Meine Identität im Web gehört mir

So behalten Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten und Onlinekonten

(djd). Online eine Überweisung ausführen, auf die Schnelle ein paar Schuhe bestellen oder einen Flug buchen: Selbst wer Onlineshops, Soziale Medien und Co. nur sporadisch nutzt, hinterlässt unweigerlich Spuren im Netz. Verschiedenste Anbieter speichern mit der Zeit persönliche Daten, von der Adresse bis hin zur Bankverbindung. Das öffnet Tür und Tor für Cyber-Gauner, die es auf den Diebstahl dieser digitalen Identitäten abgesehen haben. Selbst renommierte Adressen im Web oder Kreditkartengesellschaften sind nicht vollends vor diesen Risiken gefeit, wie Fälle aus den vergangenen Jahren zeigen. Datenklau und Onlinebetrügereien verursachen Milliardenschäden – und können jeden treffen: Im Jahr 2017 sind laut einer Studie von Norton by Symantec 23 Millionen Bundesbürger Opfer von Cyberkriminalität geworden.

Identifizierung per App

Ein wesentliches Problem: Verbraucher können alleine kaum den Überblick darüber behalten, welche Unternehmen persönliche Daten gespeichert haben – und wie gut diese gesichert sind. Neue Konzepte wie etwa des Münchener Start-Up-Unternehmens Keyp zielen jetzt darauf ab, die persönlichen Daten in einer App auf dem eigenen Smartphone zu belassen, ähnlich wie bei einem Passwortmanager oder einem digitalen „Wallet“. Will der Verbraucher eine Onlinebestellung auslösen oder ein neues Webkonto eröffnen, ermöglicht es die App, sich beim jeweiligen Anbieter einzuloggen und zu identifizieren. Der wesentliche Unterschied: Die persönlichen Daten verbleiben jederzeit beim Verbraucher und verschwinden nicht im Datenkosmos.

Nie mehr Passwörter merken

Die gespeicherten Merkmale werden dazu vorab von bereits vorhandenen, vertrauenswürdigen Instanzen bestätigt. Beispielweise kann die Post die Anschrift und die Bank die Kreditkartendaten verifizieren. So kann sich der Webseitenbetreiber wiederum darauf verlassen, dass die übermittelten Identitätsdaten echt und aktuell sind – das bedeutet: einfachere Abläufe und mehr Sicherheit für beide Seiten. „Zu mehr Sicherheit kommt noch ein Plus an Komfort: Verbraucher müssen sich damit in Zukunft weder Passwörter noch Profile merken oder aktualisieren“, erklärt Maximilian C. Möhring, Mitgründer und Geschäftsführer von Keyp. Mehr Infos gibt es unter www.keyp.io. In einer seit Mai 2018 laufenden Pilotphase stehen bereits über 100 Identity-Lösungen für Unternehmen zur Verfügung, beginnend ab Herbst des Jahres sollen dann auch Verbraucher die App-Lösung nutzen können.

Kontaktloses Bezahlen wird zum Standard

Immer mehr Bundesbürger verfügen über die entsprechenden Bankkarten

(djd). Ob Aldi, Lidl oder REWE – mittlerweile kann bei vielen großen Lebensmitteleinzelhändlern, aber auch an Tankstellen, in Baumärkten und Drogerien kontaktlos gezahlt werden. Und immer mehr Bundesbürger haben die entsprechenden Karten im Portemonnaie: Seit Anfang 2017 geben einige Banken nur noch die „girocard kontaktlos“ aus. „Dank moderner NFC-Technik wird die Karte nicht mehr in das Bezahlterminal an der Ladenkasse eingesteckt, sondern die Karte baut eine Funkverbindung mit dem Terminal auf“, erklärt Dr. Andreas Martin, Vorstand im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Bei geringen Beträgen geht es sogar ohne Geheimzahl

Wenn das Kassenterminal den zu zahlenden Betrag anzeigt, hält der Kunde seine girocard in kurzer Entfernung an das Lesegerät. Sofort tauschen Chip und Lesegerät die für den Bezahlvorgang notwendigen Daten aus: die Nummer der Karte, ihr Gültigkeitsdatum und den Betrag. Bestätigt wird die Zahlung durch einen kurzen Piepton oder durch ein optisches Signal. Danach wird der Betrag wie üblich dem Kreditinstitut des Kunden gemeldet, seinem Konto belastet und dem Händler gutgeschrieben. Bei Beträgen bis 25 Euro sind beim kontaktlosen Bezahlen nicht einmal Geheimzahl und Unterschrift notwendig.

Die neuen kontaktlosen Karten werden aktuell von Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgegeben, weitere Banken wollen folgen. Karten, mit denen kontaktloses Bezahlen möglich ist, tragen ein Funkwellen-Symbol. „Kontaktloses Bezahlen ist genauso sicher wie das Einstecken der Karte in das Terminal. Hier werden nur solche Daten übertragen, die zur Ausführung der Transaktion erforderlich sind, also beispielsweise nicht Name oder Adresse des Karteninhabers“, erläutert Dr. Andreas Martin. Zudem könnten nur Terminals mit der Karte kommunizieren, die von der Kreditwirtschaft zugelassen seien.

Bezahlen mit Bargeld, Karte oder Smartphone

Der nächste Schritt im modernen Zahlungsverkehr ist im Übrigen bereits in der aktiven Testphase: das Bezahlen mit dem Smartphone auf Basis der girocard. Dr. Andreas Martin ist sich sicher: „Letztendlich kann der Kunde einfach auswählen: Will er mit Bargeld bezahlen, mit Karte oder künftig per Smartphone.“ Weitere Informationen zum kontaktlosen Bezahlen per Funk mit Karte und über das Pilotprojekt mit der girocard mobile gibt es unter www.bvr.de.

So wird Online-Banking noch sicherer

Ratgeber: Bereits einfache Regeln schützen vor Betrug und Missbrauch

(djd). Online-Banking gehört daheim und unterwegs bei immer mehr Bundesbürgern zum Alltag: Man kann bequem den Kontostand oder das Wertpapierdepot überprüfen, Überweisungen vornehmen und Daueraufträge einrichten. Nach einer Studie des Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2016 nutzen 51 Prozent der 16- bis 74-jährigen Deutschen Online-Banking, um ihre privaten Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln. Der EU-Durchschnitt liegt bei 46 Prozent. Von Quoten wie in Island oder Norwegen ist man hierzulande aber noch weit entfernt – in diesen Ländern erledigen rund 90 Prozent ihre Bankgeschäfte bereits online.

Sicherheitsstandards werden stetig weiterentwickelt

Dass nicht noch mehr Menschen in Deutschland Online-Banking betreiben, dürfte vor allem an der Furcht vor Betrug und Missbrauch liegen: Laut der Studie „Daten & Schutz 2015/2016“ des GfK Vereins gaben fast 40 Prozent der Befragten an, diese Angst zu haben. Sicherheit und Datenschutz sind deshalb die wichtigsten Anforderungen der Verbraucher an Banking-Angebote im Netz. „Die Sicherheitsstandards beim Online-Banking werden von den Banken stetig weiterentwickelt“, sagt etwa Ates Demir, Direktor Internet und Mobiles Banking bei der Targobank. Zusätzlich zur systemseitigen Absicherung von Transaktionen, regelmäßigen Sicherheitstests und zeitnaher Benachrichtigung der Kunden bei Verdachtsfällen gebe es für entsprechend registrierte Kunden bei der Targobank auch eine Online-Sicherheits-Garantie. „Das bedeutet, dass Geldbeträge, die durch Missbrauch der Zugangsdaten durch Dritte unrechtmäßig von einem Konto verfügt wurden, erstattet werden“, so Demir.

SMS-Service und sichere Smartphone-Transaktionen

Ein Konto-SMS-Service bietet zusätzliche Sicherheit: Dabei wird der Kunde über Bewegungen auf dem Konto und bei Betragsanfragen auf der Kreditkarte innerhalb von Minuten benachrichtigt und kann Verdachtsfälle direkt an seine Bank melden. Per SMS wird man beispielsweise informiert, sobald Dispozinsen anfallen und Zahlungseingänge oder Abbuchungen stattfinden. Mehr Informationen: www.targobank.de.

Immer mehr Transaktionen werden heute über das Smartphone durchgeführt. Für das mobile Banking bietet jeder Finanzdienstleister Apps, um dessen Dienstleistungen auch unterwegs nutzen zu können. Auch im Bereich der Legitimationsverfahren hat sich viel getan. Einfach und sicher kann man seine Bankgeschäfte etwa mit der „easyTAN“ erledigen. Der Kunde erhält eine Aufforderung zur Bestätigung einer Transaktion direkt aufs Handy. Er prüft und genehmigt die Transaktion mit dem von ihm gewählten Freigabecode. Die Freigabe wird an den Banking Server übermittelt und die Transaktion im Online-Banking ausgeführt.

Abofallen – Hilfreiche Tipps für Betrugs-Opfer

Viele Smartphone-Nutzer mussten diese Erfahrung bereits machen: Mit einem unbedachten Klick oder dem leichtsinnigen Öffnen einer Werbemail wird unbewusst ein Abonnement abgeschlossen, das so gar nicht gewollt war. Abzocker nutzen Werbebanner und E-Mails auch bei Smartphones, um auf betrügerische Weise Geld von ahnungslosen Nutzern zu gewinnen. Gegen diese Abzockerfallen gibt es dennoch einige Tipps und Tricks, die präventiv gegen diese Form des Betrugs helfen – und auch, wenn das Abonnement bereits abgeschlossen wurde, gibt es Lösungen, mit denen Sie nicht auf der Rechnung sitzen bleiben!

Nicht in Panik verfallen

Wer die erste Rechnung oder bereits eine Mahnung im Briefkasten vorfindet, verfällt häufig in Panik und bezahlt aus Angst vor weiteren Kosten oder wehrt sich nicht gegen bereits abgezogene Gebühren. Diese Panik ist in den meisten Fällen unbegründet – nur in den seltensten Fällen sind diese Forderungen wirklich fundiert. Betrachten Sie die Rechnung also genau und überlegen Sie, ob Sie bei diesem Anbieter irgendwann etwas gekauft haben und überlegen Sie in Ruhe, wie Sie weiter vorgehen können.

Mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen

Anders als bei herkömmlichen Abofallen werden Abonnements für das Smartphone meistens einfach mit der gewöhnlichen Mobilfunk-Rechnung verrechnet. Über diese Rechnung finden Sie heraus, von welchem Dienstleister die Abzocke stammt – und können so Kontakt mit ihm aufnehmen. Bei dem Abzocker sollten Sie das Abonnement sofort fristlos kündigen: Da hier kein ordentlicher Vertrag geschlossen wurde, ist dies problemlos möglich. Im Ernstfall können Sie das Unternehmen auch dazu auffordern, nachzuweisen, wann und unter welchen Bedingungen ein Vertrag geschlossen wurde. Spätestens hier zeigt sich, dass Sie als Verbraucher nirgends ausreichend über die Konditionen des Vertrags wie zum Beispiel die Kosten informiert wurden.

Auch auf eine Rückerstattung der abgebuchten Kosten können Sie in der Regel bestehen. Dies muss allerdings bis spätestens acht Wochen nach Erhalt der Rechnung erfolgen. Zudem weigern sich viele betrügerische Firmen, das bereits gezahlte Geld wieder zurückzugeben. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter wenden und mit diesem klären, welche Möglichkeiten Sie haben. Bei sehr hohen Beträgen kann sich auch eine Rechtsberatung lohnen.

Präventive Maßnahmen gegen Abofallen

Wer einmal zum Opfer einer Abofalle wurde, möchte dieses Szenario in Zukunft verständlicherweise vermeiden. Eine praktische Möglichkeit, um Abzocker zu umgehen, sind die sogenannten Drittanbietersperren: Diese Sperren können Sie über Ihren Mobilfunkanbieter einrichten lassen, wodurch andere Dienstleister keine Möglichkeit mehr haben, Geld über Ihre Handyrechnung abzubuchen.
Da die Abofallen häufig über in Apps geschaltete Werbebanner erfolgen, kann es zudem sinnvoll sein, einen Werbeblocker herunterzuladen. Dieser blockiert diese Banner und verhindert so, dass Sie versehentlich darauf klicken.

Fazit

Geraten Sie nicht in Panik, wenn Sie eine zu hohe Handyrechnung erhalten – in der Regel sind diese rechtlich nicht haltbar! Lassen Sie sich von Ihrem Mobilfunkanbieter die Kontaktdaten des Anbieters vermitteln, um möglichst schnell nach Erhalt der Rechnung kündigen zu können. Im Idealfall können Sie so auch bereits gezahlte Gebühren rückerstattet bekommen.

Geldanlage planen per Mausklick

Robo-Advisors“: Kostenlose Online-Tools erstellen individuelle Anlagevorschläge

(djd). Viele Bundesbürger kennen das Problem: Das gute alte Sparbuch, aber auch Festgeldanlagen werfen kaum noch Zinsen ab, die Suche nach Alternativen aber ist unübersichtlich und zeitaufwändig. „Eine bequeme und sogar kostenlose Option sind heute sogenannte Robo-Advisors – diese Online-Anlageplaner erstellen in kurzer Zeit konkrete Anlagevorschläge“, so Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Einfach zu bedienen

Die Online-Tools richten sich vor allem an die Generationen, die noch nicht mit dem Computer aufgewachsen sind. „Ein Großteil unserer Kunden sind Menschen um die 40 oder 50, daher ist die Bedienung des Online-Anlageplaners so übersichtlich wie möglich gestaltet worden“, erklärt etwa Stefan Pax, Bereichsleiter Geldanlage, Brokerage und Finanzplanung bei der Targobank. Auf der Homepage dieses Anbieters gelangt man in drei Schritten zu einem konkreten Anlagevorschlag. Zunächst werden das Anlageziel und der Anlagebetrag gewählt, die Untergrenze liegt bei 500 Euro. „Dabei darf man die eigene finanzielle Situation nicht aus den Augen verlieren: Welche regelmäßigen Einnahmen stehen zur Verfügung und wie sehen die laufenden Kosten und Belastungen aus“, so Pax. Im zweiten Schritt entscheidet der User, was für ein Anlegertyp er ist und welches Risiko er eingehen möchte. Auch die Zeitspanne, über die das Geld angelegt werden soll, kann flexibel gewählt werden.

Konkrete Vorschläge

Abschließend entscheidet man dann, aus welcher Anlageform das Portfolio gebildet werden soll. Je nach Anlagerisiko und Laufzeit werden Kategorien wie Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien unterschiedlich gewichtet. Danach erhält man einen passenden Anlagevorschlag. „Beim Online-Anlageplaner handelt es sich nicht um eine persönliche Anlageberatung: Wer sich umfassend beraten lassen möchte, der kann ein Gespräch mit einem Berater in der Filiale vereinbaren, in dem individuell auf die gesamte Vermögenssituation eingegangen wird“, so Stefan Pax. Das kostenlose und unverbindliche „Robo-Advisor-Tool“ der Targobank kann im Übrigen auch von Nicht-Kunden genutzt werden.

Fingerabdruck oder PIN statt Schlüssel

Den Zugang ins Haus kann man heute mit moderner Elektronik regeln

(djd). Haustürschlüssel gehen gerne einmal verloren, werden verlegt oder im schlimmsten Fall auch entwendet. Die häufigste Ursache dafür, dass man nicht wieder ins Haus kommt, dürfte aber wohl sein, dass man sich ausgesperrt hat – der Schlüssel ist drinnen, und man selbst draußen. Solche Malheurs lassen sich mit einem ganz speziellen „Schlüssel“ vermeiden, den man immer bei sich trägt: dem eigenen Fingerabdruck. „Haustüren, die sich per sogenanntem Fingerprint öffnen lassen, verbinden einen hohen Bedienkomfort mit einem deutlichen Plus an Sicherheit“, schildert Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Einfache Nachrüstung möglich

Die Technik, die man bislang eher im Büro oder in Sicherheitsbereichen von Behörden vermuten würde, ist heute auch für den privaten Bereich nutzbar und vor allem auch bezahlbar geworden. Besonders praktisch: Der Umstieg auf die elektronischen Systeme ist nicht zwangsläufig mit einem Kompletttausch der Haustür verbunden. Schließzylinder wie etwa „secuEntry“ von Burg-Wächter lassen sich in nahezu jede vorhandene Tür nachrüsten. Dazu einfach den alten Zylinder ausbauen und das elektronische Bauteil – vorher in die individuell passende Länge gebracht – einsetzen. Entweder erledigt das der Heimwerker selbst oder bittet den Fachhändler darum. Unter www.burg.biz gibt es Bezugsquellen und Ansprechpartner für eine Beratung vor Ort.

Per Fingerprint, Code oder Smartphone öffnen

Bei der Bedienung des elektronischen Schlosses kann man aus einer Vielzahl an Möglichkeiten auswählen: Einmal eingelesen, genügt beispielsweise der Fingerabdruck, um ins Haus zu gelangen – besonders praktisch, wenn Kinder zur Familie gehören. Zur Authentifizierung wird neben der Haustür ein sogenanntes Keypad montiert. Neben dem Scanner für den Finger bietet es ein Nummernfeld, so dass sich die Tür auch per PIN-Code öffnen lässt. Und sogar die Steuerung per Smartphone ist möglich: Dazu gibt es die entsprechende App für iOS und Android.

Die Würze digitaler Kommunikation

Smileys und Emoticons sind aus der modernen Unterhaltung nicht mehr wegzudenken

(djd/pt). Der raketenartige Aufstieg des Messenger-Dienstes WhatsApp wäre ohne sie wohl kaum denkbar, und auch der Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter geben sie erst das besondere Extra: Emojis – also die kleinen Smileys und Symbole – sind aus der modernen Unterhaltung per Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken. Nicht nur Kids, sondern alle Altersgruppen haben ihren Spaß daran, Texte mit den niedlichen Bildchen zu „würzen“.

Mit den Zeichen – Herzen, Smileys, traurige Gesichter – kann man dem Empfänger einer Nachricht Einblick in die eigene Gefühlswelt gewähren. Schreibt jemand die Nachricht „Mir geht’s gut“, dann erfährt sie dank dem Smiley mit der coolen Sonnenbrille erst die emotionale Betonung, die man in einem Gespräch unter vier Augen durch die Betonung des Satzes, den Gesichtsausdruck oder ein Lachen erzielen würde.

Das Emoticon ist schon 33 Jahre alt

Erfunden wurde das sogenannte Emoticon 1982 vom Informatiker Scott Fahlman von der amerikanischen Carnegie Mellon University. Er und seine Kollegen fanden Spaß daran, im Onlineforum der Universität sarkastische Witzeleien auszutauschen. Doch offenbar wurden diese häufig fehlinterpretiert. Genervt machte Fahlman irgendwann den Vorschlag, Scherzhaftes mit einem Smiley zu markieren :-), Ernstes dagegen mit :-(. Bald danach entstanden auch das zwinkernde 😉 und das laut lachende Emoticon :-D.

Viele andere interessante Dinge zum Hype rund um die niedlichen Zeichen und Symbole gibt es auch unter www.rgz24.de/smileys. Hier findet man einen Online-Link zu besonders originellen Exemplaren, zu einem Smiley-Lexikon und zu einer Anleitung, wie man Smileys per PC-Tastatur ganz einfach selbst erzeugen kann.

Weltweit normiert

Emojis wurden 2010 in den globalen sogenannten Unicode aufgenommen: In ihm sind alle bekannten Schriftzeichen und Textelemente unterschiedlichster Sprachen und in einer digitalen Chiffre enthalten. Deshalb können die Emojis nun auf allen Smartphones und Computern einheitlich angezeigt werden.

Künftig sollen Emoticons und Smileys im Übrigen noch mehr die menschliche Vielfalt widerspiegeln: Sechs verschiedene Hautfarben sollen den Nutzern demnächst zur Auswahl stehen, das hat das Konsortium Unicode beschlossen.

Frühjahrskur gegen den Datenmüll

Schon mit wenigen Klicks wird der Rechner wieder schneller

(djd/pt). Der Computer startet schleppend? Programme öffnen sich nur langsam? Auf dem Desktop herrscht Chaos? Wenn sich im Laufe der Zeit zu viele Daten und Programme ansammeln, ist es höchste Zeit zum Aufräumen. Mit einem umfassenden Frühjahrsputz für Rechner und digitale Endgeräte wächst die Übersichtlichkeit, es gibt wieder mehr freien Speicherplatz und die Geschwindigkeit der Anwendungen steigt.

Als ersten Schritt empfiehlt es sich, unnötige Programme zu entfernen. Aber Achtung: Einfaches Löschen per rechtem Mausklick reicht nicht. „Vielmehr ist es beim Betriebssystem Windows notwendig, die Systemsteuerung aufzurufen und dort die Programme in wenigen Schritten zu deinstallieren – also nicht nur auszublenden, sondern wirklich restlos zu beseitigen“, empfiehlt Jochen Beck, Experte von der Computerhilfe der Telekom.

So wird der PC wieder fit

Um den Computer von überflüssigem Ballast zu befreien, kann man außerdem die Funktion „Datenträgerbereinigung“ in der Systemsteuerung nutzen. Damit wird die Festplatte automatisch nach Dateien durchsucht, die man bedenkenlos entfernen kann – beispielsweise temporäre Internetdateien, die beim Besuch von Webseiten angelegt werden und viel Speicherplatz fressen.

„Ein weiteres Mittel für mehr Rechnerleistung sind spezielle Reinigungs-Tools“, erklärt Jochen Beck. Besonders bekannt ist beispielsweise der „CCleaner“, der sich kostenlos im Internet herunterladen lässt. Auch für Tablets und Smartphones gibt es entsprechende Apps. Daneben gilt: Vor allem Nutzer des mobilen Betriebssystems Android sollten regelmäßig die „Einstellungen“ aufrufen und im Menü „Anwendungsmanager“ überflüssige Apps deinstallieren. „Ob mobiles Endgerät oder PC – am Ende der Aufräumarbeiten sollten nur noch Programme installiert sein, die man wirklich benötigt – natürlich jeweils die aktuellste Version“, betont Jochen Beck.

Experten helfen auf die Sprünge

Es gibt noch mehr Tricks, um Rechner und Co. wieder auf Vordermann zu bringen. Bei Bedarf stehen Experten mit Rat und Tat zur Seite – beispielsweise das Team der Computerhilfe der Telekom. Ob Fragen zur Hard- oder Software, Hilfe bei der Installation von Reinigungs-Tools oder Tipps zu Updates: Die Mitarbeiter der Hotline helfen und beraten bei allen Themen rund um Tablet, Smartphone und Computer – unabhängig von Betriebssystem und Provider unter der kostenfreien Rufnummer 0800-3301472. Auf Wunsch auch per gesichertem Fernzugriff oder in schwierigen Fällen sogar vor Ort. Der Service ist Microsoft- und Apple-zertifiziert und wird in drei kostentransparenten Paketen angeboten: Computerhilfe S, M und L. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.telekom.de/computerhilfe.

Alles im Blick – Smart Video erobert das Zuhause

Videoanwendungen liegen im Trend – richtig eingesetzt bieten sie mehr Sicherheit

(djd/pt). Sehen und gesehen werden – und das Ganze in Bildern festhalten. Jeden Tag werden Hunderttausende von Fotos, Selfies oder Videos gemacht und per WhatsApp verschickt, auf Facebook gepostet oder auf Youtube veröffentlicht. Der Trend, möglichst das ganze Leben in Bildern festzuhalten, macht vor den eigenen vier Wänden längst nicht mehr halt.

„Immer mehr Bundesbürger installieren in ihren Häusern und Wohnungen spezielle Videotechnik, mit der sie für mehr Sicherheit sorgen und zudem von unterwegs schnell mal zu Hause vorbeischauen können“, erklärt Michael Zabler, Experte für elektronische Sicherheitstechnik bei ABUS.

Safety first – und alles immer im Blick

Der Hauptgrund für eine Investition in Videoüberwachungstechnik für zu Hause ist die Angst vor Einbrüchen. Nicht ganz unbegründet, denn seit Jahren ist ein starker Anstieg von Einbruchdiebstählen zu verzeichnen. Hier kann Videotechnik nicht nur zur Aufklärung eines Vorfalls entscheidend beitragen, allein die bloße Existenz sichtbarer Kameras hat eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Täter.

Die Anwendungen von smarten, App-fähigen Systemen gehen jedoch über die klassische Sicherheit hinaus. Ob Pflegebedürftige oder Kinder: Wer sich um seine Lieben sorgt und diese nicht unbeaufsichtigt lassen will, greift nicht selten zur Smart-Video-Kamera. Aber nicht nur Menschen bringt die ortsunabhängige Aufmerksamkeit mehr Sicherheit: Auch für Katze und Hund kann eine Videoüberwachung sinnvoll sein. Gerade wenn Tierbesitzer ihre Lieblinge tagsüber alleine lassen, möchten sie sichergehen, dass die Vierbeiner keinen Unfug treiben und es ihnen gut geht. Ein netter Nebeneffekt: Dabei können auch lustige Aufnahmen entstehen, die dann tatsächlich ihren Weg auf Youtube finden oder an Freunde und Verwandte verschickt werden.

Zeitgemäße Videoüberwachung mit App-Zugriff

Vielseitige, kompakte Videotechnik mit App-Zugriff hat etwa der Hersteller ABUS im Sortiment: Man weiß immer, was zu Hause gerade passiert, und kann Auffälligkeiten oder verdächtige Bewegungen frühzeitig erkennen. Darüber hinaus dient die Videoaufzeichnung der Beweissicherung und Aufklärung von Vorfällen. So gibt es beispielsweise spezielle Apps, die auf Livebilder und Aufzeichnungen zugreifen können – und sogar die Steuerung von beweglichen Schwenk-Neige-Kameras aus der Ferne erlauben. „Das gute Gefühl der Sicherheit sorgt dafür, dass man beispielsweise im Urlaub richtig entspannen kann“, betont Sicherheitsexperte Michael Zabler. Alle Informationen zu den entsprechenden Systemen gibt es unter www.abus.com.

Selbstinstallation ist möglich

Smart Video für zu Hause gibt es heutzutage in großer Auswahl, entweder als Plug-and-play-Kameras, per App steuerbare Schwenk-Neige-Kameras oder als Komplettset mit Kameras und angeschlossenem Rekorder. Die Systeme bieten mehr Möglichkeiten als eine simple Webcam und erfüllen weit höhere Sicherheitsstandards. Videoüberwachungstechnik zur Selbstinstallation gibt es beispielsweise bei Conrad Electronic, in vielen Bauhaus-Filialen, bei Media Markt und in ausgewählten Internetshops.

Hilfe für den alltäglichen IT-Notfall

Umfrage: Zwei Drittel haben regelmäßig Probleme mit Computer, Tablet und Co.

(djd/pt). Smartphones, Laptops und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, dafür sind sie einfach zu praktisch. Wer sie nutzt, weiß aber auch um die Tücken der Technik: Zwei Drittel der Nutzer standen in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal vor einem technischen Problem, 33 Prozent kämpfen sogar mindestens einmal monatlich mit der Technik. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Telekom.

Verbindung, Software und Viren als größte Probleme

An erster Stelle der Schwierigkeiten steht die mangelnde Geschwindigkeit von Endgerät oder Verbindung (61 Prozent), dies gilt vor allem für jüngere Nutzer, die häufiger als andere Altersgruppen datenreiche Video- und Musikdateien aus dem Netz herunterladen. Aber auch Softwareprobleme (41 Prozent), Viren und Trojaner (37 Prozent) oder das Heimnetzwerk (31 Prozent) stellen die Nutzer regelmäßig vor Probleme. Fast jeder Fünfte nennt weitere Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Einrichtung oder Synchronisierung von E-Mail-Konten oder den Verlust ungesicherter Daten.

Dabei geben sich die meisten Anwender durchaus selbstbewusst, was ihr persönliches IT-Wissen angeht: Beachtliche 64 Prozent schätzen ihr Know-how als gut bis sehr gut ein, 36 Prozent als eher schlecht bis sehr schlecht. Gibt es akute technische Probleme, greifen zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) auf die Unterstützung von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zurück. Immerhin 23 Prozent nehmen lieber kostenpflichtige Dienste von IT-Fachleuten in Anspruch, weil sie mehrheitlich dem Expertenwissen vertrauen.

Kompetente Computerhilfe von Experten

Für 78 Prozent der Befragten ist dafür ausschlaggebend, dass Fachleute ihr Problem schneller lösen können. Rund die Hälfte gibt jeweils an, dass ihnen ihre Freizeit zu wichtig ist oder man niemandem zur Last fallen möchte. Alle, denen es an Zeit, Interesse oder Fachwissen mangelt, um IT-Probleme selbst zu lösen, finden kompetente Hilfe beispielsweise bei den Experten des IT Sofort-Service der Deutschen Telekom unter der kostenfreien Hotline 0800-3301472. Der Service ist TÜV-geprüft, Microsoft- und Apple-zertifiziert und wird in drei kostentransparenten Paketen angeboten: dem „IT Sofort-Service Basic“, „Comfort“ und „Premium“. Weitere Informationen gibt es unter www.telekom.de/it-sofort-service.