Frühjahrs-Check für Ihre Finanzen

Kostenfallen reduzieren und das Plus auf dem Konto für die Vorsorge nutzen

(djd). Sobald es draußen wärmer wird, treibt es viele zum alljährlichen Frühjahrsputz. Haus und Garten werden voller Energie in Ordnung gebracht. Doch wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? Ein jährlicher Blick auf die privaten Finanzen kann sich lohnen, denn Vorsorge und Vermögensaufbau sollten immer wieder überprüft und der aktuellen Lebenssituation angepasst werden. Schon innerhalb eines Jahres kann sich viel ereignen – etwa ein Jobwechsel, Familienzuwachs oder eine neue Wohnsituation. Daraus können gleichzeitig Veränderungen der persönlichen finanziellen Lage entstehen.

Achten Sie besonders auf:

  • Rundum-Versicherungsschutz
  • Unverzichtbare Risikolebensversicherung
  • Altersvorsorge
  • Immobilien Neu- und/oder Anschlussfinanzierungen

Immer mehr Hauskäufer gehen Kreditrisiko ein

Kombination aus Niedrigzins und geringem Einkommen wird zur Gefahr

„Niedrige Zinsen, steigende Mieten, die Immobilie als Altersvorsorge: All das sind Gründe für die Entscheidung eine Immobile zu kaufen oder zu bauen. Dennoch gehen dabei immer mehr Immobilienbesitzer ein Kreditrisiko ein“, erklärt Matthias Rother, Vorstand des unabhängigen Baufinanzierungsvermittlers Hypofact http://hypofact.de, im Gespräch mit pressetext.

„Insbesondere die Haushalte mit geringer Bonität und wenig bis gar keinem Eigenkapital laufen Gefahr, den Kredit nach Auslauf der ersten Zinsbindungsphase nicht mehr bedienen zu können“, so Rother. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Kreditzinsen steigen, ist hoch und dass die Gehälter der sogenannten Schwellenhaushalte auch in zehn bis 15 Jahren ausreichen, ist bei der heutigen Arbeitsmarktlage eher ungewiss.

Höhere Kreditsumme als Einkommen

Viele scheinen sich finanziell zu überschätzen. Denn laut einer aktuellen Auswertung von 12.000 Kreditanfragen in München und Berlin kommt das Immobilienportal ImmobilienScout24 zu dem Schluss, dass viele Finanzierungen „auf Kante gestrickt“ sind. Hat im ersten Quartal 2010 ein Kreditnehmer in der Region München das 50-Fache seines monatlichen Nettoeinkommens als Kredit angefragt, war es im zweiten Quartal 2012 schon das 70-Fache.

In Berlin betrug die Darlehenssumme im ersten Quartal 2010 im Schnitt das 39-Fache des monatlichen Nettoeinkommens und stieg im zweiten Quartal 2012 auf den 52-fachen Wert an. Vor allem in den vergangenen zwölf Monaten hat sich dieser Trend verschärft. Ralf Weitz, Geschäftsleiter Baufinanzierung bei ImmobilienScout24: „Die gestiegene Verschuldungsbereitschaft in Bezug auf die Immobilie ist erklärbar, denn Banken und Vertriebe fördern durch niedrige Zinsen und Kreditmarketing den Einstieg in Immobilien. Und dies trotz gestiegener Kreditrisiken auf Seiten der Kreditgeber und -nehmer.“

Einsatz öffentlicher Mittel prüfen

Letztendlich kommt es vor allem bei Schwellenhaushalten auf eine ausführliche und kompetente Finanzierungsberatung an. „Eine mögliche Lösung könnte beispielsweise ein Darlehen mit leicht erhöhter Tilgung und langer Zinsbindung sein. So wird das Restdarlehen minimiert. Eine parallele Absicherung, zum Beispiel durch einen Bausparvertrag, kann sinnvoll sein“, erläutert Rother. Die Prüfung von öffentlichen Mitteln und auch die Standortwahl der Immobilie, ob Stadt oder Stadtrand, können sich ebenfalls budgetschonend auswirken.

Quelle http://www.pressetext.com (pte20120913021)

Kostenlose App hilft beim Planen und Sparen

„Finanzchecker“ für iOS und Android erhältlich

Ein neues Smartphone kaufen, den Führerschein machen oder in die erste eigene Wohnung ziehen – die Wünsche von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind oft groß und das Geld dafür knapp. Deshalb gibt es eine neue kostenlose App, die das Planen und Sparen für den großen Traum unterstützt: Der „Finanzchecker“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt verschafft schnell einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben und zeigt, ob das Geld für den Monat reicht.

Regelmäßige Einnahmen und Ausgaben lassen sich im „Finanzchecker“ automatisch fortschreiben. Damit sieht man sofort, wie viel Geld nach Abzug der festen Kosten jeden Monat zum „Leben“ bleibt. Besonders jungen Haushalten, die erstmals auf eigenen Füßen stehen, zeigt die Finanzchecker-App, wie viel sie ausgeben können. Denn hier sind mit Miete und Nebenkosten oft schon 30 bis 50 Prozent des Einkommens verplant.
Außerdem kann man unterwegs mit dem „Finanzchecker“ auch die vielen kleinen Ausgaben erfassen und schnell gegensteuern, wenn es eng wird. Grafische Auswertungen zeigen, wie gut einem das über längere Zeit gelungen ist. Mithilfe der App kann man den eigenen finanziellen Rahmen abstecken und leichter Geld zurücklegen. So lassen sich auch große Wünsche verwirklichen.

Die App „Finanzchecker“ ist kostenlos und wird von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen Finanzgruppe zur Verfügung gestellt. Der „Finanzchecker“ kann für Smartphones mit iOS- und Android-Betriebssystem in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Mehr Infos zur App gibt es auf der Internetseite http://www.geld-und-haushalt.de/finanzchecker .

Über den Beratungsdienst Geld und Haushalt

Geld und Haushalt – der Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt Verbraucher mit kostenlosen Angeboten bei der persönlichen Finanzplanung. Im Internetportal unterhttp://www.geld-und-haushalt.de finden sich Bestellmöglichkeiten für kostenlose Broschüren und Planungshilfen sowie Online-Angebote, wie zum Beispiel der Web-Budgetplaner.

Der beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) angesiedelte Beratungsdienst wurde bereits 1958 gegründet und ist für sein zukunftsfähiges Bildungskonzept dauerhaft als offizielle Maßnahme zur deutschen Umsetzung der UN-Dekade “ Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden.

Quelle http://www.pressetext.com (pts20140109010)

 

Vorsicht beim Immobilienkauf

gerade in den Großstädten sind derzeit vor allem Bestandswohnungen in Mehrfamilienhäusern zu einem ganz großen Teil für überteuerte Preise auf dem Markt – Experten sprechen von teilweise über 20 % über Markt- und Vergleichswerten.

Trotzdem wird von den gleichen Experten eine Immobilienblase genauso wenig befürchtet wie von Bankenseite. Warum eigentlich nicht?

Dürfen Banken bei einem gekündigten Immobilienkredit mehrfach kassieren?

Angenommen, ein Immobilienkredit platzt: Was darf die Bank dann alles in Rechnung stellen?

Bei der Abrechnung geplatzter Immobilienkredite langen die Banken ordentlich zu: Nicht nur ausstehende Raten und Restschuld schlagen zu Buche, sondern stets auch eine Vorfälligkeitsentschädigung und Verzugszinsen. Es geht in fast jedem Fall um Tausende von Euro. Ob das rechtens ist, ist noch nicht höchstrichterlich geklärt. Allerdings stehen die Chancen für Kläger gut, letztlich zu gewinnen.

Das zeigt eine Klage von Kreditnehmern gegen die Frankfurter Hypothekenbank AG, vormals Eurohypo AG. Zwar gaben das Landgericht und dann das Oberlandesgericht Frankfurt dem Geldhaus recht (Az. XI ZR 512/11). Doch in der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) machte der vorsitzende Richter kürzlich klar: Nach Kündigung des Darlehensvertrages stehen dem Kreditinstitut zusätzlich zu Zahlungsrückstand und Restschuld nur noch Verzugszinsen zu, die derzeit 2,37 Prozent betragen würden. Mehr sei angesichts der Regeln über Verbraucherdarlehen nicht drin. Nach der mündlichen Verhandlung ging es ganz schnell: Die Bank erkannte den Anspruch der Kläger auf Erstattung von – inklusive Zinsen – rund 17.000 Euro Vorfälligkeitsentschädigung an. So verhinderte sie ein Grundsatzurteil des BGH, wie die Zeitschrift „Finanztest“ berichtet.

Offensichtliches Kalkül hinter dem plötzlichen Einlenken der Bank: Die Niederlage sollte ein Einzelfall bleiben und kein weiteres Aufsehen erregen. Bereits im Jahr 2000 hatte das Oberlandesgericht Zweibrücken in einem vergleichbaren Fall gegen eine Bank entschieden. Diese hatte daraufhin ebenfalls darauf verzichtet, ein Urteil des BGH zu erwirken. Allerdings gelten Äußerungen in der mündlichen Verhandlung als Hinweis für die Vorinstanzen. So dürfen sich die Chancen für Betroffene nun verbessert haben.
Quelle: Euro am Sonntag

Welche Förderung darf es nun sein?

Erst kürzlich wurde eine neue Richtung in der Förderdiskussion eingeschlagen: Nein, es gibt keine Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Immobilienbesitzer stattdessen sollten es günstige Darlehen der KfW sein.

Jetzt wieder etwas anderes, Bundesbauminister Peter Ramsauer will doch die Eigenheimzulage und degressive AfA wieder einführen. Wie immer hätte wohl ohnehin jede Förderung Vor- und Nachteile, hoffen wir also, dass es überhaupt zu neuen Subventionen kommt, dann werden wir gemeinsam versuchen, das Beste für Sie in ein Gesamtkonzept zu bringen.

Einzeldarlehen statt Steuerrabatt: Kein Steuerbonus für Gebäudesanierung

Der Bundesrat hat entschieden, dass es für energetische Gebäudesanierung keinen Steuerrabatt geben wird. Stattdessen werden höhere KfW Fördergelder zur Verfügung gestellt. Nachdem sich Bund und Länder nicht über eine Kostenverteilung der Steuerausfälle einigen konnten, sollen Hausbesitzer jetzt über Einzelzuschüsse und zinsgünstige Darlehen zur besseren Dämmung von Gebäuden angeregt werden.

Da stellen sich zwei Fragen:

  1. Ist es wirklich richtig, bei solchen Themen immer nur von Steuerausfällen zu sprechen, wenn es um Abschreibungsmöglichkeiten geht? Wie immer muss doch irgendjemand zunächst investieren und überhaupt ein Steueraufkommen produzieren, bevor er Steuern sparen kann.
  2. Zinsgünstige KfW-Darlehen? Wie günstig soll es beim derzeitigen Niedrigzinsniveau denn sein? Vielleicht ähnlich wie bei Staatsanleihen, dass der Darlehensnehmer zukünftig noch Zinsgutschriften erhält, wenn ein Darlehen in Anspruch genommen wird.

Stille Enteignung …

.. oder welchen Anteil Lebensversicherte für die europäischen Rettungsmaßnahmen bezahlen.

Es ist schon klar, dass Versicherungsunternehmen Ihnen nicht vier oder mehr Prozent Rendite versprechen und gut schreiben können, wenn sie selber nur Anlagezinsen von ein oder zwei Prozent erzielen (hierzu noch meine persönliche/philosophische Anmerkung: warum eigentlich nicht?).

Die niedrige Zinspolitik der Europäischen Zentralbank trifft Besitzer von Lebensversicherung doppelt und dreifach: generell haften Sie als Steuerzahler für die Bürgschaften und Zugeständnisse, die im Zusammenhang mit der Eurorettung gemacht wurden/werden. Und von Ihrer Versicherung bekommen Sie weniger Zinsen als erwartet. Das führt zu einer Rentenlücke, zu Fehlbeträgen, wenn Sie mit dem Guthaben Ihrer Versicherung ein Darlehen ablösen wollten und bei einigen Unternehmen werden die Pensionsversicherungen weniger ergeben als die Pensionsrückstellungen.

Die Verteilung der Kosten für die Eurorettung ist somit nicht nur ein fiktives „das zahlen wir unter dem Strich mit unseren Steuergeldern“ sondern trifft uns schon jetzt, real und unmittelbar. Wenn wirtschaftlich und finanziell rentabel, investieren Sie jetzt in Immobilien – ich helfe Ihnen dabei gerne.

Hypothekenzinsen: Baugeld weiter auf Rekordtief

Die Zinsen für Hypothekendarlehen sind so niedrig wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.

Das zeigt der aktuelle Finanztest-Vergleich der Konditionen von 76 Kreditinstituten und Vermittlungsgesellschaften.

2,31 Prozent Effektivzins für Zehn-Jahres-Darlehen

Im Vergleich zum Vormonat sind die Zinsen nochmals gesunken. Die güns­tigste über­regionale Bank vergab einen Kredit mit zehn Jahren Zinsbindung bei einer Beleihung von 80 Prozent des Immobilienwertes schon für einen Effektivzins von 2,31 Prozent (Vormonat 2,52 Prozent). Das bundes­weite Topangebot für einen Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung gab es für 2,92 Prozent (Vormonat: 3,02 Prozent). Einige regionale Banken waren sogar noch güns­tiger.

Höherer Zinsaufschlag für lange Zinsbindung

Der Zinsaufschlag für Kredite mit einer langen Zinsbindung von 15 und 20 Jahren ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Für einen Kredit mit 20 Jahren Zinsbindung zahlen Kreditnehmer derzeit meist 0,6 bis 0,7 Prozent mehr Zinsen im Jahr als für ein Zehn-Jahres-Darlehen. Vorsichtige sollten sich die derzeit nied­rigen Zinsen dennoch möglichst lange sichern – vor allem, wenn sie sich keine hohe Tilgung leisten können und daher nur lang­sam von ihren Schulden herunter­kommen.