Immobilienwirtschaft gut für die Gesamtwirtschaft

Schön, wenn Sie in der Branche der Immobilien- und/oder Bauwirtschaft tätig sind. Die Frühjahrsgutachten für 2013 Stellen alle die Chancen und das hohe Potenzial dieser Branche heraus, als Wachstumsmotor und Stabilitätsanker der gesamten Volkswirtschaft. Der Präsident des zentralen Immobilienausschuss Matter bringt es einfach auf den Punkt: „Ohne Immobilienwirtschaft kein Wohlstand“.

Sind sie aber nicht selber in dieser Branche tätig, sollte Ihr Fokus auf Investitionen in dieser Anlageklasse liegen. Die günstigen Zinskonditionen, die Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten, fehlende Anlagemöglichkeiten und die allgemeine Entwicklung von Mieten und Kaufpreisen sprechen eine deutliche Sprache. Auch wenn die Immobilienpreise in einigen Regionen in letzter Zeit erheblich gestiegen sind, gilt das nicht als einheitliches Bild sondern nur für konkrete Mikrostandorte. Eine Immobilienblase entsteht immer erst dann, wenn die Angebot und Nachfragefaktoren fundamental gestört sind. Für ein Abkoppeln des Angebots von der Nachfrage gibt es aber keine Anzeichen.

Wenn Sie sich mit der Anlageform Immobilieninvestment näher beschäftigen wollen, helfe ich Ihnen gerne in den verschiedenen Assets Wohnungen, Einzelhandel, Tankstellen und Darlehen an Projektentwickler (Mezzaninekapital).

ledig, jung sucht …

… ausreichend Versicherungsschutz!

Die Absicherung für finanzielle Unwägbarkeiten im Fall von Krankheit, Pflege und Arbeitslosigkeit hat immer große Bedeutung, insbesondere aber für alle, die vollkommen für sich alleine sorgen wollen oder müssen.

Die Privathaftpflichtversicherung ist ohnehin lebenslang und unabhängig vom Familienstand ein „must-have“.

Dazu kommen zwingend ausreichender Versicherungsschutz im Fall der Berufsunfähigkeit und Krankheit. Hier muss insbesondere auch auf eine gute Absicherung mit Krankentagegeld und eventuell privater zusätzlicher Pflegeversicherung geachtet werden. Lücken im Versicherungsschutz zwischen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit können eventuell auch über eine Unfallversicherung abgedeckt werden.

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrem Ansprechpartner für Versicherungsfragen gesprochen? Wird es da nicht mal wieder Zeit, Ihren Versicherungsschutz zu überprüfen?

So gelingt Ihnen das Entschleunigen im beruflichen Alltag

Nachfolgend finden Sie 12 Orientierungspunkte für eine Tempoveränderung im Arbeitsalltag. Wobei Sie diese Liste nicht als „Beschleunigungsmöglichkeit“ zur Entschleunigung betrachten sollten – das wäre kontraproduktiv. Sondern gönnen Sie sich für jede „Entschleunigungsmaßnahme“ 1, 2 Wochen Zeit zum Einüben, bevor Sie zur nächsten übergehen. So drosseln Sie langsam, aber sicher zu hohes Tempo und gewinnen persönliche Befriedigung durch vermehrt besonnenes Tun. Warum Sie langsam entschleunigen sollten: Wenn Körper und Seele sich an die Stresshormone Adrenalin und Testosteron gewöhnt haben, lassen sie den Organismus nicht mehr in Ruhe und fordern immer weiter Hochgeschwindigkeit. Reaktionen auf plötzliches Tempodrosseln sind dann Entzugs- und zusätzliche Stresssymptome, die wiederum zu einem schnellen Rückfall in alte Gewohnheiten führen.

Gute Entschleunigungsgewohnheiten: So sichern Sie Ihre Arbeitsenergie

  1. Ich plane den nächsten Tag am Vorabend.
  2. Ich vermeide bewusst Multitasking und erledige immer nur – konzentriert und dadurch automatisch zügig – 1 Aufgabe.
  3. Ich verbringe die Mittagspause außerhalb des Büros.
  4. Ich arbeite nicht, während ich esse.
  5. Ich lege alle 2 Stunden mindestens eine 5-Minuten-Pause ein (aufstehen, rausgehen oder Entspannungsübung).
  6. Ich nehme mir nach Abschluss jeder Tätigkeit eine kurze Auszeit von 1 bis 2 Minuten, um den Kopf für die nächste Aufgabe frei zu bekommen.
  7. Ich vereinbare für Gespräche konsequent feste Anfangs- und Endzeitpunkte und bereite sie immer inhaltlich vor.
  8. Ich bin in Gesprächen stets 100%ig anwesend und höre wirklich zu.
  9. Ich schließe jeden Tag bewusst gedanklich ab (kurzer Rückblick oder 5-Minuten-Notizen).
  10. Ich tue jeden Tag mindestens 10 Minuten lang gar nichts.
  11. Ich nehme keine Arbeit oder Probleme mit ins Schlafzimmer – vor dem Einschlafen denke ich an Gelungenes und Erreichtes.
  12. Ich gönne mir ausreichend Schlaf (durchschnittlich 6 bis 8 Stunden).

Tempo aus dem Alltag nehmen: 10 Vorschläge zum privaten Entschleunigen

  1. Üben Sie so oft wie möglich, sich aus dem hektischen Rennen des Alltags auszuklinken. Genießen Sie den Luxus Zeit, indem Sie sich Langsamkeit und Einfachheit gönnen.
  2. Konzentrieren Sie sich nicht immer auf schnelle Ergebnisse, sondern gehen Sie den Weg auch mal mit Muße und Liebe zum Detail.
  3. Genießen Sie den Augenblick. Wissen Sie noch, was es für ein Gefühl ist, morgens barfuß über eine Wiese zu laufen? Sich nach einem abendlichen Gewitter auf die Terrasse zu setzen und die gereinigte Luft einzuatmen?
  4. Überlegen Sie, ob Ihr nächster Urlaub nicht ein reiner Wander- oder Radwanderurlaub sein könnte.
  5. Drosseln Sie ab und zu ganz bewusst Ihr Gehtempo. Trödeln Sie, statt schnell zu gehen. Beobachten Sie dabei das ganze Gehetze und Gedränge um sich herum. Damit haben Sie jetzt nichts zu tun.
  6. Verändern Sie Ihren Umgang mit Zeitinseln: Schalten Sie am Feierabend nicht als Erstes den Fernseher ein. Lassen Sie am Wochenende das Auto in der Garage. Widerstehen Sie der Versuchung, an verkaufsoffenen Sonntagen einkaufen zu fahren.
  7. Nehmen Sie Ihre Armbanduhr ab, und lassen Sie sich von einem Wecker an Termine erinnern.
  8. Lassen Sie sich nicht von der Zeit regieren, sondern bestimmen Sie den Rhythmus selbst: Stellen Sie sich dazu die Zeit, die Ihnen an einem freien Tag zur Verfügung steht, einmal bildlich als Grünanlage vor, in der Sie nach Belieben schnell rennen, im Kreis laufen, langsam gehen, andere Wege ausprobieren oder sich ausruhen können.
  9. Suchen Sie sich eine kleine Tätigkeit aus, bei der Sie bewusst die Zeit ausdehnen, wie z. B. das Zeitunglesen. Nehmen Sie sich bei einem interessanten Artikel zusätzliche Minuten, um über das Gelesene nachzudenken.
  10. Setzen Sie bewusst Kontrapunkte zur allgemeinen Hektik des Alltags mit Aktivitäten, die keinen Zeitzwang auf Sie ausüben, beispielsweise mit Yoga, autogenem Training, Wandern, Meditation, Gärtnern, Musik oder Malen.

Vermieter darf Kaution teilweise einbehalten, wenn Betriebskostennachforderung zu erwarten ist

Steht nach dem Ende eines Mietverhältnisses noch eine Betriebskostenabrechnung aus, darf der Vermieter einen Teil der Kaution bis zum Ablauf der Abrechnungsfrist einbehalten, wenn eine Nachforderung aus der Abrechnung zu erwarten ist.

Hintergrund

Die Mieter einer Wohnung verlangen vom Vermieter die Rückzahlung der zu Beginn des Mietverhältnisses geleisteten Kaution zuzüglich Zinsen. Das Mietverhältnis dauerte vom 1. Dezember 2009 bis zum 31. März 2011. Zu Mietbeginn leisteten die Mieter eine Kaution in Höhe von 664 Euro.

Die Parteien streiten unter anderem darüber, ob der Vermieter bis zur Vorlage der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2011 wegen eventueller Nachforderungen hieraus einen Teilbetrag von 50 Euro einbehalten durfte.

Entscheidung 

Der Vermieter war berechtigt, wegen der noch ausstehenden Betriebskostenabrechnung einen Teilbetrag der Kaution einzubehalten. Die Kaution sichert auch noch nicht fällige Ansprüche, die sich aus dem Mietverhältnis und dessen Abwicklung ergeben. Dies erstreckt sich auch auf Nachforderungen aus einer Betriebskostenabrechnung, die erst nach Ende des Mietverhältnisses erstellt wird. Deshalb darf der Vermieter bis zum Ablauf der ihm zustehenden Abrechnungsfrist einen angemessenen Teil der Kaution einbehalten, wenn eine Nachforderung zu erwarten ist.

Dies war hier der Fall. Die Monate Januar bis März sind die kältesten des Jahres. In diesen Monaten fallen mit 450 von 1.000 Gradtagen in der Gradtagstabelle höhere Heizkosten an als im Jahresdurchschnitt. Der Einbehalt von 50 Euro war daher angemessen.

Quelle: AG Gießen, Urteil vom 10. Mai 2012, 48 C 352/11