Das Haus aus dem Web

Das Haus aus dem Web

Gezielt Informationen nutzen statt drauflossurfen

(djd/pt). Das Informationsangebot im Internet ist unüberschaubar riesig. Auch künftige Bauherren suchen online nach Anregungen und Angeboten für ihr künftiges Domizil. Sehr gut eignet sich das Web, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen – vor einer Kaufentscheidung sollten aber zusätzliche Informationsquellen hinzugezogen werden. „Damit Internetrecherchen ergebnisreich verlaufen, sollten Bauinteressenten nicht einfach drauflossurfen“, rät Rainer Huhle, Geschäftsführer bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Besser sei es, zuvor konkrete Fragestellungen zu formulieren. Hilfreich dabei können Checklisten und Hausbau-Navigatoren sein, die von etlichen Portalen angeboten werden. Mit einigen Fragen zum Budget, zu Bauart, Haustyp, Größe und Anzahl der Räume oder zum Grundstück kann man sich mehr Klarheit über die eigenen Wünsche und Vorstellungen verschaffen.

Viele Informationen sind nicht marktneutral

Im Ergebnis führen die Portale den User in der Regel zu Hausanbietern und konkreten Hausangeboten. Hier muss einem aber bewusst sein, dass man zumeist nicht auf marktneutrale Informationen geleitet wird, sondern auf werblich aufbereitete Angebote. Viele für eine Entscheidung relevanten Informationen fehlen hier. Wo bereits Preise genannt sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Denn ein Angebotsvergleich ist nur auf Basis einer umfassenden und aussagekräftigen Bau- und Leistungsbeschreibung möglich, und die ist online so gut wie nie verfügbar.

Zudem können die Onlineangebote eine ausführliche persönliche Information nicht ersetzen. Was sich im Internet gut recherchieren lässt, sind die dafür nötigen Daten, zum Beispiel zu Musterhaus-Parks in ganz Deutschland, zu Terminen für Baustellenbesichtigungen oder Häusern von Referenzkunden, mit denen man Kontakt aufnehmen kann. „Basis einer Kaufentscheidung sollte in aller Regel ein Vergleich verschiedener Hausangebote inklusive der Bau- und Leistungsbeschreibung sein“, rät Rainer Huhle. Da die meisten Bauherren Laien seien, empfehle sich dazu die Beratung eines unabhängigen Bauherrenberaters, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und Adressen von Beratern und Vertrauensanwälten.

Qualitätssiegel und Zertifikate kritisch prüfen

Generell unterscheiden sich die Auftritte von Hausanbietern hinsichtlich ihrer Informationstiefe und -gehalt stark. Vorsicht angebracht ist bei Qualitätssiegeln und Zertifikaten. Aussagekräftig sind sie nur, wenn die zugrundeliegenden Qualitätskriterien umfassend und transparent offengelegt und die Trägerinstitutionen eindeutig benannt sind.

Hilfe für den alltäglichen IT-Notfall

Umfrage: Zwei Drittel haben regelmäßig Probleme mit Computer, Tablet und Co.

(djd/pt). Smartphones, Laptops und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, dafür sind sie einfach zu praktisch. Wer sie nutzt, weiß aber auch um die Tücken der Technik: Zwei Drittel der Nutzer standen in den vergangenen sechs Monaten mindestens einmal vor einem technischen Problem, 33 Prozent kämpfen sogar mindestens einmal monatlich mit der Technik. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Deutschen Telekom.

Verbindung, Software und Viren als größte Probleme

An erster Stelle der Schwierigkeiten steht die mangelnde Geschwindigkeit von Endgerät oder Verbindung (61 Prozent), dies gilt vor allem für jüngere Nutzer, die häufiger als andere Altersgruppen datenreiche Video- und Musikdateien aus dem Netz herunterladen. Aber auch Softwareprobleme (41 Prozent), Viren und Trojaner (37 Prozent) oder das Heimnetzwerk (31 Prozent) stellen die Nutzer regelmäßig vor Probleme. Fast jeder Fünfte nennt weitere Schwierigkeiten, wie beispielsweise die Einrichtung oder Synchronisierung von E-Mail-Konten oder den Verlust ungesicherter Daten.

Dabei geben sich die meisten Anwender durchaus selbstbewusst, was ihr persönliches IT-Wissen angeht: Beachtliche 64 Prozent schätzen ihr Know-how als gut bis sehr gut ein, 36 Prozent als eher schlecht bis sehr schlecht. Gibt es akute technische Probleme, greifen zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) auf die Unterstützung von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern zurück. Immerhin 23 Prozent nehmen lieber kostenpflichtige Dienste von IT-Fachleuten in Anspruch, weil sie mehrheitlich dem Expertenwissen vertrauen.

Kompetente Computerhilfe von Experten

Für 78 Prozent der Befragten ist dafür ausschlaggebend, dass Fachleute ihr Problem schneller lösen können. Rund die Hälfte gibt jeweils an, dass ihnen ihre Freizeit zu wichtig ist oder man niemandem zur Last fallen möchte. Alle, denen es an Zeit, Interesse oder Fachwissen mangelt, um IT-Probleme selbst zu lösen, finden kompetente Hilfe beispielsweise bei den Experten des IT Sofort-Service der Deutschen Telekom unter der kostenfreien Hotline 0800-3301472. Der Service ist TÜV-geprüft, Microsoft- und Apple-zertifiziert und wird in drei kostentransparenten Paketen angeboten: dem „IT Sofort-Service Basic“, „Comfort“ und „Premium“. Weitere Informationen gibt es unter www.telekom.de/it-sofort-service.

Tödliches Risiko

Rauchwarnmelderpflicht tritt sukzessive auch in Bestandsbauten in Kraft

(djd/pt). Schätzungen zufolge sterben in Deutschland Jahr für Jahr etwa 400 Menschen durch Brände, circa 6.000 überleben den Brand mit schwersten Verletzungen. Hauptursache ist meist der Brandrauch in der Wohnung. Besonders in der Nacht ist das Risiko groß, denn dann schaltet auch der Geruchssinn beim Menschen in den Schlafmodus. Durchdringende Geräusche wie der Piepton eines Rauchwarnmelders werden dagegen wahrgenommen und können Leben retten. Weil die Gefahr von vielen unterschätzt wird, verpflichtet der Staat die Bürger zur Installation der preiswerten Geräte. In den meisten Bundesländern sind Rauchwarnmelder für Neubauten bereits seit Jahren Pflicht. Auch Bestandsbauten müssen bald, zum Beispiel in Baden-Württemberg zum 1. Januar 2015, nachgerüstet werden. Hersteller wie beispielsweise ABUS informieren im Internet über die wesentlichen Fakten.

Auf die richtige Installation kommt es an

Viele Menschen verzichten auf das Anbringen eines Rauchwarnmelders, weil sie sich von der scheinbar umständlichen Installation abschrecken lassen. ABUS etwa hat deshalb seine Geräte vom Typ „HSRM30000“ (RM20) mit einem Klebepad zum einfachen Anbringen ohne Bohren ausgestattet. Eine kostenlose Brandschutz-App von ABUS gibt es im iTunes App Store: Ein Rauchwarnmelder-Planer analysiert den Sicherheitsbedarf eines Haushalts und die passende Ausstattung dafür, gibt Tipps zur Montage, Wartung und Pflege.

Kombinierte Rauch- und Hitzewarnmelder

Kombinierte Rauch- und Hitzewarnmelder sind auch für den Einsatz in Küchen zugelassen. Sie unterscheiden zwischen harmlosem Küchendunst und gefährlichem Rauch. Fehlalarme werden so gerade dort, wo Brandherde besonders schnell entstehen können, weitgehend vermieden.

Feuerlöschsprays helfen, wenn´s brennt

Übrigens: Zur Brandbekämpfung sollte jeder Haushalt über einen Feuerlöscher verfügen, denn das Löschen mit Wasser kann zum Beispiel bei Fettbränden in der Küche zu einer Explosion führen. Mit dem ABUS Feuerlöschspray in zwei verschiedenen Ausführungen sind auch ungeübte Personen in der Lage, schnell, effektiv und sicher Entstehungsbrände zu bekämpfen.

Wenn’s nicht gefällt, geht es zurück?

Im Alltag kursieren so manche interessante Rechtsirrtümer

(djd/pt). Man kann jeden Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen, und Gaststätten haften niemals für die Garderobe. Wenn es um rechtliche Gebote und Verbote geht, kursieren viele vermeintliche Weisheiten. Was davon wirklich stimmt, ist den meisten Verbrauchern aber nicht klar.

Eine gängige Meinung ist etwa, dass man jeden Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen kann. „Tatsächlich gibt es eine gesetzliche Widerrufsfrist nur bei bestimmten Verträgen, zum Beispiel bei Onlinekäufen“, erklärt der Siegburger Rechtsanwalt Kai Solmecke, Partneranwalt von Roland Rechtsschutz. Sei im Vertrag kein Widerrufsrecht vereinbart, könne man nicht einfach zurücktreten. Es sei denn, die Ware ist mangelhaft. „Doch auch hier ist der Umtausch nicht so einfach, wie viele meinen. Der Verkäufer darf defekte Ware einmal nachbessern, bevor er sie gegen ein neues Exemplar eintauschen oder das Geld erstatten muss“, so Solmecke.

„Keine Haftung für die Garderobe“ – Gaststätten wähnen sich auf der sicheren Seite, wenn sie mit einem Schild darauf hinweisen, dass sie nicht für Jacken und Schirme an der Garderobe haften. Doch ganz so einfach ist es auch hier nicht. „Ist die Garderobe etwa an einer besonders schlecht einsehbaren Stelle angebracht, muss der Wirt unter Umständen doch für den geklauten Mantel haften“, betont Kai Solmecke.

Konsumtenkredit – aber richtig

Konsumtenkredit – aber richtig

Bei Vertragsabschluss auf Details achten

(djd/pt). Manchmal reicht das Geld einfach nicht. Dieser Herausforderung begegnen die meisten Menschen irgendwann einmal. Verschieden ist allerdings, wie sie damit umgehen. Die einen verzichten kurzerhand auf ihre Wünsche. Andere überlegen sich erst einmal, wie sehr ihnen ein Wunsch am Herzen liegt. Ist er bedeutsam genug, nutzen sie für seine Finanzierung gern einen Konsumentenkredit. Manchmal gibt es auch gar keine Alternative dazu. Dann nämlich, wenn die Anschaffung unverzichtbar ist. Etwa wenn Berufstätige ein Auto brauchen, um zur Arbeit zu kommen. Ein Ratenkredit kann aber auch sparen helfen. Zum Beispiel wenn er genutzt wird, um einen teureren Dispositionskredit abzulösen.

Auf den Durchblick kommt es an

„Wer sich nach reiflicher Überlegung für einen Ratenkredit entscheidet, sollte sich im ersten Schritt einen Überblick über seine regelmäßigen Einkünfte und Ausgaben verschaffen“, erklärt Stefan Wiedemann, Leiter Filialgeschäft der CreditPlus Bank. „Und sich auch gleich überlegen, welche Rate man sich monatlich höchstens leisten kann und möchte. Daraus ergibt sich eine gute Entscheidungsgrundlage.“ Wichtig sei dabei, dass man wirklich ehrlich zu sich selbst ist. Schließlich ist niemandem damit gedient, wenn die spätere Rückzahlung des Darlehens schwerfällt.

Vorsicht bei schufafreien Krediten

Es gibt viele Hinweise für einen seriösen Anbieter: Hilfreich könnten dabei Empfehlungen von Freunden und Testurteile sein, sowie der Hinweis der Banken, die den Kodex „Verantwortungsvolle Kreditvergabe für Verbraucher“ unterzeichnet haben. Eine Übersicht dazu gibt es unter www.kredit-mit-verantwortung.de. Zurückhalten sollte man sich dagegen bei sogenannten schufafreien Krediten. Die Schufa-Auskunft dient dazu, das Kreditgeschäft für den Kunden und für die Bank reibungsloser und sicherer zu gestalten. Verzichtet ein Anbieter auf die Auskunft, hat er ein höheres Risiko – und das lässt er sich bezahlen. Verbraucher laufen bei solchen Angeboten zudem Gefahr, an unseriöse Anbieter zu geraten. Weitere Beurteilungshilfen sind Zertifikate wie beispielsweise ein TÜV-Siegel oder Bewertungen in Verbrauchermedien. Wer es noch genauer wissen will, kann sich auf Bewertungsplattformen wie www.ekomi.de umsehen.

Finanzierungsrechner im Internet

Wer einen seriösen Anbieter gefunden hat, kann auf die Finanzierungsrechner zurückgreifen, die es im Internet gibt. Unter www.creditplus.de etwa gibt man einfach seinen Wunschkredit ein und klickt auf „weiter“. Anschließend werden verschiedene Kreditvarianten präsentiert. Weil der Zinssatz auch von persönlichen Faktoren abhängt, liegt der Berechnung erst einmal ein Beispielzins zugrunde. So kann man aber schon einmal sehen, wie die Anzahl der Raten – also die Laufzeit des Kredits – und die Höhe der monatlichen Raten zusammenhängen. Wer höhere Raten zahlt, hat seinen Kredit schneller abbezahlt. Und wer sich mit einer längeren Laufzeit lieber ein wenig mehr Zeit lässt, zahlt niedrigere Raten. Füttert man den Rechner mit individuellen Daten, gelangt man zu seinem Kreditantrag mit den persönlichen Konditionen.

Restschuldversicherung oder Ratenpause

Praktisch am Ratenkredit ist aber nicht nur die regelmäßige und damit planbare Rate, sondern auch die sogenannte Restschuldversicherung. Denn vorübergehende Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder ein schwerer Unfall können die Rückzahlung des Kredits unmöglich machen. In diesen Fällen greift die Restschuldversicherung und übernimmt die Rückzahlung des Darlehens. Manchmal reicht es aber auch völlig aus, wenn man mit der Zahlung der Raten einen Monat aussetzen kann. Am besten klärt man schon bei der Aufnahme des Kredits, ob dies bei Bedarf möglich ist. Kommt es dennoch zu Problemen bei der Rückzahlung, empfiehlt es sich so schnell wie möglich offen mit der Bank zu sprechen.

Holz braucht Streicheleinheiten

Zäune, Gartenmöbel und Carports richtig und umweltfreundlich pflegen

(mpt-14/48450). Holz gehört zu einer naturnahen, freundlichen Gartengestaltung einfach dazu: Zäune, Carports und Gartenmöbel aus dem Naturmaterial geben dem Freiluftwohnzimmer eine besondere Optik. Doch das Holz ist unter freiem Himmel natürlich permanent Wind und Wetter ausgesetzt – und benötigt daher eine regelmäßige und gründliche Pflege, damit es nicht verwittert oder es auf Dauer zu Schäden kommt.

Frei von Lösemitteln

Von Vorteil sind Produkte, die ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen bestehen und keine Lösemittel oder Biozide auf synthetischer Basis enthalten. Dies reduziert die Belastung für die Umwelt gerade bei der Anwendung im Freien nachhaltig. Der Schutz und die langfristige Imprägnierung kommen dabei nicht zu kurz: Umweltfreundliche Naturöle zur Pflege von Gartenmöbeln und Gartenholz zum Beispiel von Biopin (biopin.de) stehen synthetischen Materialien in Sachen Qualität nicht mehr nach.

Wichtig zu wissen für alle Heimwerker: Eine Schutzwirkung für das Holz kann nur dann erzielt werden, wenn der Schutzanstrich tief in das Material eindringen kann. Auch hier punkten Naturfarben mit ihren Vorteilen: Da sie aus pflanzlichen Ölen hergestellt werden, weisen sie eine deutlich geringere Teilchengröße als konventionelle Farben auf. Dadurch können reine Naturfarben deutlich tiefer in das Holz eindringen und schützen somit das Holz länger und dauerhafter.

Wetterschutz für das Gartenhaus

Vor allem Zäune aus Holz benötigen eine umfassende Pflege gegen Feuchtigkeit und andere Unbilden der Witterung. Empfehlenswert sind hier spezielle Gartenholz- und Zaunpflegeöle, ebenfalls auf rein natürlicher Basis. Die Öle imprägnieren das Holz, verhindern somit das Eindringen von Feuchtigkeit und frischen zudem das Holz im Garten wieder auf – somit verlängert sich zugleich die Nutzungszeit deutlich. Für den Wetterschutz von Carports, Gartenhäuschen oder auch Türen und Fenstern aus Holz wiederum sind spezielle Wetterschutzlasuren in zahlreichen attraktiven Farben geeignet, die atmungsaktiv und zugleich lösemittelfrei sind. Korrekt angewendet, machen umweltfreundliche Pflegeprodukte für Holz im Garten die chemischen Mittel auf Dauer überflüssig.

Investitionen ins Eigenheim schaffen Mehrwert und Lebensqualität

(djd/pt). Wenn es um Geldanlagen geht, dann steht heute nicht mehr alleine die Rendite im Vordergrund, sondern auch die Sicherheit. Besonders sichere Anlagen sind heute allerdings Investitionen in Sachwerte – am besten in die eigene Immobilie. Denn Modernisierungen, An- oder Ausbauten – beispielsweise durch einen Zimmermeister – lohnen sich mehrfach: Eine energetische Sanierung spart bares Geld und macht sich auf Dauer von selbst bezahlt. An- oder Ausbauten erhöhen die Lebensqualität und machen eine vielseitigere Nutzung des Hauses möglich. Und alle Investitionen ins Eigenheim verbessern ihren Wert, wenn das Haus einmal verkauft werden oder in die Hände der nächsten Generation übergeben werden soll.

Wohnraum unterm Dach nutzbar machen

Zimmermeister sind die Spezialisten, wenn es darum geht, Modernisierungen zu planen und umzusetzen. Wenn es zum Beispiel um den Ausbau eines bisher nicht genutzten Dachstuhls geht, kann der Fachhandwerker alle dafür nötigen Arbeiten in Angriff nehmen. Ist der Raum unterm Dach zu niedrig, bietet sich eine Erhöhung des Kniestocks an, um mehr Kopffreiheit zu erhalten. Eine Alternative in einem fensterlosen Dach sind große Gauben mit senkrechten Fenstern, die ebenfalls mehr Raum schaffen und zugleich Luft und Licht einlassen. Werden sie mit bodentiefen Fenstertüren kombiniert, entsteht in der Mansarde echtes Balkonfeeling. Informationen und Ideen dazu gibt es unter www.zimmermeister-modernisieren.de. Da der Zimmereifachbetrieb Bauteile aus Holz weitgehend in seiner Werkstatt vorfertigen kann, sind die Bauzeiten jeweils vergleichsweise kurz und die Bewohner müssen meist nicht umquartiert werden.

Dachdämmung für ein gutes Raumklima im Winter und Sommer

Zu einem Dachausbau gehört auf jeden Fall auch eine Verbesserung der Dachdämmung, die der Zimmerer je nach Haustyp auf, zwischen oder ergänzend unter den Sparren einbringen kann. Die Dämmung spart Energie im Winter und verbessert die Lebensqualität im Sommer, da sie auch an heißen Tagen für angenehme Temperaturen in den Wohnräumen sorgt.

Übergänge absichern

Brandschutz: Auf Bereiche wie Heizungskeller und Garage ist besonders zu achten

(djd/pt). Rund 200.000 Wohnungsbrände ereignen sich nach Zahlen der Versicherer jährlich in Deutschland. Besonders fatal können die Folgen sein, wenn sich die Flammen ungehindert im Haus ausbreiten. Um diese Gefahr zu mindern, sollten sensible Bereiche wie etwa der Heizungsraum mit feuerhemmenden Türen ausgestattet sein. So wird der Weg des Feuers gestoppt oder zumindest so weit verlangsamt, dass sich die Bewohner in Sicherheit bringen können.

Heizkessel oder Öltanks können aufgrund eines Defekts durchaus einen Brand auslösen. Zu mehr Sicherheit im Fall der Fälle trägt hier eine Spezialtür wie zum Beispiel das Modell „H8-5“ von Hörmann bei. Die Tür weist eine feuerhemmende Funktion gemäß T30 auf. Dies bedeutet, dass im Brandfall der Durchtritt des Feuers bis zu 30 Minuten verhindert wird – ausreichend Zeit, um die Feuerwehr zu alarmieren und sich außer Gefahr zu bringen.

Ein weiterer neuralgischer Punkt ist der Übergang von der Garage zum Haus: Neben der feuerhemmenden Ausstattung sollten Hausbesitzer hier darauf achten, dass die Türen mit einer einbruchhemmenden Widerstandsklasse wie etwa RC 2 ausgestattet sind. So hält das Modell „H3D“ einem Einbruchversuch von Gelegenheitstätern mit dem von ihnen verwendeten Werkzeug bis zu drei Minuten stand. Erhältlich sind die Türen im Fachhandel, unter www.hoermann.de gibt es Adressen vor Ort.

Von edel bis preisgünstig

Arbeitsplatten für die Küche: Die Qual der Wahl unter vielen Materialien

(djd/pt). Eine neue Küche ist eine Investition in die Zukunft und bei der Planung gilt es einiges zu entscheiden. Dazu gehört zum Beispiel die Auswahl der Arbeitsplatte, die wohl das meistbeanspruchte Element einer Küche ist. Auf ihr werden Lebensmittel zubereitet, aber auch mal heiße Töpfe abgestellt. Daher ist es wichtig, dass die Arbeitsplatte nicht nur optisch zu den Küchenmöbeln passt, sondern dass die Oberfläche auch robust, hitzebeständig und einfach zu reinigen ist. Heute kann man aus einer Vielzahl an Materialien, Mustern und Farben auswählen.

Natursteine – robust und edel

Edle Hingucker sind zum Beispiel hitze-, schnitt- und kratzunempfindliche Arbeitsplatten aus Naturstein wie Granit, Marmor und Schiefer. „Besonders robust und langlebig ist Granitstein. Er ist leicht zu reinigen und wird in vielen Farbvarianten angeboten“, weiß Marko Steinmeier, Chefeinkäufer bei KüchenTreff, einer Einkaufsgemeinschaft von bundesweit mehr als 275 inhabergeführten Küchenstudios und Fachmärkten. Ein Nachteil von Natursteinen sei allerdings, dass sie relativ empfindlich gegenüber Säuren – wie etwa von Obst – sind.

Problemlos zu reinigen und sehr pflegeleicht seien hingegen Arbeitsplatten aus Quarzkomposit, welche bis zu 93 Prozent aus natürlichem Quarz bestehen und in einer Vielzahl von Ausführungen angeboten werden.

Natürlicher Look mit Holz

Zu den beliebten Materialien gehört auch Holz beziehungsweise Holzdekore, welche der Küche einen natürlichen und wohnlichen Eindruck geben. „Kratzer oder Flecken sind auf einer Massivholzarbeitsplatte jedoch schnell sichtbar, daher sollte man zum Arbeiten immer ein Schneidbrett benutzen“, rät Küchenexperte Steinmeier. Preisgünstig und bei den Kunden sehr beliebt seien Schichtstoffarbeitsplatten, die es zum Beispiel auch in sehr vielen Holzdekoren gibt.

„Im Trend liegen zudem Arbeitsplatten aus Glas und Keramik. Glas wirkt modern und extravagant, ist hitzebeständig und benötigt nur wenig Pflege“, so Steinmeier. Der Vorteil von Keramikarbeitsplatten wiederum sei, dass sie extrem robust, hygienisch, fleckresistent und hitzebeständig sind. Außerdem stehen sehr viele Farben zur Auswahl.

Stressfrei bauen

Expertenrat sorgt für Sicherheit auf dem Weg ins Eigenheim

(djd/pt). In den eigenen vier Wänden leben: Das steht ganz oben auf der Liste, wenn man die Bundesbürger nach ihren Wohnwünschen befragt. Wer einen Hausbau plant, sollte aber nichts überstürzen. Peter Mauel, Rechtsanwalt und 1. Vorsitzender des Bauherren-Schutzbund e.V., rät zur Besonnenheit in der Vorbereitung des privaten Bauprojekts und empfiehlt zudem, diverse Angebote zur Beratung und Qualitätskontrolle zu nutzen: „Genügend Zeit sollte man etwa aufwenden, um den Standort zu suchen und Angebote zu prüfen. Und gründlich vorgehen sollte man bei der Auswahl des Baupartners und bei den Vertragsverhandlungen.“ Da die meisten Bauherren keine speziellen Fachkenntnisse aufwiesen und nur einmal im Leben bauen würden, gebe unabhängiger Expertenrat mehr Sicherheit. „Am besten sollte man ihn über den ganzen Bauverlauf hinweg einholen – von der Vorplanung bis in die Gewährleistungszeit“, empfiehlt Peter Mauel.

Baupartner richtig auswählen

Schon beim Hausangebot sollte man eine Menge beachten. Mehr Sicherheit bei der Auswahl des Baupartners geben Referenzlisten sowie Informationen zu Serviceangebot und Bindefrist des Angebotes. Das Preisangebot sollte detailliert sein und auch Sonderwünsche sowie Gutschriften für Eigenleistungen des Bauherren berücksichtigen. Zum Hausangebot gehören Grundrisse mit Bemaßung, vollständige Bau- und Leistungsbeschreibungen, sowie der Bauvertrag und eventuelle Zusatzvereinbarungen.

Rat und Hilfe in jeder Stufe

Bei der Prüfung dieser Unterlagen kann ein Bauherrenberater die technische und ein Vertrauensanwalt die juristische Seite unter die Lupe nehmen. Dadurch lassen sich schon im Vorfeld Risiken minimieren und man kann überprüfen, ob das Objekt zu den Vorstellungen und zum Budget des Bauherren passt. Während der Bauarbeiten können Bauherrenberater die Qualität der Bauausführung regelmäßig überprüfen, Mängel frühzeitig aufdecken und ihre Beseitigung einfordern. „Private Bauherren haben das Recht auf ein mängelfreies Werk“, betont Peter Mauel. Unter www.bsb-ev.de gibt es Informationen sowie Adressen von Bauherrenberatern und Vertrauensanwälten.