Der Vermieter kann selbst ausgeführte Leistungen, wie zum Beispiel Hausmeister- und Gartenpflegearbeiten in der Betriebskostenabrechnung fiktiv und mit marktüblichen Kosten ansetzen. Das hat der Bundesgerichtshof in einer am 14. November 2012 getroffenen Entscheidung bejaht.
Aktenzeichen VIII ZR 41/12
Archiv für den Monat: Dezember 2012
Brandschutz in den eigenen vier Wänden
Die Tage werden kürzer und die Abende länger: Der Herbst kehrt in Deutschland ein und damit startet auch die Saison der Kerzen, wärmenden Kaminfeuer und heimeligen Beleuchtung. Das Risiko der Brandgefahr steigt, doch um den Brandschutz in den eigenen vier Wänden ist es in der Regel schlecht bestellt.
Vergessene Kerze, Zigarettenasche im Papierkorb oder Funkenflug aus dem offenen Kamin: Brandursachen gibt es viele. Nach einer aktuellen Pressemitteilung des TÜV Rheinlands sind in nur elf Prozent der Haushalte Rauchwarnmelder vorhanden, Feuerlöscher sogar in nur zwei Prozent.
Brandschutzmaßnahmen für nächtliche Brände
Eine besondere Gefahr geht von nächtlichen Bränden in den eigenen vier Wänden aus, denn den beißenden Rauch, der für die meisten Gesundheitsschäden und Todesfälle bei Bränden verantwortlich ist, bemerken Schläfer oft nicht. Rauchwarnmelder reagieren auf Verbrennungsprodukte oder brandtypische Schwebstoffe in der Luft und schrecken mit ihrem lauten Warnton Schläfer zuverlässig auf. „In zehn Bundesländern sind Rauchmelder bereits in den Landesbauordnungen vorgeschrieben. Aber auch wo sie keine Pflicht sind, sind sie eine sinnvolle Investition in die eigene Sicherheit. Für einen normalen Haushalt belaufen sich die Kosten für Rauchmelder in allen Schlafräumen, im Flur und im Treppenhaus auf etwa 100 Euro“, erklärt Michael Jörn.
Der richtige Brandschutz für das Eigenheim
Ob Raucher oder Schwerhöriger – Rauchwarnmelder gibt es für jedes Bedürfnis. Einen Wärmemelder empfiehlt der Experte vom TÜV Rheinland für Wohnungen, in denen geraucht wird. Der Wärmemelder löst nämlich erst einen Warnton aus, wenn die Temperatur unter der Zimmerdecke auf etwa 60 Grad Celsius steigt. Leben schwerhörige Personen im Haushalt, kann die Anschaffung von Rauchwarnmeldern sinnvoll sein, die den Warnton mit einem sichtbaren oder fühlbaren Signal, beispielsweise Vibration, kombinieren.
Feuerlöscher für kleinere Brände
Wird ein Brand frühzeitig entdeckt, kann er oft mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. „In Privathaushalten ist pro Etage ein Handfeuerlöscher mit sechs Kilogramm Löschmittel ausreichend“, erläutert Michael Jörn. Feuerlöscher gibt es mit den unterschiedlichsten Löschmitteln. Die Auswahl reicht von Wasser über Schaum und Pulver bis zu Kohlendioxidlöschern. Der Experte empfiehlt den Wasserlöscher, denn im Vergleich zu einem Pulverlöscher verursache Wasser weniger Verunreinigungen. Kohlendioxidlöscher arbeiten mit einem Stickgas, das schwerer ist als Luft. Es sinkt zu Boden und sollte daher in tiefer gelegenen, schlecht belüfteten Räumen nicht benutzt werden. Bei einem Fettbrand in der Küche dürfen Wasserlöscher allerdings nicht eingesetzt werden, da sollte zum Deckel oder einer Decke gegriffen werden.
Quelle: meineimmobilie.de
Banken knausern bei der Kreditvergabe – Chance für Anleger
Immobilienunternehmen und -investoren müssen sich auf verschärfte Kreditvergabebedingungen einstellen.
Nach einer Studie des EBS Real Estate Management Institutes (Remi) und Corestate Capital werden Kredite in den kommenden beiden Jahren teurer und kleinteiliger. Die Studie basiert auf einer Befragung von Führungskräften aus dem Bankensektor. Demnach sind schon jetzt Einzelfinanzierungen über 50 Millionen Euro eher die Ausnahme. Die neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorgaben unter Basel III lassen die Immobilienfinanzierer vorsichtiger agieren. Das belegt die Umfrage von EBS Remi, an der 24 Führungskräfte aus 20 Banken im Zeitraum von Juni bis August 2012 teilnahmen. Die Wissenschaftler fragten die Vorstände und Geschäftsführer nach ihrer Einschätzung der aktuellen Finanzierungslage sowie nach ihrer Erwartung an die kommenden beiden Jahre.
Das Ergebnis: Kaum jemand traut sich an die Vergabe von Großkrediten heran. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) der Befragten gab an, Einzelfinanzierungen nur bis 50 Millionen Euro zu vergeben. Bei Projektentwicklungen sind 50 Millionen Euro sogar bei allen die Obergrenze. Und der Ausblick lässt eher ein Schrumpfen der Finanzierungsvolumina für Einzelobjekte erwarten, vor allem bei Projektentwicklungen von Gewerbeimmobilien.
Die schon seit dem Inkrafttreten der Richtlinien Basel II verspürte Zurückhaltung der Banken bei der Finanzierung von Projektentwicklungen hat sich unter dem Eindruck der Finanz- und Wirtschaftskrise vor 4 Jahren nochmals deutlich verschärft. Je nach Projekt können die Eigenkapitalforderungen der Banken bis zu 40 Prozent der Gesamtinvestition betragen.
Diese Lücke zwischen Eigenkapital des Projektentwicklers zzgl. Fremdfinanzierung einerseits und der Gesamtinvestition andererseits wird häufig durch Vergabe von Mezzaninekapital geschlossen.
Bis zum 21. Dezember 2012 kann ich Ihnen noch die Gelegenheit zu einer Beteiligung an einem Mezzanine-Fonds vermitteln mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2017 und einer Rendite von über 7 %.
Hypothekenzinsen: Baugeld weiter auf Rekordtief
Die Zinsen für Hypothekendarlehen sind so niedrig wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.
Das zeigt der aktuelle Finanztest-Vergleich der Konditionen von 76 Kreditinstituten und Vermittlungsgesellschaften.
2,31 Prozent Effektivzins für Zehn-Jahres-Darlehen
Im Vergleich zum Vormonat sind die Zinsen nochmals gesunken. Die günstigste überregionale Bank vergab einen Kredit mit zehn Jahren Zinsbindung bei einer Beleihung von 80 Prozent des Immobilienwertes schon für einen Effektivzins von 2,31 Prozent (Vormonat 2,52 Prozent). Das bundesweite Topangebot für einen Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung gab es für 2,92 Prozent (Vormonat: 3,02 Prozent). Einige regionale Banken waren sogar noch günstiger.
Höherer Zinsaufschlag für lange Zinsbindung
Der Zinsaufschlag für Kredite mit einer langen Zinsbindung von 15 und 20 Jahren ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Für einen Kredit mit 20 Jahren Zinsbindung zahlen Kreditnehmer derzeit meist 0,6 bis 0,7 Prozent mehr Zinsen im Jahr als für ein Zehn-Jahres-Darlehen. Vorsichtige sollten sich die derzeit niedrigen Zinsen dennoch möglichst lange sichern – vor allem, wenn sie sich keine hohe Tilgung leisten können und daher nur langsam von ihren Schulden herunterkommen.
Die Deutschen investieren in Immobilien
Das Immobilienvermögen in Deutschland beträgt zurzeit 9,5 Billionen Euro. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrem Bericht über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland. Danach ist etwa die Hälfte des Vermögens der privaten Haushalte in Immobilien investiert.
Neuordnung von Gemeinschaftsflächen
Der Vermieter kann zwar über Gemeinschaftsflächen, die dem Mitgebrauch des Mieters unterliegen, nicht völlig frei verfügen. Dennoch sollte sich insbesondere der Mieter bereits bei Abschluss des Mietvertrages darüber Gedanken machen, ob die Nutzungsmöglichkeiten von Gemeinschaftsflächen ausdrücklich vertraglich geregelt wurden, um zukünftige Probleme zu vermeiden.