Ruhe bitte

Mit Trennwänden lässt sich der Schallschutz im Haus deutlich verbessern

(djd/pt). Einfach nur abschalten und etwas Ruhe genießen: Nach einem anstrengenden Tag freuen sich viele Menschen auf Entspannung, etwa bei Yoga-Übungen. Doch das ist gar nicht so leicht, wenn nebenan die Kleinen lauthals lachend eine Kissenschlacht veranstalten oder der Nachwuchs das Klavier mit den Übungen aus dem Musikunterricht malträtiert. „Lärm bedeutet Stress – und damit sind keineswegs nur Straßengeräusche gemeint. Auch Geräusche aus dem Nachbarraum können die Konzentration beeinträchtigen, zum Beispiel wenn man im Home Office noch schnell eine Arbeit fertigstellen will“, erklärt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit einem verbesserten Schallschutz in den eigenen vier Wänden können alle Hausbewohner zu ihrem Recht kommen.

Ruhige Nischen schaffen

Oft genügt es in diesem Zusammenhang bereits, aus einem Raum zwei zu machen: Wenn man beispielsweise vom großflächigen, offenen Wohnraum eine Ecke mit Trennwänden abteilt, können alle gleichzeitig ihren Hobbys frönen. Die Musik oder die Zeichentrickserie der Kinder stört dann nicht mehr die Mutter, die nebenan Autogenes Training machen möchte. Und auch das Home Office findet eine ruhige, separate Nische. Sehr gut geeignet dafür sind Trockenbaulösungen, die Heimwerker unkompliziert und zeitsparend selbst montieren können. So erzielt etwa das „PerfectWall“-System von Knauf mit eingesetzten Trennwandplatten aus Mineralwolle mit 40 Dezibel (dB) einen sehr guten Schallschutz.

Aufbau in nur einem Tag

Der Einsatz von Trennwandplatten aus Mineralwolle zahlt sich indes nicht nur in Sachen Schallschutz aus – auch die Wärmedämmung wird deutlich verbessert. Unter www.knauf-perfectwall.de gibt es weitere Informationen sowie Bezugsquellen in Baumärkten vor Ort. Gut zu wissen: Auch beim Aufbau der bereits mit ansprechenden Motiven fix und fertig bedruckten Wandelemente hält sich die Geräuschentwicklung dank innovativer Klebetechnologie in Grenzen. Der Aufbau dauert im Übrigen weniger als einen Tag.

Beton als Wärmespeicher

Warum Trägheit beim Bauen auch nützlich sein kann

(djd/pt). Wenn heute von energieeffizienten Wohnhäusern die Rede ist, so ist meist die Gebäudedämmung gemeint. Dabei gibt es noch andere Faktoren, die den Energieverbrauch und das Wohlbefinden beeinflussen können. „Die Wärmespeicherfähigkeit eines Baustoffs spielt beispielsweise eine wichtige Rolle“, erklärt Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Je größer die Masse eines Baustoffs, desto größer sei auch seine Fähigkeit, Wärme oder Kälte zu speichern. Doch was genau bedeutet das?

 

Große Masse wirkt Temperaturschwankungen entgegen

Bauteile mit geringer Masse erwärmen sich beispielsweise bei starker Sonneneinstrahlung schnell. Ihre Oberflächentemperatur überschreitet dann in kurzer Zeit die Lufttemperatur in den Innenräumen. Die Wände geben Wärme an die Luft ab – die Zimmer erhitzen sich. Bei Bauteilen mit großer Masse wie etwa aus Beton dauert die Erwärmung wesentlich länger und fällt geringer aus. Im Gebäude bleibt es kühler, Temperaturspitzen lassen sich vermeiden. Umgekehrt kühlen aufgewärmte Wände, Decken und Fußböden im Winter langsamer ab und wirken so starken Temperaturschwankungen entgegen. Unter www.beton.org gibt es mehr Informationen zum nachhaltigen Bauen und zu den Eigenschaften von Beton.

Wärmeschutz nach Maß

Obwohl Beton von Haus aus keine sehr guten Dämmwerte besitzt, ist er dank seiner Wärmespeicherfähigkeit sehr gut geeignet für energieeffiziente und komfortable Wohnbauten. Durch einen schlanken Wandaufbau in Kombination mit einer Dämmung, die im Prinzip in jeder gewünschten Stärke aufgebracht werden kann, lassen sich Wärmedurchgangswerte erreichen, die dem heute in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderten Niveau entsprechen oder deutlich darüber liegen. Sollen die Beton-Bauteile selbst eine stark wärmedämmende Wirkung besitzen, so lässt sich dies mit Leicht-Zuschlagsstoffen wie Blähton erreichen. Je nach Mischung des Betons kann im günstigsten Fall auf die zusätzliche Wärmedämmung sogar ganz verzichtet werden.

Gefahr aus der Wand

Vor dem Kauf einer Gebrauchtimmobilie die Elektroinstallationen checken lassen

(djd/pt). Wer eine ältere Immobilie kaufen möchte, achtet heute neben Lage, Größe und Zustand der Bausubstanz auch auf die Energieeffizienz des Gebäudes, also auf Dämmstandard und Heizung. Wie die Elektroinstallation aussieht, bleibt dagegen oft unberücksichtigt. Dabei können überalterte Elektroinstallationen nicht nur zu erheblichen Komforteinbußen führen, sondern auch eine Gefahrenquelle für das Haus und für Leib und Leben der Bewohner darstellen. „Diese Installationen unterliegen wie alle technischen Systeme einem gewissen Verschleiß. Nach etwa 30 bis 40 Jahren haben sie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht“, weiß Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

Gefährlich und wenig komfortabel

Auch die Betriebs- und Sicherheitsanforderungen aus ihrer Entstehungszeit sind bei den meisten der über 35 Jahre alten Bauten überholt. Lebensrettende Schutzleiter und Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) fehlen in den meisten Fällen. Darüber hinaus sind Altbauten häufig nur mit wenigen Steckdosen ausgestattet, die für die heute übliche Nutzung von elektrischen Geräten, die täglich im Gebrauch sind, nicht ausreichen. Kommt dann ein Gewirr von Verlängerungskabeln zum Einsatz, ist das unschön, unpraktisch und wiederum eine Gefahrenquelle. Denn zu viele Elektrogeräte an einem Stromkreis führen zu Überlastungen und können Schwelbrände auslösen, herumliegende Kabel sind zudem Stolperfallen. Mehr Informationen: www.elektro-plus.com.

Beim Check der Elektroinstallation ist der Fachmann gefragt

Da sich der Zustand der elektrischen Einrichtungen von einem Laien kaum überprüfen lässt, rät Hartmut Zander Immobilieninteressenten, vor dem Kauf einen sogenannten E-Check durch einen Elektrofachbetrieb durchführen zu lassen. Er gibt die Gewissheit, dass Elektroinstallationen und geprüfte Elektrogeräte allen Sicherheitsaspekten und gesetzlichen Vorschriften genügen. Auch Mängel, Ausstattungsumfang und Investitionsbedarf lassen sich damit analysieren. So gerüstet, kann der Kaufinteressent gegebenenfalls auch noch den Kaufpreis nachverhandeln.

Aufgepasst bei Zahlungsplänen

Verbraucherschutz: Bauherren gehen oftmals de facto in Vorleistung

(djd/pt). Wer baut, hat meist nur sein Ziel vor Augen und übersieht allzu leicht Stolpersteine. Bei vertraglich vereinbarten Zahlungen lassen sich viele Bauherren zum Beispiel auf Zahlungspläne ein, die sie übervorteilen. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll der Bauherr seinem Auftragnehmer immer nur zahlen, was dem Wert der erbrachten Leistung auf der Baustelle entspricht. Doch bei vielen Zahlungsplänen geht der Bauherr de facto in Vorleistung.

Fertigstellungsbürgschaft durchsetzen

Laut Gesetz muss der Bauunternehmer eine Fertigstellungssicherheit – in der Regel als Bankbürgschaft – in Höhe von fünf Prozent des vereinbarten Werklohns stellen. Darauf haben Verbraucher ein Recht. „Erfolgt dies nicht, ist der Bauherr bereits ab der ersten Zahlung berechtigt, eine entsprechend hohe Summe bis zur Fertigstellung der Arbeiten einzubehalten“, erläutert Rechtsanwalt Andreas Renz, Vertrauensanwalt bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Manche Unternehmer gehen noch weiter und drehen den Spieß um. In einer oft als Finanzierungsbestätigung umschriebenen Regelung verlangen beispielsweise Generalunternehmer immer wieder, dass der Bauherr seine Auszahlungsansprüche gegenüber der finanzierenden Bank bis zur Höhe des Werkvertragspreises unwiderruflich an den Unternehmer abtritt.

Auszahlungsansprüche nicht an Bauunternehmen abtreten

Wer auf derartige Klauseln stößt, sollte sich fragen, ob er mit dem richtigen Partner verhandelt oder sich zumindest der Risiken bewusst sein. Im Falle einer Insolvenz oder einer Vertragsbeendigung aus anderen Gründen haben Bauherren dann oft große Schwierigkeiten, an ihr Geld zu kommen. Denn durch die Ankündigung erheblicher Forderungen des Unternehmers kann die Auszahlung der Kreditmittel blockiert werden. Gut beraten sind Verbraucher, wenn sie Vertragswerke vor Unterzeichnung von einem unabhängigen Anwalt prüfen lassen. „Ist der Vertrag geschlossen, lassen sich nachträgliche Änderungen nur schwer verhandeln“, so Renz. Mehr Informationen, Berater- und Anwaltsadressen gibt es unter www.bsb-ev.de.

Nicht um jeden Preis

Umfrage: Was würden Deutsche für ein Millionenvermögen tun – und was nicht?

(djd). Ein prall gefülltes Bankkonto: Davon träumt wohl jeder. Geht es aber um die Frage, was die Bundesbürger bereit wären, zum Beispiel für zehn Millionen Euro zu tun, trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen. Die Motivation, selbst etwas für ein Luxusleben zu tun, hält sich in erstaunlich engen Grenzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Bundesbürgern im Auftrag von WestLotto.

Abnehmen gegen Cash

Die meisten hätten das Vermögen am liebsten ohne große Anstrengungen oder Verzicht auf persönliche Freiheiten. Wenn man aber auf etwas verzichten soll, will man auch etwas von diesem Verzicht haben – etwa eine bessere Figur. Dementsprechend würden vier von zehn Befragten für zehn Millionen Euro auch zehn Kilogramm abnehmen – eine Million pro Kilo klingt nach einem verlockenden Kurs. Bei dieser Gelegenheit auch noch komplett auf vegetarische Kost umsteigen? Da winken die meisten bereits ab: Nur jeder Fünfte würde für einen hohen Lotteriegewinn für immer dem Fleischgenuss entsagen. Noch einmal die gesamte Schulzeit absolvieren und dafür einen Millionenbetrag kassieren, auch das können sich lediglich 17 Prozent der befragten Bundesbürger vorstellen. Dabei wäre es leicht verdientes Geld: Bei zwölf Jahren Schulzeit käme ein Abiturient auf einen Jahresverdienst von rund 830.000 Euro (Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich).

Nicht ohne mein Auto

„Auffällig ist, dass die wenigsten für eine große Summe auf etwas verzichten würden, was ihnen lieb ist. Und das, obwohl gleichzeitig fast alle Bundesbürger gern Multimillionär wären“, kommentiert Axel Weber, Sprecher von WestLotto. Ohne Auto beispielsweise geht es einfach nicht: 85 Prozent der Bundesbürger sind nicht bereit, für eine Millionensumme dauerhaft auf die Fahrt mit ihrem Wagen zu verzichten. Somit bleibt nur die Alternative, weiter auf den Lotteriegewinn zu hoffen. Bei der europäischen Lotterie Eurojackpot etwa wurde im Mai 2015 erstmals der Maximaljackpot von 90 Millionen Euro erreicht – der bislang höchste Lotteriegewinn, den es in Deutschland zu gewinnen gab.

Für kein Geld der Welt

(djd). Einmal den Ärmelkanal zu durchschwimmen, um danach ein Leben im Luxus zu führen: Gerade einmal sechs Prozent der Deutschen wären hierzu bereit. Das hat eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Personen im Auftrag von WestLotto ergeben. Noch weniger würden für ein großes Vermögen noch einmal ihren Ex-Partner heiraten – gerade einmal vier Prozent können sich eine dauerhafte Ehekrise vorstellen, auch wenn sie fürstlich bezahlt würde. Absolutes Schlusslicht ist die Option, nie wieder ein Wort zu sprechen: Nur ein Prozent der Befragten würden für einen zweistelligen Millionenbetrag dauerhaft den Mund halten.

Die eigenen vier Wände solide finanzieren

Kostenfreie Broschüre gibt Tipps zur Immobilienfinanzierung

(djd). Das freistehende Einfamilienhaus mit Garten – so sieht für viele Bundesbürger die Wunsch-Immobilie aus. Der Trend zum Wohneigentum ist ungebrochen und wird durch die historisch niedrigen Darlehenszinsen nochmals verstärkt. Dennoch sollte eine Entscheidung für die eigenen vier Wände nicht einfach aus dem Bauch heraus getroffen werden: Wie viel Eigenkapital ist vorhanden, welche monatliche Darlehensrate ist tragbar, wie viel darf das Zuhause maximal kosten? Diese und viele weitere Fragen sind im Vorfeld zu beantworten. Worauf es im Detail ankommt, erläutert die kostenfreie Broschüre „Finanzieren nach Plan“, die beim Beratungsdienst Geld und Haushalt unter www.geld-und-haushalt.de oder telefonisch unter 030-20455818 erhältlich ist.

In die Zukunft investieren

Die Finanzierung der eigenen vier Wände ist eine Investition in die Zukunft: Denn sie erspart künftig die Miete und leistet zugleich einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge. Bevor Verbraucher jedoch konkrete Pläne schmieden, sollten sie sich ein klares Bild ihrer finanziellen Lage machen. Wie das geht, erklärt die Broschüre leicht verständlich in fünf Schritten: von der Ermittlung der eigenen Wünsche mit entsprechendem Finanzierungsbedarf über die Prüfung des eigenen finanziellen Spielraums bis zum Vergleich verschiedener Kreditangebote und der Entscheidung für die Kreditaufnahme. Neben der Immobilienfinanzierung geht es zusätzlich um andere Finanzierungsformen wie Konsumentenkredite oder den Dispo auf dem Girokonto.

Finanzwissen rund um die Finanzierung

Mit praktischen Tipps und Checklisten hilft die Broschüre Verbrauchern dabei, ihre Kreditwürdigkeit selbst einzuschätzen. Zudem erfahren sie, welche Kreditform sich für große oder kleinere Wünsche jeweils am besten eignet. Ausgerüstet mit diesem Finanzwissen sind beispielsweise angehende Immobilienkäufer gut vorbereitet für das Beratungsgespräch bei ihrer Bank oder Sparkasse. Eine praktische Hilfe ist auch das Glossar, das von A wie „Abrufkredit“ bis Z wie „Zinsbindungsfrist“ wichtige Fachbegriffe einfach erklärt und Grundwissen vermittelt.