Häuslebauer, Immobilienkäufer und Umschulder erhalten Kredite fast umsonst

Die Zinsen für Immobilienkredite haben im Mai 2012 ein neues Allzeittief markiert.

Darlehen mit fünfjähriger Zinsbindung gibt es ab 1,97 %, Kredite mit zehnjähriger Laufzeit ab 2,50 %. „Für einen 100.000-Euro-Kredit müssen Immobilienkäufer heute im Vergleich zu 2002 rund 30.000 Euro weniger Zinsen zahlen“, sagt Manfred Hölscher, Leiter des Bielefelder Baugeldvermittlers Enderlein. Sowohl Erstkäufer als auch Immobilienbesitzer mit laufenden Verpflichtungen können vom Zinssturz profitieren.

Obwohl die Immobilienmärkte in Großstädten seit Monaten florieren und keine weiteren Impulse benötigen, wird der Zinssturz bei den Immobilienkrediten laut Enderlein die Nachfrage nach Immobilieninvestitionen weiter anfeuern. Hölscher: „Die Inflationsrate von rund 2 % gegengerechnet, gibt es Immobilienkredite aktuell gratis.“ Einziger Hemmschuh sei die geringe Anzahl verfügbarer und bezahlbarer Objekte. „Der Traum von der Immobilienfinanzierung ist vom Prinzip zum Greifen nah – nur die passenden Immobilien fehlen meist“, sagt Hölscher.

Wow, was für Zinsangebote!

Die KfW hat Zinsen im Kreditprogramm-Konglomerat Energetisches Sanieren gesenkt. Aus dem Topf des Programms Energieeffizient Sanieren erhalten Immobilien-Eigennutzer den Zinssatz von 1 % effektiv nun über alle Kreditlaufzeiten (maximal 30 Jahre) mit einer Zinsbindung von 8 bzw. 10 Jahren.

Deutsche mögen Goldbarren und Betongold

Deutsche Privatanleger favorisieren Sicherheit, vor allem Investitionen rund ums Eigenheim. Überraschend hohes Ansehen genießt auch das schwankungsintensive Gold.

Die Deutschen scheuen Risiken. Beim Vermögensaufbau wird dies besonders deutlich, denn unsichere Börsenanlagen sind wenig beliebt. Stattdessen setzen Privatanleger auf das eigene Haus, den Bausparvertrag und die betriebliche Altersvorsorge, wie das aktuelle Investmentbarometer des Nürnberger GfK Vereins zeigt. Danach halten 77 Prozent der privaten Finanzentscheider eine Investition in die eigene Wohnung oder das eigene Haus für attraktiv oder sehr attraktiv. 45 Prozent der Befragten favorisieren einen Bausparvertrag und 41 Prozent investieren am liebsten in die betriebliche Altersvorsorge.

Interessant ist, dass Gold nach wie vor eine hohe Anziehungskraft besitzt. 37 Prozent der Befragten halten das Edelmetall für eine attraktive Geldanlage. Damit steht Gold auf Platz vier der beliebtesten Sparformen, deutlich vor dem Tagesgeldkonto mit 33 Prozent, dem Festgeldkonto mit 30 Prozent, der Kapitallebensversicherung mit 27 Prozent und Sparbriefen mit elf Prozent. Dass die sicherheitsverliebten Deutschen so viel von Gold halten, erstaunt, muss das Edelmetall doch immer wieder empfindliche Preisrückschläge verkraften. Wertverluste um bis zu 25 Prozent sind keine Seltenheit, auf Sicht der letzten sechs Monate liegt Gold im Minus.

Baudarlehen für Selbstständige – Flexibilität oberstes Gebot

Für Freiberufler und Gewerbetreibende ist es oft nicht leicht, eine passende Immobilienfinanzierung zu finden. Kreditinstitute begründen ihre ablehnende Haltung zumeist mit Verweis auf unregelmäßige Einkünfte, fehlende Bilanzen oder hohen Zahlungsverpflichtungen des Antragstellers. Dass schwankende Einnahmen und ein gewisser Verschuldungsgrad für Selbstständige völlig normal sind, wird dabei gern „übersehen“. Viele Kreditinstitute wähnen sich eher auf der sicheren Seite, wenn sie externe Gehaltsabrechnungen in der Hand halten anstatt komplizierte Steuerbescheide oder unsichere Geschäftsprognosen bewerten zu müssen. Vor allem Selbstständige, die erst seit wenigen Jahren ein eigenes Geschäft betreiben, haben oft das Nachsehen. Hier bewerten Kreditinstitute die Risiken oft höher als die Sicherheiten.

Die Immobilienfinanzierung für Selbstständige erfordert hohes Beraterwissen und mehr Prüfungsaufwand für die Bank. Die Kreditvergabe via Internet wird dadurch erschwert. Internetbanken arbeiten mit standardisierten Darlehensfinanzierungen, denen eine genormte Kreditprüfung vorausgeht. Vereinheitlichte Prüfverfahren sollen die Risikoeinstufung des Kunden erleichtern und die Kreditvergabe beschleunigen. Selbstständige passen in der Regel nicht in dieses Schema, denn die allgemein üblichen Scoring-Verfahren sind häufig nicht anwendbar. Kreditinstitute gehen grundsätzlich davon aus, dass Einkommen von Arbeitnehmern in Festanstellung für einen längeren Zeitraum gesichert sind, während Selbstständige und Freiberufler jederzeit mit einem Einbruch ihrer Einnahmen rechnen müssen. Selbstständigkeit muss aber kein Ausschlusskriterium für eine Baufinanzierung sein, so eine Leiterin Baufinanzierung. Ihr Institut vergebe etwa jedes fünfte Immobiliendarlehen an Selbstständige. Noch nicht einmal Zinsaufschläge seien dabei fällig.

Mein Tipp – myTime.de

So komfortabel und einfach war Lebensmittel bestellen noch nie:

Schnell die aktuellen Top-Angebote durchstöbern, Ihre persönliche Einkaufsliste erstellen und ohne Hektik oder lästige Wartezeiten mobil einkaufen!

Ihre Lieblingsprodukte mit dem integrierten Barcode-Scanner abscannen und sofort mobil einkaufen. Ihr iPhone als Einkaufszettel nutzen und jederzeit und überall Produkte für den nächsten Einkauf vormerken.

Die App ist übersichtlich gestaltet und garantiert eine leichte Handhabung. Viel Spaß

Eigenheimfinanzierung für Selbstständige

Viele Selbstständige und Freiberufler haben es schwer, ein Eigenheim zu finanzieren. Banken nehmen es mit der Überprüfung ihrer Zahlungsfähigkeit besonders genau. Mit der richtigen Vorgehensweise können jedoch auch Selbstständige in den Genuss eines Immobiliendarlehens kommen.

Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, muss Angebote einholen und vergleichen. Doch für Selbstständige kann bereits dieses Vorhaben eine Hürde darstellen, denn nicht selten weisen die Banken sie von vornherein ab. Das dabei angeführte Argument, beim Geschäft mit ihnen sei das Kreditausfallrisiko zu hoch, ist aus Sicht von Experten häufig nur vorgeschoben. Stärker ins Gewicht fallen dürfte die Tatsache, dass sich die Überprüfung von Bilanzen schwieriger und aufwendiger gestaltet als die von Gehaltsabrechnungen.

Günstige Kredite – teurer Kauf

Während die Immobilienpreise vor allem in den Großstädten weiter steigen, wird Baugeld immer billiger. Das Zinstief kann aber die hohen Preissteigerungen nur selten auffangen.

Günstige Langfristzinsen sind also nur eine Seite der Medaille. Vor allem in Großstädten und bei höherwertigen Neubauten hätten sich die Preise deutlich nach oben bewegt. Selbst bei Bestandsimmobilien mit mittlerem Wohnwert sind Preisanstiege zu verzeichnen. In gefragten Städten zahlen Käufer heute im Schnitt rund 100 Euro mehr pro Quadratmeter als vor drei Jahren.

Ein Bericht des Gutachterausschusses der Stadt München zeigt deutlich die Folgen: Wer in München im Jahr 2009 eine Wohnung für 375.000 Euro gekauft hat, hat zwar bei 175.000 Euro Eigenkapitaleinsatz und einem 200.000-Euro Kredit rund 37.000 Euro mehr für den Kredit gezahlt als jetzt im Zinstief. Wer jedoch heute finanzieren würde, müsste für dieselbe Immobilie durchschnittlich 440.000 Euro zahlen. Der Mehraufwand von 65.000 Euro für die Preissteigerung wird durch die Zinsersparnis von 37.000 Euro nicht aufgefangen. Der durchschnittliche Immobilienkäufer zahlt in München heute rund 28.000 Euro mehr als im Jahr 2009.

Finanzierungen unter 3,0 % auf zehn Jahre

Der Eigenheimkauf wird immer billiger. Zehnjährige Standardfinanzierungen kosten im Schnitt weniger als drei Prozent Zinsen.

Der Traum vom Eigenheim – günstig wie lange nicht mehr.

Der März bringt ein neues Rekordtief für Hypothekenzinsen. Zahlten Immobilienkäufer vor einem Jahr noch gut vier Prozent Sollzins, so ist heute ein ganzer Prozentpunkt weniger fällig.

Einbrecher bevorzugen den Samstag

Am liebsten gehen Einbrecher Samstagabend auf Beutezug. Nicht gerade beruhigend: Das Bundeskriminalamt meldet eine Zunahme der Wohnungseinbrüche. Wo wird am häufigsten eingestiegen? In welchem Versteck gesucht? Wie können Sie sich schützen?

Das Bundeskriminalamt meldet in seiner aktuellen Statistik mehr als 121.000 Einbruchdiebstähle für 2010, das ist eine Zunahme von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt wird alle zwei Minuten eingebrochen. Prime Time ist Samstagabend zwischen 18 und 20 Uhr. Beliebt ist auch der Freitag, gefolgt vom Donnerstag.

Einbrecher interessieren sich für alles, was sich schnell mitnehmen und leicht verkaufen lässt. Sehr gelegen kommen Smartphone, Laptop, Schmuck und natürlich Bargeld. Einbrecher hinterlassen im Schnitt einen Schaden in Höhe von 2.500,00 Euro, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Hausratversicherung kommt für materielle Schäden auf und ersetzt die gestohlenen Gegenstände zum Neuwert. Das heißt, Sie können sich alles wieder neu kaufen. Liebgewonnene Erinnerungstücke und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann allerdings niemand ersetzen.