Mit gutem Gewissen nachhaltig Geld anlegen – geht das?

Investitionen in erneuerbare Energien machen eine solche Geldanlage möglich

(djd). Nachhaltige Geldanlagen zeigen Wirkung: Schon heute kommt durchschnittlich 33 Prozent grüner Strom aus jeder Steckdose. Das ist zum großen Teil der Erfolg grüner Geldanlagen, die in Erneuerbare-Energien-Projekte investieren.

„Grüne“ Investments liegen im Trend

Geldanlagen in erneuerbare Energien sind hauptsächlich Investitionen in Sachwerte, die Erträge erwirtschaften. Wind- oder Solarparks und auch Biogasanlagen produzieren grüne Energie und verkaufen diese. „Jedem Projekt liegt eine unternehmerische Kalkulation zugrunde. Dabei helfen Erfahrungswerte und Gutachten schon im Vorfeld“, erklärt UDI-Geschäftsführer Georg Hetz, der mit seinem Unternehmen zu den Pionieren für grünes Geld zählt und bereits seit 18 Jahren im Bereich ökologischer und nachhaltiger Kapitalanlagen tätig ist. „So können wir die Erträge gut schätzen und die Zinsen der Anleger vorsehen. Aus den Einnahmen des Verkaufs der sauberen Energie werden Zinsen und Rückzahlung für die Anleger generiert.“

So investiert man nachhaltig

Zahlreiche Studien belegen, dass sich nachhaltige Investments längst ebenso, beziehungsweise sogar besser rechnen als konventionelle. Man muss als Anleger nicht auf Rendite verzichten und kann gleichzeitig etwas für die Gesellschaft und die Umwelt tun. Dennoch gilt: Die zinsstarke und risikolose Geldanlage gibt es auch im nachhaltigen Sektor nicht. „Es ist wichtig, nicht alle Eier in ein Nest zu legen“, so Georg Hetz.

„Wir raten unseren Kunden immer, ihr Kapital zu streuen. Ein Teil sollte kurzfristig und mittelfristig verfügbar bleiben, ein weiterer Teil in renditeschwache, aber sichere Geldanlagen fließen und der dritte Teil geht in verschiedene renditestarke Projekte mit vier bis sechs Prozent. Das nützt dem Kapitalerhalt, gibt Sicherheit und Flexibilität und bringt insgesamt gesehen ansprechende Rendite.“ Umso größer der Anteil für renditestarke Anlageprodukte ist, umso höher liegt auch die Gesamtverzinsung des Kapitals.

Ob Windräder, Solar- und Biogasanlagen oder auch energieeffiziente Immobilien, Investments dieser Art schaffen und erhalten Werte. Schön daran ist, dass die Renditen nicht nur Großanlegern vorbehalten sind, Privatanleger können sich bereits ab 5.000 Euro beteiligen. Ohne diese Anlageformen wäre die Energiewende beispielsweise undenkbar.

Zuschüsse zum barrierefreien Wohnen

Ratgeber: So gibt es Unterstützung von der Pflegeversicherung

(djd). Das vertraute Umfeld der eigenen vier Wände – viele möchten im Alter nicht darauf verzichten. Doch die Bedürfnisse ändern sich. Oft sind Umbaumaßnahmen nötig, damit Haus oder Wohnung barrierefrei werden. Von der ebenerdigen Dusche im Bad zu breiteren Türen sind häufig hohe Investitionen erforderlich. So gibt es Zuschüsse von der Pflegekasse:

– Ansprechpartner: „Jeder gesetzlich Versicherte ist über seine Krankenkasse automatisch pflegeversichert“, erklärt Melanie Gestefeld von der IKK classic. Sie sei der richtige Ansprechpartner, wenn es um Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes gehe. So werden bis zu 4.000 Euro für den pflegegerechten Umbau einer Wohnung gewährt. Ändert sich die Pflegesituation, können Zuschüsse erneut beantragt werden.

– Voraussetzungen: Damit Zuzahlungen fließen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, darunter in der Regel die Einordnung in eine Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst. Die Pflegestufe (I bis III) gibt an, wie viel Hilfe ein Betroffener im Alltag benötigt. Gut zu wissen: Die Fördersumme von bis zu 4.000 Euro steht jedem pflegebedürftigen Versicherten zu. Einem Ehepaar können also bis zu 8.000 Euro gewährt werden.

– Antrag stellen: Zuschüsse für Umbaumaßnahmen werden direkt bei der Pflegeversicherung beantragt. „Es ist sinnvoll, sich vorher individuell von den Mitarbeitern beraten zu lassen“, so Melanie Gestefeld. Erforderlich für die Genehmigung sei unter anderem ein amtliches Gutachten über die Pflegebedürftigkeit. Dafür komme ein Arzt oder eine Pflegekraft nach vorheriger Absprache ins Haus, um sich ein genaues Bild der Situation machen zu können.

– Zusätzliche Förderung: In der Regel reichen die Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, um die Kosten für alle erforderlichen Umbaumaßnahmen zu decken. Wer zusätzliche finanzielle Hilfen benötigt, kann staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen, beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie fördert altersgerechte Umbaumaßnahmen mit günstigen Darlehen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.ikk-classic.de/pflege.

Wichtig ist, was nicht drin steht

Unvollständige Bauverträge erschweren den Weg ins Eigenheim

(djd). Bevor es losgeht mit dem Bau einer eigenen Immobilie, müssen Bauherren erst einmal einen Bauvertrag abschließen. Damit stellen sie bereits wichtige Weichen für den Weg ins Eigenheim. „Fehlende oder nicht eindeutige vertragliche Regelungen sowie verbraucherfeindliche Vertragsklauseln verursachen rechtliche und wirtschaftliche Risiken und sind häufig Quelle für Konflikte“, weiß Peter Mauel, Vertrauensanwalt und erster Vorsitzender des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Die Verbraucherschutzorganisation stellt in Studien und Analysen immer wieder fest, dass Unternehmen Vertragswerke vorlegen, in denen Regelungen nicht eindeutig formuliert sind, ganz fehlen oder die verbraucherfeindliche Klauseln enthalten.

Kostenrisiken durch lückenhafte Leistungsbeschreibungen

So sei das Herzstück jedes Bauvertrags – die Bau- und Leistungsbeschreibung – in jedem zweiten Vertragswerk lückenhaft oder unvollständig. Der Bauherr könne dann nicht immer sicher sein, was genau er am Ende für sein Geld bekomme. „Zudem ziehen unvollständige Beschreibungen Kostenrisiken nach sich, wenn etwa wichtige Leistungen fehlen und bei teuren Nachträgen Finanzierungslücken auftreten“, warnt Peter Mauel. Zur Vorsicht rät Mauel auch im Hinblick auf Zahlungspläne und die Verbindlichkeit von sogenannten Festpreisgarantien. Sicherheiten gegen Insolvenzrisiken des Bauunternehmers oder Vertragsstrafen für Bauzeitverzögerungen seien andere Punkte, die ein Bauherr sorgfältig berücksichtigen sollte.

Vertragsprüfung offenbart Schwächen vor der Unterschrift

Da Lücken in Bauverträgen und verbraucherfeindliche Regelungen für den normalen Bauherrn nur schwer durchschaubar sind, sollte man in jedem Fall vor Vertragsschluss unabhängigen Rat einholen. Sinnvoll ist eine technische und rechtliche Prüfung der Bau- und Leistungsbeschreibungen und der sonstigen Vertragsbestandteile zum Beispiel durch einen Vertrauensanwalt oder einen Bauherrenberater des BSB. Typische Problemstellen in Bauverträgen beschreibt auch das Ratgeberblatt „Prüfsteine zum Bauvertrag“, das der Verbraucherschutzverein auf der Website www.bsb-ev.de kostenlos zur Verfügung stellt.

Ausgezeichnete Ökobilanz

Umweltverträgliche Fassadendämmung aus Hanf

(djd). Hanf gehört zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen und spielte bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts zudem eine wichtige Rolle als Rohstofflieferant. Seit einigen Jahren erlebt die Pflanze nun eine Renaissance und wird für immer mehr Anwendungsbereiche neu entdeckt. „Durch seine außergewöhnliche Robustheit und Belastbarkeit erfüllt der natürliche Rohstoff beste Voraussetzungen für die Herstellung vielseitig einsetzbarer Baustoffe“, erklärt Martin Schmidt, Bauen-Wohnen-Experte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Intelligente, nachhaltige Fassadendämmung

Mit einer professionell gedämmten Fassade lässt sich der Energieverbrauch einer Immobilie um bis zu 30 Prozent senken: Gerade im Hinblick auf die noch immer recht hohen Energie- und Heizkosten eröffnen sich hier große Einsparpotenziale. Gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil deutlich weniger CO2 ausgestoßen wird – insbesondere dann, wenn natürliche Dämmstoffe wie Hanf zur Dämmung eingesetzt werden. Der Bautenschutzspezialist Caparol etwa bietet mit einer neuen Hanf-Fassadendämmung eine innovative Systemlösung an, die bauphysikalische und ökologische Qualitäten miteinander vereint. Basierend auf dem natürlichen Werkstoff Hanf und ausgestattet mit modernen Produkteigenschaften ermöglicht sie eine intelligente, nachhaltige Fassadendämmung mit einer ausgezeichneten Ökobilanz, die von der Ernte bis zum Recycling des Rohstoffes reicht. Unter www.caparol.de gibt es alle Informationen zum Dämmen mit Hanf.

Erstklassige Ökobilanz

Hanf wächst sehr schnell, bei sonnigem Wetter um bis zu vier Meter in 100 Tagen. Die Pflanzen benötigen dafür keinen Dünger und machen aufgrund ihrer Schädlingsresistenz den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln überflüssig. Bis zu 97 Prozent der Hanfpflanze können verwertet werden. Fasern, Stroh und Samen liefern dabei auch für die Herstellung von Kleidung sowie Nahrungs- und Arzneimitteln einen wertvollen Rohstoff. Ein weiteres ökologisches Plus: Als einjährig nachwachsende Pflanze bindet Hanf im Wachstum viel Kohlendioxid. Dadurch haben Dämmstoffe aus Hanf eine bessere Ökobilanz als zum Beispiel viele andere Naturbaustoffe. Pellets aus Hanf weisen den gleichen Brennwert wie Braunkohle auf – aber ganz ohne Treibhauseffekt.

Bonus für die sonnige Heizung

Für die Solarthermie-Nutzung gibt es einen neuen Fördertopf

(djd). Wer mit der Wärmeenergie der Sonne heizt, kann kräftig sparen. Dies lohnt sich nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung. Seit Beginn des Jahres 2016 gibt es mit dem neuen „Anreizprogramm Energieeffizienz“ (APEE) einen weiteren attraktiven Zuschuss zur Heizungsmodernisierung.

Mehr Geld

Das neue Förderprogramm, das gezielt das Heizen mit Sonnenwärme unterstützt, setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Der spezielle Zuschuss aus dem Programm erhöht die bereits jetzt gezahlten Fördergelder des „Marktanreizprogrammes“ (MAP) um weitere 20 Prozent. Hinzu kommt die sogenannte APEE-Optimierung von 600 Euro, wenn bei der neuen Heizungsanlage alle erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt werden und dies nicht bereits im Rahmen des MAP-Optimierungsbonus gefördert wurde.

Mehr Effizienz

Die sich ergebende Gesamt-Unterstützung ist abhängig von der Kollektorfläche, beträgt aber mindestens 3.000 Euro. Damit hat sich der Zuschuss für den Anlagenbesitzer einer förderfähigen Heizung gegenüber dem Vorjahr um mindestens 44 Prozent erhöht. Bedingung für die Förderung ist, dass neben dem Austausch des alten Wärmeerzeugers auch das gesamte Heizsystem in seiner Effizienz gesteigert wird. Hierzu gehört unter anderem die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, der Einbau einer Hocheffizienzpumpe ebenso wie der Einsatz von Einzelraumreglern. Übersichtliche Tabellen der Fördergelder des MAP und der APEE-Zusatzförderung gibt es beim Verbraucherportal www.sonnigeheizung.de unter der Rubrik „Geld vom Staat“. Dort findet sich ebenfalls das MAP-Formular zum Download, mit dem man nun die aufgestockte Förderung für Solarthermie-Anlagen mitbeantragen kann.

Geldanlage planen per Mausklick

Robo-Advisors“: Kostenlose Online-Tools erstellen individuelle Anlagevorschläge

(djd). Viele Bundesbürger kennen das Problem: Das gute alte Sparbuch, aber auch Festgeldanlagen werfen kaum noch Zinsen ab, die Suche nach Alternativen aber ist unübersichtlich und zeitaufwändig. „Eine bequeme und sogar kostenlose Option sind heute sogenannte Robo-Advisors – diese Online-Anlageplaner erstellen in kurzer Zeit konkrete Anlagevorschläge“, so Fachjournalist Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Einfach zu bedienen

Die Online-Tools richten sich vor allem an die Generationen, die noch nicht mit dem Computer aufgewachsen sind. „Ein Großteil unserer Kunden sind Menschen um die 40 oder 50, daher ist die Bedienung des Online-Anlageplaners so übersichtlich wie möglich gestaltet worden“, erklärt etwa Stefan Pax, Bereichsleiter Geldanlage, Brokerage und Finanzplanung bei der Targobank. Auf der Homepage dieses Anbieters gelangt man in drei Schritten zu einem konkreten Anlagevorschlag. Zunächst werden das Anlageziel und der Anlagebetrag gewählt, die Untergrenze liegt bei 500 Euro. „Dabei darf man die eigene finanzielle Situation nicht aus den Augen verlieren: Welche regelmäßigen Einnahmen stehen zur Verfügung und wie sehen die laufenden Kosten und Belastungen aus“, so Pax. Im zweiten Schritt entscheidet der User, was für ein Anlegertyp er ist und welches Risiko er eingehen möchte. Auch die Zeitspanne, über die das Geld angelegt werden soll, kann flexibel gewählt werden.

Konkrete Vorschläge

Abschließend entscheidet man dann, aus welcher Anlageform das Portfolio gebildet werden soll. Je nach Anlagerisiko und Laufzeit werden Kategorien wie Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien unterschiedlich gewichtet. Danach erhält man einen passenden Anlagevorschlag. „Beim Online-Anlageplaner handelt es sich nicht um eine persönliche Anlageberatung: Wer sich umfassend beraten lassen möchte, der kann ein Gespräch mit einem Berater in der Filiale vereinbaren, in dem individuell auf die gesamte Vermögenssituation eingegangen wird“, so Stefan Pax. Das kostenlose und unverbindliche „Robo-Advisor-Tool“ der Targobank kann im Übrigen auch von Nicht-Kunden genutzt werden.

Augen auf beim Wohnungskauf

Erwerb von Wohneigentum: Das Objekt gründlich unter die Lupe nehmen

(djd). Der Volksmund sagt: Wer auf Freiersfüßen wandelt, sollte nicht nur den künftigen Partner, sondern auch dessen familiäres Umfeld unter die Lupe nehmen. „Ähnliches gilt für den Erwerb einer Eigentumswohnung, besonders in bereits bestehenden und genutzten Objekten“, erklärt Andreas Renz, Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Denn mit Vertragsschluss „verheiratet“ sich der Neu-Eigentümer nicht nur mit der Wohnung – juristisch als Sondereigentum bezeichnet – sondern auch mit der Eigentümergemeinschaft und dem Gemeinschaftseigentum. Dieses Umfeld bleibe dem Wohnungsbesitzer dauerhaft erhalten, so Renz. Vor dem Gang zum Notar sollte man es sich daher genauer anschauen.

Zustand des Gebäudes und Nebenkosten

Quasi als Geburtsurkunde der Eigentümergemeinschaft bezeichnet Renz die Teilungserklärung. Sie legt beispielsweise die räumliche Aufteilung des Gesamtobjekts und die Sondernutzungsrechte fest sowie oft auch Instandhaltungspflichten. Ein Blick auf den „Lebenslauf“ des Objekts gebe wichtige Hinweise. Wie gut wurde das Gebäude instand gehalten? Gibt es Streitigkeiten unter den Eigentümern? Stehen teure Maßnahmen bevor? In der Haushaltskasse der Eigentümergemeinschaft gilt es zu prüfen, ob langfristige Rücklagen gebildet wurden oder ob bei allfälligen Sanierungen mit Sonderumlagen zu rechnen ist. Wie hoch die Nebenkosten tatsächlich ausfallen, zeigt ein Blick in die Jahresabrechnungen. Die Gesamtkosten aus Betriebskosten, Allgemeinstrom, Heizung, Hausmeister, Gartenpflege, Versicherungen, Reinigung und weiteren Faktoren können oftmals überraschend hoch ausfallen.

Unabhängiger Rat zeigt mögliche Probleme auf

„Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einen unabhängigen Experten, etwa einen Bauherrenberater oder Vertrauensanwalt des BSB, hinzuziehen“, rät Andreas Renz. So ließen sich alle Unterlagen rechtzeitig vor Vertragsschluss überprüfen, und die Experten wüssten, wo in den eigenen vier Wänden Probleme lauern können. Unter www.bsb-ev.de gibt es Kontaktadressen und ein Ratgeberblatt „Augen auf beim Wohnungskauf“.

Beim Geld muss die Freundschaft nicht aufhören

Schulden im Privatbereich sind oft ein Tabuthema – nun gibt es dafür eine Lösung

(djd). Geld sammeln für das Hochzeitsgeschenk der Kollegin oder den Geburtstag eines Freundes, das Teilen der Restaurantrechnung vom Essen mit Freunden oder der Taxifahrt nach dem Theaterbesuch: Immer wieder werden zwischen Freunden und Familienmitgliedern Kosten gesplittet. Oft werden sie von einer Person vorgestreckt, die anderen sollen ihren Anteil später zurückzahlen. „Die meisten vertrauen darauf, dass Freunde und Verwandte tatsächlich ihre Ausstände begleichen – genau das funktioniert aber aus den unterschiedlichsten Gründen oft nicht reibungslos“, so Sabrina Winter, Sprecherin von PayPal Deutschland. Eine repräsentative Studie im Auftrag des Bezahlsystems zeigt aktuell, dass 43 Prozent der befragten Deutschen schon die Beziehung zu einem Freund oder Familienmitglied ernsthaft gefährdet haben, weil sie ausgelegtes Geld nicht zurückgezahlt haben. Mit dem neuen Service PayPal.Me ist es nun möglich, Geld von Freunden und Familie einfach und auf persönliche Art zu erhalten.

Nicht mehr auf Schulden sitzen bleiben

Weil es den meisten Menschen unangenehm ist, Freunde und Familie nach ausstehenden Geldbeträgen zu fragen, bekommen viele ihr Geld nie zurück. Abhilfe schafft nun auf elegante Art der neue Service, mit dem das Geld einfach per Link eingefordert und zurückgezahlt werden kann. Das funktioniert schnell und unkompliziert wie Bargeld und sicher wie Onlinebanking. Der entsprechende Link muss nur einmalig festgelegt und kann ab dann immer genutzt werden. Zudem ist man flexibel: Ob in der Bahn, im Restaurant oder zu Hause auf dem Sofa, der Link funktioniert auf allen Geräten – Smartphones und Tablets inklusive. Alle Informationen: www.paypal.me.

Und so funktioniert’s

Der Link wird an Freunde oder Verwandte, die bei einem in der Kreide stehen, geschickt – per E-Mail, WhatsApp, SMS oder über Social Media. Der Freund oder Verwandte, der die Schulden hat, klickt den Link an und loggt sich ein. Im nächsten Schritt gibt er den Betrag ein, klickt auf „Senden“ und schon ist das Geld unterwegs, die Summe landet auf dem Konto des Empfängers.

Beleihen statt kündigen

Policendarlehen kann bei vorübergehenden finanziellen Engpässen eine Lösung sein

(djd). Wer einen vorübergehenden finanziellen Engpass hat, kann seine Kapitallebensversicherung mithilfe eines sogenannten Policendarlehens beleihen. „Das ist für den Versicherten meist deutlich rentabler, als den Lebensversicherungsvertrag zu kündigen, um an das Geld zu kommen. Ganz abgesehen davon, dass bei einer Kündigung der Versicherungsschutz verloren geht“, erklärt Martin Schmidt, Finanzexperte beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit einem Policendarlehen hingegen verschaffe man sich unkompliziert finanziellen Spielraum. Man nehme ein Darlehen auf – und die Kapitallebensversicherung diene als Sicherheit. „Bei Banken – speziell bei Online-Banken – sind Policendarlehen im Übrigen in der Regel günstiger als bei Versicherern“ erklärt Finanzexperte Schmidt.

Policendarlehen ohne Einkommensnachweis

Policendarlehen haben aus Verbrauchersicht neben einem günstigen Sollzinssatz weitere Vorteile gegenüber anderen Darlehensarten. So verzichten die Anbieter in der Regel auf eine Schufa-Auskunft, man kann das Darlehen jederzeit kündigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen, und auch beitragsfrei gestellte Lebensversicherungen können beliehen werden. Der Online-Kreditspezialist Süd-West-Kreditbank (SWK-Bank) beispielsweise verzichtet für seinen Kredit auf einen Einkommensnachweis, hier können Lebensversicherungsverträge rasch und unkompliziert via Internet beliehen werden. „Je nach Wunsch kann der Kreditnehmer die Zinsen monatlich oder am Ende der Laufzeit bezahlen“, erklärt Geschäftsführer Ulf Meyer. Bei den Nettodarlehensbeträgen sei eine Spanne zwischen 2.500 und 250.000 Euro möglich, die Laufzeit des Policendarlehens sei flexibel wählbar bis maximal 84 Monate. Unter www.swkbank.de gibt es weitere Informationen.

Des einen Leid, des anderen Freud

Zinssenkung: Im Gegensatz zu Sparern profitieren Kreditnehmer vom billigen Geld

(djd-p/el). Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im März den Leitzins auf das historische Tief von null Prozent gesenkt. Des einen Leid ist also auch weiterhin des anderen Freud: Während Sparer kaum noch etwas für ihr angelegtes Geld bekommen, dürfen sich Häuslebauer und andere Kreditnehmer über einmalig günstige Kreditzinsen freuen.

Das gilt auch für Barkredite, sie sind attraktiv wie nie. „Häufig hat eine Internet-Bank noch günstigere Konditionen, denn sie hat weniger Verwaltungsaufwand als eine Filialbank“, erklärt Ulf Meyer, Geschäftsführer der Süd-West-Kreditbank (SWK Bank). Aber gute Konditionen allein machen noch kein gutes Angebot aus: Vor dem Vertragsabschluss empfehlen Verbraucherschützer daher, die persönliche Beratung der anbietenden Banken zu nutzen. „In einer solchen Beratung können die exakten Kreditbedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten der Kunden festgestellt werden. So lässt sich oft viel Geld sparen“, erläutert Ulf Meyer.

Kreditnehmer sollten beispielsweise unbedingt auf ein ausgedehntes Widerrufsrecht achten. Der Barkredit sollte zudem ein Sondertilgungsrecht beinhalten. Außerdem sollten Kreditnehmer nur Verträge mit einem festen Zinssatz abschließen. „Damit kann man sicherstellen, dass es während der Laufzeit des Kredits zu keiner Zinserhöhung kommen kann“, so Ulf Meyer.