Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg

Gesetzliche Grundlage: § 15 Abs. 7 der baden-württembergischen Landesbauordnung

Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

Die Rauchmelderpflicht besteht bereits zwingend für Neubauten, für Bestandsgebäude gilt eine Übergangsfrist für den Einbau bis 31. Dezember 2014.

Saubere Sache

Beim Sanieren sollte man auf die Umweltfreundlichkeit des Dämmstoffes achten

(djd/47846s pt). Das Haus mit einer Wärmedämmung versehen, um Heizwärmeverluste zu vermeiden und damit Energiekosten zu verringern: Eine energetische Sanierung ist heute für viele Eigenheimbesitzer selbstverständlich geworden. Doch ebenso wichtig wie der Nutzen für Umwelt- und Klimaschutz, der aus der Dämmung resultiert, ist auch die ökologische Verträglichkeit des Dämmstoffes selbst. EPS-Hartschaum – allgemein bekannt unter dem Markennamen „Styropor“ – bewährt sich beispielsweise bereits seit 60 Jahren als unbedenkliches und wirksames Baumaterial.

Neutral für die Umwelt, 98% Luft

Was viele nicht wissen: Der Dämmstoff Styropor, der wirksam die Wärme im Haus hält und somit Heizkosten einspart, besteht zu 98 Prozent aus Luft. Bei gerade einmal zwei Prozent des Materials handelt es sich um Polystyrol, aus dem sich das Zellgerüst bildet. „Daraus kann man ersehen, dass von diesem Kunststoff keinerlei Gesundheits- oder Umweltgefährdungen ausgehen. Zahlreiche Untersuchungen haben dies bestätigt“, betont Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbands Hartschaum. So hat beispielsweise auch das Institut Bio-Bauforschung aus Karlsfeld in einem Gutachten EPS/Styropor als ein biologisch neutrales Produkt bewertet, von dem keine negativen Auswirkungen ausgehen.

Auf Qualitätssiegel achten

Sowohl im Neubau als auch bei der Altbaumodernisierung gehen Verbraucher damit auf Nummer sicher. Das Dämmmaterial ist nicht nur ökologisch unbedenklich, sondern auch vielfältig einsetzbar: für die Außenwand ebenso wie für Steil- und Flachdach, für Fußböden und Decken oder auch bei der Innendämmung oder Perimeterdämmung. Unter www.ivh.de gibt es mehr Informationen zu den Anwendungsbereichen. „Für eine wirksame Dämmung ist es entscheidend, auf eine hohe Qualität des Dämmmaterials und eine fachgerechte Ausführung durch Profis zu achten“, erläutert Dr. Hartmut Schönell. Das Qualitätssiegel der Bundesfachabteilung Qualitätssicherung EPS (BFA QS EPS) unterstützt Verbraucher dabei, hochwertige Dämmstoffe auszuwählen.

Schon heute für die Zukunft gerüstet

Neue EnEV 2014: Energiesparen mit Mineralwolle

(djd 25660). Am 1. Mai 2014 trat die neue Energieeinsparverordnung EnEV 2014 in Kraft. Immobilieneigentümer und Bauherren müssen einige Neuerungen beachten, zum Beispiel höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden oder auch Nachrüstpflichten. Energiesparen ist gemäß der aktualisierten EnEV obligatorisch – besonders einfach geht das beispielsweise mit Mineralwolledämmstoffen, die nachhaltig, leistungsstark, sicher und gleichzeitig bezahlbar sind.

Ehrgeizige Ziele

Die Ziele der neuen Verordnung sind ehrgeizig: Ab dem 1. Januar 2016 sollen Neubauten im Schnitt 25 Prozent weniger Energie verbrauchen als nach den derzeitigen Vorgaben. Das soll unter anderem durch eine bessere Dämmung der Gebäudehülle erreicht werden. Mineralwolle leistet bereits heute einen entscheidenden Beitrag, die zukünftigen Anforderungen zu erfüllen – egal ob als Dach-, Fassaden- oder Kellerdeckendämmung. Auf diesen Beitrag können sich die Eigentümer bestehender Häuser ebenfalls verlassen, denn auch sie haben Pflichten zu erfüllen.

Dazu zählt etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke, wenn der Dachraum darüber unbeheizt ist und das Dach keinen Wärmeschutz aufweist. Hausbesitzer müssen bis Ende 2015 handeln, falls sie zum Stichtag 1. Februar 2002 nicht mindestens eine Wohnung ihres Hauses selbst genutzt haben. Mit einer Mineralwolledämmung ist die Dämmung der obersten Geschossdecke leicht und günstig machbar, egal ob der Dachboden begehbar sein soll oder nicht.

Zukunftssicher bauen und sanieren

Wenige zusätzliche Zentimeter Mineralwolle reichen meist aus, um die Vorgaben der EnEV 2014 zu erfüllen oder sie sogar zu übertreffen. Zugleich erreicht man dank natürlicher Rohstoffe eine vorbildliche Nachhaltigkeit, sorgt für Hitze- und Schallschutz und erhält mit dem nichtbrennbaren Dämmstoff zusätzlichen Brandschutz. Das Geld für die Dämmung ist gut angelegt, denn diese Investition in den Wert des Gebäudes, den Wohnkomfort und die Sicherheit rechnet sich – etwa bei der Dämmung der obersten Geschossdecke – oft schon nach wenigen Jahren und spart jahrzehntelang wertvolle Energie. Unter www.der-daemmstoff.de gibt es viele weitere Informationen zum Thema EnEV und zur Dämmung mit Mineralwolle.

Energieausweis wird immer wichtiger

Ein weiterer guter Grund in eine effiziente und langlebige Dämmung zu investieren: Mit der EnEV 2014 wird der Energieausweis immer wichtiger. Wesentliche Kennzahlen daraus sind auch in Immobilienanzeigen zu nennen, der Ausweis muss potenziellen Mietern oder Käufern künftig schon bei der Besichtigung vorgezeigt werden. Die effiziente Dämmung mit Mineralwolle zahlt sich also auch langfristig aus.

Clever Energie sparen

Durch den Austausch der Heizkörper die Wärmekosten effektiv senken

(djd). Sie sind optisch nicht gerade eine Zierde der Wohnräume und auch technisch echte Energieschleudern: Verbraucher unterschätzen oft, welche Wirkung der Austausch in die Jahre gekommener Heizkörper hat. Dabei ist deren Erneuerung relativ einfach und kostensensibel umsetzbar – bei kurzer Amortisationszeit und Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Lohnende Investition

Der Heizkörperaustausch lässt sich mit vergleichsweise kurzen Amortisationszeiten und schmalem Renovierungsbudget mühelos umsetzen. Richtet der Fachmann bei den neuen Radiatoren alle technischen Faktoren optimal aus, ist eine Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent möglich. Auch Schmutz und Dreck müssen die Sanierer nicht fürchten, denn im Idealfall passen die neuen Radiatoren millimetergenau auf die vorhandenen Rohrleitungen. Dies senkt die Modernisierungskosten zusätzlich. Unter www.zehnder-systems.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema und zu speziellen Austausch-Heizkörpern.

Einstellung durch Experten

Nach der Montage sollte der Installateur einen sogenannten hydraulischen Abgleich durchführen. Dieses Verfahren sichert die optimale Wärmeleistung der Heizkörper, eine ausgewogene Wärmeabgabe sowie gleichmäßige Aufheizzeiten in allen Räumen. Wird diese Maßnahme nicht vorgenommen, lassen sich pumpenferne Zimmer oft nur schwer beheizen und Heizkörper in höher gelegenen Etagen, wie zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend mit Warmwasser versorgen.

Nicht am falschen Ende sparen

Auch sollte im Zuge einer Heizungsmodernisierung nicht auf einen gleichzeitigen Austausch der alten Heizkörper verzichtet werden, denn die Heizungsanlage ist ein sensibles Gesamtsystem, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei einem neuen Heizkessel auf Niedertemperaturbasis – wie einer Wärmepumpe oder einem Brennwertkessel – müssen die alten Heizkörper auf ihre Kompatibilität überprüft werden, ansonsten kann die beabsichtigte Energieeinsparung schnell verpuffen: Hohe Vorlauftemperaturen, lange Reaktionszeiten oder ungleiche Wärmeabgabe sind die negativen Konsequenzen. Abhilfe schaffen moderne Niedertemperaturheizkörper, die in alten wie neuen Heizsystemen effektiv und energiesparend arbeiten.

Staatliche Zuschüsse

Alte Guss-Radiatoren sind wahrlich keine Schönheit und bergen gewisse Risiken, denn jahrelanger innerer Rostfraß kann Undichtheit Vorschub leisten. Die altersschwachen Heizkörper sind meist auch nicht für Wärmepumpen oder Solarheizungen geeignet. Wer daher seine Energieausgaben nachhaltig senken und die Optik seiner Wohnräume verbessern möchte, sollte über einen Austausch der in die Jahre gekommenen Radiatoren nachdenken. Dafür gibt es unter www.kfw-foerderbank.de spezielle Zuschussprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Ein Kachelofen kann maßgeblich zu einer besseren Work-Life-Balance beitragen

(djd). Jeder Mensch geht mit Stress anders um. Der Begriff „Work-Life-Balance“ wird oftmals zitiert, wenn es darum geht, die Anforderungen der Arbeitswelt mit den privaten, familiären und individuellen Bedürfnissen in Einklang zu bringen und auszubalancieren. Doch ganz gleich, welches individuelle Lebenskonzept man verfolgt: Nach einem anstrengenden Tag tut es gut, bewusst abzuschalten, zu regenerieren und neue Energie zu tanken. Besonders gut zum „Runterkommen“ eignet sich die persönliche Auszeit an einem eigenen Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen. Eine Quelle für mehr Balance und Lebensqualität, die immer beliebter wird.

Tatsächlich empfinden fast sechs von zehn Deutschen ihr Leben als stressig – jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Dies ergab eine Studie des Forsa-Instituts (10/2013) im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Die Ursprünglichkeit eines flackernden Feuers, der Geruch des Holzes, das warme Licht, das leise Knistern und vor allem die wohltuende, bis in die Tiefen wirkende Wärmestrahlung, die ein Kachelofen verströmt – das alles wird von vielen Menschen als äußerst entspannend und Stress reduzierend empfunden. Das echte Holzfeuer holt gestresste Menschen durch seine meditative Magie meist sehr schnell aus dem Alltag heraus. Die langwellige Strahlungswärme, die ein moderner, mit umweltfreundlicher Heiztechnik ausgestatteter Kachelofen erzeugt, entspannt die Muskulatur nachhaltig – ähnlich der Wärmestrahlung der Sonne. Die beruhigende und anregende Wärme fördert die Durchblutung, Abwehrzellen können schneller an ihren Einsatzort gelangen und dort die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Weil Stoffwechselprodukte durch die bessere Durchblutung schneller abtransportiert werden, wird die Spannung im Muskelgewebe herabgesetzt, was sich bei Krämpfen und Schmerzen lindernd auswirken kann.

Wer seine Work-Life-Balance aktiv verbessern und sich ein umweltfreundliches, Kosten sparendes Heizsystem ins Haus holen möchte, ist beim Ofen- und Luftheizungsbauer gut beraten. Der Kachelofenbauer-Meisterbetrieb vor Ort bietet in Technik und Design individuelle und bedarfsgerechte Lösungen. Sie binden beispielsweise auch andere Energieträger flexibel mit ein und bieten so mehr Zukunftssicherheit, damit sich der Besitzer auch bei steigenden Öl- und Gaspreisen entspannt zurücklehnen kann. Mehr Informationen erhalten Sie bei www.kachelofenwelt.de.

Teure Behaglichkeit – Hausbesitzer sind zu zaghaft bei der energetischen Sanierung

(djd). Behaglich gewärmte Wohnräume scheinen zum kostspieligen Luxus zu werden: In nur zehn Jahren, von 2002 bis 2012, sind die Heizkosten in Deutschland um 43 Prozent gestiegen. Die Nebenkosten werden damit für viele zur Belastung. Jeden zehnten Euro ihres Einkommens geben Haushalte bereits für das Heizen aus, betont der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V.(GDI). Dennoch nutzen Hausbesitzer die Möglichkeiten, durch eine Sanierung dauerhaft Energie zu sparen, noch zu zaghaft: Erst jedes 20. Wohnhaus befindet sich auf dem Stand der modernen Technik, unter den meisten deutschen Dächern wird Energie vergeudet. Zu diesem Fazit kommen Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) in ihrer aktuellen „Metastudie Wärmedämmstoffe“.

Die Sanierungsquote im Wohnbereich lässt nach Aussage der Forscher zu wünschen übrig: Nur knapp ein Prozent des Gebäudebestandes werde derzeit pro Jahr saniert – zu wenig, so die Studie. So geht weiterhin Energie durch unzureichend gedämmte Wände, Dächer und Kellerdecken verloren.

Die technischen Möglichkeiten zur Wärmedämmung sind bewährt und ausgereift, so die Autoren der FIW-Studie weiter. Sie zeigen auf, dass Dämmstoffe kontinuierlich weiterentwickelt wurden und inzwischen oft eine Wärmeleitfähigkeit nahe der physikalisch möglichen Grenze aufweisen. „Kaum eine Branche hat zu solch großen Steigerungen der Energieeffizienz geführt wie die Dämmstoffindustrie“, so die Wissenschaftler. Die Studie ist unter www.gdi-daemmstoffe.de und www.fiw-muenchen.de als Download verfügbar.

Stiftung Warentest: Verbraucherschützer warnen vor Billigstromanbietern

(djd). Angelockt und abgezockt: Unter diesem Titel warnt die Stiftung Warentest („test“, Heft 2/2014) vor den Tarifen von Billigstromanbietern. Lange Vertragslaufzeiten, irreführende Preisgarantien, falsche Bonusversprechen – die Palette der Tricksereien ist nach Angaben der Verbraucherschützer lang. Generell würden die preisgünstigsten Stromlieferanten ihre Schnäppchentarife fast immer an unfaire Bedingungen knüpfen. Wer nicht aufpasst, zahlt am Ende drauf, wird gewarnt. Gerade einmal zwei von 49 Tarifen wurden von den Verbraucherschützern für fair befunden.

Dass das Misstrauen gegenüber den Geschäftsmodellen der Billigstromanbieter angebracht ist, zeigt ein Blick auf die Preisbildung, denn die Strompreise sind zu über 90 Prozent von Steuern, Abgaben, Netzgebühren und vom Energieeinkauf abhängig. „Die wirtschaftlichen Spielräume für Angebote unterhalb der üblichen Marktpreise sind gering. Das geht in der Regel nur mit Tricksereien“, betont auch Ralph Kampwirth, Sprecher des Energieanbieters LichtBlick SE. Kampwirth begrüßt den aktuellen Bericht der Stiftung Warentest: „Verbraucherschützer und Medien müssen ihre Aufklärungsarbeit fortsetzen, denn trotz Discounterpleiten und Negativschlagzeilen können sich Umfragen zufolge noch immer fast ein Fünftel der Bundesbürger vorstellen, einen Billiganbieter zu wählen.“

Stromverbraucher-Studie: Billig allein reicht nicht

(djd). Die Pleiten und Skandale um unseriöse Stromanbieter haben ihre Spuren beim Verbraucher hinterlassen: Lediglich 18 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, einen Billiganbieter zu wählen. 71 Prozent lehnen Discounterstrom dagegen aus unterschiedlichen Motiven ab. Dies zeigt eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick SE. 46 Prozent gaben an, dass sie bei der Anbieterwahl generell nicht nur auf den Preis, sondern auch auf weitere Kriterien wie Ökostrom und Kundenservice achten.