigenen Fingerabdruck. „Haustüren, die sich per sogenanntem Fingerprint öffnen lassen, verbinden einen hohen Bedienkomfort mit einem deutlichen Plus an Sicherheit“, schildert Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Einfache Nachrüstung möglich

Die Technik, die man bislang eher im Büro oder in Sicherheitsbereichen von Behörden vermuten würde, ist heute auch für den privaten Bereich nutzbar und vor allem auch bezahlbar geworden. Besonders praktisch: Der Umstieg auf die elektronischen Systeme ist nicht zwangsläufig mit einem Kompletttausch der Haustür verbunden. Schließzylinder wie etwa „secuEntry“ von Burg-Wächter lassen sich in nahezu jede vorhandene Tür nachrüsten. Dazu einfach den alten Zylinder ausbauen und das elektronische Bauteil – vorher in die individuell passende Länge gebracht – einsetzen. Entweder erledigt das der Heimwerker selbst oder bittet den Fachhändler darum. Unter www.burg.biz gibt es Bezugsquellen und Ansprechpartner für eine Beratung vor Ort.

Per Fingerprint, Code oder Smartphone öffnen

Bei der Bedienung des elektronischen Schlosses kann man aus einer Vielzahl an Möglichkeiten auswählen: Einmal eingelesen, genügt beispielsweise der Fingerabdruck, um ins Haus zu gelangen – besonders praktisch, wenn Kinder zur Familie gehören. Zur Authentifizierung wird neben der Haustür ein sogenanntes Keypad montiert. Neben dem Scanner für den Finger bietet es ein Nummernfeld, so dass sich die Tür auch per PIN-Code öffnen lässt. Und sogar die Steuerung per Smartphone ist möglich: Dazu gibt es die entsprechende App für iOS und Android.

Direkter Übergang

Beim Bauen und Modernisieren sollte man einen leichten Zugang zum Auto einplanen

(djd). Für Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, bedeutet das Auto ein wichtiges Stück Bewegungsfreiheit und Autonomie. „Voraussetzung dafür, dass man einen Pkw auch jederzeit nutzen kann, ist ein einfacher Zugang zum Fahrzeug“, meint Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Experte vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Wer im Rahmen eines Neubaus oder der Modernisierung einer Wohnimmobilie über eine barrierefreie Gestaltung nachdenkt, solle daher auch die Gestaltung der Garage und den Zugang zum Kfz-Abstellplatz berücksichtigen.

Elektrischer Antrieb fürs Garagentor

Gut geeignet sind etwa Garagen, die direkt ans Haus angebaut sind. Denn so gelangt man auf kurzen Wegen zum Auto und muss dafür nicht erst das Haus verlassen. Zur Grundausstattung gehört in jedem Fall ein elektrischer Antrieb fürs Garagentor. Bei seiner Auswahl sollte man auf Wartungsarmut und Zuverlässigkeit Wert legen. Sogenannte mitlaufende Motoren, wie sie der Torantriebsspezialist Sommer baut, haben keine beweglichen Teile wie Ketten oder Seilzüge und unterliegen daher einem geringeren Verschleiß. Praktisch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen: Das Ölen und Fetten wie bei anderen Techniken ist ebenfalls nicht nötig. Unter www.rgz24.de/barrierefrei gibt es mehr Tipps für die Planung der barrierefreien Garage.

Schwellenloser Übergang, rollstuhltaugliche Bewegungsflächen

Für einen einfachen und sicheren Übergang zwischen Haus und Garage empfehlen sich rollstuhlgerechte Türbreiten und schwellenlose Übergänge. Großzügig ausfallen sollte auch die Flächenplanung, damit sich die Wagentüren in der Garage weit öffnen lassen – dabei sollten die Bewegungsflächen auch hier für Rollstuhlfahrer geeignet sein. Ein elektrischer Antrieb kann auch an der Innentür zur Garage sinnvoll sein. Hier sind Feuerschutztüren gefordert, die ein höheres Gewicht als normale Türen haben und sich daher von Hand schwerer öffnen lassen. Zudem sorgt ein Elektroantrieb automatisch dafür, dass die Tür schließt und dass keine Abgase aus dem Autoabstellraum in die Wohnräume eindringen können.