Mit Sicherheit Steuern sparen

Versicherungen und Altersvorsorge: Beim Fiskus Geld zurückholen

(djd). Es ist eine schöne Stange Geld, die Arbeitnehmer und Selbstständige jährlich durch die Lohn- und Einkommensteuer an Vater Staat zahlen. Da lohnt es schon, wenn man den einen oder anderen Kniff kennt, mit dem sich die Steuerlast reduzieren lässt. Einige Möglichkeiten bieten dabei die Beiträge für bestimmte Versicherungen sowie das Geld, das man in die Altersvorsorge investiert. So können beispielsweise die Kosten für die Privathaftpflicht als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Autofahrer und Hundehalter können sich darüber freuen, dass dies auch für die Kfz- und die Hundehalterhaftpflichtversicherung gilt.

Risikolebensversicherungen

Eine besondere Rolle in Steuerfragen spielt auch die Risikolebensversicherung. Hier können die Beiträge ebenfalls als Sonderausgaben die Steuerschuld senken. Außerdem sollte man beim Abschluss der Police genau darauf achten, wer die Leistung im Todesfall erhält. Diese Person muss nämlich Erbschaftssteuer auf den Ertragsanteil der Auszahlung bezahlen. „Für Ehepartner sowie Kinder gibt es zwar Freibeträge in Höhe von 500.000 beziehungsweise 400.000 Euro“, sagt Dr. Michael Martin von der Nürnberger, „doch wenn unverheiratete Partner die Begünstigten sind, reduziert sich der Freibetrag je nach Steuerklasse auf 20.000 Euro.“ Der Experte verrät jedoch einen Trick, um diese Zahlung an den Fiskus zu umgehen: Ist der Begünstigte auch der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherung, muss er keine Steuern zahlen. Der Begünstigte muss dann statt seines eigenen Lebens nur das seines Partners versichern.

Fürs Alter vorsorgen und Steuern sparen

Als Altersvorsorgeaufwendungen können gesetzliche und private Rentenversicherungen wie die Rürup-Rente berücksichtigt werden, wozu es auf www.nuernberger.de weitere Infos gibt. Für 2019 können 88 Prozent des Jahresbeitrags abgesetzt werden, im Jahr 2025 dann 100 Prozent. Für 2019 gilt aber die Höchstgrenze von maximal 24.305 Euro. Verheiratete können das Doppelte absetzen. Eine besondere Rolle spielen Riester-Verträge, bei denen jährlich Beiträge bis zur Höchstgrenze von 2.100 Euro inklusive der staatlichen Zulage geltend gemacht werden können.

Hohe Leitfähigkeit spart Energie und Material

Kupfer nimmt eine Schlüsselrolle für die Verbesserung der Energieeffizienz ein

(djd). Bei der Energieeffizienz von Leitungsnetzen, Geräten, Motoren, Kühleinrichtungen und mehr spielt die Leitfähigkeit der eingesetzten Metalle eine wichtige Rolle. Nicht von ungefähr ist hier vor allem Kupfer im Einsatz. Denn das rote Metall hat die beste Leitfähigkeit aller Nicht-Edelmetalle und ist daher der bevorzugte Werkstoff, wenn es um die Leitung von Elektrizität, Wärme oder Kälte geht.

Strom sparen durch hohe Leitfähigkeit

Um die gleiche Transportleistung wie andere Metalle zu erzeugen, kann der Querschnitt einer Kupferleitung gegenüber anderen geeigneten Materialien um bis zu 40 Prozent kleiner ausfallen. Das spart Rohstoffe und Ressourcen bei der Herstellung. Bei gleichen Durchmessern von Leitungen ist der elektrische Widerstand von Kupfer geringer als bei anderen vergleichbaren Metallen. Das bedeutet, Leitungsverluste fallen bei identischen Dimensionen kleiner aus, es muss also weniger Energie erzeugt werden. Vergrößert man den Querschnitt von Leitungen weiter, verbessert sich auch die Energieeffizienz – das bedeutet, es muss noch weniger Strom produziert werden. Leitungsquerschnitte lassen sich nicht endlos vergrößern, dem Deutschen Kupferinstitut zufolge liegt das Umweltoptimum der Leitergröße etwa für die Wicklungen in Motoren und Transformatoren, Elektrokabeln und Bahn-Oberleitungen aber deutlich über den Durchmessern, die von den aktuellen Standards vorgegeben werden.

CO2 sparen durch bessere Energienutzung

Die Experten des Kupferinstituts haben zudem errechnet, dass die eingesparten CO2-Emissionen pro zusätzlichem Kilogramm Kupfer während der Lebensdauer eines Betriebsmittels je nach Anwendung zwischen 100 und 7.500 Kilogramm liegen. Studien zufolge könnte alleine die Energie, die Elektromotoren weltweit in der Industrie verbrauchen, bis 2020 um rund 30 Terawattstunden (TWh) gesenkt werden, wenn alle Motoren auf dem heutigen Stand der Technik wären. Damit alleine könnten mehrere Großkraftwerke abgeschaltet werden. Auf www.copperalliance.de gibt es mehr Informationen zu aktuellen Studienergebnissen.

Ressourcen sparen durch geringeren Materialverbrauch

Beim Einsatz anderer Materialien zur Stromleitung würden elektrische Bauteile wie Motoren, Transformatoren oder Kabel bei gleicher Energieeffizienz etwa 20 Prozent größer – beispielsweise für Gehäuse, Steckverbinder oder Kabeltragsysteme. Das gilt für Großgeräte ebenso wie für Haushaltsmaschinen. Kupfer leistet also einen wichtigen Beitrag dazu, dass etwa die Kaffeemaschine zu Hause kompakt und leichtgewichtig ist und dass nicht mehr Ressourcen aufgewendet werden müssen als unbedingt erforderlich.

Vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger

Die Ansprüche an die Haustechnik steigen bei Neubau und Modernisierung

(djd). Ob im Neubau oder in der Modernisierung von Altbauten: Die Themen Energieeffizienz und Haustechnik spielen bei Bauherren und Hauseigentümern eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite gilt es heute, strenge Auflagen zum Beispiel aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Auf der anderen Seite haben Immobilieneigentümer auch ein wirtschaftliches Interesse daran, dauerhaft möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Last not least ist die Heiz- und Haustechnik entscheidend dafür, wieviel Wohnkomfort ein Gebäude bietet. „Bereits innerhalb der nächsten Dekade sollen Häuser einen Energiebedarf nahe Null haben“, sagt Florian Becker, Geschäftsführer des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Laut Becker bedingt das einen grundlegenden Wandel – Häuser werden vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger.

Energieverbrauch, Klimafreundlichkeit und Wohnkomfort verbessern

Um die Ziele geringer Energieverbrauch, Klimafreundlichkeit und Wohnkomfort gleichermaßen zu erreichen, liegen die Anforderungen an die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik heute um ein Vielfaches höher als noch vor 20 oder 30 Jahren. Heizungs- und Warmwassertechnik, Lüftung und Energieerzeugung beispielsweise über Solarthermie oder Photovoltaik müssen individuell auf die Gegebenheiten des Grundstücks und des Gebäudes sowie auf die Gewohnheiten und Ansprüche der Bewohner abgestimmt sein. Grundlageninfos zur Entscheidungsfindung liefert zum Beispiel der Ratgeber „Energieeffizienz und Energieerzeugung – Grundwissen und Innovationen“, der unter www.bsb-ev.de kostenfrei bestellt werden kann.

Mit unabhängiger Beratung sicher ans Ziel

Erste Orientierung bieten die aktuellen Gebäudestandards. Die Bezeichnung Passivhaus steht für Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. Beim Niedrigstenergiehaus muss der Energiebedarf nahe Null liegen. Im Nullenergiehaus gleichen sich von außen bezogene und selbst erzeugte Energie aus. Und das Plusenergiehaus setzt auf 100 Prozent regenerative Energien und erzeugt mehr Energie, als es selbst verbraucht. „Welchen Standard man anstrebt, hängt von den eigenen Wünschen, aber auch vom verfügbaren Budget ab“, sagt Becker. Er rät, im Vorfeld einen unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einen BSB-Bauherrenberater, mit ins Boot zu nehmen.

Die eigene Ferienimmobilie erfolgreich vermieten

Von Anbieter-Plattform bis Inserat: Tipps für einen vollen Buchungskalender

(djd). Das Wissen, sich auch im Urlaub zu Hause zu fühlen: Mit einer eigenen Ferienimmobilie erfüllen sich viele Deutsche einen Traum – ob an der Nord- und Ostsee, in den Bergen oder einer Großstadt. Oft nutzen Ferienhausbesitzer das Feriendomizil jedoch nur für wenige Wochen im Jahr. Um die Kosten zu mindern, lohnt es sich, die Unterkunft weiterzuvermieten. Ferienhausportale im Internet bieten eine einfache Lösung, um Gäste zu gewinnen.

So gehts: Vermietungserfolg steigern

Ferienhausportale sind rund um die Uhr „geöffnet“ und helfen professionell bei der Vermarktung von Ferienunterkünften. Als Anbieter sollte man darauf achten, dass die Online-Plattform benutzerfreundlich aufgebaut ist, über ein flächendeckendes Angebot verfügt und ein hohes Vertrauen seiner Nutzer genießt. Denn je attraktiver das Portal für die Urlauber, desto größer ist die Chance, selbst Gäste zu gewinnen. Vermieter sollten sich daher fragen: Würde ich selbst über das Portal eine Ferienunterkunft buchen? Auch der Blick auf www.deutscher-ferienhausverband.de kann hierbei unterstützen. Denn alle hier gelisteten Portale unterziehen sich regelmäßig freiwilligen Qualitätsprüfungen.

Optimal: Online-Vermarktung und persönliche Betreuung

Ein persönlicher und gut erreichbarer Kundendienst ist für Mieter und Vermieter ebenso unerlässlich. Um diesen zu testen, können Hausbesitzer einfach mal die Vermieter-Hotline eines Portals während der Sprechzeiten anrufen und prüfen, wie es um die persönliche Betreuung steht. Schließlich will man die Ferienunterkunft unkompliziert inserieren und eingehende Buchungen einfach verwalten können. Aufschluss über die Qualität des Ferienhausportals kann auch ein Blick auf den Portalbereich für Gastgeber bringen. BestFewo.de etwa, eine Plattform für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland, bietet über 90.000 Unterkünfte.

Tipps für die Gestaltung des Online-Inserats

Auf der Seite erklären zudem Experten, warum gerade das Startbild so entscheidend für ein aussagekräftiges Inserat ist. Oder auf was Inserenten bei der Komposition von Fotomotiven zu achten haben. Vermieter finden dort Anregungen und Informationen von der Unterkunftsbeschreibung bis hin zur Darstellung von Grundrissen. Bei der Vermarktung der Unterkünfte arbeitet der Anbieter mit verschiedenen Partnern zusammen. So sind die Unterkünfte der Gastgeber auf allen relevanten Ferienhausportalen vertreten. Weitere Informationen gibt es unter www.bestfewo.de.

Wie viel Barrierefreiheit ist sinnvoll?

Darauf kommt es an, wenn das Haus zu jeder Lebenssituation passen soll

(djd). Beim Thema Barrierefreiheit entstehen in vielen Köpfen Bilder von Treppenliften, Haltestangen im Bad und rollstuhlgerechten Zugängen zum Haus. Doch es lohnt sich, über dieses Thema nicht erst dann nachzudenken, wenn Menschen mit körperlichen Einschränkungen auf die Beseitigung von Barrieren und auf Hilfsmittel angewiesen sind. Zum einen bieten viele Faktoren der Barrierefreiheit in jeder Lebenssituation Komfortvorteile – ein gut zugänglicher Hauseingang etwa ist auch mit einem Kinderwagen bequemer erreichbar. Zum anderen lässt sich ein Haus so bauen oder modernisieren, dass Anpassungen zum Beispiel bei nachlassender Beweglichkeit im Alter schneller und mit weniger Aufwand durchzuführen sind. Sanitärwände im Bad können zum Beispiel mit unsichtbaren Montageplatten so vorgerüstet sein, dass sich Stütz- und Haltegriffe ganz einfach nachträglich einbauen lassen.

Barrierefreie Umbauten mit sachverständiger Hilfe planen

Wenn konkrete körperliche Einschränkungen barrierefreie Anpassungen des Wohnumfelds erforderlich machen, dann sollte man die Maßnahmen am besten mit einem unabhängigen Sachverständigen besprechen, zum Beispiel einem Bauherrenberater der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Bei der Planung kommt es darauf an, den akuten Bedarf festzustellen und Prognosen für die Zukunft miteinzubeziehen. Zu beachten ist zum Beispiel, ob eine körperliche Einschränkung chronisch ist oder ob eine Krankheit die Beweglichkeit weiter verschlechtern könnte.

Wichtige Lebensbereiche auf eine Ebene verlegen

Neben der Entfernung von Hindernissen wie Türschwellen oder Zugangstreppen kann es auch sinnvoll sein, Räume im Haus umzuorganisieren. Zum Beispiel ist es in vielen Häusern möglich, alle wichtigen Lebensbereiche – Wohnen, Schlafen, Kochen und Bad – auf eine Ebene zu verlegen, sodass das Treppensteigen entfällt. Auch Hilfsmittel wie etwa die Automatisierung des Lichts über Bewegungs- und Präsenzmelder, Fernbedienungen für die WC-Spülung oder die Verlegung von Schaltern auf Sitzhöhe lassen sich oft mit überschaubarem Aufwand einbauen. Unter www.bsb-ev.de gibt es einen „Ratgeber Bauen und Wohnen ohne Barrieren“, der kostenfrei bestellt werden kann.

Damit der Traum vom Hauskauf kein Alptraum wird

Beim Altbaukauf Verkäuferangaben genau prüfen

(djd). Den Traum von den eigenen vier Wänden möchten sich heute viele über den Kauf eines Bestandshauses oder einer älteren Wohnung sichern. Meist laufen die Angebote über Makler, also über Immobilienprofis. Doch immer wieder zeigt sich, dass blindes Vertrauen bei den Angaben zu einer Immobilie riskant ist. Viele Makler übernehmen ungeprüft die Angaben des Verkäufers, berufen sich darauf und schließen jede Haftung aus. Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) bestätigt, dass Käufer in solchen Fällen meist schlechte Karten haben.

Rücktritt und Preisminderungen schwer durchsetzbar

Ein Rücktritt vom Kaufvertrag oder die Durchsetzung von Schadenersatz und Minderungen des Kaufpreises ist laut Experten wenn, dann nur mit großen Schwierigkeiten möglich. Der Käufer muss dafür dem Verkäufer oder Makler arglistige Täuschung nachweisen. Es lohnt sich daher, vorher etwas mehr Zeit zu investieren und sich nicht alleine von der ersten Begeisterung für ein Objekt leiten zu lassen. Bereits bei der Wohnfläche stoßen die Verbraucherberater immer wieder auf falsche Angaben. In manchen Fällen betragen die Abweichungen nach unten bis zu einem Viertel der gesamten Wohnfläche. Unterm Strich bezahlt der gutgläubige Käufer dann für Flächen, die er gar nicht besitzt. Nachmessen lohnt sich also – am besten mit einem unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einem BSB-Bauherrenberater. Mit Lasermessungen ist die tatsächliche Wohnfläche sehr genau zu ermitteln.

Renovierungskosten zum Kaufpreis einplanen

Die Bausachverständigen können auch andere Angaben überprüfen, zum Beispiel zum Zustand des Hauses oder zu durchgeführten Renovierungen. Infos und Berateradressen gibt es dazu unter www.bsb-ev.de. So lassen sich falsche Angaben im Exposee zum Haus oder zur Wohnung leichter entdecken. Zudem erfahren die Kaufinteressenten mehr zum Grundzustand des Hauses und können mithilfe des Beraters ermitteln, welche Kosten sie zusätzlich zum Kaufpreis für Renovierungen und Modernisierungen einplanen müssen.

Früher zahlen, später Eigentümer werden

Risiken beim Erwerb von Wohneigentum über Bauträger

(djd). Wer heute bauen oder Wohneigentum erwerben will, stößt häufig auf die Angebote von Bauträgern. Dass man dabei nicht selbst als Bauherr auftritt, erscheint vielen zukünftigen Immobilienbesitzern zunächst attraktiv. Bis zum Einzug liegt der gesamte Bauablauf in den Händen des Bauträgers, und man muss sich selbst um wenig kümmern. Zu beachten ist aber, dass Bauträgerverträge besondere Risiken mit sich bringen. An erster Stelle zu nennen sind die Zahlungsmodalitäten: Während ein Bauherr die Immobilie laut Gesetz nur nach tatsächlichem Baufortschritt bezahlen muss, geht der Erwerber beim Bauträgervertrag in Vorleistung. Er leistet schon frühzeitig Zahlungen, wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt Eigentümer.

Keine ungesicherten Vorauszahlungen leisten

So warnt die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) vor ungesicherten Vorauszahlungen. Laut BSB muss die Eintragung einer Auflassungsvormerkung zugunsten des Käufers im Grundbuch erfolgt sein, bevor die erste Rate fällig wird. Zudem muss der Plan für die Ratenzahlungen der Makler- und Bauträgerverordnung entsprechen. Ob diese Kriterien erfüllt sind, sollte man vor Vertragsschluss von unabhängiger Stelle prüfen lassen, zum Beispiel durch einen BSB-Vertrauensanwalt. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu weitere Infos und Adressen in ganz Deutschland.

Unabhängiger Rechtsbeistand zur Prüfung des Vertrags

Überprüfen kann der unabhängige Rechtsbeistand auch weitere Fallstricke, die sich in Bauträgerverträgen finden. So fehlen zum Beispiel häufiger verbindliche Fertigstellungstermine oder der Bauträger schreibt einseitige Leistungsbestimmungsrechte in den Vertrag. Dann kann sich der Käufer nicht darauf verlassen, dass er am Ende das bekommt, was er erwartet hatte. Zeitlich sollten sich Kaufinteressenten nicht unter Druck setzen lassen. Der Verbraucher muss den Vertragsentwurf mindestens zwei Wochen vor dem Termin zur Beurkundung erhalten, es bleibt also Zeit, den Vertrag gründlich prüfen zu lassen und für den Erwerber riskante Klauseln nachzuverhandeln.

5 Fördertipps: Mithilfe der KfW energieeffizient sanieren

(djd). Damit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die gesetzten Klimaziele erreichen, muss unter anderem die Energieeffizienz älterer Häuser verbessert werden. Über 60 Prozent des Energieverbrauchs von Häusern und Wohnungen gehen auf das Konto der Raumwärme – hier liegen also auch die größten Einsparpotenziale. Aus diesem Grund fördert der Staat die energetische Sanierung, unter anderem über die KfW Förderbank. Mithilfe der KfW energieeffizient zu sanieren, lohnt sich bei vielen älteren Häusern: Die Fördergelder erleichtern Investitionen, Einsparungen bei den Heizkosten machen sich langfristig bemerkbar und der Wert eines sanierten Hauses verbessert sich, falls man verkaufen oder vermieten möchte. Wir geben Tipps, worauf es bei den Fördergeldern der KfW für energieeffizientes Sanieren ankommt.

1. Kredit oder Zuschuss?

Fördergelder der KfW können als zinsbegünstigter Kredit oder als Zuschuss beantragt werden. Die Kreditvariante ist die richtige für alle, die nicht über genügend Eigenkapital für die Finanzierung verfügen. Wer genug auf der hohen Kante hat, kann mithilfe der KfW energieeffizient sanieren und bares Geld sparen: Er bekommt einen direkten Zuschuss, dessen Höhe von den Kosten, der Anzahl der Wohneinheiten und dem erreichten Energiesparziel abhängt.

2. Komplettsanierung zum Effizienzhaus oder Einzelmaßnahme?

Die KfW fördert die Komplettsanierung von Häusern, die auf einen bestimmten KfW-Effizienzstandard gebracht werden. Es ist aber auch möglich, Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz fördern zu lassen. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn eine Komplettsanierung nicht auf einmal finanzierbar ist.

3. Energieberater beauftragen

Bei der Planung, welche Maßnahmen in Betracht kommen, sollte immer ein Energieberater hinzugezogen werden. Er kann auch bei der Beantragung von Fördergeldern helfen. Unter anderem fördert die KfW zur energieeffizienten Sanierung auch die Energieberatung.

4. Dämmen oder Heizung erneuern?

Wer die energetische Sanierung mit Einzelmaßnahmen beginnen möchte, sollte in der Regel zunächst die Dämmung verbessern. Schlanke Hochleistungsdämmstoffe aus Polyurethan wie etwa von puren [http://www.puren.com/bau/steildach/puren-plus/] eignen sich hier gut, da sie bei schlankem Aufbau sehr gute Dämmwerte erreichen und so sicherstellen, dass die Vorgaben der KfW für energieeffizientes Sanieren eingehalten werden.

5. Baubegleitung gibt Sicherheit

Neben den Vorbereitungen durch einen Energieberater können Hausbesitzer auch Förderungen der KfW für die Baubegleitung der geplanten Maßnahmen durch einen unabhängigen Sachverständigen beantragen. Er unterstützt die Hausbesitzer von der Planung über die Baukontrolle bis hin zur Abnahme. So lässt sich das Sanierungsziel sicher erreichen und der Bauherr kann sich auf die Gewährung der Gelder von der KfW für energieeffizientes Sanieren verlassen.

Bauschäden belasten Bauherren

Schadenssummen für Baumängel steigen weiter an

(djd). Baumängel und -schäden gehören auch weiterhin zu den größten Risiken, mit denen sich Bauherren konfrontiert sehen. Das belegt eine aktuelle Studie des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) und des Instituts für Bauforschung e.V. Lagen die Kosten für Bauschäden im Untersuchungszeitraum von 2006 bis 2008 noch bei durchschnittlich 49.000 Euro, stiegen sie nach Hochrechnungen der Studie aktuell bis fast 84.000 Euro. Die Studie hat auch untersucht, welche Bauteile besonders mängelbehaftet sind.

Hohe Nachfrage und Fachkräftemangel verstärken die Fehleranfälligkeit

Feuchteschäden treten besonders häufig auf, stark von Mängeln belastet sind auch Dach und Decken sowie Fußböden und Wände. Auch Messfehler, Risse und mangelhafte Abdichtungen waren häufiger anzutreffen. Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation BSB, macht dafür die hohe Marktnachfrage verantwortlich, die zu einer starken Auslastung der Unternehmen führe. Hinzu kämen der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften und Fehler bei der Planung. Steigende energetische Anforderungen und kompliziertere Techniken beim Bau und der Haustechnik tun ein Übriges, um die Anfälligkeit des Baus für Fehler und Mängel zu erhöhen.

Mit unabhängiger Beratung Mängel rechtzeitig erkennen und Schäden vermeiden

Um Bauschäden zu vermeiden, sollten Bauherren selbst aktiv werden. Die Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen kann Mängel frühzeitig aufdecken und dafür sorgen, dass sie rechtzeitig behoben oder entsprechende Nachbesserungen vorgenommen werden können. Unter www.bsb-ev.de gibt es weitere Infos, Berateradressen und den aktuellen Bauschadensbericht zum Download. Der Bauherrenberater begleitet den ganzen Bauprozess und sucht die Baustelle immer wieder persönlich auf, um die vertragsgerechte Bauausführung zu kontrollieren und Fortgang und Qualität der Arbeiten zu begutachten.

Hausrundgang mit sachverständiger Unterstützung

Instandhaltungscheck: Damit aus kleinen Schäden keine großen Probleme werden

(djd). Ein neues Bad, eine neue Küche oder ein Wintergarten am Haus: Besitzer älterer Immobilien haben in der Regel eine Menge Ideen und Wünsche, was sich am Haus verbessern lassen könnte. Doch bei der Begeisterung für Neues sollte man nicht den Werterhalt der Bausubstanz vergessen. Kleine Mängel und Schäden an Putz und Mauerwerk, am Dach oder der Kellerdichtung können sich zu großen Problemen auswachsen, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt und behoben werden. Sobald sich der Winter dem Ende neigt, ist daher die richtige Zeit für einen Rundgang durchs Haus und drum herum. Kleinere Schäden lassen sich so schnell feststellen und beheben.

Typische Schwachstellen untersuchen

Regelmäßig alle paar Jahre lohnt sich auch ein gründlicher Hausrundgang mit einem unabhängigen Sachverständigen. Der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) bietet dazu beispielsweise einen Instandhaltungscheck an. Dazu kommt ein Bauherrenberater ins Haus, der Bauingenieur oder Architekt ist. Die gut ausgebildeten Berater kennen die typischen Schwachstellen älterer Häuser und können daher gezielt auf die Suche nach Mängeln oder Schäden im Bestandsbau gehen. So lassen sich auch Probleme entdecken, die für den Baulaien nicht auf den ersten Blick offenkundig und erkennbar sind. Der Berater fertigt ein Protokoll seines Hausrundgangs vom Keller bis unters Dach an und spricht eventuelle Probleme mit dem Hausbesitzer detailliert durch. Dazu gibt er auch Empfehlungen, mit welchen Sanierungsarbeiten sich gezielt Verbesserungen erreichen lassen.

Mögliche Kosteneinsparungen einschätzen

Auf diese Weise können sich Hausbesitzer zuverlässig einen Überblick über den aktuellen Zustand der Immobilie verschaffen. Der Berater kann auch aufzeigen, welche Arbeiten Hausbesitzer mit ihren handwerklichen Fähigkeiten selbst durchführen können – und wo man ein Fachunternehmen beauftragen sollte. In einer Beratung zu Eigenleistungen lassen sich mögliche Kosteneinsparungen einschätzen, zudem gibt der Berater Hinweise zu Bauvorschriften und Regelwerken oder zu sinnvollen Versicherungen, wenn etwa Bauhelfer in Nachbarschaftshilfe mitarbeiten sollen.