Mehr Wünsche als Geld

Studie: Die meisten Deutschen blicken dennoch optimistisch in die Zukunft

(djd). 77 Prozent der Deutschen blicken optimistisch in die Zukunft. 2006 etwa galt das nur für 61 Prozent der Verbraucher. Seither stieg die Zahl der Optimisten fast kontinuierlich an. Die allgemeine Konsumneigung unterlag dagegen ständig großen Schwankungen, wie auch im letzten Halbjahr: Seit Herbst 2013 ist die Anzahl der Befragten, die in Konsumlaune sind, von 58 auf 52 Prozent gesunken. Davon haben 37 Prozent auch nur eingeschränkte Konsummöglichkeiten – mehr als je zuvor seit Studienbeginn 2006. Die Gruppe derer, die weder Lust noch Mittel zum Geldausgeben haben, ist mit zehn Prozent auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2010 gestiegen. Das ergab der Creditplus-Verbraucherindex im Frühjahr 2014.

Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Vor allem Familien würden gerne mehr konsumieren – können es aber oft nicht. Gerade bei Familien ab drei Personen zeigt sich eine überdurchschnittlich hohe Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit: So übersteigen in 41 Prozent der Haushalte mit drei bis vier Personen die Konsumwünsche die Mittel. In keiner anderen Haushaltsgröße ist diese Diskrepanz so groß. Dabei müssen neue Möbel, Elektrogeräte oder ein Auto hier häufiger angeschafft werden als in kleineren Haushalten. Da wundert es nicht, dass bei Haushalten ab drei Personen eine vergleichsweise hohe Bereitschaft zur Kreditaufnahme besteht.

Nachfrage nach Konsumentenkrediten stagniert

Trotz anhaltend niedriger Zinsen sinkt die Bereitschaft der Bundesbürger, zur Erfüllung ihrer Wünsche einen Kredit aufzunehmen: 16 Prozent ziehen eine Finanzierung in Betracht. Dies ist der niedrigste Wert seit dem ersten Verbraucherindex im Frühjahr 2006. CreditPlus-Vorstandsvorsitzender Jan W. Wagner: „Auch die Marktdaten zeigen, dass die Nachfrage nach Konsumentenkrediten seit einigen Jahren stagniert, wobei der Ratenkreditmarkt einen leichten Zuwachs verzeichnet.“ In wirtschaftlich guten Zeiten würden vor allem Verbraucher auf Ratenkredite zurückgreifen, die keine ausreichenden Mittel flüssig hätten. Die Risikoentwicklung bei den Kreditbanken sei so gut wie lange nicht, betont Wagner.

Hübsche Männer bekommen eher Wagniskapital

Frauen sind mit ihren Geschäftsideen oftmals weniger erfolgreich

pte20140320004 – Weniger attraktive Männer und Frauen haben es schwerer, Investoren für ihre Start-ups zu finden. Das schlussfolgern Forscher des Massachusetts Institute of Technology http://web.mit.edu aus einer Feldstudie und Experimenten. Demnach haben gut aussehende Männer viel mehr Erfolg, Wagniskapital für ihr neues Unternehmen zu bekommen als Frauen und weniger ansprechend aussehende Männer.

Fünf Minuten oft entscheidend

Die Präsentation der Geschäftsidee bei Investoren, die oft nur fünf Minuten dauert, hängt laut der Untersuchung somit von Aussehen und Geschlecht ab. So hatten männliche Unternehmer mit einer 60-prozentigen Wahrscheinlichkeit mehr Erfolg in entsprechenden Präsentations-Wettbewerben bei Wagniskapital-Investoren – unter ansonsten gleichen Umständen. Äußerliche Attraktivität soll zudem bei Männern zu einer 36 Prozent höheren Erfolgsrate verhelfen.

Außerdem führten die Forscher Labor-Experimente unter kontrollierten Bedingungen durch. Dabei stellten entweder männliche oder weibliche Stimmen in einem Video denselben Geschäftsplan vor. Die Zuschauer wählten dabei zu 68 Prozent von Männern präsentierte Pläne. Wobei natürlich hier die Frage ist, ob diese Zuschauer genauso entscheiden wie echte Wagniskapitalgeber. Nach Angaben des MIT soll aber eine Feldstudie unter realen Bedingungen, in der ein echter Wettkampf um Investorengelder stattfand, ähnliche Ergebnisse gehabt haben.

Männer mit mehr Gewinnpotenzial

Geschäftsideen von Frauen und Männern und ihre jeweilige Präsentation sind jedoch schwer vergleichbar, wie die Forscher zugeben. So heißt es in der Studie, publiziert im Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences“, dass Frauen eher zur Gründung von Unternehmen tendieren, die wiederum mehr Frauen als Kunden haben, etwa für Kosmetik- oder Kochprodukte. Männer verfolgen eher Geschäftsideen, die ein größeres Gewinnpotenzial haben, womit es für Wagniskapitalgeber attraktiver wird.

Die Forscher glauben aber, dieses Problem gelöst zu haben, indem sie die Ergebnisse aus Feld- und Laborstudien kombiniert haben. Die Entscheidungen, die Investoren fällen, sind daher möglicherweise nicht so rational, wie diese glauben: „Die Fundamentaldaten einer Geschäftsidee und die bisherige Erfahrung des Unternehmers selbst gelten als das Hauptkriterium für Investments“, heißt es in dem Bericht. Jedoch bleibt „eine profunde und hartnäckige Bevorzugung der Geschäftsvorhaben von Männern, besonders von attraktiven Männern“.

Wandschimmel: Ursachen erkennen und richtig bekämpfen

(djd-mpt-14/49201). Schimmelsporen befinden sich beinahe überall in der Luft – in geringer Anzahl sind sie völlig unbedenklich. Gefährlich wird es erst dann, wenn sich die Sporen an einer Oberfläche ansiedeln können. Sobald der dunkle Pilz zu wachsen beginnt, ist er für die menschliche Gesundheit ein Risikofaktor. Schimmel fühlt sich dort wohl, wo es feucht ist. Deshalb wächst er besonders in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Schlechtes Lüften ist eine der Hauptursachen für Schimmelbefall, gerade in feuchteren Räumen wie der Küche und dem Bad. Ebenso tückisch sind aber auch Baumängel. Wärmebrücken durch Risse im Putz oder Mauerwerk, undichte Fensterrahmen und tropfende Wasserleitungen bringen Nässe in die Wände. Das ist die perfekte Lebensgrundlage für den gefährlichen Pilz. Derartige Mängel müssen schnellstmöglich beseitigt werden, sonst befällt der Schimmel auch Anschlussstellen wie Fenster und Wanddecken. Bewohner sollten also ganz genau hinschauen, damit der Pilz frühzeitig erkannt wird.

Gesundheitsrisiko Schimmel

Die Folgen eines Befalls spüren Bewohner oft an ihrem Gesundheitszustand. Durch die hohe Konzentration der Sporen in der Atemluft können Allergien ausgelöst werden. Auch Asthma und ein geschwächtes Immunsystem können Folgen von Schimmelpilzen in der Wohnung sein. Außerdem nagt der Pilz an der Haussubstanz, indem er auf Dauer auch in tieferen Schichten und an Fensterrahmen, Balken und anderen Bauteilen Schäden verursacht. Sobald Schimmel entdeckt wird, muss sofort gehandelt werden. Eine schnelle und sichere Beseitigung ist wichtig, um eine weitere Gefährdung zu vermeiden.

Wandschimmel sicher entfernen

Systeme wie zum Beispiel „Pigrol BioRid“ (www.pigrol.de/Startseite/Schimmelfrei) setzen direkt bei der Ursache des Pilzproblems an und sorgen für trockene Wände. Das funktioniert so:

– Eine mikroporöse Struktur wird geschaffen: Sie verändert die Beschaffenheit der Oberflächenspannung an der Wand.
– Die so entstandene größere Oberfläche kann Kondenswasser und Feuchtigkeit aus der Luft in hohen Mengen speichern.
– Die Oberflächenspannung der Feuchtigkeit wird gebrochen – so kann entstandene Nässe in Gasform sofort wieder an die Raumluft abgegeben werden.
– Trockene Wände: Ohne Feuchtigkeit kann Schimmel nicht leben – die Wände bleiben schimmelfrei.
– Das System arbeitet chemiefrei und ist für die Schimmelvorbeugung und -entfernung gleichermaßen einsetzbar.

Umweltfreundliches Mittel

Da das Anti-Schimmel-Renoviersystem von Tikkurila rein physikalisch wirkt, ist es frei von fungiziden oder bioziden Zusätzen. Es arbeitet komplett ohne chemische Wirkstoffe, ist dabei geruchsfrei, chlorfrei und nicht entflammbar. Bei Brandfällen ist es ebenfalls toxikologisch unbedenklich. Zudem enthält es keine Lösungsmittel und ist wasserbasierend. Somit können Rest auch einfach im Hausmüll entsorgt werden.

Flexibel einsetzbar

Das Anti-Schimmel-System wirkt auf den meisten tragfähigen Altanstrichen sowie auf Beton, unverputztem und verputztem Mauerwerk, Trapezblechen, Stahl und Kunststoffverkleidungen. Ein Video (http://www.youtube.com/watch?v=zk2oDW5vgQo) zeigt die einfache Anwendung des Systems. Im Fachhandel ist es als Komplettset erhältlich. Darin enthalten sind neben der eigentlichen Schutzbeschichtung auch Utensilien für eine einfache und schnelle Verarbeitung sowie ein spezieller Reiniger.

Clever Energie sparen

Durch den Austausch der Heizkörper die Wärmekosten effektiv senken

(djd). Sie sind optisch nicht gerade eine Zierde der Wohnräume und auch technisch echte Energieschleudern: Verbraucher unterschätzen oft, welche Wirkung der Austausch in die Jahre gekommener Heizkörper hat. Dabei ist deren Erneuerung relativ einfach und kostensensibel umsetzbar – bei kurzer Amortisationszeit und Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Lohnende Investition

Der Heizkörperaustausch lässt sich mit vergleichsweise kurzen Amortisationszeiten und schmalem Renovierungsbudget mühelos umsetzen. Richtet der Fachmann bei den neuen Radiatoren alle technischen Faktoren optimal aus, ist eine Energieeinsparung von bis zu 30 Prozent möglich. Auch Schmutz und Dreck müssen die Sanierer nicht fürchten, denn im Idealfall passen die neuen Radiatoren millimetergenau auf die vorhandenen Rohrleitungen. Dies senkt die Modernisierungskosten zusätzlich. Unter www.zehnder-systems.de gibt es mehr Informationen zu diesem Thema und zu speziellen Austausch-Heizkörpern.

Einstellung durch Experten

Nach der Montage sollte der Installateur einen sogenannten hydraulischen Abgleich durchführen. Dieses Verfahren sichert die optimale Wärmeleistung der Heizkörper, eine ausgewogene Wärmeabgabe sowie gleichmäßige Aufheizzeiten in allen Räumen. Wird diese Maßnahme nicht vorgenommen, lassen sich pumpenferne Zimmer oft nur schwer beheizen und Heizkörper in höher gelegenen Etagen, wie zum Beispiel im Dachgeschoss, nicht ausreichend mit Warmwasser versorgen.

Nicht am falschen Ende sparen

Auch sollte im Zuge einer Heizungsmodernisierung nicht auf einen gleichzeitigen Austausch der alten Heizkörper verzichtet werden, denn die Heizungsanlage ist ein sensibles Gesamtsystem, bei dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei einem neuen Heizkessel auf Niedertemperaturbasis – wie einer Wärmepumpe oder einem Brennwertkessel – müssen die alten Heizkörper auf ihre Kompatibilität überprüft werden, ansonsten kann die beabsichtigte Energieeinsparung schnell verpuffen: Hohe Vorlauftemperaturen, lange Reaktionszeiten oder ungleiche Wärmeabgabe sind die negativen Konsequenzen. Abhilfe schaffen moderne Niedertemperaturheizkörper, die in alten wie neuen Heizsystemen effektiv und energiesparend arbeiten.

Staatliche Zuschüsse

Alte Guss-Radiatoren sind wahrlich keine Schönheit und bergen gewisse Risiken, denn jahrelanger innerer Rostfraß kann Undichtheit Vorschub leisten. Die altersschwachen Heizkörper sind meist auch nicht für Wärmepumpen oder Solarheizungen geeignet. Wer daher seine Energieausgaben nachhaltig senken und die Optik seiner Wohnräume verbessern möchte, sollte über einen Austausch der in die Jahre gekommenen Radiatoren nachdenken. Dafür gibt es unter www.kfw-foerderbank.de spezielle Zuschussprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Frühjahrs-Check für Ihre Finanzen

Kostenfallen reduzieren und das Plus auf dem Konto für die Vorsorge nutzen

(djd). Sobald es draußen wärmer wird, treibt es viele zum alljährlichen Frühjahrsputz. Haus und Garten werden voller Energie in Ordnung gebracht. Doch wie sieht es mit der Haushaltskasse aus? Ein jährlicher Blick auf die privaten Finanzen kann sich lohnen, denn Vorsorge und Vermögensaufbau sollten immer wieder überprüft und der aktuellen Lebenssituation angepasst werden. Schon innerhalb eines Jahres kann sich viel ereignen – etwa ein Jobwechsel, Familienzuwachs oder eine neue Wohnsituation. Daraus können gleichzeitig Veränderungen der persönlichen finanziellen Lage entstehen.

Achten Sie besonders auf:

  • Rundum-Versicherungsschutz
  • Unverzichtbare Risikolebensversicherung
  • Altersvorsorge
  • Immobilien Neu- und/oder Anschlussfinanzierungen

Der Immobilienkauf: Nur die Lage zählt

Wer durch Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, München oder ähnliche Städte geht, spürt es: Hier „brummt’s“!

Nur wenige Kilometer weiter oft Menschen an den Kassen von Billig-Supermärkten, junge Leute ohne Arbeit, leere Läden mit Vermietungsplakaten und bröckelnde Fassaden.

Die Menschen zieht es in die Metropolregionen. Der Rest leidet unter massivem Einwohnerschwund. In Regionen mit nicht mindestens stabilen Einwohner- und Haushaltszahlen zu investieren, ist nicht empfehlenswert.

Das schlechteste Kriterium ist: „Ich will vor meiner Haustüre kaufen, um draufschauen zu können“. Vielfach wird dann vergessen, dass man schnell bei einer „Arbeits-Immobilie“ landet. Nicht umsonst ist das klassische „Zinshaus“ seit Jahren „der Renner“ für Immobilienanleger. Denn dort verteilt sich das Mieterrisiko auf mehrere Schultern und es gibt keine Versammlung der Eigentümer, sondern Alleineigentum mit freier Entscheidungsgewalt in allen Belangen.

Für eine sinnvolle Kapitalanlage in Immobilien sollte der kluge Anleger ausschließlich objektive Faktoren heranziehen. Dieser wird nur dort kaufen, wo er sich Hoffnung auf langfristige Mietsicherheit und Preissteigerungen machen kann.

Wer zukunftssicher investieren will, setzt auf prosperierende Städte mit junger Bevölkerung, intakter Infrastruktur und Bevölkerungswachstum.

Ein Kachelofen kann maßgeblich zu einer besseren Work-Life-Balance beitragen

(djd). Jeder Mensch geht mit Stress anders um. Der Begriff „Work-Life-Balance“ wird oftmals zitiert, wenn es darum geht, die Anforderungen der Arbeitswelt mit den privaten, familiären und individuellen Bedürfnissen in Einklang zu bringen und auszubalancieren. Doch ganz gleich, welches individuelle Lebenskonzept man verfolgt: Nach einem anstrengenden Tag tut es gut, bewusst abzuschalten, zu regenerieren und neue Energie zu tanken. Besonders gut zum „Runterkommen“ eignet sich die persönliche Auszeit an einem eigenen Kachelofen, Heizkamin oder Kaminofen. Eine Quelle für mehr Balance und Lebensqualität, die immer beliebter wird.

Tatsächlich empfinden fast sechs von zehn Deutschen ihr Leben als stressig – jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Dies ergab eine Studie des Forsa-Instituts (10/2013) im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Die Ursprünglichkeit eines flackernden Feuers, der Geruch des Holzes, das warme Licht, das leise Knistern und vor allem die wohltuende, bis in die Tiefen wirkende Wärmestrahlung, die ein Kachelofen verströmt – das alles wird von vielen Menschen als äußerst entspannend und Stress reduzierend empfunden. Das echte Holzfeuer holt gestresste Menschen durch seine meditative Magie meist sehr schnell aus dem Alltag heraus. Die langwellige Strahlungswärme, die ein moderner, mit umweltfreundlicher Heiztechnik ausgestatteter Kachelofen erzeugt, entspannt die Muskulatur nachhaltig – ähnlich der Wärmestrahlung der Sonne. Die beruhigende und anregende Wärme fördert die Durchblutung, Abwehrzellen können schneller an ihren Einsatzort gelangen und dort die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Weil Stoffwechselprodukte durch die bessere Durchblutung schneller abtransportiert werden, wird die Spannung im Muskelgewebe herabgesetzt, was sich bei Krämpfen und Schmerzen lindernd auswirken kann.

Wer seine Work-Life-Balance aktiv verbessern und sich ein umweltfreundliches, Kosten sparendes Heizsystem ins Haus holen möchte, ist beim Ofen- und Luftheizungsbauer gut beraten. Der Kachelofenbauer-Meisterbetrieb vor Ort bietet in Technik und Design individuelle und bedarfsgerechte Lösungen. Sie binden beispielsweise auch andere Energieträger flexibel mit ein und bieten so mehr Zukunftssicherheit, damit sich der Besitzer auch bei steigenden Öl- und Gaspreisen entspannt zurücklehnen kann. Mehr Informationen erhalten Sie bei www.kachelofenwelt.de.

Teure Behaglichkeit – Hausbesitzer sind zu zaghaft bei der energetischen Sanierung

(djd). Behaglich gewärmte Wohnräume scheinen zum kostspieligen Luxus zu werden: In nur zehn Jahren, von 2002 bis 2012, sind die Heizkosten in Deutschland um 43 Prozent gestiegen. Die Nebenkosten werden damit für viele zur Belastung. Jeden zehnten Euro ihres Einkommens geben Haushalte bereits für das Heizen aus, betont der Gesamtverband Dämmstoffindustrie e.V.(GDI). Dennoch nutzen Hausbesitzer die Möglichkeiten, durch eine Sanierung dauerhaft Energie zu sparen, noch zu zaghaft: Erst jedes 20. Wohnhaus befindet sich auf dem Stand der modernen Technik, unter den meisten deutschen Dächern wird Energie vergeudet. Zu diesem Fazit kommen Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e.V. München (FIW) in ihrer aktuellen „Metastudie Wärmedämmstoffe“.

Die Sanierungsquote im Wohnbereich lässt nach Aussage der Forscher zu wünschen übrig: Nur knapp ein Prozent des Gebäudebestandes werde derzeit pro Jahr saniert – zu wenig, so die Studie. So geht weiterhin Energie durch unzureichend gedämmte Wände, Dächer und Kellerdecken verloren.

Die technischen Möglichkeiten zur Wärmedämmung sind bewährt und ausgereift, so die Autoren der FIW-Studie weiter. Sie zeigen auf, dass Dämmstoffe kontinuierlich weiterentwickelt wurden und inzwischen oft eine Wärmeleitfähigkeit nahe der physikalisch möglichen Grenze aufweisen. „Kaum eine Branche hat zu solch großen Steigerungen der Energieeffizienz geführt wie die Dämmstoffindustrie“, so die Wissenschaftler. Die Studie ist unter www.gdi-daemmstoffe.de und www.fiw-muenchen.de als Download verfügbar.

Gärtnern in der Stadt: Kräuter und Gemüse aus dem Balkonkasten

(djd 47144 – mpt-47143) Großstadt und Landwirtschaft – das scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Dennoch liegt das sogenannte Urban Gardening voll im Trend. Dabei werden kleinste Flächen auf Dächern und Balkonen genutzt, um Obst, Kräuter und Gemüse anzubauen. Immer mehr Stadtbewohner möchten auf diese Möglichkeit nicht verzichten. In etwas größerem Stil – etwa auf leerstehenden Grundstücken – nennt man den grünen Trend auch „Urban Farming“. Hier sind oft Nachbarschaftskollektive am gemeinsamen Jät- und Erntewerk.

Vieles gedeiht auch im Kleinen

Besonders häufig werden beim Gärtnern in der Stadt Gewürzkräuter und Tomaten angebaut, da diese mit wenig Platz auskommen. Doch es gibt noch zahlreiche andere Obst- und Gemüsesorten, die sich mit Kübeln oder Blumenkästen zufriedengeben, etwa Beerenbüsche (am besten auf dem Stämmchen), Erdbeeren und auch Paprika. Sogar Kartoffeln kann man erfolgreich im Miniformat züchten. Dazu in einen hohen Pflanzkübel erst zehn Zentimeter Kies und darauf etwa 15 Zentimeter Erde geben. Mehrere Saatkartoffeln einsetzen, wobei die Keimlinge nach oben zeigen müssen. Dann Erde darüber und gut gießen. Sind die Keimblätter etwa eine Handbreit hoch, bedeckt man sie bis auf die Spitzen mit Blumenerde und macht so immer weiter, bis das Pflanzgefäß voll ist. Dann kann man nach etwa einem Vierteljahr mehrere Lagen Erdäpfel ernten. Eins sollte man beim Gärtnern auf kleinen Flächen und in Töpfen immer beachten: Neben Wasser und Licht brauchen die Pflanzen auch ausreichend Düngemittel, da die Nährstoffvorräte in der relativ kleinen Menge Erde begrenzt sind.

Geeignete Kräuter für das Gärtnern in der Stadt

Die robuste Minze, der kräftige Rosmarin, Dill, Basilikum und Salbei eignen sich bei den Kräutern besonders gut für den Balkonkasten. Das Gute daran: Bei selbst gezogenen Pflanzen hat man von der Saat bis zum Ernten alles selbst in der Hand und weiß genau, wie die Nahrungsmittel angebaut wurden – verlässliche Qualität also. Wem das Ackern auf dem Balkon jedoch zu mühsam ist oder wer gern noch etwas dazukaufen möchte, der findet sichere Produkte auch im Supermarkt. Das blaue Zeichen des QS-Prüfsystems zum Beispiel garantiert ein durchgehendes Kontrollmanagement vom Anbau bis zum Verkauf. Über die Kontrollen im Einzelnen informiert die von der EU geförderte Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung“ (www.qs-live.de). Sowohl für selbst angebautes als auch für gekauftes Obst und Gemüse gilt aber: Nach der Ernte ist weiterhin Sorgfalt bei Lagerung und Verarbeitung nötig, damit Frische und wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Vitamine schonen

Um die Vitamine von Kräutern, Gemüse und Obst zu schonen, sollte alles so frisch wie möglich verarbeitet werden. Im Zweifel lieber etwas einfrieren, als es zu lange liegen zu lassen, denn Tiefkühlen erhält die Inhaltsstoffe ebenfalls recht gut. Damit wasserlösliche Vitamine nicht weggespült werden, alles eher kurz, aber gründlich unter Fließwasser abspülen. Nur dünn schälen, schadhafte Stellen jedoch großflächig entfernen. Dünstet man dann das Gemüse in wenig Wasser, so dass es knackig bleibt, so wird man für das Gärtnern in der Stadt reich belohnt: mit gesundem, frischem Genuss.

Stiftung Warentest: Verbraucherschützer warnen vor Billigstromanbietern

(djd). Angelockt und abgezockt: Unter diesem Titel warnt die Stiftung Warentest („test“, Heft 2/2014) vor den Tarifen von Billigstromanbietern. Lange Vertragslaufzeiten, irreführende Preisgarantien, falsche Bonusversprechen – die Palette der Tricksereien ist nach Angaben der Verbraucherschützer lang. Generell würden die preisgünstigsten Stromlieferanten ihre Schnäppchentarife fast immer an unfaire Bedingungen knüpfen. Wer nicht aufpasst, zahlt am Ende drauf, wird gewarnt. Gerade einmal zwei von 49 Tarifen wurden von den Verbraucherschützern für fair befunden.

Dass das Misstrauen gegenüber den Geschäftsmodellen der Billigstromanbieter angebracht ist, zeigt ein Blick auf die Preisbildung, denn die Strompreise sind zu über 90 Prozent von Steuern, Abgaben, Netzgebühren und vom Energieeinkauf abhängig. „Die wirtschaftlichen Spielräume für Angebote unterhalb der üblichen Marktpreise sind gering. Das geht in der Regel nur mit Tricksereien“, betont auch Ralph Kampwirth, Sprecher des Energieanbieters LichtBlick SE. Kampwirth begrüßt den aktuellen Bericht der Stiftung Warentest: „Verbraucherschützer und Medien müssen ihre Aufklärungsarbeit fortsetzen, denn trotz Discounterpleiten und Negativschlagzeilen können sich Umfragen zufolge noch immer fast ein Fünftel der Bundesbürger vorstellen, einen Billiganbieter zu wählen.“

Stromverbraucher-Studie: Billig allein reicht nicht

(djd). Die Pleiten und Skandale um unseriöse Stromanbieter haben ihre Spuren beim Verbraucher hinterlassen: Lediglich 18 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, einen Billiganbieter zu wählen. 71 Prozent lehnen Discounterstrom dagegen aus unterschiedlichen Motiven ab. Dies zeigt eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick SE. 46 Prozent gaben an, dass sie bei der Anbieterwahl generell nicht nur auf den Preis, sondern auch auf weitere Kriterien wie Ökostrom und Kundenservice achten.