Schulden im Privatbereich sind oft ein Tabuthema – nun gibt es dafür eine Lösung

(djd). Geld sammeln für das Hochzeitsgeschenk der Kollegin oder den Geburtstag eines Freundes, das Teilen der Restaurantrechnung vom Essen mit Freunden oder der Taxifahrt nach dem Theaterbesuch: Immer wieder werden zwischen Freunden und Familienmitgliedern Kosten gesplittet. Oft werden sie von einer Person vorgestreckt, die anderen sollen ihren Anteil später zurückzahlen. „Die meisten vertrauen darauf, dass Freunde und Verwandte tatsächlich ihre Ausstände begleichen – genau das funktioniert aber aus den unterschiedlichsten Gründen oft nicht reibungslos“, so Sabrina Winter, Sprecherin von PayPal Deutschland. Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bezahlsystems zeigt aktuell, dass 43 Prozent der befragten Deutschen schon die Beziehung zu einem Freund oder Familienmitglied ernsthaft gefährdet haben, weil sie ausgelegtes Geld nicht zurückgezahlt haben. Mit dem neuen Service PayPal.Me ist es nun möglich, Geld von Freunden und Familie einfach und auf persönliche Art zu erhalten.

Nicht mehr auf Schulden sitzen bleiben

Weil es den meisten Menschen unangenehm ist, Freunde und Familie nach ausstehenden Geldbeträgen zu fragen, bekommen viele ihr Geld nie zurück. Abhilfe schafft nun auf elegante Art der neue Service, mit dem das Geld einfach per Link eingefordert und zurückgezahlt werden kann. Das funktioniert schnell und unkompliziert wie Bargeld und sicher wie Onlinebanking. Der entsprechende Link muss nur einmalig festgelegt und kann ab dann immer genutzt werden. Zudem ist man flexibel: Ob in der Bahn, im Restaurant oder zu Hause auf dem Sofa, der Link funktioniert auf allen Geräten – Smartphones und Tablets inklusive. Alle Informationen: www.paypal.me.

Und so funktioniert’s

Der Link wird an Freunde oder Verwandte, die bei einem in der Kreide stehen, geschickt – per E-Mail, WhatsApp, SMS oder über Social Media. Der Freund oder Verwandte, der die Schulden hat, klickt den Link an und loggt sich ein. Im nächsten Schritt gibt er den Betrag ein, klickt auf „Senden“ und schon ist das Geld unterwegs, die Summe landet auf dem Konto des Empfängers.

Bei der Immobilienfinanzierung sollte man nicht nur auf den Niedrigzins schauen

(djd). Die Zinsen sind noch immer rekordverdächtig niedrig, die Finanzierungskonditionen für eine eigene Immobilie daher günstig. Doch Peter Breitfeld, Bauherrenberater und Finanzierungsexperte bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), warnt davor, Immobilienfinanzierungen alleine mit Blick auf den Niedrigzins zu planen. Denn mindestens ein Teil der Zinsvorteile werde durch höhere Bau- und Erwerbskosten aufgebraucht, so Breitfeld.

Niedrigzins versus Kostensteigerungen

Kostensteigerungen gegenüber der Bausituation vor zehn oder 15 Jahren gibt es an vielen Stellen. Als Beispiel nennt Breitfeld die Grunderwerbssteuer. Bei bescheidenen drei Prozent liegt sie nur noch in Sachsen und Bayern, in allen anderen Bundesländern fallen zwischen fünf und 6,5 Prozent an. Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Maklercourtage oder das Honorar des Notars finanzieren die Banken nicht im Rahmen der Baufinanzierung. Sie können daher die Eigenmittel schmälern und in der Folge zu ungünstigeren Zinskonditionen führen. Gleichzeitig treibt die Nachfrage die Bodenrichtpreise, in den Ballungszentren liegen die angebotenen Grundstücke oft noch über den Richtwerten. Manche Banken machen dann zur Risikoabsicherung Abschläge bei der Wertermittlung. Dadurch erhöhen sich die Anforderungen ans Eigenkapital und manchmal sogar die Zinsen.

Eigenkapital nicht zu niedrig ansetzen und mit Augenmaß finanzieren

Dass zugleich auch die Baukosten höher liegen, dafür sieht Breitfeld neben den gestiegenen energetischen Anforderungen und der hohen Auslastung der Bauunternehmen auch Gründe bei den Bauherren selbst: Er beobachtet, dass die Ansprüche an die Größe und Ausstattung wachsen. Breitfeld gibt zu bedenken, dass der Wiederverkaufswert einer größeren Immobilie nicht unbedingt linear höher sei und dass man bei der Planung auch die Nutzung über die Jahre – und besonders im Alter – berücksichtigen solle.

Als Faustregel für die Finanzierung empfiehlt Breitfeld, dass wenigstens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten über Eigenmittel finanzierbar sein sollten: „Ideal ist eine hohe Tilgung von drei Prozent oder mehr.“ Bei der Sollzinsbindung sei Augenmaß gefragt, denn je länger die Bindung, desto höher der Zins über die Laufzeit. Die Grundfrage lautet: So lange wie möglich, oder nur so lange wie nötig? Auf jeden Fall empfehlenswert, so Breitfeld, sei das Recht auf außerplanmäßige Sondertilgungen. Wer mehr Informationen und Beratung sucht, findet unter www.bsb-ev.de Tipps und die Adressen unabhängiger Bauherrenberater in ganz Deutschland.

Eine Aufblasdämmung kann auch jetzt noch Heizkosten reduzieren

(djd). Sinken draußen die Temperaturen, freuen sich viele Menschen darauf, es sich im wohlig warmen Heim gemütlich zu machen. Doch diese Gemütlichkeit hat oft einen entscheidenden Wermutstropfen: die anstehende Heizkostenabrechnung im kommenden Jahr. Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de: „Wer nicht schon im Sommer die kalte Jahreszeit bedacht und mit dem Wintercheck des Hauses begonnen hat, kann auch jetzt noch Maßnahmen umsetzen, um den Wärmeschutz zu verbessern und bares Geld zu sparen.“

Dachböden energetisch optimieren

Ungenutzte Dachböden bieten sich vor allem an, um das eigene Haus energetisch nachzurüsten. Sind diese unzulänglich gedämmt, kann die teure Heizenergie beinahe ungehindert entweichen. Um dem Wärmeverlust vorzubeugen, ist es nicht notwendig, das ganze Dach zu sanieren – eine Dämmung der obersten Geschossdecke reicht völlig aus. Eine besonders schnelle Variante, die sich auch für schwer zugängliche Bereiche eignet, ist die sogenannte Aufblasdämmung. Dabei werden lose Dämmstoffe mithilfe einer Einblasmaschine von außerhalb des Gebäudes über einen Schlauch auf den Dachboden geblasen. Damit gelangt das Material nicht nur in alle Ecken und Winkel und dämmt diese effizient, die Arbeiten sind auch innerhalb weniger Stunden abgeschlossen – ohne Lärm, Schmutz oder andere Einschränkungen der Wohnqualität.

Schnell, sauber und sicher

Das Spektrum der Auf-, beziehungsweise Einblasdämmstoffe reicht von Zellulose bis hin zu modernsten und leistungsstarken Produkten aus Glaswolle ohne Bindemittelzusatz wie etwa „Supafil Loft Plus“ von Knauf Insulation. Der weiße Dämmstoff, der optisch an Watte erinnert, weist sehr gute Dämmwerte auf (Wärmeleitfähigkeitsstufe 038) und ist wasserabweisend. Er verrottet und zersetzt sich nicht. Zudem ist er resistent gegen Schimmelbefall und von Natur aus nicht brennbar (Baustoffklasse A1). Der Zusatz von Flammschutzmitteln ist daher nicht nötig. Auch die Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz: Der Dämmstoff wird hauptsächlich aus recycelten Glasflaschen hergestellt, ist besonders emissionsarm und deshalb mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) wird auch künftig leicht erfüllbar sein

(djd). Wer ein Haus neu baut, muss die Energieeinsparverordnung (EnEV) beachten, die seit 2002 gilt und im Laufe der Jahre mit jeder Novellierung umfangreicher und anspruchsvoller wurde. Doch Fachleute sind sich einig: Bisher waren die Anforderungen immer recht leicht zu erfüllen, zumal die Qualität von Bau- und Dämmstoffen stets besser wurde. „Viele Material-Optimierungen brachten sogar mehr, als die eine oder andere Verschärfung der EnEV-Anforderungen verlangte“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Das ganze Haus muss nicht „verpackt“ werden

Doch zum Jahresbeginn 2016 macht die EnEV den bis dahin größten Sprung seit ihrem Bestehen. Das sogenannte Referenzgebäude, das den Grenzwert für Neubauten vorschreibt, wird um 25 Prozent verbessert. „Das heißt übersetzt, dass ab diesem Stichtag auch alle Neubauten um 25 Prozent in puncto Jahres-Primärenergiebedarf verbessert werden müssen“, erläutert Isolde Elkan, Geschäftsführerin der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff (FPX). Die Expertin gibt aber auch gleich Entwarnung: Da es längst Hochleistungsdämmstoffe gebe, die ohnehin schon seit Jahren bei allen Varianten von Effizienz- und Energiesparhäusern erfolgreich eingesetzt würden, könnten Bauherren der neuen Zeit gelassen entgegensehen. Das gelte nicht zuletzt auch für diejenigen, die nicht ihr ganzes Haus „einpacken“ wollen. Schon mit einer soliden Bodenplattendämmung und einer Dachdämmung lassen sich bis zu 45 Prozent der Wärmeverluste reduzieren.

Bodenplattendämmung: Wärmelecks dauerhaft verschließen

Während man früher den Beton direkt auf der Baugrubensohle verteilte und dann den Rohbau hochzog, gibt es heute aus gutem Grund die Bodenplattendämmung. Ohne diese Dämmung kann teure Raumwärme nahezu ungehindert ins Erdreich abfließen, deshalb werden schon seit vielen Jahren diese Wärmelecks mit XPS-Platten aus Extruderschaum geschlossen. Die Platten sind extrem druckstabil und feuchteunempfindlich, bei gleichzeitig hoher Wärmedämmwirkung. „Deshalb hat XPS auch eine spezielle Zulassung für diese Bereiche“, so Elkan. Wichtig sei es in jedem Fall, zuerst eine Dämmung zu planen. „Erst danach wird für den noch geringen Restwärmebedarf eine kleine, effiziente Heizungsanlage konfiguriert – nicht andersherum“, so Elkan. Unter www.xps-waermedaemmung.de gibt es viele weitere Informationen.

Druckstabilität als Plus fürs Dach

Die Druckstabilität und das bis nahe Null reduzierte Wasseraufnahmevermögen der XPS-Platten sind Eigenschaften, die auch am Dach für perfekte Lösungen sorgen. Ob eine wärmebrückenfreie Aufdachdämmung beim Steildach oder als Flachdachdämmung mit Dachbegrünung, als sogenanntes Umkehrdach: XPS-Platten können unter extremen Verhältnissen Jahrzehnte lang gute Leistung liefern. Wegen ihrer langen Haltbarkeit und der vergleichsweise schnellen energetischen Amortisation der Herstellungsenergie sind Extruderschaumstoffe laut der auf internationalen ISO-Normen basierenden Umweltproduktdeklaration (EPD) des Institutes Bauen und Umwelt auf Augenhöhe mit sogenannten ökologischen Alternativen. Extruderschaum besteht zu 98 Prozent aus Luft – und nur zu zwei Prozent aus erdölbasiertem Kunststoff. Dazu spart es aber mehr als das 200-fache der eingesetzten Herstellungsenergie ein.