Prall gefüllt – aber nicht nur mit Geld

Prall gefüllt – aber nicht nur mit Geld

Aktuelle Umfrage: So sieht das typische Portemonnaie der Deutschen aus

(djd). Geldbörsen sind unsere wichtigsten und treuesten Begleiter: Fast nie geht man ohne sie aus dem Haus und bei vielen Gelegenheiten – morgens beim Bäcker, später beim Einkaufen im Supermarkt, in der U-Bahn oder abends im Restaurant – wird das Portemonnaie gezückt. „Dafür, dass dieser alltägliche Gegenstand so oft genutzt wird, weiß man recht wenig über ihn“, meint Frank Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Der Kreditkartenspezialist Barclaycard wollte dies ändern – und hat das Meinungsforschungsinstitut Ipsos mit einer Studie beauftragt.

Maximal 50 Euro Bargeld

Das Ergebnis: Die meisten Deutschen bevorzugen für ihr Portemonnaie eine klassische, unauffällige Optik. Der Geldbeutel der Männer ist fast immer schwarz oder braun, die Frauen sind etwas farbenfroher. Schwarz und Braun stehen zwar auch hier an erster Stelle, aber immerhin jede dritte Frau entscheidet sich für einen anderen Ton. In 58 Prozent der Portemonnaies befinden sich maximal 50 Euro Bargeld, davon sind bis zu zehn Euro Münzgeld. Dazu kommen ein bis zwei Giro- oder Kreditkarten. Mit Geld und Bezahlkarten ist der Geldbeutel aber noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt – denn neben „Perso“ und Führerschein finden auch Mitgliedskarten, Organspendeausweise, Briefmarken und Glücksbringer dort ihren Platz. Und sogar Zettel mit Passwörtern, obwohl doch jeder mittlerweile wissen sollte, dass das keine gute Idee ist.

Das Portemonnaie der Zukunft

Und wie wird das Portemonnaie in zehn oder 20 Jahren aussehen? Nur 33 Prozent der Befragten glauben, dass sie in Zukunft überwiegend mit Bargeld bezahlen werden. Auch Tobias Grieß von Barclaycard geht davon aus, dass sich der Trend weg vom Bargeld verstärken wird. Einen Grund sieht er in der Einführung der kontaktlosen Kartenzahlung. „Wie andere Banken auch stellen wir unsere Kreditkarten gerade auf kontaktlose Karten um. Damit können dann auch kleinere Beträge bis 25 Euro, zum Beispiel die Zeitung am Kiosk, richtig komfortabel bezahlt werden. Pin und Unterschrift fallen weg und der Bezahlvorgang dauert nur noch wenige Sekunden“, so Grieß.

Der kleine Unterschied

(djd). Auch wenn der Geldbeutel bei Männern und Frauen ähnlich aussieht – bei den Inhalten gibt es schon Unterschiede. Während 57 Prozent der Frauen ein Foto ihrer Lieben dabeihaben und fast 20 Prozent einen Glücksbringer, liegen die entsprechenden Werte der Männer nur bei 43 beziehungsweise 13 Prozent. 40 Prozent der Frauen tragen Bonuskarten von Supermärkten oder Drogerien bei sich, bei den Männern sind es nur 23 Prozent. Dafür hat mehr als jeder fünfte Mann eine Tankstellen-Bonuskarte bei sich, hier liegt der Wert bei den Frauen mit 14 Prozent deutlich niedriger.

Früher aufhören – aber ohne Abschläge

Aktuelle Umfrage: Knapp zwei Drittel der Deutschen möchten nicht bis 67 arbeiten

(djd). Allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz, die ein längeres Arbeitsleben als Chance sehen wollen: Einer TNS-Emnid-Umfrage zufolge möchten knapp zwei Drittel der Deutschen nicht bis 67 schuften. Eine deutliche Mehrheit von ihnen würde aber nur dann vorher aufhören, wenn sie keine Abschläge bei der Rente in Kauf nehmen müsste.

Von den 40- bis 49-Jährigen konnten sich im Übrigen nur noch neun Prozent gut vorstellen, bis 67 zu arbeiten – bei den 30- bis 39-Jährigen lag der Wert noch bei 29 Prozent. „Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Arbeitswelt ihren Tribut fordert und bereits für die Generation 40plus die Aussicht auf einen früheren Ruhestand reizvoll ist“, betont Harald Röder, Geschäftsführer der Deutschen Beratungsgesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK).

Chancen durch modernes Arbeitszeitmanagement

Die klassische Altersteilzeit gibt es längst nicht mehr, heute sind andere, innovative Lösungen gefragt. Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle haben sich in diesem Zusammenhang als flexible Instrumente erwiesen, immer mehr Firmen und Arbeitnehmer interessieren sich dafür. Die DBZWK hat sich auf die Konzeption solcher Modelle spezialisiert. „Die Einführung und Verwaltung ist ein komplexer Prozess, für eine erfolgreiche Umsetzung ist eine rechtssichere Durchführung nötig“, so Harald Röder.

Das Ende der Berufstätigkeit selbst bestimmen

Uwe Holtmann ist Leiter des Personalwesens bei der Stift Tilbeck GmbH in Havixbeck bei Münster. Das kirchliche Sozialunternehmen für Behinderten- und Altenhilfe beschäftigt über 700 Arbeitnehmer. „Vor dem Hintergrund der Rente mit 67 haben wir unseren Mitarbeitern über ein Lebensarbeitszeitmodell die Möglichkeit gegeben, ihr Renteneintrittsalter aktiv und individuell zu gestalten.“ Die Beschäftigten hätten somit die Chance, ohne lebenslange Abzüge in der Altersrente über das Ende ihrer beruflichen Tätigkeit selbst zu bestimmen. Das, so der Personalleiter, fänden viele seiner Mitarbeiter einfach sehr attraktiv. Ein Interview mit Herrn Holtmann und viele weitere interessante Infos zum Thema gibt es unter www.dbzwk.de.

„Flexi-Gesetz“ schafft den Rahmen

(djd). Bereits seit 1988 gibt es mit dem „Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen“ – dem sogenannten Flexi-Gesetz – die Möglichkeit, geleistete Arbeitszeit in einem besonderen Wertguthaben anzusammeln und zu einem späteren Zeitpunkt zur mittel- und längerfristigen Freistellung von der Arbeit einzusetzen. Über Lebensarbeitszeitkonten können Arbeitnehmer somit einen möglichst frühen und vor allem finanziell abgesicherten Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand umsetzen. Unter www.dbzwk.de gibt es alle weiteren Informationen.

Steuererklärung wird einfacher

Zettelwirtschaft wird durch zeitsparendes Verfahren ersetzt

(mpt-14/49919a). Steuergesetze und Vorschriften verändern sich stetig, sodass viele Bundesbürger das Gefühl haben, immer mehr Zeit und Unterlagen für die Steuererklärung zu benötigen. Doch die lästige Zettelwirtschaft wird überflüssig, denn seit kurzem kann unter elster.de/Belegabruf die „vorausgefüllte Steuererklärung“ genutzt werden. Dies ist ein neuer Service der Finanzverwaltung, der die Erstellung der Steuererklärung erleichtert.

Vereinfachte Steuererklärung spart Zeit

Die Einkommensteuererklärung wird damit deutlich einfacher, denn bei der Steuerverwaltung sind viele anzugebende Daten zur Person durch den Arbeitgeber oder durch Versicherungen bereits vorhanden und können dank des neuen Services nun elektronisch abgerufen werden. Hierbei stehen dem Steuerzahler beispielsweise Lohnbescheinigungen des Arbeitgebers, Mitteilungen über Rentenzahlungen oder Nachweise über Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung zur Verfügung. Auch Aufwendungen für die Altersvorsorge sind elektronisch erfasst, beispielsweise Einzahlungen in Riester- und Rürup-Verträge. Ohne großen Aufwand kann der neue Service der Finanzverwaltung genutzt werden. Der Nutzen für den Steuerzahler: Der zeitliche Aufwand, der für das Suchen von zahlreichen Belegen in der Regel nötig ist, sinkt deutlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Eingabefehler vermieden werden, da die abrufbaren Daten per Mausklick eins zu eins in die Steuererklärung übertragen werden.

Auch an die Sicherheit wurde gedacht

Um den neuen Service der Finanzverwaltung nutzen zu können, muss sich der Steuerzahler mit der persönlichen Identifikationsnummer, die jedem Bundesbürger zugesendet wurde, sowie der Anmeldung zum Belegabruf kostenlos und einmalig im ElsterOnline-Portal registrieren. Nach der Eingabe der Identifikationsnummer und der Aktivierungs-ID erhält der Betroffene ein Softwarezertifikat und kann eine eigene PIN vergeben. Im Anschluss ist lediglich die Anmeldung zum Belegabruf erforderlich. Unter elster.de/Belegabruf sind im Bereich Downloads die einzelnen Schritte über praktische Videoanleitungen zudem verständlich erklärt.

Die Daten können täglich rund um die Uhr abgerufen werden. Dies ist selbstverständlich auch mehrfach möglich. Doch über ELSTER ist nicht nur die Steuererklärung inklusive des Belegabrufs möglich, sondern es können noch weitere Erklärungen abgegeben werden, beispielsweise:

– Anmeldungen der Lohnsteuer

– Voranmeldungen der Umsatzsteuer

– Körperschaftsteuererklärungen

– Anmeldungen der Kapitalertragssteuer

Gesund und umweltfreundlich renovieren

Farben aus rein natürlichen Bestandteilen für Innen und Außen nutzen

(mpt-14/48457a). Farben und Lacke tragen entscheidend zur Optik der Wohnung bei, ganz gleich, ob die vorhandenen eigenen vier Wände einen neuen Look erhalten sollen oder eine neue Wohnung bezogen wird. Doch der Fokus sollte nicht nur auf der Optik liegen: Es ist ebenso zu berücksichtigen, dass hochwertige Farben auch das Raumklima beeinflussen. Biofarben beispielsweise werden nur aus natürlichen Grundprodukten hergestellt und bieten daher im Vergleich zu herkömmlichen Farben und Lacken viele Vorteile.

Was bedeutet Naturfarben?

Der Heimwerker sollte beim Kauf genau hinschauen, da der Begriff „Bio“ im Bereich der Farben und Lacke nicht geschützt ist. Demzufolge bedeutet diese Bezeichnung nicht zwangsläufig, dass es sich tatsächlich um eine echte Naturfarbe handelt. Daher sollte auf verschiedene Prüfsiegel geachtet werden, denn nur diese zeichnen echte Biofarben aus. Beispielsweise sprechen Kennzeichnungen von „Öko-Test“ und „IBR“ für biologisch empfehlenswerte Produkte. Fehlt solch eine Kennzeichnung, können die Inhaltsstoffe Aufschluss bieten. Wenn ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe angegeben sind, spricht dies für eine hohe Umweltfreundlichkeit der Produkte. Herstellern wie etwa Biopin verwenden nur natürliche Grundprodukte, Farbstoffe und Öle. Die Biofarben lassen sich sowohl im Innen- als auch im Außenbereich nutzen.

Gesundes Raumklima schaffen

Naturfarben bieten verschiedene Vorteile. Neben der Umweltverträglichkeit und der Förderung eines wohngesunden Raumklimas ermöglichen die Naturfarben aufgrund der kleineren Moleküle häufig ein besseres Ergebnis, da diese leichter und tiefer in die Oberfläche eindringen, zum Beispiel in Holzmöbel.

Effektives und einfaches Renovieren

Wenn ältere Möbel, Holztreppen, Arbeitsplatten etc. aufgearbeitet werden sollen, ist es ratsam, zunächst die bisherige Behandlung zu prüfen. Geöltes Holz beispielsweise sollte weiterhin geölt werden, während bei einem lackierten Holz frei entschieden werden kann, wie es weiter behandelt werden soll, nachdem die Lackschicht abgeschliffen wurde. Eine Empfehlung bei der Behandlung von Holzoberflächen ist etwa das einfach anzuwendende Hartwachsöl. Es vereint die Vorteile von Wachs und Öl miteinander und gibt Hölzern schnell einen neuen Glanz. Unter biopin.de finden Heimwerker weitere Informationen und nützliche Verarbeitungstipps. Ein weiterer Vorteil des Hartwachsöls: Die Oberflächen sind im Gegensatz zu Lackierungen weniger empfindlich und können bei Kratzern oder ähnlichen Gebrauchsspuren einfach und schnell überarbeitet werden.

Verschärfte Anforderungen

Wer in Deutschland ein Haus bauen möchte, kommt an der Energiesparverordnung (EnEV) nicht vorbei. Sie schreibt Bauherren vor, dass der Primärenergiebedarf für die Anlagentechnik und der Wärmeverlust des Hauses bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen. Seit 1. Mai 2014 gilt die neue EnEV 2014. Im Vergleich zur bislang gültigen EnEV 2009 verschärft die Novelle die Anforderungen teilweise deutlich. So sinkt beispielsweise bei Neubauten der zulässige Primärenergiebedarf ab 2016 um 25 Prozent. Das langfristige Ziel, das die Bundesregierung mit der EnEV verfolgt: bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland umzusetzen.

Innere Ruhe finden

Mit Naturkraft und Achtsamkeitsübungen gegen stressbedingte Schlafstörungen

(djd/pt). Stundenlang wälzt man sich in den Kissen, das Gedankenkarussell dreht sich und von ungestörtem Schlummer kann keine Rede sein. Am nächsten Tag fühlt man sich dann wie gerädert, ist schlapp und wird nicht selten von Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden geplagt. Immer mehr Menschen kämpfen mit Schlafstörungen. Kommen noch Symptome wie Nervosität und Unruhe dazu, ist oftmals eine Überlastung Ursache für die Probleme. Wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse ergab, leiden 74 Prozent der leitenden Angestellten unter einer zu hohen Arbeitslast. Laut einer repräsentativen Studie des Robert Koch-Instituts sind 4,2 Prozent sogar von einem Burnout betroffen.

Ständiger Stress belastet Körper und Seele

Zusätzlich sorgen die ständige Reizüberflutung durch die Medien, Existenzängste und soziale Unsicherheiten für Stress. Wird all dies zu viel, reagiert der Körper oft mit den oben genannten Symptomen. Fatalerweise wird als Folge der Schlafstörungen die Leistungsfähigkeit zusätzlich herabgesetzt und die Probleme verstärken sich noch. Um dieser Abwärtsspirale Einhalt zu gebieten, sollte man darum rechtzeitig eingreifen und Abhilfe schaffen. So kann beispielsweise das ganzheitlich ansetzende, natürliche Präparat Neurodoron dabei helfen, Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Streukügelchen mit pflanzlichen Wirkstoffen wie Hopfen und Passionsblume – etwa Calmedoron – können Spannungszustände abbauen. Auf diesem Wege gelingt es häufig, die innere Balance wiederherzustellen und endlich Ruhe zu finden. Unter www.weleda.de gibt es weitere Tipps.

Meditieren und Auszeiten wirken ausgleichend

Darüber hinaus ist es sinnvoll, aktiv etwas zur Stressbewältigung und Burnout-Vorbeugung zu tun. Studien zufolge sind Achtsamkeitsübungen besonders geeignet – dazu gehören etwa verschiedene Arten von Meditationen oder bewusste Körperwahrnehmung. Aber auch regelmäßige Auszeiten wie Spaziergänge, Sport oder entspannte Lesestunden liefern einen wertvollen Beitrag, um „runterzukommen“ und Schlafstörungen zu bekämpfen.

Fünf Schritte zu mehr Lebensfreude

Studie: Wissenschaftler untersuchten die Faktoren für Glück und Zufriedenheit

 

(djd/pt). Alles wird anders – aber auch gut? Wohl jeder spürt, dass sich die Gesellschaft wandelt, man sich sowohl in der Arbeitswelt als auch in der Freizeit an die neue digitale Welt anpassen muss. Doch was bedeutet das für den Einzelnen, wie beeinflussen die aktuellen Trends unsere Lebensfreude? Dieser Frage gingen elf Experten auf den Grund: Zukunftsforscher, Ökonomen, Psychologen und Mediziner beschreiben in der „Coca-Cola Happiness-Studie: Die Megatrends unserer Gesellschaft und ihr Potenzial für Lebensfreude“, wie wir lebensfroh mit diesen Trends umgehen können.

Beruf und Privatleben in Balance

„Sei Du selbst“, lautet die erste Empfehlung der Experten: Prioritäten setzen, Arbeit und Privates in Balance bringen und eigene Entscheidungen treffen – das sind erste Schritte zu mehr Lebensfreude. Oder anders gesagt: „Orientiere dich nicht an anderen, sondern definiere selbst die großen und kleinen Ziele.“ Dazu gehört auch, den Job nicht als reine Pflichterfüllung zu betrachten. „We are framily“: Die zweite Empfehlung lautet, soziale Kontakte zu pflegen und einen Kreis aus Familie und Freunden um sich zu bilden. „Die gefühlte Familie ist dort, wo Liebe, Fürsorge und echtes Interesse sind. Hier finden wir Rückversicherung und Halt“, betont die Studie. Mehr dazu unter www.happiness-institut.de.

Einfach mal zufrieden sein

„Die Perspektive wechseln“: Das ist Schritt drei zu mehr Lebensfreude. „Reframing“ nennt man die Methode, Dinge in einem anderen Licht zu betrachten. Wer die Perspektive wechselt, kann gelassener und selbstbewusster zum Ziel gelangen. Tipp Nummer vier: „Raus aus dem Freizeit-Stress“. Denn Freizeitgestaltung wird zu oft mit Selbstoptimierung verwechselt, aus dem Joggen wird ein Training für den Marathon. Experten empfehlen stattdessen, die Balance zwischen Aktivität und Regeneration zu finden. Und schließlich die fünfte Regel: „Einfach mal zufrieden sein.“ Obwohl es uns immer besser geht, werden wir unzufriedener. Je mehr Möglichkeiten, desto höher die Ansprüche. Aber: Zufriedenheit ist die Königsdisziplin der Lebensfreude.

Die Strichcodes der Gauner

Kriminelle nutzen sogenannte Gaunerzinken, um auf lohnende Objekte hinzuweisen

(djd/pt). Wer sie nicht kennt, übersieht sie leicht: Zeichen an Briefkästen, Türzargen, Strommasten, Zäunen oder Hauswänden. Aber sie können üble Folgen haben, denn dabei kann es sich um sogenannte Gaunerzinken handeln. Die Methode, anderen Ganoven Tipps zu geben, ist Jahrhunderte alt und wird heute wieder von Kriminellen benutzt. So bedeuten beispielsweise zwei senkrechte Striche auf einem waagrechten: Hier wohnen zwei alte Leute. Besonders gefährlich wird es, wenn man ein X neben der Wohnungstür bemerkt: Denn damit weisen die Ganoven einander darauf hin, dass es hier etwas zu holen gibt. Wer solche Zinken bemerkt, sollte sie fotografieren, der Polizei melden und die Zeichen danach entfernen. Aber was bedeuten nun die vielen Zeichen genau? Eine Graphik der gängigsten Gaunerzinken und die Erklärung der jeweiligen Bedeutungen gibt es beispielsweise unter www.rgz24.de/gauner.

Verständigungsmittel seit Jahrhunderten

Gaunerzinken wurden bereits im 16. Jahrhundert von Ganoven oder Bettlern als Verständigungsmittel genutzt. Damals wurden „Kollegen“ mit diesen Zeichen darüber informiert, ob es in dem Haus einen kostenlosen Schlafplatz gibt oder ob man es beispielsweise beim Betteln auf die frömmelnde oder auf die forsche Art probieren sollte. Heute gehen die Diebesbanden mit Hilfe der Gaunerzinken arbeitsteilig vor: Einige Bandenmitglieder spionieren die Objekte aus, andere steigen in die Immobilien ein, wieder andere veräußern danach das Diebesgut – untereinander verständigt man sich mit Gaunerzinken.

Tipps der Polizei beachten

Die Zahl der Einbrüche ist in den letzten Jahren generell deutlich gestiegen, am Werk sind nicht nur Ganoven, die Gaunerzeichen benutzen. Generell sollte man sich also mit geeigneten Maßnahmen vor Dieben schützen. Eine effektive mechanische Haussicherheit sollte die Basis eines vernünftigen Einbruchschutzes darstellen. Sie gewährleistet, dass es den Gaunern möglichst schwer gemacht wird, rasch in ein Haus zu kommen. Als Grundregel gilt, dass weder Fenster noch Türen in Abwesenheit geöffnet sein sollten. Besonders sicher ist es, wenn Terrassentüren und Fenster verschließbar sind oder aus Sicherheitsglas bestehen.

Die Polizei hat noch weitere Tipps, eine Liste mit empfohlenen Sicherheitsprodukten gibt es ebenfalls unter www.rgz24.de/gauner. Ergänzend zu den mechanischen Sicherheitsmaßnahmen kann man sich heute aber auch elektronisch – etwa mit modernen Funkalarmanlagen – gegen Einbruchsversuche schützen.

Doppelt vorgesorgt hält besser

Studie: Nur 40 Prozent haben Finanzen für Pflege und Rente im Griff

(djd/pt). Dass man für die Zeit nach der Berufstätigkeit privat vorsorgen muss, weil die gesetzliche Rente für den gewohnten Lebensstandard nicht ausreicht, ist den meisten bekannt. Doch noch längst nicht genügend Bundesbürger haben ausreichend gehandelt. Danach gefragt, ob ihre private Altersvorsorge ausreichen würde, um eine schwere oder gar schwerste Pflegebedürftigkeit zu finanzieren, sagten nur 40 Prozent, dass sie für die Rente und für den Fall der Pflegebedürftigkeit privat vorgesorgt hätten. Das ergab eine aktuelle Emnid-Studie im Auftrag der Nürnberger Versicherungsgruppe.

Finanzierung der Pflege könnte schwerfallen

18 Prozent der Befragten haben nur eine private Altersvorsorge, eine zusätzliche private Pflegevorsorge käme demnach für sie nicht infrage. Die Finanzierung der Pflege könnte ihnen dann allerdings schwerfallen – selbst wenn die Rente in gesunden Jahren ausreicht. Umgekehrt haben neun Prozent der Befragten nur eine private Pflegevorsorge, aber keine zusätzliche private Altersvorsorge. Ob sie sich im Ruhestand auch mal das eine oder andere Extra leisten können, ist fraglich. Mehr zum Thema gibt es auch unter Ratgeberzentrale.de.

Erhöhte Rente bei Pflegebedürftigkeit

„Inzwischen gibt es Lösungen, die sowohl den Ruhestand als auch die Pflegebedürftigkeit absichern“, sagt Jürgen Hansemann von der Nürnberger Versicherungsgruppe. Die „VorteilsRente“ beispielsweise garantiere als eine von wenigen Versicherungen am Markt nicht nur eine lebenslange Rente, sondern übernehme auch einen Teil des finanziellen Pflegerisikos. Das gilt ebenso für den Demenzfall.

Konkret funktioniert das Modell so: Sobald der Kunde pflegebedürftig ist, hebt der Versicherer die Altersrente an. Die Zahlung der erhöhten Leistung erfolgt auch, wenn die Pflegebedürftigkeit wieder enden sollte, die höhere Zahlung bleibt also lebenslang garantiert. Vor Beginn der Rentenzahlung ist im Pflegefall oder bei schwerer Krankheit eine steuerfreie Kapitalauszahlung möglich. Ab Rentenbeginn sorgt die Option der Kapitalentnahme für finanzielle Flexibilität.

Alles im Blick – Smart Video erobert das Zuhause

Videoanwendungen liegen im Trend – richtig eingesetzt bieten sie mehr Sicherheit

(djd/pt). Sehen und gesehen werden – und das Ganze in Bildern festhalten. Jeden Tag werden Hunderttausende von Fotos, Selfies oder Videos gemacht und per WhatsApp verschickt, auf Facebook gepostet oder auf Youtube veröffentlicht. Der Trend, möglichst das ganze Leben in Bildern festzuhalten, macht vor den eigenen vier Wänden längst nicht mehr halt.

„Immer mehr Bundesbürger installieren in ihren Häusern und Wohnungen spezielle Videotechnik, mit der sie für mehr Sicherheit sorgen und zudem von unterwegs schnell mal zu Hause vorbeischauen können“, erklärt Michael Zabler, Experte für elektronische Sicherheitstechnik bei ABUS.

Safety first – und alles immer im Blick

Der Hauptgrund für eine Investition in Videoüberwachungstechnik für zu Hause ist die Angst vor Einbrüchen. Nicht ganz unbegründet, denn seit Jahren ist ein starker Anstieg von Einbruchdiebstählen zu verzeichnen. Hier kann Videotechnik nicht nur zur Aufklärung eines Vorfalls entscheidend beitragen, allein die bloße Existenz sichtbarer Kameras hat eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Täter.

Die Anwendungen von smarten, App-fähigen Systemen gehen jedoch über die klassische Sicherheit hinaus. Ob Pflegebedürftige oder Kinder: Wer sich um seine Lieben sorgt und diese nicht unbeaufsichtigt lassen will, greift nicht selten zur Smart-Video-Kamera. Aber nicht nur Menschen bringt die ortsunabhängige Aufmerksamkeit mehr Sicherheit: Auch für Katze und Hund kann eine Videoüberwachung sinnvoll sein. Gerade wenn Tierbesitzer ihre Lieblinge tagsüber alleine lassen, möchten sie sichergehen, dass die Vierbeiner keinen Unfug treiben und es ihnen gut geht. Ein netter Nebeneffekt: Dabei können auch lustige Aufnahmen entstehen, die dann tatsächlich ihren Weg auf Youtube finden oder an Freunde und Verwandte verschickt werden.

Zeitgemäße Videoüberwachung mit App-Zugriff

Vielseitige, kompakte Videotechnik mit App-Zugriff hat etwa der Hersteller ABUS im Sortiment: Man weiß immer, was zu Hause gerade passiert, und kann Auffälligkeiten oder verdächtige Bewegungen frühzeitig erkennen. Darüber hinaus dient die Videoaufzeichnung der Beweissicherung und Aufklärung von Vorfällen. So gibt es beispielsweise spezielle Apps, die auf Livebilder und Aufzeichnungen zugreifen können – und sogar die Steuerung von beweglichen Schwenk-Neige-Kameras aus der Ferne erlauben. „Das gute Gefühl der Sicherheit sorgt dafür, dass man beispielsweise im Urlaub richtig entspannen kann“, betont Sicherheitsexperte Michael Zabler. Alle Informationen zu den entsprechenden Systemen gibt es unter www.abus.com.

Selbstinstallation ist möglich

Smart Video für zu Hause gibt es heutzutage in großer Auswahl, entweder als Plug-and-play-Kameras, per App steuerbare Schwenk-Neige-Kameras oder als Komplettset mit Kameras und angeschlossenem Rekorder. Die Systeme bieten mehr Möglichkeiten als eine simple Webcam und erfüllen weit höhere Sicherheitsstandards. Videoüberwachungstechnik zur Selbstinstallation gibt es beispielsweise bei Conrad Electronic, in vielen Bauhaus-Filialen, bei Media Markt und in ausgewählten Internetshops.