Ziegel auch für den Keller

So wird das Untergeschoss zum multifunktionalen Raum mit viel Komfort

(djd). Gerade auf kleinen Grundstücken und bei hohen Bodenpreisen bietet ein Keller oft die Möglichkeit, zusätzliche Fläche zu gewinnen. Mit intelligenter Planung und dem richtigen Wandbaustoff entstehen auch im Untergeschoss hochwertige Räume: zum Wohnen, fürs Hobby, als Gästezimmer oder Home-Office. Wärmedämmende Ziegel sind mit ihren guten bauphysikalischen Eigenschaften dafür genau richtig. Der Naturbaustoff sorgt für ein gleichbleibendes Wohlfühlklima, er gleicht Temperaturunterschiede und Feuchteschwankungen aus und kann somit den für viele Keller typischen muffigen Geruch verhindern. Auch Schimmelschäden sind bei Ziegelmauerwerk kein Thema.

Generell muss die Kellerfrage bereits bei Planungsbeginn klar sein. Baugrund und Nutzungsart bestimmen Ausführung und Ausstattung des Kellers. Eine Baugrunduntersuchung klärt, ob er machbar und welches Material sinnvoll ist. Bei zusätzlichem Wohnraum spielen zudem Raumhöhen, natürliches Licht und Beheizung eine wichtige Rolle. Architekten beraten Bauherren, ob und wie ein hochwertiger Mauerwerkskeller möglich ist. Im Übrigen steigert ein Keller nicht zuletzt den Wert eines Hauses, die Immobilie ist in vielen Regionen dann besser verkäuflich.

Adressen von ziegelerfahrenen Architekten und Bauunternehmen sowie alle weiteren Informationen rund um das Bauen mit Ziegeln gibt es unter www.lebensraum-ziegel.de.5

Dampfbremse inklusive

Eine Innendämmung verbindet den Einspareffekt mit einem verbesserten Raumklima

(djd). In vielen Fällen können Altbaubesitzer den Wunsch nach einer energetischen Sanierung nicht ohne weiteres realisieren. „Bei fast jedem zweiten ungedämmtem Altbau sind Arbeiten an der Fassade nicht erwünscht oder nicht möglich, etwa aus Gründen des Denkmalschutzes“, berichtet Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Verschiedene weitere Gründe könnten gegen eine klassische Fassadendämmung sprechen: Für Häuser in engen Gassen kommt diese Möglichkeit ebenso wenig in Frage wie für Grenzbebauungen oder etwa für Eigenheime mit einem zu geringen Dachüberstand. Das bedeutet allerdings nicht, komplett auf das energiesparende Sanieren verzichten zu müssen – eine Innendämmung stellt vielfach die überlegenswerte Alternative dar.

Keine Feuchtigkeit hinter dem Dämmmaterial

Prinzipiell erfüllt die auf der Gebäudeinnenseite angebrachte Dämmung denselben Zweck wie außen an der Fassade: Wärmeverluste werden reduziert, die Heizkosten somit dauerhaft vermindert. Zusätzlich wird die Bausubstanz wirksam vor Feuchtigkeit und der Gefahr einer Schimmelbildung geschützt. Dafür ist jedoch der technisch anspruchsvolle Einbau einer Dampfbremse auf der warmen Raumseite erforderlich. Die Dampfbremse verhindert, dass sich Feuchtigkeit hinter dem Dämmmaterial sammeln kann. Systeme wie zum Beispiel „Qcare“ sparen diesen Arbeitsschritt nun ein: Die Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) und das auf beiden Seiten aufgebrachte Vlies wirken gemeinsam bereits als Dampfbremse. Die Fugen zwischen den einzelnen Elementen werden lediglich noch abgedichtet – schon ist ein effektiver Wärmeschutz vorhanden. Die Vliesmembran dient zugleich als Grundlage für die weiteren Schichten, ob Putz oder Tapete.

Altbau auf EnEV-Niveau bringen

Die einfach zu montierenden Dämmplatten sind in verschiedenen Stärken von zehn bis 80 Millimetern in vielen Baumärkten erhältlich, so dass Modernisierer die Wirkung passend zur jeweiligen Bausubstanz auswählen können. Die meisten Altbauten lassen sich nach Herstellerangaben mit der Innendämmung auf das Niveau der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung bringen, unter www.my-qcare.com gibt es weitere Informationen dazu. Für die Bewohner verbessert sich das Raumklima nicht nur im Winter – in der warmen Jahreszeit verhindert die innenliegende Dämmung, dass die Räume allzu stark überhitzen.

Ausgezeichnete Ökobilanz

Umweltverträgliche Fassadendämmung aus Hanf

(djd). Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen und spielte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zudem eine wichtige Rolle als Rohstofflieferant. Seit einigen Jahren erlebt die Pflanze nun eine Renaissance und wird für immer mehr Anwendungsbereiche neu entdeckt. „Durch seine außergewöhnliche Robustheit und Belastbarkeit erfüllt der natürliche Rohstoff beste Voraussetzungen für die Herstellung vielseitig einsetzbarer Baustoffe“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Intelligente, nachhaltige Fassadendämmung

Mit einer professionell gedämmten Fassade lässt sich der Energieverbrauch einer Immobilie um bis zu 30 Prozent senken: Gerade im Hinblick auf die noch immer recht hohen Energie- und Heizkosten eröffnen sich hier große Einsparpotenziale. Gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird – insbesondere dann, wenn natürliche Dämmstoffe wie Hanf zur Dämmung eingesetzt werden. Der Bautenschutzspezialist Caparol etwa bietet mit einer neuen Hanf-Fassadendämmung eine innovative Systemlösung an, die bauphysikalische und ökologische Qualitäten miteinander vereint. Basierend auf dem natürlichen Werkstoff Hanf und ausgestattet mit modernen Produkteigenschaften ermöglicht sie eine intelligente, nachhaltige Fassadendämmung mit einer ausgezeichneten Ökobilanz, die von der Ernte bis zum Recycling des Rohstoffes reicht. Unter www.caparol.de gibt es alle Informationen zum Dämmen mit Hanf.

Erstklassige Ökobilanz

Hanf wächst sehr schnell, bei sonnigem Wetter um bis zu vier Meter in 100 Tagen. Die Pflanzen benötigen dafür keinen Dünger und machen aufgrund ihrer Schädlingsresistenz den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln überflüssig. Bis zu 97 Prozent der Hanfpflanze können verwertet werden. Fasern, Stroh und Samen liefern dabei auch für die Herstellung von Kleidung sowie Nahrungs- und Arzneimitteln einen wertvollen Rohstoff. Ein weiteres ökologisches Plus: Als einjährig nachwachsende Pflanze bindet Hanf im Wachstum viel Kohlendioxid. Dadurch haben Dämmstoffe aus Hanf eine bessere Ökobilanz als zum Beispiel viele andere Naturbaustoffe. Pellets aus Hanf weisen den gleichen Brennwert wie Braunkohle auf – aber ganz ohne Treibhauseffekt.

 

Zuerst das Dach, dann der Außen- und Innenbereich

Beim Modernisieren mit Holz zählt die richtige Reihenfolge der Maßnahmen

(djd). Rund drei Viertel aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor der Wärmeschutzverordnung von 1977 gebaut. Das Problem dabei: Altbaubewohner benötigen zwei- bis dreimal mehr Energie als Neubaubezieher. Unfreiwillig tragen sie damit übermäßig zur Klimaerwärmung bei. Vor diesem Hintergrund animieren Bund, Länder und Kommunen die Eigentümer älterer Immobilien, eine energetische Modernisierung gemäß der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) in Angriff zu nehmen.

Beim Modernisieren auf Holz mit nachhaltiger Herkunft achten

Ebenfalls aus Klima- und Umweltgründen raten Gebäudeenergieberater verstärkt zu Holz als Bau- und Werkstoff. Er weist zusätzlich eine von Natur aus gute Dämmwirkung auf. Wenngleich Holz landläufig als nachwachsender Rohstoff bezeichnet wird, lohnt es sich dennoch, seine Herkunft zu überprüfen. „In der Regel ist in Europa legale Ware im Umlauf, aber das sagt noch nichts darüber aus, ob das Holz auch aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt“, erklärt Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer der Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e.V. Wer auf Nummer sicher gehen wolle, solle beim Kauf auf das international gültige PEFC-Siegel mit dem stilisierten Laub- und Nadelbaum im Logo achten. In mehr als 15 Jahren hat sich PEFC zur weltweit größten international anerkannten Zertifizierungsorganisation mit einem unabhängigen Kontrollsystem für den Wald und die Holznutzung entwickelt.

Gute Planung schont den Geldbeutel und die Nerven

Eine gute Planung hilft, den Zeitplan und die Kosten der Modernisierung im Griff zu behalten. Entscheidend ist nicht zuletzt die richtige Reihenfolge der Maßnahmen. Grob gilt: Zuerst das Dach, dann der Außen- und danach der Innenbereich. Erst nach der Sanierung der Bausubstanz sollte man sich für das dann passende Heizsystem entscheiden.

1. Dach dämmen: Zur Dämmung gibt es mehrere Möglichkeiten. Wird das Dach neu gedeckt, sollte man die Gelegenheit ergreifen und zusätzlich eine Aufdachdämmung beauftragen. Sollen die alten Dachschindeln unberührt bleiben, kommen eine Zwischen- und/ oder Untersparrendämmung in Frage. Als Dämmstoffe eignen sich etwa Holzfasermatten mit dem PEFC-Logo. Diese Arbeit können geschickte und entsprechend informierte Heimwerker sogar selbst vornehmen.

2. Die Gebäudehülle: Für ein neues Kleid des Hauses sorgen eine vorgehängte Holzfassade oder ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Alternativ kommt eine Innendämmung in Betracht.

– Vorhangfassade: Mit Holzträgern und Holzwerkstoffplatten (Weichfaser) entsteht an der Wand ein Hohlraum. Er wird mit Zelluloseflocken oder anderem Dämmmaterial gefüllt. Zur Verkleidung können zusätzlich Holztafeln, -schindeln oder -latten gewählt werden – unbehandelt, lasiert oder lackiert.

– Wärmedämmverbundsystem: Hierbei werden Dämmstoffelemente auf die Außenwand geklebt beziehungsweise gedübelt und verputzt. Auch hier sind Holzweichfaserplatten eine ökologische Alternative zu Hartschaum (Styropor) oder Mineralfaser.

Ausgezeichnete Ökobilanz

Umweltverträgliche Fassadendämmung aus Hanf

(djd). Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen und spielte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zudem eine wichtige Rolle als Rohstofflieferant. Seit einigen Jahren erlebt die Pflanze nun eine Renaissance und wird für immer mehr Anwendungsbereiche neu entdeckt. „Durch seine außergewöhnliche Robustheit und Belastbarkeit erfüllt der natürliche Rohstoff beste Voraussetzungen für die Herstellung vielseitig einsetzbarer Baustoffe“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Intelligente, nachhaltige Fassadendämmung

Mit einer professionell gedämmten Fassade lässt sich der Energieverbrauch einer Immobilie um bis zu 30 Prozent senken: Gerade im Hinblick auf die noch immer recht hohen Energie- und Heizkosten eröffnen sich hier große Einsparpotenziale. Gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird – insbesondere dann, wenn natürliche Dämmstoffe wie Hanf zur Dämmung eingesetzt werden. Der Bautenschutzspezialist Caparol etwa bietet mit einer neuen Hanf-Fassadendämmung eine innovative Systemlösung an, die bauphysikalische und ökologische Qualitäten miteinander vereint. Basierend auf dem natürlichen Werkstoff Hanf und ausgestattet mit modernen Produkteigenschaften ermöglicht sie eine intelligente, nachhaltige Fassadendämmung mit einer ausgezeichneten Ökobilanz, die von der Ernte bis zum Recycling des Rohstoffes reicht. Unter www.caparol.de gibt es alle Informationen zum Dämmen mit Hanf.

Erstklassige Ökobilanz

Hanf wächst sehr schnell, bei sonnigem Wetter um bis zu vier Meter in 100 Tagen. Die Pflanzen benötigen dafür keinen Dünger und machen aufgrund ihrer Schädlingsresistenz den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln überflüssig. Bis zu 97 Prozent der Hanfpflanze können verwertet werden. Fasern, Stroh und Samen liefern dabei auch für die Herstellung von Kleidung sowie Nahrungs- und Arzneimitteln einen wertvollen Rohstoff. Ein weiteres ökologisches Plus: Als einjährig nachwachsende Pflanze bindet Hanf im Wachstum viel Kohlendioxid. Dadurch haben Dämmstoffe aus Hanf eine bessere Ökobilanz als zum Beispiel viele andere Naturbaustoffe. Pellets aus Hanf weisen den gleichen Brennwert wie Braunkohle auf – aber ganz ohne Treibhauseffekt.

Bonus für die sonnige Heizung

Für die Solarthermie-Nutzung gibt es einen neuen Fördertopf

(djd). Wer mit der Wärmeenergie der Sonne heizt, kann kräftig sparen. Dies lohnt sich nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung. Seit Beginn des Jahres 2016 gibt es mit dem neuen „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) einen weiteren attraktiven Zuschuss zur Heizungsmodernisierung.

Mehr Geld

Das neue Förderprogramm, das gezielt das Heizen mit Sonnenwärme unterstützt, setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der spezielle Zuschuss aus dem Programm erhöht die bereits jetzt gezahlten Fördergelder des „Marktanreizprogrammes“ (MAP) um weitere 20 Prozent. Hinzu kommt die sogenannte APEE-Optimierung von 600 Euro, wenn bei der neuen Heizungsanlage alle erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt werden und dies nicht bereits im Rahmen des MAP-Optimierungsbonus gefördert wurde.

Mehr Effizienz

Die sich ergebende Gesamt-Unterstützung ist abhängig von der Kollektorfläche, beträgt aber mindestens 3.000 Euro. Damit hat sich der Zuschuss für den Anlagenbesitzer einer förderfähigen Heizung gegenüber dem Vorjahr um mindestens 44 Prozent erhöht. Bedingung für die Förderung ist, dass neben dem Austausch des alten Wärmeerzeugers auch das gesamte Heizsystem in seiner Effizienz gesteigert wird. Hierzu gehört unter anderem die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau einer Hocheffizienzpumpe ebenso wie der Einsatz von Einzelraumreglern. Übersichtliche Tabellen der Fördergelder des MAP und der APEE-Zusatzförderung gibt es beim Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de unter der Rubrik „Geld vom Staat“. Dort findet sich ebenfalls das MAP-Formular zum Download, mit dem man nun die aufgestockte Förderung für Solarthermie-Anlagen mitbeantragen kann.