Dank Starthilfe werden Träume wahr

KfW-Finanzierungsprogramme erleichtern den Weg zur selbstständigen Existenz

(djd). Für viele, die sich schon lange mit guten Ideen für eine selbstständige Existenz oder eine eigene Firma tragen, stellt in erster Linie die Finanzierung in der Startphase eine Herausforderung dar, die es zu meistern gilt. Verschiedene Wege zur Finanzierung bietet die KfW Bankengruppe, die maßgeschneiderte Programme für verschiedene Gründungsvorhaben entwickelt. Die KfW-Programme erleichtern zum einen den Zugang zu Finanzierungen und bieten andererseits günstige Konditionen. Ein Produktfinder unter www.kfw.de/gruenden zeigt mit wenigen Mausklicks, welches Programm für welche Art und Größe von Unternehmung in Frage kommen könnte.

StartGeld: Auch für Unternehmensgründer im Nebenerwerb

Mit einem „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ zum Beispiel lässt sich der Weg in die Selbstständigkeit mit bis zu 100.000 Euro finanzieren. Das StartGeld steht auch für Existenzgründer offen, die ihre Geschäftsidee zunächst im Nebenerwerb umsetzen möchten. Die KfW gewährt eine 80-prozentige Haftungsfreistellung, selbst wenn der Antragsteller nicht über eigenes Kapital verfügt. Dadurch wird der Zugang zum Kredit beispielsweise für kleine Dienstleistungs- oder Handwerksunternehmen deutlich erleichtert. Mit anderen KfW-Fördermitteln können Existenzgründer das „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ nicht kombinieren.

Langfristiger Gründerkredit für größere Vorhaben

Das Förderprodukt „ERP-Gründerkredit – Universell“ wendet sich an Unternehmer und Unternehmen mit größerem Finanzierungsbedarf, die maximal drei Jahre am Markt aktiv sind. Es kann für Investitionen in Anlagen, Lizenzen und Patente, für Betriebsmittel, den Kauf von Unternehmen oder Unternehmensteilen und etliches mehr eingesetzt werden. Günstige Zinsen von aktuell ab 1,26 Prozent lassen sich für Kreditbeträge von bis zu 10 Millionen Euro nutzen. In Anspruch nehmen können Unternehmer auch bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre bei einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Für das Finanzierungsprogramm, das mit anderen Fördermitteln flexibel kombinierbar ist, wird eine marktübliche Besicherung gefordert.

Mehr Sicherheit und besserer Kreditzugang durch „ERP-Kapital für Gründung“

(djd). Eine besondere Form der Finanzierung stellt das „ERP-Kapital für Gründung“ dar. Es ermöglicht dem Unternehmer eine Aufstockung seines Eigenkapitals um bis zu 500.000 Euro. Das erleichtert Existenzgründern, Unternehmensnachfolgern oder jungen Unternehmen unter anderem den Zugang zu neuen Krediten. Voraussetzung für diese mezzanine Finanzierungsform ist ein Eigenkapitaleinsatz des Unternehmers von mindestens 15 Prozent auf den gesamten Investitionsbedarf. Unter www.kfw.de/gruenden gibt es dazu mehr Informationen.

Sparlücke beträgt 71 Euro

(djd). Der BVR-Umfrage zufolge lag der maximal mögliche monatliche Sparbetrag der Bundesbürger – also der Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht unmittelbar für Konsumausgaben verwendet wird – bei durchschnittlich 203 Euro. Tatsächlich sparten die Deutschen im Schnitt 194 Euro. Ihr aktuelles Sparpotenzial erfüllten sie damit zu über 90 Prozent. Zur Erfüllung ihrer Ziele bräuchten sie jedoch nach eigener Meinung im Schnitt 265 Euro. Die Differenz zwischen Sparwunsch und dem tatsächlich zurückgelegten Geld beträgt demnach 71 Euro im Monat.

Das Haus aus dem Web

Das Haus aus dem Web

Gezielt Informationen nutzen statt drauflossurfen

(djd/pt). Das Informationsangebot im Internet ist unüberschaubar riesig. Auch künftige Bauherren suchen online nach Anregungen und Angeboten für ihr künftiges Domizil. Sehr gut eignet sich das Web, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen – vor einer Kaufentscheidung sollten aber zusätzliche Informationsquellen hinzugezogen werden. „Damit Internetrecherchen ergebnisreich verlaufen, sollten Bauinteressenten nicht einfach drauflossurfen“, rät Rainer Huhle, Geschäftsführer bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Besser sei es, zuvor konkrete Fragestellungen zu formulieren. Hilfreich dabei können Checklisten und Hausbau-Navigatoren sein, die von etlichen Portalen angeboten werden. Mit einigen Fragen zum Budget, zu Bauart, Haustyp, Größe und Anzahl der Räume oder zum Grundstück kann man sich mehr Klarheit über die eigenen Wünsche und Vorstellungen verschaffen.

Viele Informationen sind nicht marktneutral

Im Ergebnis führen die Portale den User in der Regel zu Hausanbietern und konkreten Hausangeboten. Hier muss einem aber bewusst sein, dass man zumeist nicht auf marktneutrale Informationen geleitet wird, sondern auf werblich aufbereitete Angebote. Viele für eine Entscheidung relevanten Informationen fehlen hier. Wo bereits Preise genannt sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Denn ein Angebotsvergleich ist nur auf Basis einer umfassenden und aussagekräftigen Bau- und Leistungsbeschreibung möglich, und die ist online so gut wie nie verfügbar.

Zudem können die Onlineangebote eine ausführliche persönliche Information nicht ersetzen. Was sich im Internet gut recherchieren lässt, sind die dafür nötigen Daten, zum Beispiel zu Musterhaus-Parks in ganz Deutschland, zu Terminen für Baustellenbesichtigungen oder Häusern von Referenzkunden, mit denen man Kontakt aufnehmen kann. „Basis einer Kaufentscheidung sollte in aller Regel ein Vergleich verschiedener Hausangebote inklusive der Bau- und Leistungsbeschreibung sein“, rät Rainer Huhle. Da die meisten Bauherren Laien seien, empfehle sich dazu die Beratung eines unabhängigen Bauherrenberaters, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und Adressen von Beratern und Vertrauensanwälten.

Qualitätssiegel und Zertifikate kritisch prüfen

Generell unterscheiden sich die Auftritte von Hausanbietern hinsichtlich ihrer Informationstiefe und -gehalt stark. Vorsicht angebracht ist bei Qualitätssiegeln und Zertifikaten. Aussagekräftig sind sie nur, wenn die zugrundeliegenden Qualitätskriterien umfassend und transparent offengelegt und die Trägerinstitutionen eindeutig benannt sind.

Vielen Frauen wird das Geld nicht reichen

Wie man gegen Altersarmut und das Risiko der Berufsunfähigkeit vorsorgen kann

Große Ratgeberaktion per Telefon und Chat mit führenden Experten

Donnerstag, 4. September 2014

Am Telefon

kostenfreie Rufnummer 0800 000 77 32 von 10 bis 16 Uhr

Im Chat

www.experten-im-chat.de von 17 bis 18 Uhr

(djd). Die gesetzliche Rente wird künftig vielen Ruheständlern nur das Allernötigste zum Leben sichern, immer mehr ältere Bundesbürger werden dann auf die sogenannte Grundsicherung durch den Staat angewiesen sein. Altersarmut droht vor allem Frauen: Schätzungen zufolge werden gut 40 Prozent der westdeutschen Frauen beim Eintritt ins Rentenalter weniger als 600 Euro im Monat bekommen. Gibt es Wege, das Abgleiten in die Altersarmut zu verhindern? Wie und wann sollte man vorsorgen, damit man auch im Alter sorgenfrei leben kann?

Warum Altersarmut vor allem ein Frauenproblem ist

Die Große Koalition hat die Erhöhung der Mütterrente beschlossen. Konkret bedeutet das die Anrechnung eines Rentenpunktes pro Kind, wenn dies vor 1992 geboren wurde. In Westdeutschland wäre das eine Anhebung von etwa 28 Euro im Monat, im Osten um 26 Euro – ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Mütterrente bekommt man allerdings nicht automatisch. Wer erhält sie? Was muss man dafür tun? Fragen rund um die gesetzliche Absicherung wird bei der Telefon- und Chat-Aktion der Experte von der Deutschen Rentenversicherung Bund beantworten.

Die Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit und die Reduzierung der Arbeitsstunden sind die Hauptgründe, dass Frauen zu geringe Rentenansprüche erwerben und daher von Altersarmut bedroht sind. Aus familiären Gründen arbeiten Frauen in Teilzeit oder vorübergehend gar nicht: weil sie zuerst die Kinder erziehen und sich später oftmals um die Pflege von Angehörigen kümmern. Wertvolle Versicherungszeiten mit ausreichender Beitragszahlung fehlen – was sollte dagegen unternommen werden?

Frühzeitig um Altersvorsorge kümmern

Die Deutsche Rentenversicherung verschickt jährlich ihre Renteninformation: Jeder kann auf dieser Basis seine zu erwartende gesetzliche Rente kalkulieren. Wie liest man die Renteninformation richtig? Mit welcher Rente kann man real – also unter Berücksichtigung der Inflation – künftig rechnen? Für eine umfassende Absicherung sollten sich vor allem Frauen frühzeitig über die private Altersvorsorge informieren. Gibt es bereits Verträge über eine private Lebens- oder Rentenversicherung? Nach einer Überprüfung der schon bestehenden Verträge sollten Frauen überlegen, ob und wie sie mehr in die Altersvorsorge investieren können. Welche Versicherungsform wird staatlich gefördert? Welche Vorsorge ist flexibel genug, damit man sie an die Brüche im Leben anpassen kann? Welche Art der Absicherung eignet sich bei stark veränderbaren Lebensbedingungen am besten? Gibt es Rentenversicherungen, die flexibel in der Ein- und Auszahlung sind, bei denen man also die Beiträge erhöhen oder senken und auch eine Beitragsunterbrechung einlegen kann? Welche Möglichkeiten gibt es, mit einer Rentenversicherung an den dynamischen Entwicklungen an den Kapitalmärkten teilzuhaben?

Berufsunfähigkeit: Schutz gegen ein existenzielles Risiko

Nach Statistiken der Deutschen Rentenversicherung Bund wird etwa jeder fünfte Angestellte und sogar jeder dritte Arbeiter in Deutschland im Laufe seines Arbeitslebens erwerbs- oder berufsunfähig und erreicht somit nicht einmal das gesetzliche Rentenalter. Frauen werden dabei öfter berufsunfähig als Männer, weil sie häufiger psychisch erkranken. Und psychische Krankheiten sind in Deutschland inzwischen der mit Abstand häufigste Grund für Berufsunfähigkeit. Solche Krankheiten machen die Betroffenen noch deutlich früher berufsunfähig als körperliche Leiden – entsprechend niedrig sind dann die Rentenansprüche und die Gefahr des Abrutschens in die Altersarmut. Ein existenzieller Schutz vor allem für Frauen sollte daher die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit sein. Wann sollte man eine Berufsunfähigkeitspolice abschließen und was muss man dabei beachten?

Am Telefon und im Chat:

  • Dirk Manthey, Rentenexperte bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, Berlin.
  • Marianne Sobiralski, Expertin für Altersvorsorge bei der Ergo Versicherungsgruppe, Düsseldorf.
  • Christoph Andersch, Experte für Berufsunfähigkeitsversicherungen bei den Ergo Direkt Versicherungen, Fürth.
  • Ursula Oelbe, Hildesheim, Fachberaterin für Finanzdienstleistungen (IHK), Mitglied im „Arbeitskreis FinanzFachFrauen bundesweit“ (FFF).

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat von 10 bis 16 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 000 77 32!
Reichen Sie Ihre Fragen ein: Unter www.experten-im-chat.de und lesen Sie die Antworten dazu ebenfalls am 4. September 2014 von 17 bis 18 Uhr!