So gelingt Ihnen das Entschleunigen im beruflichen Alltag

Nachfolgend finden Sie 12 Orientierungspunkte für eine Tempoveränderung im Arbeitsalltag. Wobei Sie diese Liste nicht als „Beschleunigungsmöglichkeit“ zur Entschleunigung betrachten sollten – das wäre kontraproduktiv. Sondern gönnen Sie sich für jede „Entschleunigungsmaßnahme“ 1, 2 Wochen Zeit zum Einüben, bevor Sie zur nächsten übergehen. So drosseln Sie langsam, aber sicher zu hohes Tempo und gewinnen persönliche Befriedigung durch vermehrt besonnenes Tun. Warum Sie langsam entschleunigen sollten: Wenn Körper und Seele sich an die Stresshormone Adrenalin und Testosteron gewöhnt haben, lassen sie den Organismus nicht mehr in Ruhe und fordern immer weiter Hochgeschwindigkeit. Reaktionen auf plötzliches Tempodrosseln sind dann Entzugs- und zusätzliche Stresssymptome, die wiederum zu einem schnellen Rückfall in alte Gewohnheiten führen.

Gute Entschleunigungsgewohnheiten: So sichern Sie Ihre Arbeitsenergie

  1. Ich plane den nächsten Tag am Vorabend.
  2. Ich vermeide bewusst Multitasking und erledige immer nur – konzentriert und dadurch automatisch zügig – 1 Aufgabe.
  3. Ich verbringe die Mittagspause außerhalb des Büros.
  4. Ich arbeite nicht, während ich esse.
  5. Ich lege alle 2 Stunden mindestens eine 5-Minuten-Pause ein (aufstehen, rausgehen oder Entspannungsübung).
  6. Ich nehme mir nach Abschluss jeder Tätigkeit eine kurze Auszeit von 1 bis 2 Minuten, um den Kopf für die nächste Aufgabe frei zu bekommen.
  7. Ich vereinbare für Gespräche konsequent feste Anfangs- und Endzeitpunkte und bereite sie immer inhaltlich vor.
  8. Ich bin in Gesprächen stets 100%ig anwesend und höre wirklich zu.
  9. Ich schließe jeden Tag bewusst gedanklich ab (kurzer Rückblick oder 5-Minuten-Notizen).
  10. Ich tue jeden Tag mindestens 10 Minuten lang gar nichts.
  11. Ich nehme keine Arbeit oder Probleme mit ins Schlafzimmer – vor dem Einschlafen denke ich an Gelungenes und Erreichtes.
  12. Ich gönne mir ausreichend Schlaf (durchschnittlich 6 bis 8 Stunden).

Tempo aus dem Alltag nehmen: 10 Vorschläge zum privaten Entschleunigen

  1. Üben Sie so oft wie möglich, sich aus dem hektischen Rennen des Alltags auszuklinken. Genießen Sie den Luxus Zeit, indem Sie sich Langsamkeit und Einfachheit gönnen.
  2. Konzentrieren Sie sich nicht immer auf schnelle Ergebnisse, sondern gehen Sie den Weg auch mal mit Muße und Liebe zum Detail.
  3. Genießen Sie den Augenblick. Wissen Sie noch, was es für ein Gefühl ist, morgens barfuß über eine Wiese zu laufen? Sich nach einem abendlichen Gewitter auf die Terrasse zu setzen und die gereinigte Luft einzuatmen?
  4. Überlegen Sie, ob Ihr nächster Urlaub nicht ein reiner Wander- oder Radwanderurlaub sein könnte.
  5. Drosseln Sie ab und zu ganz bewusst Ihr Gehtempo. Trödeln Sie, statt schnell zu gehen. Beobachten Sie dabei das ganze Gehetze und Gedränge um sich herum. Damit haben Sie jetzt nichts zu tun.
  6. Verändern Sie Ihren Umgang mit Zeitinseln: Schalten Sie am Feierabend nicht als Erstes den Fernseher ein. Lassen Sie am Wochenende das Auto in der Garage. Widerstehen Sie der Versuchung, an verkaufsoffenen Sonntagen einkaufen zu fahren.
  7. Nehmen Sie Ihre Armbanduhr ab, und lassen Sie sich von einem Wecker an Termine erinnern.
  8. Lassen Sie sich nicht von der Zeit regieren, sondern bestimmen Sie den Rhythmus selbst: Stellen Sie sich dazu die Zeit, die Ihnen an einem freien Tag zur Verfügung steht, einmal bildlich als Grünanlage vor, in der Sie nach Belieben schnell rennen, im Kreis laufen, langsam gehen, andere Wege ausprobieren oder sich ausruhen können.
  9. Suchen Sie sich eine kleine Tätigkeit aus, bei der Sie bewusst die Zeit ausdehnen, wie z. B. das Zeitunglesen. Nehmen Sie sich bei einem interessanten Artikel zusätzliche Minuten, um über das Gelesene nachzudenken.
  10. Setzen Sie bewusst Kontrapunkte zur allgemeinen Hektik des Alltags mit Aktivitäten, die keinen Zeitzwang auf Sie ausüben, beispielsweise mit Yoga, autogenem Training, Wandern, Meditation, Gärtnern, Musik oder Malen.

Wasenabend mit Dieter Thomas Kuhn am 8. Oktober 2012

ich habe 3 Karten für einen lustigen, exklusiven und ausverkauften Wasenabend im Festzelt Göckelesmaier.

Im Paket: Gastgeschenk, Sektempfang, Wasenvesperbrett, Hauptgang, 2 Maß oder 4 alkoholfreie Getränke, Süßes zum Abschluss und freie Fahrt mit der SSB auch ein exklusives Konzert von Dieter Thomas Kuhn und Band.

Beginn ist um 17:00 Uhr mit dem Sektempfang, 18:00 Uhr offizielle Begrüßung – exklusives Konzert von DTK mit Band.Wer gerne hin möchte, bitte bei mir melden, eine Karte kostet 80 Euro.

3 Dinge, die Sie mit Ihrer Bank nicht machen sollten

1. Vertrauen schenken 

Natürlich mag es Ausnahmen geben, aber die dürften noch schwieriger zu finden sein als die berühmt-berüchtigte Nadel im Heuhaufen: Banken können das geschenkte Vertrauen gar nicht sinnvoll einsetzen. Auf der einen Seite sitzen Sie als Kunde, vertrauensvoll, in Erwartung einer fairen und objektiven Beratung für Ihr Geld-Anliegen. Und auf der anderen Seite sitzen Angestellte, die Umsatz machen und bestimmte Produkte an den Mann oder die Frau bringen müssen. Wie wahrscheinlich ist es, dass Ihr Anliegen zufällig zu dem Produkt passt, das verkauft werden muss? Sie sehen: Vertrauen ist da völlig fehl am Platz.

Tipp: Es spricht nichts dagegen, mit der Bank in ein Verkaufsgespräch zu gehen. Aber so, wie Sie beim Autokauf Testberichte lesen, sollten Sie beim Kauf von Geld-Produkten unabhängige Beratung einholen.

2. Offen sein 

Erstaunlich viele Bankkunden gehen ganz offen in Gespräche mit Ihrem Bank-„Berater“ – und das verwundert schon. Wenn uns die Verkäuferin im Bekleidungsgeschäft sagt, wie wunderbar uns dieses oder jenes Kleidungsstück steht, gehen alle Alarmsysteme an – die will uns was verkaufen. Aber wenn Frau Müller von der Bank sagt, dass diese Geldanlage oder jene Altersvorsorge doch sooo gut zu uns passt (woher weiß sie das?), dann nehmen wir das hin und freuen uns über die Fürsorge.

Tipp: Schalten Sie auch (und gerade) in der Bank Ihre innere Alarmanlage ein – ganz ehrlich: Ein Fehlkauf beim Wintermantel ist leichter zu verkraften als ein Fehlkauf bei der Altersvorsorge.

3. Unkritisch sein 

Seien Sie nicht zu unkritisch mit Ihrem Geld-Verkäufer in der Bank. Lassen Sie sich nicht überreden, etwas zu kaufen, lassen Sie sich überzeugen. Die zentrale Frage lautet: Warum, warum, warum? Warum ist der Fonds richtig für mich? Warum passt die Riester-Rente zu mir? Warum spare ich mit diesem Modell Geld? Löchern Sie Ihren Bank-Verkäufer, wenn er Ihnen etwas verkaufen will. Ich garantiere Ihnen: In 3 von 4 Gesprächen ist er oder sie nicht in der Lage, Ihre Fragen zu beantworten. Und am Ende steht ein „Weil das so ist!“. Aber geben Sie sonst Geld aus, „weil das so ist“? Würden Sie beim Bäcker 8 Brötchen mehr nehmen, weil die Bäckereifachverkäuferin sagt: „Das ist nun mal so!“

Tipp:
 Bereiten Sie sich für das „Warum, warum, warum“ auf das Gespräch vor. Nur wenn Sie wissen, was Sie wollen, wo es bei Ihnen finanziell brennt, dann können Sie auch ein Gesprächspartner auf Augenhöhe sein.

Mein Tipp – myTime.de

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Einbrecher bevorzugen den Samstag

Am liebsten gehen Einbrecher Samstagabend auf Beutezug. Nicht gerade beruhigend: Das Bundeskriminalamt meldet eine Zunahme der Wohnungseinbrüche. Wo wird am häufigsten eingestiegen? In welchem Versteck gesucht? Wie können Sie sich schützen?

Das Bundeskriminalamt meldet in seiner aktuellen Statistik mehr als 121.000 Einbruchdiebstähle für 2010, das ist eine Zunahme von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt wird alle zwei Minuten eingebrochen. Prime Time ist Samstagabend zwischen 18 und 20 Uhr. Beliebt ist auch der Freitag, gefolgt vom Donnerstag.

Einbrecher interessieren sich für alles, was sich schnell mitnehmen und leicht verkaufen lässt. Sehr gelegen kommen Smartphone, Laptop, Schmuck und natürlich Bargeld. Einbrecher hinterlassen im Schnitt einen Schaden in Höhe von 2.500,00 Euro, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Hausratversicherung kommt für materielle Schäden auf und ersetzt die gestohlenen Gegenstände zum Neuwert. Das heißt, Sie können sich alles wieder neu kaufen. Liebgewonnene Erinnerungstücke und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann allerdings niemand ersetzen.

Wandel ist ein kosmisches Prinzip

Der Weise ändert sich immer, der Dumme nie

Jörg Zink (Jahrgang 1922) sieht in der Wandlungsfähigkeit der Seele unser größtes menschliches Potenzial. Es ist zugleich das Urprinzip des Universums: „Es kommt offenbar darauf an, sich dem ungeheuren, dem dynamischen Prozess der Veränderung anzuvertrauen, der dieses ganze Universum beherrscht. Denn das scheint auch ein Grund- und Urgesetz für die Lebendigkeit der Seele von Menschen zu sein. Was also in dir geschehen muss, immer wieder, das ist, dass du irgendeine feste Gestalt aufgibst, irgendein festes Ergebnis deiner Bemühungen loslässt und das Risiko eingehst, das mit aller wirklichen Veränderung verbunden ist. Unsere Lebensbedingung ist die Wandlung. Sie beginnt aber nicht bei irgendwelchen himmelhohen Zielbildern, die du erreichen willst, sondern sehr alltäglich. Du begreifst, dass irgendetwas in dir anders werden müsste. Nach einiger Zeit verstehst du, dass es viel ist. Und am Ende, dass alles an dir einer tiefgreifenden Wandlung bedürftig ist.“

Zink stellt fünf Ebenen vor, auf denen Sie Ihre Wandlungen erleben und gestalten können – und das bis ins hohe Alter hinein. Überprüfen Sie, welche dieser Ebenen bei Ihnen am meisten brach liegt und auf Ihre Zuwendung wartet. Der Lohn für Ihre Mühe: Sie werden sich lebendiger fühlen denn je.
Wachstum  –  Ähnlich wie der Körper will auch die Seele von einer kindlichen Stufe zu einer erwachsenen kommen. Strecken Sie sich nach Großem aus. Ihr Unterscheidungsvermögen wächst, und Sie werden dabei erwachsen.

Weisheit – Kleinliches Denken ist keine Tugend, große Zusammenhänge begreifen und vermitteln können dagegen schon. Bekämpfen Sie eigene Kleingeisterei und suchen Sie nach der großen Linie!

Reifung – 
Auch wenn es lebenslang Mühe macht – nutzen Sie Ihre Möglichkeiten und Begabungen. Dabei kommt es weniger auf das Gebiet (Beruf, Hobby) als auf Ihren Einsatz an. Wenn Ihre eigenen Kräfte reifen können, finden Sie inneren Frieden und fahren auch noch im Alter täglich ein Stück Ernte ein.

Weisheit – Seelische Reife liegt in der Erkenntnis, dass Sie sich auch mit bescheidenen oder reduzierten Kräften (finanziell, gesundheitlich, zeitlich) jederzeit wandeln und weiterentwickeln können.

Selbstaussöhnung – Selbstanklagen und innere Vorwürfe über Versäumtes oder Misslungenes blockieren Ihre Zufriedenheit. Lassen Sie Vergangenes los und akzeptieren Sie Ihren Lebensweg so, wie er war.

Weisheit – Wenn Sie einen Zustand der Ausgeglichenheit erreichen, bekommen auch Ihre negativen Erfahrungen einen Sinn. Sie sind mit sich versöhnt, Murren und Jammern sind gebannt. Eine Wohltat – auch für Ihre Umgebung!

Sehnsucht – Sie ist ein guter Indikator für unsere Veränderungsbereitschaft. Je größer Ihre Sehnsucht, desto höher ist Ihr Wandlungspotenzial! Träume, Wünsche und Pläne sind typische Merkmale des Jungbleibens im besten Sinne.

Weisheit – Wenn Sie Ihrer Sehnsucht folgen, unterstützen Sie Ihre eigenen jungen Anteile. So bleiben Ihr Denken und Ihre Lebenseinstellung frisch bis ins hohe Alter.

Befreiung – Brechen Sie aus der Ichbezogenheit aus. Suchen Sie als Lebensziel etwas, was wichtiger ist als Sie selbst. Mit dem Wechsel in einen größeren Raum wachsen Ihnen größere Kräfte zu. Sie verlieren paradoxerweise die Furcht, die Sie in Ihrer engen Ego-Zelle gespürt haben.

Weisheit – Befreiung aus egozentrischen Positionen führt immer dazu, dass mehr Gemeinschaft entsteht. Ein gutes Beziehungsnetzwerk zu pflegen ist die beste Absicherung gegen Alterseinsamkeit und -depressionen.

Zeitmanagement: So besiegen Sie die Hetzkrankheit

Ohne Uhr
Nehmen Sie Ihre Armbanduhr ab. Machen Sie es ab und zu wie ein Kind: Lassen Sie sich von anderen an Termine erinnern. Leben Sie in der Zeit dazwischen in einem „zeitfreien Fenster“. Sehr heilsam ist es auch, sich nur nach den Klängen einer Kirchturmuhr zu richten: In der Zeit zwischen den Viertelstundenschlägen leben Sie ohne direktes Zeitmaß. Wenn es keine Kirchturmuhr in Ihrer Nähe gibt, installieren Sie eine altmodische Pendeluhr mit Schlagwerk im Nebenzimmer.
Der Zeitgarten 
Wir verwenden räumliche Bilder, wenn wir von der Zeit sprechen, und zwar meist solche, in denen die Zeit aktiv dargestellt wird und wir selbst passiv: Ich bin unter Druck, der Zeitraum ist mir zu knapp, der Termin sitzt mir im Nacken. Ändern Sie Ihre inneren Bilder: Stellen Sie sich die Zeit, die Ihnen an einem Tag zur Verfügung steht, als Garten vor, den Sie durchschreiten. Hier können Sie nach eigenem Ermessen schnell rennen, im Kreis laufen, andere Wege ausprobieren, sich ausruhen. Dadurch wechselt Ihr Unterbewusstsein die Perspektive: Es ist nicht mehr die Zeit, von der Sie regiert werden, sondern Sie bestimmen Ihre Zeiteinteilung selbst.
Ihr persönlicher Rhythmus
Nehmen Sie sich Zeit für einen kleinen Test: Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl, sehen Sie auf die Uhr und tun Sie dann mit geschlossenen Augen 5 Minuten lang nichts. Denken Sie während dieser Zeit daran, dass Sie jetzt leben und dass die Ruhe dieser 5 Minuten Ihnen nie wieder jemand wegnehmen kann. Wenn Sie meinen, dass 5 Minuten vergangen sind, öffnen Sie die Augen und sehen Sie auf die Uhr. Nun können Sie erkennen, wie schnell Sie „ticken“:
Hatten Sie die Augen kürzer als 4 1/2 Minuten geschlossen, schlägt Ihr innerer Takt zu schnell. Sie neigen dazu, Zeiträume zu unterschätzen, und packen Ihren Tag zu voll. Gönnen Sie sich mehr Pufferzeiten. Addieren Sie bei Zeitberechnungen großzügig etwas zu Ihren Gunsten dazu.
Hatten Sie Ihre Augen länger als 5 1/2 Minuten geschlossen, „ticken“ Sie langsamer als die Uhr. Sie neigen dazu, sich in weiser Voraussicht „Zeitpolster“ zu schaffen und Zeit zu „horten“. Sie laufen Gefahr, sich selbst zu unterschätzen und die schnell an Ihnen vorüberziehende Zeit als unabänderbares Schicksal zu betrachten. Schalten Sie um von „Opfer“ auf „Täter“: Trauen Sie sich mehr zu und staunen Sie, welche Energiereserven in Ihnen stecken.

Helfer mit Ecken und Kanten

Ein Smartphone ist schon ein praktischer und kaum noch wegzudenkender Weggefährte. Er hilft, wenn man in einer fremden Stadt den Weg oder ein nettes Restaurant sucht, in der Bank die Konditionen der Konkurrenz ermitteln oder beim Plausch in der Eisdiele rasch das Alter eines Schauspielers recherchieren möchte. Aber wie so häufig haben auch die kleinen Alleskönner ihre Schattenseiten.

Vieles liegt in der Hand des Nutzers. Wenn wir beispielsweise den Sonnenuntergang im Sommerurlaub nicht mehr genießen können, weil wir wahlweise mit der Fotofunktion kämpfen oder es ständig klingelt, dann sollten wir uns Gedanken über unser Nutzerverhalten machen.

Weniger leicht Einfluss nehmen kann man auf eine andere Schattenseite. Moderne Smartphones können nämlich auch kleine Spione sein. Sie wissen, wo wir sind, kennen die Kontaktdaten unserer Freunde und unsere Kreditkartennummer. Schwer nachvollziehbar ist oft, was heruntergeladene Apps – also die kleinen Anwendungsprogramme – mit den Daten machen. Auf die Portale, auf denen man die Apps erhält, kann man sich hier nicht blind verlassen. Und wer liest schon ellenlange AGB?

Hemmungslos jede App herunterladen, die einem auf den ersten Blick praktisch erscheint, ist keine gute Idee. Gründlich die App-Informationen lesen sollte zum Pflichtprogramm gehören. Auch die Bewertungen anderer Käufer sind oft hilfreich. Im Zweifelsfall kann eine kleine Internet-Recherche vor unerwünschten Nebenwirkungen wie Schädlingen oder teuren Klingelton-Abos bewahren. Das Gleiche gilt natürlich auch bei der Tarifwahl – genau hinschauen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.