Lotsen durch den Förderdschungel

Spezialisten erleichtern Sanierern den Zugang zu staatlichen Mitteln

(djd). Über 6.000 unterschiedliche Fördermöglichkeiten gibt es derzeit in Deutschland fürs Bauen und Sanieren oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Kein Wunder, dass Haus- und Wohnungsbesitzer dabei im Förderdschungel schon mal die Orientierung verlieren können und so möglicherweise bares Geld verschenken. „Fördergelder gibt es nicht automatisch – man muss sie beantragen und dabei Regeln und Fristen einhalten, die in jedem Programm unterschiedlich sein können“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Fachautor beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Spezialisten helfen beim Zugang zu Fördermitteln

Der Markengemeinschaft „Meister der Elemente“ zufolge, in der sich qualitätsbewusste Installations-Handwerksbetriebe zusammengeschlossen haben, könnten beispielsweise fast 80 Prozent der Sanierer Fördergelder beantragen, doch in der Praxis nehmen nur rund 20 Prozent diese Angebote tatsächlich in Anspruch. Um diese Situation zu verbessern und Sanierungswilligen den Zugang zu zusätzlichen Finanzmitteln zu erleichtern, bieten die zusammengeschlossenen Handwerksbetriebe einen speziellen Förderservice an. In Kooperation mit versierten Förderspezialisten finden sie für die meisten Modernisierungsprojekte im Bereich Heizung passende Fördertöpfe von Bund, Ländern oder Gemeinden.

Rechtzeitig prüfen lassen, wo es welche Finanzmittel gibt

So kann ein Haus- oder Wohnungseigentümer beispielsweise anhand eines Angebots für den Einbau einer neuen Heizung vor Beginn der baulichen Maßnahmen prüfen lassen, welche Programme für sein Projekt infrage kommen und wie hoch eine optimale Förderung ausfallen kann. Die Anträge werden von den Spezialisten fix und fertig ausgefüllt, zusätzlich gibt es Hilfen und Informationen, worauf bei der Antragstellung geachtet werden muss. Unter www.meister-der-elemente.de gibt es weitere Informationen zum Renovieren und Sanieren der Haustechnik, in einer Förderdatenbank kann man sich einen ersten Überblick über zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten verschaffen.

Die Lebensversicherung beleihen und trotzdem den Schutz behalten

(djd). Deutschlands Banken bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Kredite für ihre Kunden an. Eines ist jedoch allen gemein: Wer einen Kredit will, muss eine Bonitätsprüfung über sich ergehen lassen. Der wichtigste Teil dabei ist der Einkommensnachweis. Kann dieser – aus welchen Gründen auch immer – gerade nicht erbracht werden, schaut der Kreditsuchende in die Röhre. Es sei denn, er hat eine Lebensversicherung.

Versicherungsschutz bleibt erhalten

Der Online-Kreditspezialist Süd-West-Kreditbank (SWK-Bank) bietet jetzt einen Kredit an, für den kein Einkommensnachweis nötig ist. „Mit dem Policendarlehen kommen unsere Kunden an ihr Geld – ganz ohne Einkommensnachweis“, so Geschäftsführer Ulf Meyer. „Rasch und unkompliziert können sie unter www.swkbank.de ihre Lebensversicherungsverträge via Internet beleihen.“ Das Besondere: Die Kreditnehmer behalten den vollen Versicherungsschutz. Und die Bedingungen sind klar und fair: Je nach Kundenwunsch werden die Zinsen monatlich oder am Ende der Laufzeit bezahlt. Zins und Tilgung dürfen den aktuellen garantierten Rückkaufswert der Versicherung nicht überschreiten. Diese Summe lässt sich von der letzten Jahresmeldung der Versicherung ablesen.

Der Online-Kreditrechner zeigt die jeweilige Ratenhöhe entsprechend der gewählten Laufzeit und des gewählten Kreditbetrags an. Das Antragsformular wird online ausgefüllt und versendet. Innerhalb weniger Sekunden erhalten Interessenten die Vorab-Kreditentscheidung. Ein Einkommensnachweis ist nicht nötig, da die Lebensversicherung als Kreditsicherheit dient. Das Besondere an diesem Angebot: Wollte man bisher vorzeitig an das Ersparte seines Lebensversicherungsvertrages kommen, musste dieser gekündigt werden. Doch das schadet der Rendite oft ganz erheblich. Zudem ging der Versicherungsschutz verloren.

Abwicklung per Internet

„Die Antragsunterlagen können die Kunden direkt ausdrucken oder sie werden als pdf per E-Mail zur Unterschrift zugesendet“, so Meyer. „Liegen uns alle Unterlagen vor, wird der Kredit sofort nach der Abtretungsbestätigung der Versicherung ausbezahlt.“

Wohnen – ein teures Vergnügen

Steigende Nebenkosten und hohe Mieten zehren einen Großteil des Gehalts auf

(djd). Kaum ist es auf dem Konto, da ist in vielen Haushalten bereits ein Großteil des Gehalts wieder ausgegeben. Der Grund dafür: steigende Mieten und Nebenkosten, die das Wohnen immer teurer machen – ganz besonders in gefragten Großstadtlagen. Durchschnittlich ein Drittel ihres Einkommens geben die Bundesbürger für Miete und Nebenkosten aus, deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. „Die Ausgaben für das Wohnen werden häufig zum Kostentreiber bei den festen Ausgaben“, bestätigt Korina Dörr, Leiterin des Beratungsdienstes Geld und Haushalt. Berufsstarter oder Familien mit geringem Einkommen sind von der Entwicklung noch stärker betroffen: Teils geht bereits die Hälfte der Einnahmen nur für das Wohnen drauf.

Ausgaben fürs Wohnen einplanen

Vor der Unterzeichnung des Mietvertrags sollte man deshalb die Höhe der Miete mit Hilfe des örtlichen Mietspiegels überprüfen. Er ist bei vielen Städten und Gemeinden sowie Mieter- und Vermieterverbänden erhältlich und informiert über die durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmieten im frei finanzierten Wohnungsbau. Neu seit Mitte 2015 ist die sogenannte Mietpreisbremse: In Ballungsgebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt können die Bundesländer entsprechende Vorgaben treffen. Dann dürfen Mieten maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Neubauten.

Insbesondere die sogenannte zweite Miete ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen – besonders die Ausgaben für Wärme, Warmwasser und Strom. Nach Berechnungen des Deutschen Mieterbundes müssen Mieter für die Nebenkosten durchschnittlich 2,19 Euro pro Quadratmeter und Monat einplanen. Umso wichtiger ist es, bei der Entscheidung für eine neue Mietwohnung auf die energetische Effizienz des Gebäudes und die zu erwartenden Heizkosten zu achten – so lässt sich schon im Vorfeld manche kostspielige Überraschung vermeiden.

Welche Wohnung kann ich mir leisten?

Um den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten und den eigenen finanziellen Spielraum zu kennen, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Transparente Finanzen schaffen mehr Sicherheit bei der Entscheidung, welche Wohnung man sich leisten kann. Der Web-Budgetplaner etwa macht die private Finanzplanung besonders einfach. Im ersten Schritt werden die eigenen Einnahmen sowie feste Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Energie- und Telefonkosten einmalig erfasst.

Damit kann man ermitteln, wie viel Geld jeden Monat für veränderliche Ausgaben zur Verfügung steht – diese Summe lässt sich aktiv steuern. „Wer schwarz auf weiß nachverfolgen kann, wo das Geld bleibt, kann Einsparpotenziale erkennen, damit im nächsten Monat mehr Geld übrig bleibt“, empfiehlt Korina Dörr. Um den Web-Budgetplaner kostenfrei zu nutzen, ist eine einmalige, anonyme Registrierung notwendig. Damit kann man einen datensicheren Zugang anlegen und sofort nach der Bestätigung per E-Mail loslegen. Unter www.geld-und-haushalt.de/online-planer gibt es mehr Informationen.

Bei einem Barkredit sollte man nicht nur auf die Zinsen achten

 

(rgz). Barkredite sind vielseitig verwendbar – man kann damit eine größere Urlaubsreise ebenso finanzieren wie den neuesten Ultra-HD-Fernseher oder eine moderne Küche. Wer einen Barkredit in Anspruch nimmt, möchte vor allem die Kostenvorteile nutzen. Direktbanken etwa bieten ihre Dienstleistungen über Internet oder Telefon an – das spart Geld. Diese Ersparnis geben viele von ihnen über günstige Konditionen an die Kunden weiter. Allerdings sind niedrige Kreditzinsen nicht alles.

Laufzeit und Rückzahlung müssen passen

Der Barkredit sollte beispielsweise ein sogenanntes Sondertilgungsrecht beinhalten. „Damit kann man künftige Ratenzahlungen senken und somit Zinsen einsparen“, erklärt Ulf Meyer, Geschäftsführer der Süd-West-Kreditbank (SWK Bank). Habe man etwa am Monatsende noch Geld auf dem Konto, könne man es gut in die Tilgung des Kredites stecken. Die Kreditverträge sollten zudem feste Zinssätze enthalten, Banken sprechen dabei auch von gebundenen Zinssätzen. „So stellt man sicher, dass es während der Laufzeit zu keiner Zinserhöhung kommen kann“, so Ulf Meyer.

Vor allem aber ist eine gute Beratung rund um den Kreditwunsch wichtig. Laufzeit und Rückzahlung müssen zu den finanziellen Möglichkeiten und Lebensverhältnissen passen. Einige Direktbanken bieten eine umfassende Beratung an. „Wichtig sind rasche Prozesse in der Kommunikation mit der Bank, damit der Kunde Planungssicherheit hat. Neben einer schnellen Legitimationsprüfung sollten die Kreditzusage und vor allem die Auszahlung in einem kurzen Zeitraum möglich sein“, rät Ulf Meyer zur Prüfung des „Kleingedruckten“.

Online-Kreditzusage nach wenigen Sekunden

Mittlerweile gibt es auch für den Prozess der Legitimation zeitsparende Wege. So bietet die SWK Bank Neukunden die Möglichkeit, ihre Identität schnell am PC zu bestätigen. Für dieses Verfahren wird nur eine Web-Cam benötigt. Das zeitraubende Post-Ident-Verfahren in der Postfiliale entfällt. Die Online-Kreditzusage erhält man bereits nach wenigen Sekunden. Die Auszahlung erfolgt zwei Tage nachdem die Antragsunterlagen in der Bank vorliegen.

Schulden im Privatbereich sind oft ein Tabuthema – nun gibt es dafür eine Lösung

(djd). Geld sammeln für das Hochzeitsgeschenk der Kollegin oder den Geburtstag eines Freundes, das Teilen der Restaurantrechnung vom Essen mit Freunden oder der Taxifahrt nach dem Theaterbesuch: Immer wieder werden zwischen Freunden und Familienmitgliedern Kosten gesplittet. Oft werden sie von einer Person vorgestreckt, die anderen sollen ihren Anteil später zurückzahlen. „Die meisten vertrauen darauf, dass Freunde und Verwandte tatsächlich ihre Ausstände begleichen – genau das funktioniert aber aus den unterschiedlichsten Gründen oft nicht reibungslos“, so Sabrina Winter, Sprecherin von PayPal Deutschland. Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bezahlsystems zeigt aktuell, dass 43 Prozent der befragten Deutschen schon die Beziehung zu einem Freund oder Familienmitglied ernsthaft gefährdet haben, weil sie ausgelegtes Geld nicht zurückgezahlt haben. Mit dem neuen Service PayPal.Me ist es nun möglich, Geld von Freunden und Familie einfach und auf persönliche Art zu erhalten.

Nicht mehr auf Schulden sitzen bleiben

Weil es den meisten Menschen unangenehm ist, Freunde und Familie nach ausstehenden Geldbeträgen zu fragen, bekommen viele ihr Geld nie zurück. Abhilfe schafft nun auf elegante Art der neue Service, mit dem das Geld einfach per Link eingefordert und zurückgezahlt werden kann. Das funktioniert schnell und unkompliziert wie Bargeld und sicher wie Onlinebanking. Der entsprechende Link muss nur einmalig festgelegt und kann ab dann immer genutzt werden. Zudem ist man flexibel: Ob in der Bahn, im Restaurant oder zu Hause auf dem Sofa, der Link funktioniert auf allen Geräten – Smartphones und Tablets inklusive. Alle Informationen: www.paypal.me.

Und so funktioniert’s

Der Link wird an Freunde oder Verwandte, die bei einem in der Kreide stehen, geschickt – per E-Mail, WhatsApp, SMS oder über Social Media. Der Freund oder Verwandte, der die Schulden hat, klickt den Link an und loggt sich ein. Im nächsten Schritt gibt er den Betrag ein, klickt auf „Senden“ und schon ist das Geld unterwegs, die Summe landet auf dem Konto des Empfängers.

Bei der Immobilienfinanzierung sollte man nicht nur auf den Niedrigzins schauen

(djd). Die Zinsen sind noch immer rekordverdächtig niedrig, die Finanzierungskonditionen für eine eigene Immobilie daher günstig. Doch Peter Breitfeld, Bauherrenberater und Finanzierungsexperte bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), warnt davor, Immobilienfinanzierungen alleine mit Blick auf den Niedrigzins zu planen. Denn mindestens ein Teil der Zinsvorteile werde durch höhere Bau- und Erwerbskosten aufgebraucht, so Breitfeld.

Niedrigzins versus Kostensteigerungen

Kostensteigerungen gegenüber der Bausituation vor zehn oder 15 Jahren gibt es an vielen Stellen. Als Beispiel nennt Breitfeld die Grunderwerbssteuer. Bei bescheidenen drei Prozent liegt sie nur noch in Sachsen und Bayern, in allen anderen Bundesländern fallen zwischen fünf und 6,5 Prozent an. Erwerbsnebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Maklercourtage oder das Honorar des Notars finanzieren die Banken nicht im Rahmen der Baufinanzierung. Sie können daher die Eigenmittel schmälern und in der Folge zu ungünstigeren Zinskonditionen führen. Gleichzeitig treibt die Nachfrage die Bodenrichtpreise, in den Ballungszentren liegen die angebotenen Grundstücke oft noch über den Richtwerten. Manche Banken machen dann zur Risikoabsicherung Abschläge bei der Wertermittlung. Dadurch erhöhen sich die Anforderungen ans Eigenkapital und manchmal sogar die Zinsen.

Eigenkapital nicht zu niedrig ansetzen und mit Augenmaß finanzieren

Dass zugleich auch die Baukosten höher liegen, dafür sieht Breitfeld neben den gestiegenen energetischen Anforderungen und der hohen Auslastung der Bauunternehmen auch Gründe bei den Bauherren selbst: Er beobachtet, dass die Ansprüche an die Größe und Ausstattung wachsen. Breitfeld gibt zu bedenken, dass der Wiederverkaufswert einer größeren Immobilie nicht unbedingt linear höher sei und dass man bei der Planung auch die Nutzung über die Jahre – und besonders im Alter – berücksichtigen solle.

Als Faustregel für die Finanzierung empfiehlt Breitfeld, dass wenigstens 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten über Eigenmittel finanzierbar sein sollten: „Ideal ist eine hohe Tilgung von drei Prozent oder mehr.“ Bei der Sollzinsbindung sei Augenmaß gefragt, denn je länger die Bindung, desto höher der Zins über die Laufzeit. Die Grundfrage lautet: So lange wie möglich, oder nur so lange wie nötig? Auf jeden Fall empfehlenswert, so Breitfeld, sei das Recht auf außerplanmäßige Sondertilgungen. Wer mehr Informationen und Beratung sucht, findet unter www.bsb-ev.de Tipps und die Adressen unabhängiger Bauherrenberater in ganz Deutschland.

Details zur KfW-Förderung auf einen Blick

(djd). Zum 1. April 2016 wird sich für Bauherren in Sachen KfW-Förderung einiges ändern. In einer Übersicht hat der Leichtbeton-Hersteller KLB-Klimaleichtblock die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:

– Der Förderstandard KfW-Effizienzhaus 70 läuft aus.
– Die Förderstandards KfW-Effizienzhaus 55 und KfW-Effizienzhaus 40 bleiben erhalten.
– Ein vereinfachtes Nachweisverfahren für das KfW-Effizienzhaus 55 wird eingeführt.
– Der neue Förderstandard KfW-Effizienzhaus 40 Plus kommt hinzu.
– Der maximale Förderkreditbetrag steigt auf 100.000 Euro.
– Der Förderhöchstbetrag je Wohneinheit wird auf 100.000 Euro erhöht.
– Neu eingeführt wird eine 20-jährige Zinsbindungsvariante für 20- und 30-jährige Kreditlaufzeiten.

Vergleichen – und sparen

Drum prüfe, wer sich lange bindet: Baugeldvergleich lohnt sich auch im Zinstief

(djd/pt). Der Zeitpunkt zum Kauf einer Immobilie ist derzeit besonders günstig, denn die Darlehenszinsen für Baugeld sind historisch niedrig. Trotzdem lohnen sich Angebotsvergleiche – die Zinssätze der einzelnen Banken unterscheiden sich teilweise deutlich. Hilfreich können Finanzdienstleister wie etwa die Volkswagen Financial Services sein, die keine eigenen Hypothekendarlehen anbieten und stattdessen mit ihrem Hypothekenservice die jeweils individuell passenden und günstigsten Konditionen am Markt vermitteln.

Gute Beratung ist bares Geld wert

Der Stiftung Warentest („Finanztest 4/2015) zufolge zahlen Häuslebauer bei einer Kreditsumme von 150.000 Euro mit 25-jähriger Zinsbindung mit dem günstigsten Angebot 67.600 Euro weniger als mit dem teuersten Kredit. Die Spanne beim Effektivzins liegt hier zwischen 2,11 und 4,3 Prozent. Kreditvermittler suchen deshalb für jeden Kunden bei mehr als 300 Kreditgebern das Angebot, das genau zu den individuellen Bedürfnissen passt und die hierfür besten Konditionen am Markt bietet. Ganz gleich ob Erst- oder Anschlussfinanzierung, Festzinsdarlehen, kombinierte Darlehen, die auch KfW-Programme mit einbeziehen, Familienhypotheken mit Zinsbonus für Familien mit Kindern oder die Sorgloshypothek mit besonders lang festgelegtem Zinssatz für bis zu 40 Jahre.

Niedrige Zinsen und ein individuelles Finanzierungskonzept

Bei der Immobilienfinanzierung sollten neben einem möglichst günstigen Zinssatz auch Aspekte wie die Höhe der monatlichen Belastung, die gewünschte Tilgungsdauer oder Sonderfinanzierungsformen eine Rolle spielen. Unter Umständen kann es sich für einen Kreditnehmer lohnen, laufende Kredite vor Ablauf der Frist umzuschulden. Mit der Bank handelt er dann ein zinsgünstigeres Darlehen aus und zahlt im Gegenzug für die Ablösung des alten Darlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung. Eine weitere Alternative ist das sogenannte Forward-Darlehen: Damit kann sich der Kreditnehmer bereits bis zu 60 Monate vor Ende der aktuellen Zinsbindung für einen Aufschlag die aktuell günstigen Zinsen für die Anschlussfinanzierung sichern.

Aufgepasst bei Zahlungsplänen

Verbraucherschutz: Bauherren gehen oftmals de facto in Vorleistung

(djd/pt). Wer baut, hat meist nur sein Ziel vor Augen und übersieht allzu leicht Stolpersteine. Bei vertraglich vereinbarten Zahlungen lassen sich viele Bauherren zum Beispiel auf Zahlungspläne ein, die sie übervorteilen. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll der Bauherr seinem Auftragnehmer immer nur zahlen, was dem Wert der erbrachten Leistung auf der Baustelle entspricht. Doch bei vielen Zahlungsplänen geht der Bauherr de facto in Vorleistung.

Fertigstellungsbürgschaft durchsetzen

Laut Gesetz muss der Bauunternehmer eine Fertigstellungssicherheit – in der Regel als Bankbürgschaft – in Höhe von fünf Prozent des vereinbarten Werklohns stellen. Darauf haben Verbraucher ein Recht. „Erfolgt dies nicht, ist der Bauherr bereits ab der ersten Zahlung berechtigt, eine entsprechend hohe Summe bis zur Fertigstellung der Arbeiten einzubehalten“, erläutert Rechtsanwalt Andreas Renz, Vertrauensanwalt bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Manche Unternehmer gehen noch weiter und drehen den Spieß um. In einer oft als Finanzierungsbestätigung umschriebenen Regelung verlangen beispielsweise Generalunternehmer immer wieder, dass der Bauherr seine Auszahlungsansprüche gegenüber der finanzierenden Bank bis zur Höhe des Werkvertragspreises unwiderruflich an den Unternehmer abtritt.

Auszahlungsansprüche nicht an Bauunternehmen abtreten

Wer auf derartige Klauseln stößt, sollte sich fragen, ob er mit dem richtigen Partner verhandelt oder sich zumindest der Risiken bewusst sein. Im Falle einer Insolvenz oder einer Vertragsbeendigung aus anderen Gründen haben Bauherren dann oft große Schwierigkeiten, an ihr Geld zu kommen. Denn durch die Ankündigung erheblicher Forderungen des Unternehmers kann die Auszahlung der Kreditmittel blockiert werden. Gut beraten sind Verbraucher, wenn sie Vertragswerke vor Unterzeichnung von einem unabhängigen Anwalt prüfen lassen. „Ist der Vertrag geschlossen, lassen sich nachträgliche Änderungen nur schwer verhandeln“, so Renz. Mehr Informationen, Berater- und Anwaltsadressen gibt es unter www.bsb-ev.de.

Die eigenen vier Wände solide finanzieren

Kostenfreie Broschüre gibt Tipps zur Immobilienfinanzierung

(djd). Das freistehende Einfamilienhaus mit Garten – so sieht für viele Bundesbürger die Wunsch-Immobilie aus. Der Trend zum Wohneigentum ist ungebrochen und wird durch die historisch niedrigen Darlehenszinsen nochmals verstärkt. Dennoch sollte eine Entscheidung für die eigenen vier Wände nicht einfach aus dem Bauch heraus getroffen werden: Wie viel Eigenkapital ist vorhanden, welche monatliche Darlehensrate ist tragbar, wie viel darf das Zuhause maximal kosten? Diese und viele weitere Fragen sind im Vorfeld zu beantworten. Worauf es im Detail ankommt, erläutert die kostenfreie Broschüre „Finanzieren nach Plan“, die beim Beratungsdienst Geld und Haushalt unter www.geld-und-haushalt.de oder telefonisch unter 030-20455818 erhältlich ist.

In die Zukunft investieren

Die Finanzierung der eigenen vier Wände ist eine Investition in die Zukunft: Denn sie erspart künftig die Miete und leistet zugleich einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge. Bevor Verbraucher jedoch konkrete Pläne schmieden, sollten sie sich ein klares Bild ihrer finanziellen Lage machen. Wie das geht, erklärt die Broschüre leicht verständlich in fünf Schritten: von der Ermittlung der eigenen Wünsche mit entsprechendem Finanzierungsbedarf über die Prüfung des eigenen finanziellen Spielraums bis zum Vergleich verschiedener Kreditangebote und der Entscheidung für die Kreditaufnahme. Neben der Immobilienfinanzierung geht es zusätzlich um andere Finanzierungsformen wie Konsumentenkredite oder den Dispo auf dem Girokonto.

Finanzwissen rund um die Finanzierung

Mit praktischen Tipps und Checklisten hilft die Broschüre Verbrauchern dabei, ihre Kreditwürdigkeit selbst einzuschätzen. Zudem erfahren sie, welche Kreditform sich für große oder kleinere Wünsche jeweils am besten eignet. Ausgerüstet mit diesem Finanzwissen sind beispielsweise angehende Immobilienkäufer gut vorbereitet für das Beratungsgespräch bei ihrer Bank oder Sparkasse. Eine praktische Hilfe ist auch das Glossar, das von A wie „Abrufkredit“ bis Z wie „Zinsbindungsfrist“ wichtige Fachbegriffe einfach erklärt und Grundwissen vermittelt.