Risikomanagement im Immobilienportfolio: Strategien für stabile Renditen

Warum Risikomanagement für Eigentümer so wichtig ist

Der Immobilienmarkt in Stuttgart ist stabil, aber nicht risikofrei. Leerstände, steigende Zinsen oder unerwartete Instandhaltungskosten können schnell die Rendite schmälern. Wer frühzeitig Risiken erkennt und aktiv steuert, bleibt langfristig im Vorteil.


Drei praxisnahe Strategien

1. Regelmäßige Objektanalysen:
Einmal jährlich sollten Eigentümer technische Zustände, Mietverhältnisse und Marktwerte prüfen – so lassen sich teure Überraschungen vermeiden.

2. Liquiditätsreserven bilden:
Gerade in Zeiten steigender Bau- und Energiekosten ist eine solide Rücklage entscheidend, um Instandhaltungen ohne Finanzierungsdruck zu stemmen.

3. Standort- und Nutzungsflexibilität:
Stuttgart entwickelt sich dynamisch. Wer die Stadtteilentwicklung im Blick hat, kann frühzeitig reagieren – etwa durch Umnutzung, Modernisierung oder gezielte Mieterwechsel.


Mein Tipp aus der Praxis

Ich unterstütze Eigentümer dabei, Portfolios zu strukturieren, Wertpotenziale zu identifizieren und strategisch zu sichern – ob Einzeleigentum oder Mehrparteienhaus. Ein klarer Blick auf Risiko und Rendite ist die Basis jeder erfolgreichen Immobilienstrategie.

👉 Kontaktieren Sie mich für eine Bestandsanalyse oder ein Beratungsgespräch.

Lohnen sich 2025 noch Investitionen in Immobilien?

Die Frage, ob sich Immobilieninvestitionen im Jahr 2025 noch lohnen, wird derzeit von vielen Experten und potenziellen Anlegern intensiv diskutiert. Zu Recht, denn in einer Zeit von steigenden Zinsen, unsicherer politischer Lage, Klimawandel und unklaren Marktbedingungen im Wohnungsbau stellen sich viele die Frage, ob es noch sinnvoll ist, in Immobilien zu investieren.

Trotz all dieser Herausforderungen bleibt eines klar: Die Immobilie als Sachwert hat ihre Attraktivität nicht verloren – und wird sie auch niemals verlieren. Warum? Weil Immobilien nicht nur ein wertbeständiges Asset sind, sondern auch einen praktischen Nutzen bieten, den kaum eine andere Anlageform in der gleichen Weise bieten kann.

  1. Langfristige Wertbeständigkeit
    Immobilien haben sich über Jahrhunderte als eines der stabilsten Wertaufbewahrungsmittel etabliert. Trotz kurzfristiger Marktschwankungen oder politischer Unsicherheiten ist der Wert von Immobilien über lange Zeiträume hinweg gestiegen. Dies liegt nicht zuletzt an der begrenzten Verfügbarkeit von Grundstücken und dem stetig wachsenden Bedarf an Wohnraum.

  2. Schutz vor Inflation
    In Zeiten steigender Inflation und unsicherer Finanzmärkte bieten Immobilien eine natürliche Absicherung. Mieten und Immobilienwerte passen sich häufig an die Inflationsrate an, sodass Investoren in der Regel von einer stabilen Einkommensquelle profitieren können.

  3. Nachhaltigkeit und Klimawandel
    Auch der Klimawandel stellt eine Herausforderung dar, jedoch bieten moderne Neubauten und nachhaltige Sanierungen zahlreiche Möglichkeiten, Immobilien zukunftssicher zu machen. Häuser und Wohnungen, die energieeffizient und umweltfreundlich sind, gewinnen zunehmend an Bedeutung und Wert. Investitionen in umweltbewusste und nachhaltige Immobilien werden in Zukunft noch lukrativer, da diese nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch gesetzlich begünstigt sind.

  4. Der Markt passt sich an
    Zwar gibt es derzeit viele Unwägbarkeiten im Bestand, doch auch hier wird sich der Markt anpassen. Der Bedarf an Immobilien ist und bleibt hoch, und gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit suchen immer mehr Menschen nach stabilen, sicheren Wohnmöglichkeiten. Investoren, die in gut gelegene und hochwertige Objekte investieren, können auch in unsicheren Zeiten mit attraktiven Renditen rechnen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Trotz der Herausforderungen, mit denen der Immobilienmarkt 2025 konfrontiert ist, bleibt die Investition in Immobilien als Sachwert eine der sichersten und zukunftsträchtigsten Optionen. Wer langfristig denkt und auf nachhaltige Lösungen setzt, wird auch in turbulenten Zeiten von der stabilen und wertbeständigen Natur von Immobilien profitieren.

Fragen Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne bei allen Ihren Themen rund um Immobilieninvestitionen und stehen Ihnen mit unserem Fachwissen zur Seite.

3 Must-haves für den sicheren Vermögensaufbau

Ein sicherer Vermögensaufbau ist keine Frage des Glücks, sondern basiert auf soliden Strategien und klaren Prinzipien. Hier sind drei Must-haves, die Sie unbedingt beachten sollten:

1. Klare Ziele und ein Plan

Definieren Sie, was Sie erreichen möchten: Geht es um finanzielle Unabhängigkeit, den Kauf einer Immobilie oder die Absicherung fürs Alter? Ein detaillierter Plan hilft Ihnen, den Weg dorthin zu strukturieren. Legen Sie Etappenziele fest, um Ihren Fortschritt regelmäßig zu überprüfen.

2. Diversifikation Ihrer Anlagen

Setzen Sie nicht alles auf eine Karte. Streuen Sie Ihre Investitionen auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Immobilien und Sparpläne. Immobilien bieten dabei oft eine stabile Basis für den Vermögensaufbau, da sie sowohl Wertsteigerung als auch Mieteinnahmen generieren können.

3. Kontinuierliche Weiterbildung

Die Finanzwelt verändert sich ständig. Informieren Sie sich regelmäßig über Markttrends, neue Anlagemöglichkeiten und gesetzliche Änderungen. Wissen ist Macht – und beim Vermögensaufbau ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Mit diesen drei Grundlagen schaffen Sie eine stabile Basis, um langfristig und sicher Vermögen aufzubauen. Wenn Sie Unterstützung bei Ihrer Immobilienstrategie benötigen, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

WERTE IM WOHNEIGENTUM ERHALTEN

Renovierungen richtig planen und sicher durchführen

(djd). Den Traum von den eigenen vier Wänden haben sich viele Menschen schon vor Jahrzehnten erfüllt. Mietfrei zu wohnen, wenn das Haus längst abbezahlt ist, hat viele Vorteile. Eigentum bringt jedoch auch Verpflichtungen mit sich – das besagt sogar der Artikel 14 unseres Grundgesetzes. Spätestens wenn Gefahren für die Allgemeinheit drohen, müssen Sanierungen vorgenommen werden. Doch so weit lässt es kaum ein Hausbesitzer kommen, denn Renovierungen und Modernisierungen sind eine wichtige Investition in den Erhalt und die Steigerung des Immobilienwerts.

Studie zeigt: Mängel bei Arbeiten im Bestand sind keine Seltenheit

Für die Planung von Modernisierungsmaßnahmen gibt es eine Vielzahl von Gründen. Sie reichen von fälligen Sanierungsarbeiten an Dach, Fassade oder Haustechnik über die Verbesserung des Energiestandards oder des Wohnkomforts bis zu altersgerechten Umbauten. Laut Erik Stange, Pressesprecher des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), sollten Renovierungen und Modernisierungen ähnlich gut geplant, vorbereitet und vertraglich festgelegt werden wie bei Neubauprojekten. Denn Mängel sind auch in diesem Bereich keine Seltenheit, wie die aktuelle Studie des Verbraucherschutzvereins mit dem Titel „Die 10 häufigsten Mängel bei Ein- und Zweifamilienhäusern im Bestand“ aufzeigt. Laut der Studie, die unter www.bsb-ev.de zusammen mit einer Vielzahl weiterer Informationen zum Bauen und Modernisieren zur Verfügung steht, bergen steigende Anforderungen zum Beispiel im Bereich der Energieeffizienz größeres Schadenspotenzial.

Mit sachverständiger Unterstützung geplante Maßnahmen priorisieren

Die Studie betont, dass sich die Bauqualität im internationalen Vergleich nicht verstecken muss. Sie empfiehlt dennoch, Maßnahmen zur Schadensvermeidung zu beachten. Eine umfassende Bestandsanalyse bildet eine gute Grundlage, um Wartungs-, Instandhaltungs-, oder Modernisierungsarbeiten sinnvoll zu priorisieren und zu budgetieren. Unterstützung dabei bieten unabhängige Sachverständige, zum Beispiel die Bauherrenberater des BSB. Sie unterstützen Hauseigentümer auch dabei, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen zu definieren und vertragliche Vereinbarungen mit Bauunternehmen fachlich und juristisch zu prüfen. In der eigentlichen Umsetzungsphase können sie zudem eine Bauqualitätssicherung übernehmen, mit der sich Mängel frühzeitig entdecken und Folgeschäden vermeiden lassen.

EINFACH, TRANSPARENT, FLEXIBEL

Ein Korb mit Aktien: ETFs sind auch für Börseneinsteiger interessant

(djd). Warum ist in Deutschland die Anzahl an Aktionären im internationalen Vergleich dennoch besonders niedrig? Mit dieser Frage hat sich die Frankfurt School of Finance & Management in einer Studie befasst. Eines der Ergebnisse: Die Mehrheit der Nicht-Aktionäre scheint falsche Vorstellungen davon zu haben, welches Wissen für eine Teilnahme am Aktienmarkt erforderlich ist. Tatsächlich sind für eine kostengünstige, breit gestreute und langfristige Investition keine tiefgehenden ökonomischen Kenntnisse nötig. Mehr zur Umfrage gibt es unter www.boerse-frankfurt.de/studie.

Der DAX bringt seit 1988 im Durchschnitt acht Prozent Rendite pro Jahr

Auch der Begriff ETF – die englische Abkürzung für „Exchange Traded Funds“ – dürfte vielen Menschen in Deutschland nicht geläufig sein. Ein solcher börsengehandelter Indexfonds besteht aus einem Korb mit Wertpapieren, die in einem Index zusammengefasst sind. Der DAX etwa umfasst die größten und wichtigsten deutschen Unternehmen an der Börse. Dieser Aktienkorb kann über einen entsprechenden ETF täglich gekauft oder verkauft werden. Bei einem DAX-ETF entspricht die Wertentwicklung dem Verlauf des Index. Der Vorteil: Wer mit einem Schlag in 30 große deutsche Unternehmen investiert, verringert durch Diversifizierung sein Risiko. Wenn der Kurs eines Papiers sinkt, kann das mit der Kurssteigerung eines anderen kompensiert werden – denn in einem Index sind Unternehmen zusammengefasst, die aus ganz unterschiedlichen Branchen kommen. Seit der Einführung des DAX im Jahr 1988 hat er den Anlegern jährlich durchschnittlich rund acht Prozent Rendite beschert.

ETFs eignen sich für die private Vermögensbildung

In Deutschland gibt es ETFs seit 20 Jahren. Inzwischen ist das Angebot auf Xetra, dem größten deutschen Handelsplatz, auf über 1.500 ETFs angewachsen. Die meisten Anleger schätzen Indexfonds auch deshalb, weil der zugrunde liegende Index offen liegt und stets nachverfolgt werden kann – wie eben der DAX. Mit ETFs ist man zudem flexibel, da die Produkte äußerst einfach an der Börse zu handeln sind. Daher eignen sie sich für die private Vermögensbildung – auch in Form eines Sparplans. Ihn gibt es bei den meisten Anbietern schon ab 25 Euro Sparsumme pro Monat. Monatlich werden für diesen Sparbetrag neue Anteile des ausgewählten ETFs gekauft. Unter www.boerse-frankfurt.de/etfs gibt es weitere Informationen zu Indexfonds. Webinare für Einsteiger zu diesem Thema runden das Angebot ab.

EINFACH, TRANSPARENT, FLEXIBEL

Ein Korb mit Aktien: ETFs sind auch für Börseneinsteiger interessant

(djd). Warum ist in Deutschland die Anzahl an Aktionären im internationalen Vergleich dennoch besonders niedrig? Mit dieser Frage hat sich die Frankfurt School of Finance & Management in einer Studie befasst. Eines der Ergebnisse: Die Mehrheit der Nicht-Aktionäre scheint falsche Vorstellungen davon zu haben, welches Wissen für eine Teilnahme am Aktienmarkt erforderlich ist. Tatsächlich sind für eine kostengünstige, breit gestreute und langfristige Investition keine tiefgehenden ökonomischen Kenntnisse nötig. Mehr zur Umfrage gibt es unter www.boerse-frankfurt.de/studie.

Der DAX bringt seit 1988 im Durchschnitt acht Prozent Rendite pro Jahr

Auch der Begriff ETF – die englische Abkürzung für „Exchange Traded Funds“ – dürfte vielen Menschen in Deutschland nicht geläufig sein. Ein solcher börsengehandelter Indexfonds besteht aus einem Korb mit Wertpapieren, die in einem Index zusammengefasst sind. Der DAX etwa umfasst die größten und wichtigsten deutschen Unternehmen an der Börse. Dieser Aktienkorb kann über einen entsprechenden ETF täglich gekauft oder verkauft werden. Bei einem DAX-ETF entspricht die Wertentwicklung dem Verlauf des Index. Der Vorteil: Wer mit einem Schlag in 30 große deutsche Unternehmen investiert, verringert durch Diversifizierung sein Risiko. Wenn der Kurs eines Papiers sinkt, kann das mit der Kurssteigerung eines anderen kompensiert werden – denn in einem Index sind Unternehmen zusammengefasst, die aus ganz unterschiedlichen Branchen kommen. Seit der Einführung des DAX im Jahr 1988 hat er den Anlegern jährlich durchschnittlich rund acht Prozent Rendite beschert.

ETFs eignen sich für die private Vermögensbildung

In Deutschland gibt es ETFs seit 20 Jahren. Inzwischen ist das Angebot auf Xetra, dem größten deutschen Handelsplatz, auf über 1.500 ETFs angewachsen. Die meisten Anleger schätzen Indexfonds auch deshalb, weil der zugrunde liegende Index offen liegt und stets nachverfolgt werden kann – wie eben der DAX. Mit ETFs ist man zudem flexibel, da die Produkte äußerst einfach an der Börse zu handeln sind. Daher eignen sie sich für die private Vermögensbildung – auch in Form eines Sparplans. Ihn gibt es bei den meisten Anbietern schon ab 25 Euro Sparsumme pro Monat. Monatlich werden für diesen Sparbetrag neue Anteile des ausgewählten ETFs gekauft. Unter www.boerse-frankfurt.de/etfs gibt es weitere Informationen zu Indexfonds. Webinare für Einsteiger zu diesem Thema runden das Angebot ab.

Interimsmanagement – Management auf Zeit – Tagespauschale ab 450 Euro zzgl. MwSt.

Das Interimsmanagement der Ulrich Kaminski Immobilienkonzeptionen richtet sich an Family Offices und Unternehmen, die personelle Vakanzen unkompliziert überbrücken oder temporären Bedarf an Corporate Real Estate Management für einzelne Projektvorhaben und/oder ein gesamtes Immobilienportfolio haben.

Das Angebot richtet sich an Family Offices oder Unternehmen deren Kerngeschäft nicht die Immobilie ist, die jedoch über Immobilienbestand verfügen. Der bundesweite Einsatz deckt das komplette Aktivitätenspektrum zur Wertsteigerung/Werterhalt der Immobilien mit und ohne Führungsverantwortung ab.

Der zeitlich und räumlich flexible Einsatz orientiert sich an dem tatsächlichen qualitativen und zeitlichen Bedarf des Auftraggebers. Die Leistungen werden provisionsunabhängig in einem Dienstleistungsvertrag für eine freie Mitarbeit vergütet.

Ziel ist es, neben einer knappen Einarbeitungszeit innerhalb kürzester Zeit Erfolge zu erwirken.

Bei Geldfragen nicht die Flinte ins Korn werfen

Es gibt interessante Alternativen zu Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld

(djd). Deutschland ist ein Land der Sparer. Rund 2,6 Billionen Euro liegen hierzulande laut Deutscher Bundesbank auf Spar- und Tagesgeldkonten der Banken und Sparkassen, obwohl Bankkunden dafür schon seit Jahren praktisch keine Zinsen mehr bekommen. Aber warum ist das so? Banken und Sparkassen erhalten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ihre Einlagen selbst auch keine Zinszahlungen mehr, sondern müssen aktuell 0,4 Prozent Negativzinsen bezahlen. Dieser Zinssatz könnte noch weiter abgesenkt werden, entsprechende Ankündigungen hat die EZB bereits gemacht. Für Sparer gibt es allerdings interessante Alternativen zu Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld, Verbraucher müssen sich nicht damit abfinden, dass sie keine Zinsen für ihr Guthaben erhalten. „Wir raten den Bankkunden, die Flinte nicht ins Korn zu werfen, sondern das Gespräch mit ihrem Berater zu suchen und eine Umschichtung von Geldern in rentablere Anlageformen mit vertretbaren Risiken zu erwägen“, rät beispielsweise Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Mit Altersvorsorge früh beginnen

Tipps für die Geldanlage, so Bley, würden immer von der persönlichen Lebenssituation und Risikofreude abhängen. Bei der Altersvorsorge etwa gebe es verschiedene Möglichkeiten, dabei sollte man aber nichts überstürzen, sondern sich immer erst gut beraten lassen: „Eine der wichtigsten Grundsätze für die Altersvorsorge ist es, möglichst früh damit zu beginnen. Finanzielle Vorsorge ist generell aus vielen Gründen nötig, etwa für ungeplante Ausgaben wie einen neuen Pkw, im Fall längerer Krankheiten und nicht zuletzt als Baustein für die Altersvorsorge.“ Am Ende komme es für den besten Anlageerfolg auf eine ausgewogene Mischung aus Fonds, Anleihen, klassischen Sparprodukten oder kapitalbildenden Versicherungen an.

Immobilien: Preisanstieg vs. Niedrigzinsen

Für viele Bundesbürger sind die Alternative zum Nullzins auf Spareinlagen und Tagesgelder unverändert Immobilien. Die Nachfrage bleibt hoch, die Preise sind in vielen Regionen weiter gestiegen. Der Effekt historisch niedriger Bauzinsen wird durch die gestiegenen Immobilienpreise deshalb häufig mehr als ausgeglichen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, in eine Immobilie zu investieren, sollte deshalb ebenfalls im Vorfeld das Gespräch mit dem Bankberater suchen. Er wird dem Kunden beispielsweise Tipps geben, wie viel Eigenkapital er mitbringen sollte, wie lange seine Sollzinsbindung, mit der er sich vor einer Zinswende schützt, sein sollte und welche Tilgungsrate bei einem Annuitätendarlehen zu empfehlen ist.

Mit Sicherheit Steuern sparen

Versicherungen und Altersvorsorge: Beim Fiskus Geld zurückholen

(djd). Es ist eine schöne Stange Geld, die Arbeitnehmer und Selbstständige jährlich durch die Lohn- und Einkommensteuer an Vater Staat zahlen. Da lohnt es schon, wenn man den einen oder anderen Kniff kennt, mit dem sich die Steuerlast reduzieren lässt. Einige Möglichkeiten bieten dabei die Beiträge für bestimmte Versicherungen sowie das Geld, das man in die Altersvorsorge investiert. So können beispielsweise die Kosten für die Privathaftpflicht als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Autofahrer und Hundehalter können sich darüber freuen, dass dies auch für die Kfz- und die Hundehalterhaftpflichtversicherung gilt.

Risikolebensversicherungen

Eine besondere Rolle in Steuerfragen spielt auch die Risikolebensversicherung. Hier können die Beiträge ebenfalls als Sonderausgaben die Steuerschuld senken. Außerdem sollte man beim Abschluss der Police genau darauf achten, wer die Leistung im Todesfall erhält. Diese Person muss nämlich Erbschaftssteuer auf den Ertragsanteil der Auszahlung bezahlen. „Für Ehepartner sowie Kinder gibt es zwar Freibeträge in Höhe von 500.000 beziehungsweise 400.000 Euro“, sagt Dr. Michael Martin von der Nürnberger, „doch wenn unverheiratete Partner die Begünstigten sind, reduziert sich der Freibetrag je nach Steuerklasse auf 20.000 Euro.“ Der Experte verrät jedoch einen Trick, um diese Zahlung an den Fiskus zu umgehen: Ist der Begünstigte auch der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherung, muss er keine Steuern zahlen. Der Begünstigte muss dann statt seines eigenen Lebens nur das seines Partners versichern.

Fürs Alter vorsorgen und Steuern sparen

Als Altersvorsorgeaufwendungen können gesetzliche und private Rentenversicherungen wie die Rürup-Rente berücksichtigt werden, wozu es auf www.nuernberger.de weitere Infos gibt. Für 2019 können 88 Prozent des Jahresbeitrags abgesetzt werden, im Jahr 2025 dann 100 Prozent. Für 2019 gilt aber die Höchstgrenze von maximal 24.305 Euro. Verheiratete können das Doppelte absetzen. Eine besondere Rolle spielen Riester-Verträge, bei denen jährlich Beiträge bis zur Höchstgrenze von 2.100 Euro inklusive der staatlichen Zulage geltend gemacht werden können.

Entspannt Richtung Ruhestand

Den Eintritt in die neue Lebensphase frühzeitig und gründlich planen

(djd). Die einen können es kaum mehr erwarten und sehnen den Ruhestand herbei. Andere würden gerne noch zwei, drei Berufsjahre dranhängen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Ruhestand frühzeitig vorzubereiten, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn beim Übergang in die Rente steht in der Regel von einem Tag auf den nächsten ein geringeres Einkommen zur Verfügung. „Um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu erhalten, sind rund 80 Prozent des Nettolohns notwendig“, weiß Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Rentenkonto frühzeitig prüfen

Die Rentenauskunft gibt einen realistischen Blick auf die finanzielle Zukunft als Rentner. Ab dem 55. Lebensjahr erhalten Bürger eine solche alle drei Jahre. Sie ist wesentlich ausführlicher als die früheren Renteninformationen und berücksichtigt zum Beispiel auch Hinterbliebenenrenten. Spätestens jetzt sollten angehende Ruheständler den Versicherungsverlauf in ihrem Rentenkonto gründlich prüfen und bei einer Lücke schnell aktiv werden, indem sie bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Auch alle weiteren zukünftigen Renteneinkünfte sollten in der Aufstellung nicht fehlen, wie beispielsweise Betriebsrenten oder privat abgeschlossene Rentenversicherungen. Bei der Aufstellung der zukünftigen finanziellen Lage hilft der Einnahmen-Ausgaben-Check im neu aufgelegten „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Die kostenfreie Broschüre mit nützlichen Tipps ist unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Früher oder später in Rente gehen?

Wenn die finanzielle Situation geklärt ist, stellt sich die Frage nach dem passenden Timing. Wer mit einem früheren Renteneintritt liebäugelt, kann bereits ab dem 50. Lebensjahr spätere Abschläge mit Sonderzahlungen in die Rentenkasse ausgleichen. Gut zu wissen: Die Zahlungen kann man über mehrere Jahre verteilen und als Aufwendungen für Altersvorsorge beim Finanzamt geltend machen. Viele Tarifverträge enthalten zudem Regelungen zur Altersteilzeit, Informationen dazu gibt es im eigenen Betrieb. Viele aktive Menschen fühlen sich mit Mitte 60 unter Umständen allerdings auch zu jung für den Ruhestand und wollen noch im Job bleiben. Die gesetzliche Rentenversicherung fördert eine längere Lebensarbeitszeit: Pro Monat, den man später in Rente geht, erhöht sich der spätere Rentenanspruch um 0,5 Prozent. Ein Jahr zahlt sich somit mit einem Zuschlag von sechs Prozent aus. Wann der richtige Zeitpunkt für den Renteneintritt ist, kann jeder nur für sich selbst bestimmen.