SEPA-Überweisungen und -Lastschriften: Übergangsfrist endet am 1. Februar 2016

(djd). Der bargeldlose Zahlungsverkehr im EU-Binnenmarkt soll bald endgültig vereinheitlicht sein. Dies gilt insbesondere bei der Beauftragung, Durchführung und technischen Abwicklung von Überweisungen und Lastschriften. Mit der seit 2002 in vielen kleinen Schritten vollzogenen Harmonisierung des Zahlungsverkehrs ist der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA entstanden. Er umfasst alle derzeit 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino und die Schweiz.

Bisherige nationale Verfahren werden eingestellt

„Bislang galten für die Verwendung der alten nationalen Kundenkennungen – Kontonummer und Bankleitzahl – noch gesetzliche Übergangsfristen“, erklärt Ralf-Christoph Arnoldt, Leiter Zahlungsverkehr beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Firmenkunden kennen dies schon: Bereits seit 2014 müssen alle Unternehmen oder Vereine die neuen SEPA-Zahlverfahren mit der internationalen Bankkontonummer IBAN verwenden. „Privatkunden können für Überweisungen oder Lastschriften noch bis Ende Januar 2016 die ‚alte‘ Kontonummer und Bankleitzahl nutzen. Ab dem 1. Februar 2016 finden dann nur noch die SEPA-Zahlverfahren unter Einsatz der IBAN Anwendung“, so Arnoldt. Die meisten Privatkunden dürften sich seit der Umstellung der Unternehmen auf SEPA aber bereits daran gewöhnt haben. Auch informieren die Kreditinstitute seit Jahren regelmäßig ihre Kunden.

Im Zweifelsfall nach der IBAN fragen

Die IBAN ist die „neue“ Kontoadresse beziehungsweise Kundenkennung. Sie kann jederzeit den Kontoauszügen, der Bankkundenkarte oder den Kontoinformationen im Onlinebanking entnommen werden. Mit dem Ende der Übergangsfrist zum 1. Februar 2016 wird es bei grenzüberschreitenden Zahlungen im EU-Binnenmarkt zudem einfacher. Denn dann muss die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) nur noch für grenzüberschreitende Zahlungen in Länder außerhalb des EWR-Gebiets – zum Beispiel in die Schweiz – angegeben werden. „Wer eine Rechnung begleichen muss, entnimmt die IBAN der Rechnung oder dem Briefbogen des Vertragspartners. Findet man diese Angaben dort nicht, sollte man den Vertragspartner danach fragen“, rät Arnoldt. Denn die IBAN müsse auf Rechnungen angegeben sein. Erwarte man eine Zahlung, müsse man selbst immer die eigene IBAN als Bankverbindung auf der Rechnung oder dem Briefbogen angeben.

Hilfe bei der Umstellung im Online-Banking

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken beispielsweise haben die Kontodaten aller Kunden auf die SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Dies erfolgte für die Daueraufträge sowie für die gespeicherten Überweisungsvorlagen im Onlinebanking bereits Ende 2013 automatisch. „Wer noch eine nicht SEPA-fähige Banking-Software zu Hause verwendet, dem helfen unsere Mitgliedsbanken gerne“, so Arnoldt. Alle Software-Produkte der genossenschaftlichen Finanzgruppe seien seit Jahren fit für SEPA.

Umfrage zum Thema Weihnachtsgeschenke – mit interessanten Ergebnissen

(djd). Auch wenn es zunächst oftmals noch an den zündenden Ideen mangelt: Dass man seinen Liebsten zum Fest der Liebe etwas schenkt, ist für 89 Prozent der Bundesbürger eine Selbstverständlichkeit. Die meisten von ihnen wollen zwischen 100 und 200 Euro für Weihnachtspräsente ausgeben. Nur die jüngsten Befragten – zwischen 18 und 24 Jahren – planen mehrheitlich lediglich Ausgaben zwischen 50 und 100 Euro. Das ergab eine von Roland Rechtsschutz in Auftrag gegebene repräsentative YouGov-Umfrage. Und auch wenn die jungen Leute angesichts ihres geringeren finanziellen Spielraums nicht so tief in die Tasche greifen, so ist das Schenken in dieser Altersgruppe sogar für 92 Prozent Ehrensache.

Liefertermine beim Online-Shopping nicht verbindlich

Überfüllte Innenstädte in der Vorweihnachtszeit sind nicht jedermanns Sache. Deshalb bestellen 78 Prozent der Deutschen mit Internet-Zugang ihre Geschenke zumindest zum Teil im Internet. Beim Online-Shopping sollte man sich allerdings nicht zu viel Zeit lassen. „Liefertermine, die auf den Websites angegeben werden, sind nicht unbedingt verbindlich. Auf Angaben wie ‚Versandfertig in 24 Stunden‘ kann sich der Kunde also weder verlassen noch rechtlich berufen“, gibt Roland-Partneranwalt Mirko Metzler allen kurzfristigen Online-Shoppern zu bedenken.

Nur Bares ist Wahres bei den Männern?

Was aber bekommt man selbst am liebsten geschenkt? Insgesamt lag hier das Bargeld zusammen mit Gutscheinen auf dem ersten Platz. Während 60 Prozent der 18- bis 24-Jährigen Fans von Barem sind, sinkt dieser Anteil bei den über 55-Jährigen auf nur noch 23 Prozent. Frauen sehen Gutscheine im Übrigen lieber als Bargeld, bei Männern ist es genau umgekehrt. Der Gutscheinkauf sollte allerdings gut überlegt sein. „Es ist nicht möglich, den Gutschein gegen Bargeld einzutauschen. Das ginge nur, wenn sich der Gutschein auf ein ganz bestimmtes Produkt bezieht und dieses bei der Einlösung nicht mehr verfügbar ist“, erklärt Rechtsanwalt Mirko Metzler.

Nicht um jeden Preis

Umfrage: Was würden Deutsche für ein Millionenvermögen tun – und was nicht?

(djd). Ein prall gefülltes Bankkonto: Davon träumt wohl jeder. Geht es aber um die Frage, was die Bundesbürger bereit wären, zum Beispiel für zehn Millionen Euro zu tun, trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen. Die Motivation, selbst etwas für ein Luxusleben zu tun, hält sich in erstaunlich engen Grenzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Bundesbürgern im Auftrag von WestLotto.

Abnehmen gegen Cash

Die meisten hätten das Vermögen am liebsten ohne große Anstrengungen oder Verzicht auf persönliche Freiheiten. Wenn man aber auf etwas verzichten soll, will man auch etwas von diesem Verzicht haben – etwa eine bessere Figur. Dementsprechend würden vier von zehn Befragten für zehn Millionen Euro auch zehn Kilogramm abnehmen – eine Million pro Kilo klingt nach einem verlockenden Kurs. Bei dieser Gelegenheit auch noch komplett auf vegetarische Kost umsteigen? Da winken die meisten bereits ab: Nur jeder Fünfte würde für einen hohen Lotteriegewinn für immer dem Fleischgenuss entsagen. Noch einmal die gesamte Schulzeit absolvieren und dafür einen Millionenbetrag kassieren, auch das können sich lediglich 17 Prozent der befragten Bundesbürger vorstellen. Dabei wäre es leicht verdientes Geld: Bei zwölf Jahren Schulzeit käme ein Abiturient auf einen Jahresverdienst von rund 830.000 Euro (Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich).

Nicht ohne mein Auto

„Auffällig ist, dass die wenigsten für eine große Summe auf etwas verzichten würden, was ihnen lieb ist. Und das, obwohl gleichzeitig fast alle Bundesbürger gern Multimillionär wären“, kommentiert Axel Weber, Sprecher von WestLotto. Ohne Auto beispielsweise geht es einfach nicht: 85 Prozent der Bundesbürger sind nicht bereit, für eine Millionensumme dauerhaft auf die Fahrt mit ihrem Wagen zu verzichten. Somit bleibt nur die Alternative, weiter auf den Lotteriegewinn zu hoffen. Bei der europäischen Lotterie Eurojackpot etwa wurde im Mai 2015 erstmals der Maximaljackpot von 90 Millionen Euro erreicht – der bislang höchste Lotteriegewinn, den es in Deutschland zu gewinnen gab.

Für kein Geld der Welt

(djd). Einmal den Ärmelkanal zu durchschwimmen, um danach ein Leben im Luxus zu führen: Gerade einmal sechs Prozent der Deutschen wären hierzu bereit. Das hat eine repräsentative Umfrage unter rund 1.000 Personen im Auftrag von WestLotto ergeben. Noch weniger würden für ein großes Vermögen noch einmal ihren Ex-Partner heiraten – gerade einmal vier Prozent können sich eine dauerhafte Ehekrise vorstellen, auch wenn sie fürstlich bezahlt würde. Absolutes Schlusslicht ist die Option, nie wieder ein Wort zu sprechen: Nur ein Prozent der Befragten würden für einen zweistelligen Millionenbetrag dauerhaft den Mund halten.

Schneller in die eigenen vier Wände

Ein Rohbau aus Massiv-Holz-Mauer steht bereits in wenigen Tagen

(djd/pt). Massiv bauen mit Holz, und bereits nach wenigen Tagen steht der ausbaufertige Rohbau: Möglich ist dies mit einem natürlichen Holzwerkstoff, dessen statische Eigenschaften mit einem Haus aus Stein gleichzusetzen ist. Die so genannte Massiv-Holz-Mauer besteht ausschließlich aus massivem Holz, das leim- und chemiefrei verbunden wird. Die kurzen Bauzeiten eines Hauses aus diesem Werkstoff erklären sich dadurch, dass alle Bauteile im Herstellwerk komplett vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch mit einem Kran in Position gebracht werden.

Individuell geplant, komplett auf Maß vorgefertigt

Mit dem klassischen Fertigbau hat diese Bauweise aber nichts zu tun. Denn jedes Massiv-Holz-Mauer-Haus ist vollkommen individuell geplant und nach den Vorgaben eines Architekten oder Bauplaners exakt gefertigt. Ungewöhnliche Bauformen sind ebenso möglich wie mehrgeschossige Gebäude oder Anbauten. Türen, Fenster sowie Öffnungen für die individuell geplanten Versorgungsschächte werden bereits im Herstellwerk vorgefertigt. Auch verschiedene Dämmstandards von EnEV bis zum Passivhaus können mit der Massiv-Holz-Mauer abgedeckt werden. In Deutschland wird sie an zehn Standorten gefertigt. Mehr Informationen über die Produktionsstandorte und den natürlichen Holzwerkstoff gibt es unter www.massivholzmauer.de oder unter Telefon 08332-923319.

Bei der Montage fallen durch die vorgefertigten Bauteile nur sehr wenig Messarbeiten an. Die Gefahr von Bau- und Messfehlern wird so auf ein Minimum reduziert. Montierte Bauteile werden untereinander verschraubt, so schreitet die Montage zügig voran und ist nahezu unabhängig vom Wetter. Dadurch ist eine sehr exakte Terminierung des Bauablaufs auch für die nachfolgenden Gewerke, für Innenausbau, Installationen, Dach- und Fassadenarbeiten, möglich.

Schneller einziehen ohne Bautrocknung

Im Gegensatz zum Nassbau aus Mauerwerk oder Beton entsteht das Massiv-Holz-Mauer-Haus im Trockenbau. Es gibt also keine Trocknungszeiten zu berücksichtigen, und einem sofortigen Bezug der neuen vier Wände direkt nach dem Innenausbau steht nichts im Wege.

Prall gefüllt – aber nicht nur mit Geld

Prall gefüllt – aber nicht nur mit Geld

Aktuelle Umfrage: So sieht das typische Portemonnaie der Deutschen aus

(djd). Geldbörsen sind unsere wichtigsten und treuesten Begleiter: Fast nie geht man ohne sie aus dem Haus und bei vielen Gelegenheiten – morgens beim Bäcker, später beim Einkaufen im Supermarkt, in der U-Bahn oder abends im Restaurant – wird das Portemonnaie gezückt. „Dafür, dass dieser alltägliche Gegenstand so oft genutzt wird, weiß man recht wenig über ihn“, meint Frank Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Der Kreditkartenspezialist Barclaycard wollte dies ändern – und hat das Meinungsforschungsinstitut Ipsos mit einer Studie beauftragt.

Maximal 50 Euro Bargeld

Das Ergebnis: Die meisten Deutschen bevorzugen für ihr Portemonnaie eine klassische, unauffällige Optik. Der Geldbeutel der Männer ist fast immer schwarz oder braun, die Frauen sind etwas farbenfroher. Schwarz und Braun stehen zwar auch hier an erster Stelle, aber immerhin jede dritte Frau entscheidet sich für einen anderen Ton. In 58 Prozent der Portemonnaies befinden sich maximal 50 Euro Bargeld, davon sind bis zu zehn Euro Münzgeld. Dazu kommen ein bis zwei Giro- oder Kreditkarten. Mit Geld und Bezahlkarten ist der Geldbeutel aber noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt – denn neben „Perso“ und Führerschein finden auch Mitgliedskarten, Organspendeausweise, Briefmarken und Glücksbringer dort ihren Platz. Und sogar Zettel mit Passwörtern, obwohl doch jeder mittlerweile wissen sollte, dass das keine gute Idee ist.

Das Portemonnaie der Zukunft

Und wie wird das Portemonnaie in zehn oder 20 Jahren aussehen? Nur 33 Prozent der Befragten glauben, dass sie in Zukunft überwiegend mit Bargeld bezahlen werden. Auch Tobias Grieß von Barclaycard geht davon aus, dass sich der Trend weg vom Bargeld verstärken wird. Einen Grund sieht er in der Einführung der kontaktlosen Kartenzahlung. „Wie andere Banken auch stellen wir unsere Kreditkarten gerade auf kontaktlose Karten um. Damit können dann auch kleinere Beträge bis 25 Euro, zum Beispiel die Zeitung am Kiosk, richtig komfortabel bezahlt werden. Pin und Unterschrift fallen weg und der Bezahlvorgang dauert nur noch wenige Sekunden“, so Grieß.

Der kleine Unterschied

(djd). Auch wenn der Geldbeutel bei Männern und Frauen ähnlich aussieht – bei den Inhalten gibt es schon Unterschiede. Während 57 Prozent der Frauen ein Foto ihrer Lieben dabeihaben und fast 20 Prozent einen Glücksbringer, liegen die entsprechenden Werte der Männer nur bei 43 beziehungsweise 13 Prozent. 40 Prozent der Frauen tragen Bonuskarten von Supermärkten oder Drogerien bei sich, bei den Männern sind es nur 23 Prozent. Dafür hat mehr als jeder fünfte Mann eine Tankstellen-Bonuskarte bei sich, hier liegt der Wert bei den Frauen mit 14 Prozent deutlich niedriger.

Früher aufhören – aber ohne Abschläge

Aktuelle Umfrage: Knapp zwei Drittel der Deutschen möchten nicht bis 67 arbeiten

(djd). Allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz, die ein längeres Arbeitsleben als Chance sehen wollen: Einer TNS-Emnid-Umfrage zufolge möchten knapp zwei Drittel der Deutschen nicht bis 67 schuften. Eine deutliche Mehrheit von ihnen würde aber nur dann vorher aufhören, wenn sie keine Abschläge bei der Rente in Kauf nehmen müsste.

Von den 40- bis 49-Jährigen konnten sich im Übrigen nur noch neun Prozent gut vorstellen, bis 67 zu arbeiten – bei den 30- bis 39-Jährigen lag der Wert noch bei 29 Prozent. „Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Arbeitswelt ihren Tribut fordert und bereits für die Generation 40plus die Aussicht auf einen früheren Ruhestand reizvoll ist“, betont Harald Röder, Geschäftsführer der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK).

Chancen durch modernes Arbeitszeitmanagement

Die klassische Altersteilzeit gibt es längst nicht mehr, heute sind andere, innovative Lösungen gefragt. Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle haben sich in diesem Zusammenhang als flexible Instrumente erwiesen, immer mehr Firmen und Arbeitnehmer interessieren sich dafür. Die DBZWK hat sich auf die Konzeption solcher Modelle spezialisiert. „Die Einführung und Verwaltung ist ein komplexer Prozess, für eine erfolgreiche Umsetzung ist eine rechtssichere Durchführung nötig“, so Harald Röder.

Das Ende der Berufstätigkeit selbst bestimmen

Uwe Holtmann ist Leiter des Personalwesens bei der Stift Tilbeck GmbH in Havixbeck bei Münster. Das kirchliche Sozialunternehmen für Behinderten- und Altenhilfe beschäftigt über 700 Arbeitnehmer. „Vor dem Hintergrund der Rente mit 67 haben wir unseren Mitarbeitern über ein Lebensarbeitszeitmodell die Möglichkeit gegeben, ihr Renteneintrittsalter aktiv und individuell zu gestalten.“ Die Beschäftigten hätten somit die Chance, ohne lebenslange Abzüge in der Altersrente über das Ende ihrer beruflichen Tätigkeit selbst zu bestimmen. Das, so der Personalleiter, fänden viele seiner Mitarbeiter einfach sehr attraktiv. Ein Interview mit Herrn Holtmann und viele weitere interessante Infos zum Thema gibt es unter www.dbzwk.de.

„Flexi-Gesetz“ schafft den Rahmen

(djd). Bereits seit 1988 gibt es mit dem „Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ – dem sogenannten Flexi-Gesetz – die Möglichkeit, geleistete Arbeitszeit in einem besonderen Wertguthaben anzusammeln und zu einem späteren Zeitpunkt zur mittel- und längerfristigen Freistellung von der Arbeit einzusetzen. Über Lebensarbeitszeitkonten können Arbeitnehmer somit einen möglichst frühen und vor allem finanziell abgesicherten Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand umsetzen. Unter www.dbzwk.de gibt es alle weiteren Informationen.

Die Strichcodes der Gauner

Kriminelle nutzen sogenannte Gaunerzinken, um auf lohnende Objekte hinzuweisen

(djd/pt). Wer sie nicht kennt, übersieht sie leicht: Zeichen an Briefkästen, Türzargen, Strommasten, Zäunen oder Hauswänden. Aber sie können üble Folgen haben, denn dabei kann es sich um sogenannte Gaunerzinken handeln. Die Methode, anderen Ganoven Tipps zu geben, ist Jahrhunderte alt und wird heute wieder von Kriminellen benutzt. So bedeuten beispielsweise zwei senkrechte Striche auf einem waagrechten: Hier wohnen zwei alte Leute. Besonders gefährlich wird es, wenn man ein X neben der Wohnungstür bemerkt: Denn damit weisen die Ganoven einander darauf hin, dass es hier etwas zu holen gibt. Wer solche Zinken bemerkt, sollte sie fotografieren, der Polizei melden und die Zeichen danach entfernen. Aber was bedeuten nun die vielen Zeichen genau? Eine Graphik der gängigsten Gaunerzinken und die Erklärung der jeweiligen Bedeutungen gibt es beispielsweise unter www.rgz24.de/gauner.

Verständigungsmittel seit Jahrhunderten

Gaunerzinken wurden bereits im 16. Jahrhundert von Ganoven oder Bettlern als Verständigungsmittel genutzt. Damals wurden „Kollegen“ mit diesen Zeichen darüber informiert, ob es in dem Haus einen kostenlosen Schlafplatz gibt oder ob man es beispielsweise beim Betteln auf die frömmelnde oder auf die forsche Art probieren sollte. Heute gehen die Diebesbanden mit Hilfe der Gaunerzinken arbeitsteilig vor: Einige Bandenmitglieder spionieren die Objekte aus, andere steigen in die Immobilien ein, wieder andere veräußern danach das Diebesgut – untereinander verständigt man sich mit Gaunerzinken.

Tipps der Polizei beachten

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren generell deutlich gestiegen, am Werk sind nicht nur Ganoven, die Gaunerzeichen benutzen. Generell sollte man sich also mit geeigneten Maßnahmen vor Dieben schützen. Eine effektive mechanische Haussicherheit sollte die Basis eines vernünftigen Einbruchschutzes darstellen. Sie gewährleistet, dass es den Gaunern möglichst schwer gemacht wird, rasch in ein Haus zu kommen. Als Grundregel gilt, dass weder Fenster noch Türen in Abwesenheit geöffnet sein sollten. Besonders sicher ist es, wenn Terrassentüren und Fenster verschließbar sind oder aus Sicherheitsglas bestehen.

Die Polizei hat noch weitere Tipps, eine Liste mit empfohlenen Sicherheitsprodukten gibt es ebenfalls unter www.rgz24.de/gauner. Ergänzend zu den mechanischen Sicherheitsmaßnahmen kann man sich heute aber auch elektronisch – etwa mit modernen Funkalarmanlagen – gegen Einbruchsversuche schützen.

Wissensquelle Internet

Im Web finden Bauherren nützliche Informationen

(djd/pt). Für viele Menschen ist das Internet die Informationsquelle Nummer eins – auch und gerade, wenn es um wichtige Lebensentscheidungen wie den Bau oder die Modernisierung eines Hauses geht. Doch wie seriös und belastbar sind die Fakten, auf die man beim „googeln“ stößt? Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) hat sich zusammen mit dem Institut für Bauforschung e.V. im Internet umgesehen und gibt Tipps für bau- und immobilieninteressierte Verbraucher. Denn für den Baulaien ist es auf Anhieb nicht ganz einfach, neutrale Informationsquellen und clever aufbereitete Firmen-Websites mit eindeutiger Verkaufsabsicht zu unterscheiden. Oft hilft ein Blick ins „Kleingedruckte“, also ins Impressum, um festzustellen, wer für eine Website verantwortlich ist.

Bei Websites auf den Betreiber achten

Neben Wikipedia und ähnlichen wirtschaftlich unabhängigen Wissensplattformen gibt es weitere Gruppen von Websites, die in der Regel als neutral anzusehen sind. Dazu gehören Plattformen und Initiativen, hinter denen die öffentliche Hand steht, wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Wecobis, die Deutsche Energie-Agentur (dena) oder regionale Energie-Agenturen. Mehr Infos über Fördermöglichkeiten bieten die fördernden Institutionen, allen voran die KfW oder die Bafa. Bei der Suche hilft auch www.foerderdatenbank.de, eine Informations- und Rechercheseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Und wer auf der Suche nach unabhängigen Experten ist, der findet unabhängige Bauherrenberater unter www.bsb-ev.de und Energieberater in der Datenbank der dena.

Wenn’s nicht gefällt, geht es zurück?

Im Alltag kursieren so manche interessante Rechtsirrtümer

(djd/pt). Man kann jeden Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen, und Gaststätten haften niemals für die Garderobe. Wenn es um rechtliche Gebote und Verbote geht, kursieren viele vermeintliche Weisheiten. Was davon wirklich stimmt, ist den meisten Verbrauchern aber nicht klar.

Eine gängige Meinung ist etwa, dass man jeden Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen kann. „Tatsächlich gibt es eine gesetzliche Widerrufsfrist nur bei bestimmten Verträgen, zum Beispiel bei Onlinekäufen“, erklärt der Siegburger Rechtsanwalt Kai Solmecke, Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Sei im Vertrag kein Widerrufsrecht vereinbart, könne man nicht einfach zurücktreten. Es sei denn, die Ware ist mangelhaft. „Doch auch hier ist der Umtausch nicht so einfach, wie viele meinen. Der Verkäufer darf defekte Ware einmal nachbessern, bevor er sie gegen ein neues Exemplar eintauschen oder das Geld erstatten muss“, so Solmecke.

„Keine Haftung für die Garderobe“ – Gaststätten wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn sie mit einem Schild darauf hinweisen, dass sie nicht für Jacken und Schirme an der Garderobe haften. Doch ganz so einfach ist es auch hier nicht. „Ist die Garderobe etwa an einer besonders schlecht einsehbaren Stelle angebracht, muss der Wirt unter Umständen doch für den geklauten Mantel haften“, betont Kai Solmecke.

Holz braucht Streicheleinheiten

Zäune, Gartenmöbel und Carports richtig und umweltfreundlich pflegen

(mpt-14/48450). Holz gehört zu einer naturnahen, freundlichen Gartengestaltung einfach dazu: Zäune, Carports und Gartenmöbel aus dem Naturmaterial geben dem Freiluftwohnzimmer eine besondere Optik. Doch das Holz ist unter freiem Himmel natürlich permanent Wind und Wetter ausgesetzt – und benötigt daher eine regelmäßige und gründliche Pflege, damit es nicht verwittert oder es auf Dauer zu Schäden kommt.

Frei von Lösemitteln

Von Vorteil sind Produkte, die ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen bestehen und keine Lösemittel oder Biozide auf synthetischer Basis enthalten. Dies reduziert die Belastung für die Umwelt gerade bei der Anwendung im Freien nachhaltig. Der Schutz und die langfristige Imprägnierung kommen dabei nicht zu kurz: Umweltfreundliche Naturöle zur Pflege von Gartenmöbeln und Gartenholz zum Beispiel von Biopin (biopin.de) stehen synthetischen Materialien in Sachen Qualität nicht mehr nach.

Wichtig zu wissen für alle Heimwerker: Eine Schutzwirkung für das Holz kann nur dann erzielt werden, wenn der Schutzanstrich tief in das Material eindringen kann. Auch hier punkten Naturfarben mit ihren Vorteilen: Da sie aus pflanzlichen Ölen hergestellt werden, weisen sie eine deutlich geringere Teilchengröße als konventionelle Farben auf. Dadurch können reine Naturfarben deutlich tiefer in das Holz eindringen und schützen somit das Holz länger und dauerhafter.

Wetterschutz für das Gartenhaus

Vor allem Zäune aus Holz benötigen eine umfassende Pflege gegen Feuchtigkeit und andere Unbilden der Witterung. Empfehlenswert sind hier spezielle Gartenholz- und Zaunpflegeöle, ebenfalls auf rein natürlicher Basis. Die Öle imprägnieren das Holz, verhindern somit das Eindringen von Feuchtigkeit und frischen zudem das Holz im Garten wieder auf – somit verlängert sich zugleich die Nutzungszeit deutlich. Für den Wetterschutz von Carports, Gartenhäuschen oder auch Türen und Fenstern aus Holz wiederum sind spezielle Wetterschutzlasuren in zahlreichen attraktiven Farben geeignet, die atmungsaktiv und zugleich lösemittelfrei sind. Korrekt angewendet, machen umweltfreundliche Pflegeprodukte für Holz im Garten die chemischen Mittel auf Dauer überflüssig.