Früher in den Ruhestand

Kostenloser Ratgeber zeigt, was angehende Rentner beachten sollten

(djd). Viele wünschen sich mehr Zeit für den Partner, für Enkel und Hobbys. Andere haben nach 40 oder mehr Arbeitsjahren einfach das Gefühl, dass es reicht. Vor dem Erreichen der sogenannten Regelaltersrente aus dem Berufsleben auszuscheiden, ist möglich. Die Rente wird jedoch gekürzt. Daher sollte der Übergang in die neue Lebensphase gründlich überlegt werden. Zahlreiche Tipps rund um die Finanzplanung vor und während des Ruhestands gibt der „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Der Ratgeber vom Beratungsdienst Geld und Haushalt kann kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder unter 030-20455818 bestellt werden.

Rentenanspruch berechnen lassen

Wie hoch fällt die Rentenkürzung bei einem vorzeitigen Ende des Berufslebens aus? Grundsätzlich gilt: Für jeden Monat, den man früher in Rente geht, verringert sich der Rentenanspruch um 0,3 Punkte, pro Jahr also um 3,6 Punkte. Wie hoch die Rentenzahlung sein wird, sollte man vor der Entscheidung stets individuell bei einem Beratungstermin der Rentenkasse ausrechnen lassen. Die ungekürzte Rente bekommen Berufstätige nur, wenn sie bis zur Regelaltersgrenze arbeiten. Diese Grenze wird in den kommenden Jahren schrittweise angehoben. Wichtig zu wissen: Wer vor dem 1. Januar 1953 geboren wurde und 45 Jahre eingezahlt hat, kann mit 63 ohne Abzüge in Rente gehen. Aber auch diese Altersgrenze wird für alle, die ab 1953 geboren sind, schrittweise erhöht. Wer allerdings nach dem Erreichen des Rentenalters noch einige Zeit im Beruf dranhängen möchte, wird von der gesetzlichen Rentenversicherung belohnt: Geht man später in Rente, gibt es einen Zuschlag, die Rentenansprüche steigen. Gezahlt wird der Bonus für maximal zwei Jahre.

Schrittweise in die Altersteilzeit

Eine Möglichkeit, sich früher aus dem Beruf zurückzuziehen, bietet die Altersteilzeit. Dazu muss der Arbeitnehmer mindestens 55 Jahre alt sein. Zudem muss er innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Altersteilzeit mindestens 1.080 Kalendertage sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein. Genaue Regelungen dazu enthält der jeweilige Tarifvertrag.

Das erste eigene Reich

Berufsstart oder Studium: Sieben Tipps für den Umzug in die erste Wohnung

(djd). Ein weinendes und ein lachendes Auge gehören dazu, wenn sich junge Erwachsene aus dem Hotel Mama verabschieden. Auf der einen Seite etwas Wehmut, das gewohnte Zuhause nach so vielen Jahren zu verlassen – auf der anderen Seite die Vorfreude auf einen neuen, spannenden Lebensabschnitt und die erste eigene Wohnung. Tausende wagen in diesen Wochen den Schritt und starten in eine Berufsausbildung oder ein Studium.

Da gerade in den ersten Jahren das Budget chronisch knapp ist, kommt es umso mehr auf ein gutes Wirtschaften an. Viele Tipps und praktische Hilfestellungen dazu gibt der „Budgetkompass für junge Haushalte“, der kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de erhältlich ist. Rund um die Wohnung und den Umzug ist aber auch organisatorisch eine ganze Menge zu tun. Hier gibt es sieben praktische Tipps des Beratungsdienstes Geld und Haushalt auf einen Blick.

1. Einwohnermeldeamt: Direkt nach dem Umzug ist die Ummeldung erforderlich. Sowohl Personalausweis als auch Reisepass müssen geändert werden. Nicht vergessen: Wer schon ein eigenes Auto hat, muss auch das ummelden. Zuständig dafür ist die Kfz-Zulassungsstelle.

2. Post: Damit keine Post verloren geht, am besten frühzeitig einen Nachsendeauftrag an die neue Adresse stellen.

3. Kreditinstitut: Die Filiale des bisherigen Kreditinstituts über den Umzug informieren oder gleich ein neues Girokonto eröffnen. Bei einem Kontowechsel hilft das neue Kreditinstitut, alle Daueraufträge und Lastschriften mitzunehmen sowie Firmen und Institutionen über die neue Bankverbindung zu informieren.

4. Kommunikation: Wenn vorhanden, den alten Festnetz- und Internetanschluss kündigen oder einen auf die neue Adresse anmelden.

5. Energie und Co.: Für Strom und Wasser muss ein neuer Vertrag mit einem Energieversorger geschlossen werden. Ein Preisvergleich lohnt sich hier sehr. Bei der Übernahme der Wohnung auf das exakte Protokollieren der alten Zählerstände achten.

6. Behörden, Versicherungen und Co.: Auch die Krankenversicherung, Rentenversicherung, unter Umständen die Familienkasse, die Bundesagentur für Arbeit oder weitere offizielle Stellen benötigen die aktuelle Anschrift. Bei der Gründung des ersten eigenen Haushalts sollte man auch den vorhandenen Versicherungsschutz von der Kranken- bis zur Haftpflichtversicherung überprüfen.

7. Finanzplanung: Um die eigenen Finanzen im Griff zu behalten, sollte man Einnahmen und Ausgaben regelmäßig festhalten. Feste Ausgaben wie Miete oder Telefon machen bei jungen Haushalten bis zu 50 Prozent der Gesamtausgaben aus.

Kleiner Pool – großes Vergnügen

Auch bei wenig Platz oder geringem Budget lassen sich kreative Lösungen finden

(djd). An heißen Tagen mit einem beherzten Sprung in den privaten Pool abtauchen: Davon träumen viele Gartenbesitzer. Doch so mancher scheut vor den vermeintlich hohen Kosten zurück. „Ein eigener Swimmingpool ist längst kein Luxusprodukt mehr. Auch bei einem kleineren Budget oder bei begrenzten Platzverhältnissen lässt sich mit einer kreativen Planung viel machen“, sagt Martin Schmidt vom Verbraucherportal RGZ24.de. Je gründlicher die Vorbereitung, umso größer sei anschließend das Badevergnügen.

Fachbetriebe vor Ort einschalten

Die erste Anlaufstelle für den privaten Wassertraum sollte stets der Fachhandwerker vor Ort sein: Er kennt alle Möglichkeiten, die technischen Voraussetzungen und kann auch für wenig Platz oder ein überschaubares Budget passende Lösungen vorschlagen. „Wer denkt, bei einem kleinen Geldbeutel sei man Do-it-yourself am besten bedient, der irrt. Standard-Aufstellbecken können weder ästhetisch noch technisch mit von Fachleuten gebauten Pools mithalten“, sagt Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e.V. (bsw). Fachunternehmen für den Schwimmbadbau hingegen könnten auch kleine Pools so anlegen, dass sie Teil des Gartens werden und sich harmonisch in die Landschaft eingliedern. Becken mit einer Größe von beispielsweise drei mal sieben Meter fügen sich auch in kleine Gärten ein, für das sportliche Schwimmvergnügen lassen sie sich zusätzlich mit einer Gegenstromanlage ausrüsten.

Technik und Optik im Einklang

Neben der Technik zählt auch die Optik: Auch wenn der Trend heute in Richtung schlichte Eleganz und klare Formen geht, kann jeder Pool individuell wie sein Besitzer gestaltet werden – bis hin zu Freiformen, die fast einem kleinen See ähneln. Auf der Verbands-Homepage www.bsw-web.de gibt es in der Rubrik Verbraucher/Platzmangel viele Beispielbilder von Pools, die auf kleiner Fläche ganz groß rauskommen. Hier kann man auch Ansprechpartner vor Ort suchen und sich unverbindlich vom Schwimmbad-Fachmann zu allen Möglichkeiten beraten lassen.

Häuser aus zweiter Hand

Beim Kauf einer Gebrauchtimmobilie ist oftmals fachkundiger Rat erforderlich

(djd). Nicht jeder, der sich ein Haus wünscht, möchte selber bauen. Und in vielen städtischen Regionen sind Bauplätze rar. Gebrauchte Immobilien sind daher oft eine gute Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben. Allerdings lauern auch hier Tücken, warnt Dipl.-Ing. Gerd Miethe, Bauherrenberater beim Verein Bauherren-Schutzbund e.V., der die Interessen von Bauherren und Immobilienverkäufern vertritt.

Erstes Auswahlkriterium: Lage, Lage, Lage

Bei der Erstauswahl rät Gerd Miethe dazu, vor allem auf die Lage zu achten. Standort und Infrastruktur, soziales und kulturelles Umfeld und Verkehrsanbindung müssen zur Lebensplanung passen. Kleinere Kompromisse wird man eingehen müssen, man sollte aber immer im Auge behalten, dass das neue alte Haus oft Lebensmittelpunkt für Jahrzehnte wird.

Bestandsaufnahme: Möglichst vollständige Unterlagen oder Sachverständiger

Je vollständiger die Unterlagen zum Haus und seinem Grundriss, zu Modernisierungen, Umbauten und den verbauten technischen Anlagen sind, desto besser lässt sich der Zustand des Hauses beurteilen. Eine Kaufentscheidung sollte daher nicht auf Basis des Maklerexposés, sondern nach Sichtung aller Unterlagen getroffen werden. „Sind die Papiere zum Haus unvollständig, empfiehlt sich in jedem Fall eine Bewertung des Hauses durch einen Sachverständigen“, rät Gerd Miethe.

Zukunftspläne: Was darf und kann erweitert werden?

Wer plant, den Wohnraum einer Bestandsimmobilie zu vergrößern, muss vor dem Kauf klären, ob zum Beispiel Anbauten oder Dachaufstockungen überhaupt genehmigungsfähig sind. Zuständig sind hier die regionalen Baubehörden, bei denen man bereits vor Kaufabschluss nachfragen sollte.

Guter Rat: Unabhängiger Sachverstand schützt vor falschen Bauchentscheidungen

Gerd Miethe empfiehlt, sich bei Kaufentscheidungen nicht unter Druck setzen zu lassen, sondern einen Sachverständigen, etwa einen unabhängigen Bauherrenberater, von Anfang an zu Rate zu ziehen. Mehr Sicherheit verleiht auch ein Immobiliencheck, über den es auf www.bsb-ev.de – Menüpunkt Verbraucherservice – mehr Informationen gibt.

Ziegel auch für den Keller

So wird das Untergeschoss zum multifunktionalen Raum mit viel Komfort

(djd). Gerade auf kleinen Grundstücken und bei hohen Bodenpreisen bietet ein Keller oft die Möglichkeit, zusätzliche Fläche zu gewinnen. Mit intelligenter Planung und dem richtigen Wandbaustoff entstehen auch im Untergeschoss hochwertige Räume: zum Wohnen, fürs Hobby, als Gästezimmer oder Home-Office. Wärmedämmende Ziegel sind mit ihren guten bauphysikalischen Eigenschaften dafür genau richtig. Der Naturbaustoff sorgt für ein gleichbleibendes Wohlfühlklima, er gleicht Temperaturunterschiede und Feuchteschwankungen aus und kann somit den für viele Keller typischen muffigen Geruch verhindern. Auch Schimmelschäden sind bei Ziegelmauerwerk kein Thema.

Generell muss die Kellerfrage bereits bei Planungsbeginn klar sein. Baugrund und Nutzungsart bestimmen Ausführung und Ausstattung des Kellers. Eine Baugrunduntersuchung klärt, ob er machbar und welches Material sinnvoll ist. Bei zusätzlichem Wohnraum spielen zudem Raumhöhen, natürliches Licht und Beheizung eine wichtige Rolle. Architekten beraten Bauherren, ob und wie ein hochwertiger Mauerwerkskeller möglich ist. Im Übrigen steigert ein Keller nicht zuletzt den Wert eines Hauses, die Immobilie ist in vielen Regionen dann besser verkäuflich.

Adressen von ziegelerfahrenen Architekten und Bauunternehmen sowie alle weiteren Informationen rund um das Bauen mit Ziegeln gibt es unter www.lebensraum-ziegel.de.5