(djd). Da eine Solarlüftung mit Photovoltaikzelle keinen Anschluss ans Stromnetz benötigt, kann sie ohne Hilfe eines Elektroinstallateurs von jedem selbst eingebaut werden, der etwas handwerkliches Geschick besitzt. Schon ab 990 Euro ist die Technik, die frische Luft und Wärme alleine mit Sonnenkraft erzeugt, günstig zu beziehen und macht sich binnen kurzer Zeit bezahlt. Mehr Informationen gibt es unter www.twinsolar.de.
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Voller Anspannung auf dem Businesstrip
(djd/pt). Dienstreisen sind kein Wellnessurlaub. Wer ständig mit dem Auto, dem Flieger oder Zug von einem Termin zum nächsten hastet, kann dabei kaum neue Energien tanken. Im Gegenteil. Regelmäßig unterwegs zu sein, das bedeutet in der Regel: zu viel Sitzen, lange Stehen, wenig Gehen, unregelmäßig Essen, zu wenig Wasser trinken, nicht genügend Schlafen. Zu all diesen Faktoren kommen Stress und Nervosität, die häufig mit Meetings, Präsentationen und Vorträgen verbunden sind, noch hinzu. Damit steigt der Mineralstoffbedarf. Vor allem Magnesium wird jetzt in vielen Körperzellen benötigt. Denn das Mineral wirkt beruhigend auf das Nervensystem und entspannt die Muskeln.
Nachschub für den Mineralstoffspeicher
Allerdings ist gerade in stressigen Zeiten die Magnesiumversorgung nicht immer ausreichend. Neben nervösem Augenlidzucken, Kopfschmerzen und Nackenverspannungen signalisieren vor allem nächtliche Wadenkrämpfe eine erhöhte Anspannung des Körpers und können zugleich Anzeichen eines akuten Magnesiummangels sein. Um die schmerzhaften Symptome zu vermeiden, raten Experten Betroffenen ihren Mineralstoffspeicher regelmäßig aufzufüllen – beispielsweise mit Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt aus der Apotheke. Die kleinen Sticks mit dem Direktgranulat passen in jede Jackentasche und können so auch auf Reisen die Versorgung sicherstellen. Das Direktgranulat kann überall schnell und ohne Flüssigkeit eingenommen werden und löst sich direkt im Mund auf.
Öfter mal Salat
Auf Geschäftsreisen fällt es den Meisten schwer, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Wer sich jedoch auch unterwegs magnesiumreich ernähren möchte, sollte sich häufiger für einen großen Teller mit grünem Salat entscheiden. Auch Nüsse, Sesam, Leinsamen und Weizenkeime, die man morgens ins Müsli rühren kann, gelten als besonders magnesiumreich. Zudem sollte man viel Heil- und Mineralwasser trinken, denn einige Sorten zeichnen sich durch einen besonders hohen Magnesiumgehalt aus und dienen als wichtige Mineralstoffquelle.
Die Grenzen des neuen Energieausweises
Vorhersagen zu den Energiekosten sind auch künftig nur eingeschränkt möglich
(djd/pt). Eigentlich muss der Energieausweis beim Verkauf einer Immobilie schon seit Jahren vorgelegt werden. „In der Vergangenheit zeigten sich Verkäufer oder Makler allerdings oft zugeknöpft, wenn Interessenten Einblick in das Dokument verlangten“, berichtet Diplom-Ingenieur Norman Stark, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Das hat sich mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 geändert. Jetzt müssen wichtige Energiekennwerte bereits in Immobilienanzeigen veröffentlicht werden, und erstmals drohen Geldbußen, wenn die Vorlage des Energieausweises verweigert wird.
Effizienzklassen leichter erkennen
Neu ist auch die Abbildung des Endenergiebedarfs im Energieausweis in sogenannten Effizienzklassen, wie man sie schon lange von den Effizienzlabels an Haushaltsgeräten kennt. Rot und der Buchstabe H stehen für sehr ineffizient, Grün und A+ für sehr effizient. Grundsätzlich ist so die Verständlichkeit besser geworden, dennoch sind direkte Rückschlüsse auf die zu erwartenden Energiekosten nur bedingt möglich. Dem sogenannten Bedarfsausweis liegen standardisierte Raum- und Umgebungstemperaturen zugrunde, das sehr individuelle Nutzerverhalten können sie nicht vorhersehen. Beim Verbrauchsausweis, der dagegen auf tatsächlich gemessene Werte zurückgeht, ist eine genaue Prognose ebenfalls nicht möglich, da beispielsweise längere Abwesenheiten von Bewohnern nicht erfassbar sind.
Mit Beratung ans Energiesparziel
„Im Neubau ist es ratsam, sich mit Vertragsunterzeichnung das vereinbarte energetische Niveau vom Auftragnehmer schriftlich bestätigen zu lassen“, empfiehlt Norman Stark. Auf der sicheren Seite sind Bauherren, wenn sie die Umsetzung dieser Vereinbarungen durch eine unabhängige Baubegleitung überprüfen lassen. Eine unabhängige Beratung kann auch beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sinnvoll sein, etwa um Einsparpotenziale durch eine energetische Modernisierung mit fachmännischer Hilfe abzuklopfen, bevor ein Kaufvertrag geschlossen ist. Unter www.bsb-ev.de gibt es mehr Informationen und Ansprechpartner für die Beratung.
Wenn der Stress zu Herzen geht
Beschwerden ernst nehmen und natürlich behandeln
(djd/pt). Stress am Arbeitsplatz, Ärger in der Beziehung, Reizüberflutung durch Medien – der moderne Alltag ist immer häufiger mit belastenden Lebenssituationen gespickt. Auf Ärger reagieren Menschen verschieden: Magenbeschwerden, Verspannungen oder Depressionen können die Folge sein. Auch Herzbeschwerden können durch Stress ausgelöst werden. Dabei kommt es zu sogenannten Extrasystolen – Herzschlägen außerhalb der natürlichen Reihe. Sie entstehen beim raschen Umschalten auf Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, wie ein kurzes Stottern. In vielen Fällen sind diese Extrasystolen harmlos, organische Ursachen sollten jedoch von einem Facharzt ausgeschlossen werden.
Herzgesundheit unterstützen
Bei vielen Stressgeplagten drückt sich die Anspannung durch Bluthochdruck aus, der lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Der Druck belastet jedoch mit der Zeit die Gefäße und kann zu ernsthaften Schäden führen. Daher ist es sinnvoll, die Herzgesundheit rechtzeitig zu unterstützen. Zahlreiche Studienergebnisse weisen darauf hin, dass spezielle Pflanzenkombinationen einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System erzielen können. Extrakte aus Ginkgo biloba sollen hierbei erweiternd auf die Gefäße wirken. Auszüge aus Ginkgo, Mistel und Weißdorn können die Durchblutung der Organe ankurbeln, so dass Sauerstoff und Nährstoffe rascher an ihre Bestimmungsorte transportiert werden. Natürliche Kombipräparate wie etwa „Cefavora NE“ in Tropfenform sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit auch zum Langzeiteinsatz geeignet.
Herz und Psyche in Verbindung
Das Herz ist mehr als nur ein Lebensmotor – es ist über das vegetative Nervensystem eng mit dem Gefühlsleben verknüpft und reagiert auf psychischen Druck. Mediziner empfehlen, negative Emotionen nicht zu verdrängen, sondern therapeutische Hilfe zu suchen. Zudem sollte jeder Anspannungsphase eine entsprechende Erholungsphase folgen, sonst gerät der Mensch aus dem Takt. Stressgeplagte können anhand von Yoga, autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung lernen, zu mehr innerer Ausgeglichenheit zu finden.
Wohnimmobilien mit besten Aussichten
Günstige Finanzierungsmöglichkeiten und anhaltend gute Konjunkturaussichten werden auch in den nächsten Jahren, gerade bei Wohnimmobilien, zu weiteren Steigerungen beitragen.
Bezogen auf die Rendite, die sich aus laufenden Mieterträgen ergibt, wird die Assetklasse Wohnimmobilien in den nächsten Jahren im Ranking der verschiedenen Immobilienklassen, zusammen mit Industrieimmobilien, noch vor Handels- und Büroimmobilien, ganz oben stehen.
Mehr Spielraum bei den Finanzen
Ein Haushaltsbuch kann für besseren Durchblick beim privaten Budget sorgen
(djd/pt). Was tun, wenn das Gehalt schon fast aufgebraucht, der laufende Monat aber noch längst nicht vorbei ist? Wenn chronisch Ebbe in der privaten Haushaltskasse herrscht, kann dies verschiedene Ursachen haben. Oft spielen versteckte Kostentreiber eine Rolle, die man kaum bewusst wahrnimmt, die sich aber Monat für Monat zu nennenswerten Beträgen addieren. Der erste Schritt zu mehr Durchblick bei den eigenen Finanzen ist daher eine eigene Buchführung. Wie das geht, zeigt beispielsweise die Broschüre „Mein Haushaltsbuch“, die kostenfrei auf www.geld-und-haushalt.de sowie unter Telefon 030-20455818 erhältlich ist.
Einnahmen und Ausgaben im Check
Viele Verbraucher sind sich nicht bewusst, dass ein Großteil der Gehaltsüberweisung bereits fest verplant ist, wenn gerade erst die Gutschrift auf dem eigenen Konto erfolgt. „Feste Ausgaben für Wohnung, Auto und Versicherungen addieren sich bei vielen Familien zu deutlich mehr als 50 Prozent des verfügbaren Einkommens. Die Höhe dieser festen Zahlungsverpflichtungen sollte man kennen, damit man nicht mehr Geld ausgibt, als das Budget eigentlich erlaubt“, erläutert Korina Dörr vom Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe. Deshalb rät sie zum Haushaltsbuch, um sich einen realistischen Überblick zu verschaffen, wohin jeden Monat feste Summen fließen – und wie viel überhaupt noch frei verplant werden kann.
Haushaltsbuch auf Papier oder am PC
Dazu werden im Haushaltsbuch einfach die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. „Wer über einige Monate konsequent Buch führt, sieht schnell, was man sich leisten kann und wo vielleicht noch gespart werden könnte“, rät Korina Dörr. Der Vorteil: Man kann gezielter planen und für unerwartete Ausgaben wie eine Reparatur oder den nächsten Wunschurlaub etwas zurücklegen. Die Führung des Haushaltsbuches nimmt dabei nur wenige Minuten in Anspruch. Wer statt der klassischen Papierform den Computer bevorzugt, findet ebenfalls passende Möglichkeiten. Der „Web-Budgetplaner“ von Geld und Haushalt etwa lässt sich kostenfrei nutzen. Die Online-Version eines modernen Haushaltsbuchs läuft, ohne dass etwas installiert werden muss, auf jedem PC mit Internetzugang. Ein Plus neben der komfortablen Erfassung sind hier die vielen individuellen Auswertungsmöglichkeiten über lange Zeiträume.
Keine Hausautomation ohne Kupfer
Auch das funkvernetzte Smart-Home benötigt Elektroanschlüsse
(djd). Hausautomationssysteme schalten das Licht zeit- oder ereignisgesteuert aus und ein, sie öffnen und schließen Rollläden und Markisen, sie schützen das Haus vor Feuer, Einbrechern und Wasserschäden. Über das Internet machen solche Systeme es sogar möglich, dass man sich auch von unterwegs aus jederzeit ein Bild über die aktuelle Situation in den eigenen vier Wänden verschaffen und in die Haussteuerung sogar aktiv eingreifen kann. Viele Systeme setzen auf Funkverbindungen zur Vernetzung zentraler Steuerungen mit den dezentralen Funktionseinheiten an Rollläden oder der Beleuchtung. Die Hersteller werben für die leichte Nachrüstbarkeit dieser Anlagen, da vermeintlich keine Kommunikationskabel gezogen werden müssen.
Klassisches Kupferkabel ist unverzichtbar
Doch komplett kabellos lässt sich der Weg zum funkvernetzten Smart-Home nicht umsetzen. Denn über Funkverbindungen kann man nur die Signale übertragen. Eine Stromversorgung über das klassische Kupferkabel der Elektroinstallation benötigen die meisten Funktionen – passenderweise auch „Verbraucher“ genannt – aber dennoch. Denn ohne elektrischen Anschluss lassen sich die Motorantriebe für Rollladen, Markisen und Sonnenschutzsysteme, für Garagentore oder Schließmechanismen für Fenster und Türen nicht betreiben.
Nicht an der falschen Stelle sparen
Wer die Elektroinstallation seines Hauses plant, sollte daher nicht an der falschen Stelle planen, sondern mit Weitblick künftige Komfortwünsche berücksichtigen. Mehr Informationen über Kupfer in der Elektroinstallation und weiteren Einsatzbereiche von Kupfer gibt es beispielsweise unter www.copperalliance.de. So sind etwa Stromauslässe im Bereich von Rollladenkästen nicht in jeder Ausstattungsvariante vorgesehen. Falls nicht alle Leitungen sofort eingesetzt werden sollen, bieten Leerrohre in der Wand eine gute Möglichkeit, auch später noch Kupferkabel einzuziehen, ohne dass man dafür die Wände aufschlagen und neue Kabelschächte legen muss.
Kein Haus ohne Kupfer
(djd). Aufgrund seiner Eigenschaften ist Kupfer nach EU-Normen das einzig zulässige Metall für die Elektroinstallation innerhalb des Hauses. Doch die meisten Häuser enthalten weit mehr von dem vielseitigen und recyclingfähigen Metall: Es findet sich auch in vielen Trinkwasser- und Heizungsinstallationen, in Gas- und Solaranwendungen, es leitet als Dachrinne und Fallrohr das Regenwasser ab oder trägt in der Klimaanlage zu angenehmen Raumtemperaturen bei. Unter www.mein-haus-kriegt-kupfer.de gibt es mehr Informationen zum Einsatz von Kupfer im Haus.
Augenmaß bei den Eigenleistungen
Die Grenzen zwischen Nachbarschaftshilfe und Schwarzarbeit sind oft fließend
(djd). Steigende Grundstücks- und Baupreise verteuern den Traum von den eigenen vier Wänden. Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten möchten handwerklich versierte Bauherren daher mit Eigenleistungen zur Errichtung oder dem Ausbau des Hauses beitragen. Doch Rechtsanwalt Manfred Raber, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbundes e.V. (BSB), rät bei der Planung zu Augenmaß: „Nicht jeder, der sich Eigenleistungen im Vertrag vorbehält, ist ausreichend qualifiziert und hat neben dem Beruf die nötige Zeit.“
Wer zusätzlich Nachbarn oder Freunde beschäftigen möchte, muss auf die Grenzen zwischen Nachbarschaftshilfe und Schwarzarbeit achten – denn die sind fließend. „Mal ehrlich: Wer fliest schon kostenlos das Bad?“, fragt Raber und weist darauf hin, dass Schwarzarbeit als Ordnungswidrigkeit teuer werden kann. Verletzt sich ein Schwarzarbeiter auf der Baustelle, können sogar strafrechtliche Konsequenzen und Regressforderungen von Unfallversicherungen drohen. Zudem weist der Fachanwalt darauf hin, dass bei Arbeiten ohne vertragliche Vereinbarung keine Gewährleistungsansprüche bestehen. „Wer mit Fachfirmen baut, rechtzeitig den Expertenrat eines Bauherrenberaters nutzt und zu den Vertragsverhandlungen einen Vertrauensanwalt hinzuzieht, steht dagegen weitgehend auf der sicheren Seite“, lautet Rabers Empfehlung. Informationen und Ansprechpartner gibt es auf www.bsb-ev.de.
Durststrecken günstig überbrücken
Unabhängige Finanzberatung nahm Ratenkredite für Selbstständige unter die Lupe
(djd/pt). Eine unaufschiebbare Investition, eine unerwartete Steuernachzahlung oder eine wichtige private Anschaffung: Kleinunternehmer und Freiberufler stehen oft vor dem Problem, vorübergehende Durststrecken überbrücken oder wichtige neue Anschaffungen kurzfristig finanzieren zu müssen. Während Angestellte bei der Kreditvergabe heute von den Banken oftmals geradezu umworben werden, haben es Selbstständige häufig schwer, ein solches Darlehen überhaupt zu erhalten. Der Grund ist das Fehlen von Sicherheiten – denn der Selbstständige hat im Gegensatz zum Angestellten kein fixes monatliches Gehalt.
Ratenkredit als Alternative zum Dispo
Selbstständige und Freiberufler greifen dann oft auf kostenintensive Dispo- oder Geschäftskredite zurück – dabei gibt es auch für sie die Option auf einen Ratenkredit. Dieser ist genauso unkompliziert wie ein klassischer Dispo, aber deutlich günstiger und planbarer.
Bester Ratenkredit für Selbstständige
Die unabhängige FMH-Finanzberatung hat für „Handelsblatt online“ nun die Ratenkredit-Angebote für Selbstständige unter die Lupe genommen. Von 45 angefragten Banken hatten lediglich acht überhaupt ein entsprechendes Produkt im Portfolio. Mit dem Gütesiegel „Bester Ratenkredit für Selbstständige“ zeichneten die Finanzexperten das Angebot von Barclaycard aus. Ausschlaggebend für diese hervorragende Bewertung ist unter anderem der günstige Zinssatz. Außerdem erhalten Selbstständige bei Barclaycard einen Kredit genauso einfach wie Angestellte oder Beamte. „Überrascht hat uns nicht nur der Zinssatz, sondern auch die Einfachheit der geforderten Prüfungsunterlagen“, sagt Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung. Benötigt wird für den Antrag nur ein einziges Dokument aus den letzten drei Jahren als Einkommensnachweis. Mehr Informationen gibt es unter www.barclaycard-selbstaendige.de oder telefonisch unter 0800-1133661.
Babyboomer-Generation muss sich Immobiliennachlass teilen
(djd/pt). Wer in Deutschland eine Immobilie geerbt hat, bekam diese bislang in etwa 60 Prozent der Fälle von seinen Eltern vermacht. Das wird künftig auch so bleiben. Verändern wird sich aber voraussichtlich der Anteil an Alleinerben. Bisher hat noch über die Hälfte der Erben ihr Erbe angetreten, ohne es mit anderen teilen zu müssen. Von denen, die in den nächsten 20 Jahren eine Immobilienerbschaft erwarten, rechnen dagegen 67 Prozent damit, gemeinsam mit anderen zu erben. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Allianz Deutschland unter 1.630 Bundesbürgern zum Thema Immobilienerbschaften.
Auszahlung oft nur mit Darlehen möglich
„Die Eltern der Babyboomer aus den 1960er Jahren erreichen innerhalb der nächsten Jahre ein Alter, in dem eine Erbschaft zunehmend wahrscheinlich wird. In der Regel erben die Kinder zu gleichen Teilen“, erklärt Dr. Peter Haueisen, Leiter der Allianz Baufinanzierung. Die Folge: Oftmals müssen Geschwister ausgezahlt werden. „Dies lässt sich häufig nur mit einem Darlehen finanzieren“, betont Haueisen.
Eine deutliche Verschiebung wird es auch bei der Art der Immobilien geben: Bislang wurden zu 56 Prozent Einfamilienhäuser vererbt, gefolgt von Mehrfamilienhäusern (22 Prozent) und Eigentumswohnungen (15 Prozent). Die zukünftigen Erben gehen zu 59 Prozent davon aus, dass sie ein Einfamilienhaus erhalten werden, nur noch zwölf Prozent erwarten ein Mehrfamilienhaus, dafür jedoch 25 Prozent eine Eigentumswohnung.
Größere Distanz zwischen Erbschaft und Wohnort
Die Distanz zwischen der Immobilienerbschaft und dem eigenen Wohnort wird bei künftigen Erben größer werden: In Wohnortnähe werden sich vermutlich nur noch 59 Prozent der geerbten Objekte befinden, etwa ein Drittel wird weiter als 100 Kilometer entfernt sein. „Auch unter diesem Aspekt stellt sich zunehmend die Frage, ob man das Erbe selbst bewohnen kann und möchte“, betont Dr. Haueisen. Eine eigene Immobilie sei allerdings ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Das gelte auch für Immobilienerbschaften: „Mietfrei wohnen im Alter ist wie eine zweite Rente.“