Saubere Sache

Beim Sanieren sollte man auf die Umweltfreundlichkeit des Dämmstoffes achten

(djd/47846s pt). Das Haus mit einer Wärmedämmung versehen, um Heizwärmeverluste zu vermeiden und damit Energiekosten zu verringern: Eine energetische Sanierung ist heute für viele Eigenheimbesitzer selbstverständlich geworden. Doch ebenso wichtig wie der Nutzen für Umwelt- und Klimaschutz, der aus der Dämmung resultiert, ist auch die ökologische Verträglichkeit des Dämmstoffes selbst. EPS-Hartschaum – allgemein bekannt unter dem Markennamen „Styropor“ – bewährt sich beispielsweise bereits seit 60 Jahren als unbedenkliches und wirksames Baumaterial.

Neutral für die Umwelt, 98% Luft

Was viele nicht wissen: Der Dämmstoff Styropor, der wirksam die Wärme im Haus hält und somit Heizkosten einspart, besteht zu 98 Prozent aus Luft. Bei gerade einmal zwei Prozent des Materials handelt es sich um Polystyrol, aus dem sich das Zellgerüst bildet. „Daraus kann man ersehen, dass von diesem Kunststoff keinerlei Gesundheits- oder Umweltgefährdungen ausgehen. Zahlreiche Untersuchungen haben dies bestätigt“, betont Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbands Hartschaum. So hat beispielsweise auch das Institut Bio-Bauforschung aus Karlsfeld in einem Gutachten EPS/Styropor als ein biologisch neutrales Produkt bewertet, von dem keine negativen Auswirkungen ausgehen.

Auf Qualitätssiegel achten

Sowohl im Neubau als auch bei der Altbaumodernisierung gehen Verbraucher damit auf Nummer sicher. Das Dämmmaterial ist nicht nur ökologisch unbedenklich, sondern auch vielfältig einsetzbar: für die Außenwand ebenso wie für Steil- und Flachdach, für Fußböden und Decken oder auch bei der Innendämmung oder Perimeterdämmung. Unter www.ivh.de gibt es mehr Informationen zu den Anwendungsbereichen. „Für eine wirksame Dämmung ist es entscheidend, auf eine hohe Qualität des Dämmmaterials und eine fachgerechte Ausführung durch Profis zu achten“, erläutert Dr. Hartmut Schönell. Das Qualitätssiegel der Bundesfachabteilung Qualitätssicherung EPS (BFA QS EPS) unterstützt Verbraucher dabei, hochwertige Dämmstoffe auszuwählen.

Clever Energie sparen

Durch den Austausch der Heizkörper die Wärmekosten effektiv senken

(djd). Sie sind optisch nicht gerade eine Zierde der Wohnräume und auch technisch echte Energieschleudern: Verbraucher unterschätzen oft, welche Wirkung der Austausch in die Jahre gekommener Heizkörper hat. Dabei ist deren Erneuerung relativ einfach und kostensensibel umsetzbar – bei kurzer Amortisationszeit und Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Lohnende Investition

Der Heizkörperaustausch lässt sich mit vergleichsweise kurzen Amortisationszeiten und schmalem Renovierungsbudget mühelos umsetzen. Richtet der Fachmann bei den neuen Radiatoren alle technischen Faktoren optimal aus, ist eine Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent möglich. Auch Schmutz und Dreck müssen die Sanierer nicht fürchten, denn im Idealfall passen die neuen Radiatoren millimetergenau auf die vorhandenen Rohrleitungen. Dies senkt die Modernisierungskosten zusätzlich. Unter www.zehnder-systems.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema und zu speziellen Austausch-Heizkörpern.

Einstellung durch Experten

Nach der Montage sollte der Installateur einen sogenannten hydraulischen Abgleich durchführen. Dieses Verfahren sichert die optimale Wärmeleistung der Heizkörper, eine ausgewogene Wärmeabgabe sowie gleichmäßige Aufheizzeiten in allen Räumen. Wird diese Maßnahme nicht vorgenommen, lassen sich pumpenferne Zimmer oft nur schwer beheizen und Heizkörper in höher gelegenen Etagen, wie zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend mit Warmwasser versorgen.

Nicht am falschen Ende sparen

Auch sollte im Zuge einer Heizungsmodernisierung nicht auf einen gleichzeitigen Austausch der alten Heizkörper verzichtet werden, denn die Heizungsanlage ist ein sensibles Gesamtsystem, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei einem neuen Heizkessel auf Niedertemperaturbasis – wie einer Wärmepumpe oder einem Brennwertkessel – müssen die alten Heizkörper auf ihre Kompatibilität überprüft werden, ansonsten kann die beabsichtigte Energieeinsparung schnell verpuffen: Hohe Vorlauftemperaturen, lange Reaktionszeiten oder ungleiche Wärmeabgabe sind die negativen Konsequenzen. Abhilfe schaffen moderne Niedertemperaturheizkörper, die in alten wie neuen Heizsystemen effektiv und energiesparend arbeiten.

Staatliche Zuschüsse

Alte Guss-Radiatoren sind wahrlich keine Schönheit und bergen gewisse Risiken, denn jahrelanger innerer Rostfraß kann Undichtheit Vorschub leisten. Die altersschwachen Heizkörper sind meist auch nicht für Wärmepumpen oder Solarheizungen geeignet. Wer daher seine Energieausgaben nachhaltig senken und die Optik seiner Wohnräume verbessern möchte, sollte über einen Austausch der in die Jahre gekommenen Radiatoren nachdenken. Dafür gibt es unter www.kfw-foerderbank.de spezielle Zuschussprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Teure Behaglichkeit – Hausbesitzer sind zu zaghaft bei der energetischen Sanierung

(djd). Behaglich gewärmte Wohnräume scheinen zum kostspieligen Luxus zu werden: In nur zehn Jahren, von 2002 bis 2012, sind die Heizkosten in Deutschland um 43 Prozent gestiegen. Die Nebenkosten werden damit für viele zur Belastung. Jeden zehnten Euro ihres Einkommens geben Haushalte bereits für das Heizen aus, betont der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V.(GDI). Dennoch nutzen Hausbesitzer die Möglichkeiten, durch eine Sanierung dauerhaft Energie zu sparen, noch zu zaghaft: Erst jedes 20. Wohnhaus befindet sich auf dem Stand der modernen Technik, unter den meisten deutschen Dächern wird Energie vergeudet. Zu diesem Fazit kommen Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) in ihrer aktuellen „Metastudie Wärmedämmstoffe“.

Die Sanierungsquote im Wohnbereich lässt nach Aussage der Forscher zu wünschen übrig: Nur knapp ein Prozent des Gebäudebestandes werde derzeit pro Jahr saniert – zu wenig, so die Studie. So geht weiterhin Energie durch unzureichend gedämmte Wände, Dächer und Kellerdecken verloren.

Die technischen Möglichkeiten zur Wärmedämmung sind bewährt und ausgereift, so die Autoren der FIW-Studie weiter. Sie zeigen auf, dass Dämmstoffe kontinuierlich weiterentwickelt wurden und inzwischen oft eine Wärmeleitfähigkeit nahe der physikalisch möglichen Grenze aufweisen. „Kaum eine Branche hat zu solch großen Steigerungen der Energieeffizienz geführt wie die Dämmstoffindustrie“, so die Wissenschaftler. Die Studie ist unter www.gdi-daemmstoffe.de und www.fiw-muenchen.de als Download verfügbar.

Mixen kann zu Baumängeln führen

(djd). Wer Materialien mixt, provoziert bei der energetischen Sanierung mögliche Baumängel, die später teuer zu Buche schlagen können. Darauf weist der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS) hin. „Nur wenn alle Komponenten der Wärmedämmung als System exakt aufeinander abgestimmt sind, können sie ihre Funktion sicher und langfristig erfüllen“, erläutert WDVS-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Setzler. Mehr Informationen gibt die neue Broschüre „Im System verbunden“, die kostenfrei auf www.heizkosten-einsparen.de erhältlich ist.

EnEV 2014: Das sollten Bauherren wissen

Strenge Vorgaben an Neubauten – kein Sanierungszwang für Altbauten

(djd). Ab Frühsommer 2014 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) in Kraft. Eines ist schon heute klar: Mit der EnEV 2014 verbindet sich kein Zwang zum Sanieren. Von wesentlichen Verschärfungen für Altgebäude wurde abgesehen, stattdessen stellt der Gesetzgeber strengere Vorgaben an Neubauten. Der maximale Wärmeverlust über die Gebäudehülle soll ab 2016 um bis zu 20 Prozent gemindert werden, der maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf sinkt gleich um ein Viertel. Das mittelfristige Ziel lautet, bis 2021 die EU-Standards für Niedrigstenergiegebäude zu erreichen.

Schon heute die Standards von morgen erfüllen

Auch wenn die neuen Bestimmungen erst ab 1. Januar 2016 gültig sind, empfehlen Experten, schon jetzt beim Neubau die zukünftigen Standards zu erfüllen. „Ein späteres Nachdämmen ist stets aufwendiger und kostspieliger, als gleich beim Neubau auf eine zukunftssichere Gebäudeausstattung zu setzen. Viele wirksame Energiesparmaßnahmen wie zum Beispiel die XPS-Dämmung der Bodenplatte sind später gar nicht mehr oder nur mit hohem Aufwand möglich“, sagt Diplom-Ingenieurin Isolde Elkan, Geschäftsführerin der Fachvereinigung Polystyrol-Extruderschaumstoff (FPX).

Das Niedrigstenergiehaus als Standard wird bis 2021 kommen. Dabei handelt es sich um ein Gebäude mit einem sehr niedrigen Energiebedarf, wobei der Restenergiebedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt wird. Daher ist es sinnvoll, schon jetzt in die Energieeffizienz der Zukunft zu investieren. „Dass bereits heute 50 Prozent der Neubauten über den in der EnEV geforderten Standard gebaut werden, zeigt, dass man keine Angst vor großen Belastungen durch die Gesetzesnovelle haben muss. Bauherren entscheiden sich für energieeffiziente Standards, weil es schlichtweg wirtschaftlich sinnvoll ist“, so Isolde Elkan weiter.

Energieausweis wird zur Pflicht

Einen weiteren Grund jetzt schon den energetischen Zustand des Hauses unter die Lupe zu nehmen, ist der neue Energieausweis. Er wird in Zukunft den Marktwert des Eigenheims oder der Mietwohnung mitbestimmen. Ob es sich um einen Energiefresser oder ein sparsames Haus handelt, wird dann auf einen Blick sichtbar. Die Klassen sind denen der Haushaltsgeräte A+ bis H angepasst. Bei Vermietung und Verkauf muss der Energieausweis zukünftig immer vorgelegt werden. Isolde Elkan zieht einen treffenden Vergleich: „Da heute niemand mehr einen Kühlschrank der Klasse C kauft, kann man erahnen, was das für den Wiederverkaufswert des Hauses bedeutet, wenn man hier nicht aktiv geworden ist.“

Heizkessel müssen ausgetauscht werden

Eine weitere Novellierung der EnEV 2014 besteht darin, dass Hausbesitzer zukünftig Heizkessel erneuern müssen, die älter als 30 Jahre sind beziehungsweise vor dem Jahr 1985 eingebaut wurden. Eine Ausnahme besteht dann, wenn die Eigentümer das Haus selber bewohnen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, die Heizungsanlage oder den Kessel zu erneuern, sollte im ersten Schritt den Schwerpunkt auf eine wirksame Wärmedämmung der Gebäudehülle legen. „Denn sonst investieren Bauherren für die Heizung mehr als notwendig, denn sie benötigen ohne Dämmung eine leistungsstärkere Anlage und die Wärme geht durch die ungedämmte Gebäudehülle einfach verloren. Besser ist es die gebrauchte Energie im Haus zu lassen.

Es empfiehlt sich, stets vor Sanierungen einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater hinzuziehen. Darüber hinaus gibt es vom Staat Geld für energetische Sanierungsmaßnahmen. Wer mehr Details über die Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern für energetische Sanierung erfahren möchte kann sich auf der Homepage des Verbandes unter www.xps-waermedaemmung.de informieren. Dort finden sich ein Fördermittelratgeber und viele weitere Informationen. Zudem beantwortet hier der Architekt John Kosmalla, bekannt aus der TV-Serie „Zuhause im Glück“, individuelle Fragen von Bauherren und Hausbesitzern.

Dachgeschoss ins Visier

Die EnEV 2014 schreibt das Decken der oberen Geschossdecke für Häuser vor 1983 vor. Ausnahme ist, wer sein Haus selber bewohnt. Dennoch ist es vor allem für Eigenheimbesitzer sinnvoll, das Dachgeschoss zu dämmen. Denn in Zeiten sprunghaft steigender Energiekosten lässt sich auf diese Weise dem Vergeuden von Energie ein Riegel vorschieben. Zumal lediglich mit dieser Maßnahme bereits mehr als 30 Prozent der Heizenergie im Eigenheim eingespart werden kann. Die Dämmung des Dachraums ist sehr kostengünstig und bringt viel Wirkung. Der Dämmstoff wie beispielsweise das druckbeständige und feuchteresistente XPS wird hier einfach auf dem Boden verlegt, Dampfsperren oder Dampfbremsen sind nicht erforderlich. Die Dämmstoffe sollten trittfest oder mit Brettern belegt sein, um den Dachboden weiterhin begehen zu können.

Ökologische Dämm-Rendite

Obgleich jedes Haus anders ist, zeigt sich anhand eines einfachen Rechenbeispiels, dass in Zeiten knapper und damit immer teurer werdenden Ressourcen an Thema Energieeffizienz kein Weg vorbei führt: Ein Haus aus dem Baujahr 1960 mit 100 Quadratmetern Wohnfläche verbraucht im Schnitt pro Jahr rund 3.700 Liter Heizöl. Ein Niedrigenergiehaus hingegen benötigt nur zwischen 500 und 700 Liter, ein Passivhaus sogar weniger als 150 Liter. Der Gebäudebestand gilt als einer der Hauptverursacher des Kohlendioxid-Ausstoßes. Zudem haben sich in den vergangenen 15 Jahren die Heizölpreise mehr als verdreifacht. „Neben dem offensichtlichen ökologischen Effekt wohnt man komfortabler und spart Energie. Das ist eine vernünftige Rendite“, so Isolde Elkan weiter.

Energetisches Sanieren lohnt sich nicht immer

dass eine hohe Nachfrage das Interesse an Energieeffizienz mindert, insbesondere in begehrten und zentralen Lagen, ist kein Geheimnis.

Aber auch ansonsten wirkt sich ein Defizit in der Energieeffizienz immer seltener auf den Marktwert einer Bestandsimmobilie aus. Denn häufig steht der finanzielle und zeitliche Aufwand nicht mehr in einem moderaten Verhältnis. Die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes beträgt regelmäßig zwischen 500 und 1.000 € pro Quadratmeter, werden Gebäude komplett entkernt, können die Kosten durchaus auch bis zu 1.300 € pro Quadratmeter betragen. Bis sich solche Investitionen rentieren vergehen schnell 25 Jahre.

Und Mieter wollen die Ersparnisse aus energetischen Maßnahmen, die die Nebenkosten mindern, im eigenen Geldbeutel spüren und nicht dem Vermieter mit einer höheren Miete überweisen.

Pro oder Contra Vollwärmeschutz

Eine von der KfW in Auftrag gegebene Studie belegt, dass insgesamt bis zum Jahr 2050 etwa 370 Milliarden Euro an Energiekosten durch energiesparenden Maßnahmen an Bestandsgebäuden (hauptsächlich „Vollwärmeschutz“) gespart werden können. Dafür sind aber Investitionen in Höhe von knapp 840 Milliarden Euro nötig.

Bis zu 75 % weniger Wärmeverlust verspricht die Dämmbranche Hausbesitzern und verschweigt dabei, dass bauphysikalisch durch die Außenfassade max. 25 % der erzeugten Wärme entweichen können. Um solche phantastischen Werte überhaupt erreichen zu können, ist ein ganzes Bündel von Maßnahmen neben der Außendämmung erforderlich: Dachdämmung, Kellerdämmung, neue Fenster und eine neue Heizungsanlage. Eine solche Komplettsanierung kann dann schnell so viel Kosten wie ein halber Hausbau, bestätigt ein Sprecher der Bundesarchitektenkammer (BAK).

Bauen mit Fördergeldern

bei jeder Modernisierungsmaßnahme, welche, gegebenenfalls auch nur im weitesten Sinne, mit Energieeinsparung zu tun haben, sollten Sie die zwei wesentlichen Fördermöglichkeiten prüfen.

Zum einen gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Rahmen etlicher Gebäudesanierungsprogramme Zuschüsse und langfristige Darlehen mit vergünstigten Zinsen und auch Tilgungsaussetzungen. Allerdings muss man sich schon sehr ausführlich mit diesen Programmen beschäftigen um zu erfahren, was es an Fördermitteln gibt. Ich empfehle Ihnen, fragen Sie die Handwerker, die sie beabsichtigen zu beauftragen. Das gehört eigentlich zu den wichtigen Kompetenzaufgaben der Betriebe. Ich würde skeptisch werden, wenn mich ein Dachdecker nicht über die entsprechenden Programme informieren kann.

Die Fördergelder decken in der Regel aber nur ein Teil der Investitionskosten ab. Für die Finanzierung eignen sich kleine Modernisierungsdarlehen die verschiedene Banken derzeit bereits ab 2 % anbieten. Hierzu ist es dann allerdings häufig auch erforderlich mal ein Darlehen nicht bei der Hausbank sondern bei einer Mitbewerberbank abzuschließen aber warum eigentlich nicht?

Bitte aufpassen: Grüne Gebäude liefern nicht immer die erwarteten Einsparungen

Noch fehlen die über einen längeren Zeitraum erhobenen und damit belastbaren Daten. Doch Stichproben zeigen, dass „grüne Immobilien“ nicht nur bei der Errichtung teurer, sondern auch im Betrieb nicht immer sparsamer sind. Ein Forschungsprojekt geht dem jetzt nach.

Weiterlesen: www.immobilien-zeitung.de/1000010556/gruene-gebaeude-liefern-nicht-immerdie-erwarteten-einsparungen

Ich schütze Sie vor der Flexibilitätsfalle im Einzelhandel

Grundsätzlich schützt das restriktive deutsche Baurecht Sie, als Eigentümer. Die Ausweisung von Konkurrenzstandorten in der Nähe von bestehenden Einzelhandelsstandorten oder Fachmarktzentren wird dadurch eher unwahrscheinlich.

Aber: das bestehende Baurecht erschwert auch die Anpassung bestehender Flächen an aktuelle Anforderungen und die notwendige Neuentwicklung nahe liegender freier Grundstücke. Die Bebauungspläne für Einzelhandelsimmobilien bestimmen statisch zum Zeitpunkt der Festsetzung zum Beispiel Flächengröße, Anzahl der Parkplätze und oft auch Sortimentsbegrenzungen auf bestimmte Warengruppen.

Probleme treten immer dann auf, wenn einer älteren Immobilie ein Bebauungsplan zugrundeliegt, der den aktuellen Marktentwicklungen nicht mehr entspricht. Eine 5.000 m² große unrentable Baumarktimmobilie kann nicht ohne weiteres zu einem 10.000 m² großen Elektronikfachmarkt revitalisiert werden.

Das Problem hat eine wichtige Bedeutung im Hinblick auf die Revitalisierung von vielen Einzelhandelsimmobilien insbesondere älteren Fachmarktzentren, da gerade dort eine Revitalisierung nur mit einer Neupositionierung inklusive Vergrößerung und Sortimentsanpassung möglich ist. Das bestehende statische Baurecht ist deshalb ein zweischneidiges Schwert.

Bei zahlreichen Entwicklungsprozessen von Bestandsimmobilien und Grundstücksneuentwicklungen ist es meine Aufgabe in der Projektentwicklung Chancen zu erkennen und vermeidbare Risiken auszuschließen. Sowohl die von mir betreuten Revitalisierungsmaßnahmen insbesondere aber die Neubaurealisierungen, haben mich zu einem kompetenten Begleiter Ihrer Projektentwicklung gemacht.

Egal ob Sie Grundstückverkäufer, Kommune, Mieter, Investor oder Kapitalanleger sind – Diese „Bausteine des Erfolgs“ biete ich Ihnen als Dienstleistung an, modular oder als Rundumservice, etwa im Rahmen von exklusiven Berater-/Gesamtplanungsverträgen – von der Analyse über die Erstellung von Umsetzungskonzepten mit Varianten bis zur optimalen Lösung: der Vermietung, dem Verkauf, der Revitalisierung oder dem Neubau.