Gewährleistungsrecht: Die häufigsten Fragen und Antworten

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, welche Ansprüche er auf Umtausch oder Reparatur hat. Verbraucherinnen und Verbraucher kennen häufig ihre Rechte nicht. Ebenso wenig den Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie. Die Bundesregierung hat daher auf ihren Internetseiten die häufigsten Fragen und Antworten zum Gewährleistungsrecht zusammengestellt.

Hierzu führt die Bundesregierung aus: Der Gewährleistungsanspruch ist gesetzlich klar geregelt: Will ein Kunde eine defektes Produkt innerhalb von zwei Jahren umtauschen oder reparieren lassen, muss der Verkäufer dies organisieren und bezahlen. Das gilt auch bei Ware, die reduziert oder im Sonderangebot ist. Sie muss nicht in der Originalverpackung zurückgegeben werden. Ist der Kassenzettel nicht mehr vorhanden, reicht als Nachweis ein Kontoauszug über den Kauf. Bei Waren, die der Verkäufer als „zweite Wahl“ gekennzeichnet hat, muss der Kunde allerdings kleinere Mängel in Kauf nehmen.

Beweislast zunächst beim Verkäufer: Während der ersten sechs Monate nach dem Kauf geht das Gesetz davon aus, dass der Mangel von Anfang an vorhanden war. Es sei denn, der Verkäufer beweist das Gegenteil. Danach kehrt sich die Beweislast um: Dann muss der Käufer beweisen, dass die Ware schon beim Kauf beschädigt war.

Verlängerung bei Reparatur und Umtausch: Die Zeit, in der ein Gerät in Reparatur ist, zählt nicht zur Gewährleistungsfrist. So schreibt es das Gewährleistungsrecht vor. Dazu ein Beispiel: Ein Kunde lässt seinen mp3-Player nach vier Monaten reparieren. Die Reparatur dauert einen Monat. Wenn er das Gerät zurück erhält, hat er noch 20 Monate Anspruch auf eine erneute Gewährleistung – und nicht nur 19 Monate. Tauscht der Verkäufer das Gerät gegen ein neues aus, beginnt die zweijährige Frist von vorn.

Verkäufer trägt Nebenkosten: Der Verkäufer muss mit der Gewährleistung sämtliche Nebenkosten wie Versand, Reparaturkosten, Ein- oder Ausbau tragen. Ein Kunde erwirbt beispielsweise eine Spülmaschine, die sich nicht reparieren lässt. Hier muss der Verkäufer nicht nur eine neue Spülmaschine liefern, sondern auch den Ein- und Ausbau übernehmen.

Herstellergarantie: Von der gesetzlichen Gewährleistung ist die so genannte Herstellergarantie zu unterscheiden. Sie sichert zu, dass eine Ware über bestimmte Eigenschaften verfügt und für eine bestimmte Dauer funktionstüchtig ist. Der Verkäufer oder Hersteller kann diese Garantie freiwillig und zusätzlich zu den gesetzlichen Gewährleistungsrechten einräumen. Unter Umständen kann es für den Kunden günstiger sein, nach Ablauf der sechs Monatsfrist die Herstellergarantie in Anspruch zu nehmen. Hierbei ist zu beachten, dass sich im Falle der Gewährleistung die Beweislast für einen Mangel umkehrt, also auf den Käufer verlagert. Außerdem umfasst die Garantie oftmals keine Nebenkosten.

Umtausch: Davon zu unterscheiden ist der Umtausch einwandfreier Ware, die dem Käufer beispielsweise nicht mehr gefällt. Kein Händler ist zum Umtausch verpflichtet – dies ist eine freiwillige Leistung. Viele Händler gewähren sie aber aus Kulanzgründen: in der Regel innerhalb von zwei Wochen.

Hinweis: Weitere Informationen hierzu finden Sie auch auf den Internetseiten der Bundesregierung.

Quelle: Bundesregierung online

Altersarmut-Debatte verunsichert Deutsche

Jeder zweite Bürger betrachtet Altersarmut als persönliche Bedrohung.

Die politische Debatte über Altersarmut hat die Deutschen verunsichert: Laut einer aktuellen Umfrage betrachtet jeder zweite Bundesbürger (51 %) das Thema Altersarmut als persönliche Bedrohung. Anfang September waren erst vier von zehn Bürgern dieser Ansicht.

Die Befürchtung, im Alter zu verarmen, werde bei den 30- bis 39-Jährigen (65 %) und in der untersten Einkommensgruppe bis 1.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen mit 80 % besonders stark geäußert, teilt der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) mit, der die Umfrage beim Marktforschungsinstitut TNS Infratest in Auftrag gegeben hatte.

Trotz der wachsenden Besorgnis, nimmt jedoch nur eine Minderheit (19 %) die öffentlich geführte Altersarmut-Debatte zum Anlass, künftig verstärkt Rücklagen für die finanzielle Absicherung im Alter zu bilden und privat vorzusorgen, berichtet der Stuttgarter Konzern. Die vorsorgenden Deutschen würden den Rotstift am ehesten beim privaten Konsum ansetzen. Ein Drittel der Nennungen entfallen auf diesen Bereich. Jeder Vierte (24 %) ist zu Abstrichen bei Kultur-Ausgaben bereit, 22 % würden beim Urlaub sparen.

Der Pessimismus der Deutschen setzt sich auch im Hinblick auf das deutsche Rentensystem fort: Sollte dieses nicht grundlegend überarbeitet werden, meinen rund 90 % der Befragten, dass die Renten unweigerlich gekürzt würden. Zugleich erwarten aber nur vier von zehn Bundesbürgern, dass der Politik eine Reform gelingt, die den Deutschen „einen angemessenen Lebensstandard im Alter“ sichert. Die Reformvorschläge der Parteien, wie Zuschussrente und Kombirente, halten zudem nur 23 % für geeignet, um eine drohende Altersarmut zu verhindern

Quelle: www.cash-online.de
http://www.cash-online.de/versicherungen/2012/altersarmut-2/92348

Stuttgart: über 1 Milliarde Euro Umsatz im Immobilienbereich

Nach Analyse des Bankhaus Ellwanger & Geiger, wurde in den ersten drei Quartalen 2012 rund eine Milliarde Euro investiert. Damit ist 2012 bereits jetzt das umsatzstärkste Jahr seit 2007.

Gegenüber den ersten drei Quartalen 2011 verdreifachte sich das Transaktionsvolumen beinahe.

Quelle: Haufe Online

Wasenabend mit Dieter Thomas Kuhn am 8. Oktober 2012

ich habe 3 Karten für einen lustigen, exklusiven und ausverkauften Wasenabend im Festzelt Göckelesmaier.

Im Paket: Gastgeschenk, Sektempfang, Wasenvesperbrett, Hauptgang, 2 Maß oder 4 alkoholfreie Getränke, Süßes zum Abschluss und freie Fahrt mit der SSB auch ein exklusives Konzert von Dieter Thomas Kuhn und Band.

Beginn ist um 17:00 Uhr mit dem Sektempfang, 18:00 Uhr offizielle Begrüßung – exklusives Konzert von DTK mit Band.Wer gerne hin möchte, bitte bei mir melden, eine Karte kostet 80 Euro.