Immobilienwirtschaft befürchtet eingeschränkte Kreditvergabe

Nach einer Umfrage des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) unter Führungskräften und Entscheidungsträgern der Immobilienbranche wird sich die Finanzierungssituation nach den Erwartungen von 56,4 % der Befragten in den kommenden Monaten nicht wesentlich verbessern. Im Gegenteil: 41,8 % der befragten Branchenteilnehmer rechnet bis Ende des Jahres mit schwieriger werdenden Finanzierungsbedingungen und nur 1,8 % der Befragten geht von einer Besserung aus. Rund ein Drittel (32,1 %) der Befragten schätzt die Finanzierungsbedingungen zurzeit als außerordentlich schwierig ein.

Damit wird Mezzaninekapital auch weiterhin der Dauerbrenner in der Immobilienbranche bleiben.

Kreditrate für private Baufinanzierung sinkt rapide

Baukredite werden für Verbraucher immer günstiger.  Ein Standardkredit (150.000 Euro, 2% Tilgung, 80% Beleihung, 10 Jahre Zinsbindung) kostet im Monat Juni nur noch 598 Euro. Im Vormonat waren es 633 Euro, ein Jahr zuvor sogar 783 Euro. Ansonsten heißt die Devise möglichst langfristig die günstigen Zinsen sichern. Die durchschnittliche Sollzinsbindung stieg im Monatsvergleich um ein Jahr auf nunmehr 13 Jahre. Variable Zinsvereinbarungen wurden nur noch in 1,56% der Fälle abgeschlossen. Es dominiert weiterhin der Festzins mit einem Anteil von 68,25%. Der durchschnittliche Beleihungsauslauf sank um mehr als einen Prozentpunkt auf 77,24%.

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Ungestillte Nachfrage am Investmentmarkt für Handelsobjekte

Fehlendes Angebot bei unvermindert hoher Nachfrage nach Handelsimmobilien war Ursache dafür, dass der Investmentmarkt für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien im 1. Quartal 2012 im Vergleich zum 1. Quar­tal 2011 um gut 60 % rückläufig war.

Das geht aus Berechnungen von Jones Lang LaSalle hervor, die bis Ende März ein aufgelaufenes Transaktionsvolumen von rund 1,42 Milliarden Euro notiert haben. Im entsprechenden Vorjahresquartal waren es noch 3,63 Milliarden Euro. Dies sei „nicht auf eine veränderte Grundstimmung im Markt zurückzuführen, sondern allein angebotsbedingt“, so ein Sprecher von Jones Lang LaSalle. Die Investorennachfrage sei ausgesprochen groß und auch an Liquidität fehle es nicht.

Das Angebot kann einfach mit der hohen Nachfrage nicht Schritt halten.

Die Spitzenrenditen der sieben größten Metropolen (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) zeigen sich von Jones Lang LaSalle zufolge im Vergleich zum Vorquartal im Wesentlichen stabil: Gut aufgestellte Shoppingcenter liegen unverändert bei 5 %, große Fachmarktzentren bei 5,9 % und erstklassige einzelne Fachmärkte bei 6,5 %.

Bei Interesse halte ich für Sie gerne Informationen zu zwei äußerst attraktiven Angeboten, einem Neubau-Fachmarkzentrum mit Lidl, dm und AWG und/oder einem neuen REWE CITY Markt in Stuttgart bereit. Mit dem Bau beider Projekte wurde zwischenzeitlich begonnen. (keine Makleranfragen)

Häuslebauer, Immobilienkäufer und Umschulder erhalten Kredite fast umsonst

Die Zinsen für Immobilienkredite haben im Mai 2012 ein neues Allzeittief markiert.

Darlehen mit fünfjähriger Zinsbindung gibt es ab 1,97 %, Kredite mit zehnjähriger Laufzeit ab 2,50 %. „Für einen 100.000-Euro-Kredit müssen Immobilienkäufer heute im Vergleich zu 2002 rund 30.000 Euro weniger Zinsen zahlen“, sagt Manfred Hölscher, Leiter des Bielefelder Baugeldvermittlers Enderlein. Sowohl Erstkäufer als auch Immobilienbesitzer mit laufenden Verpflichtungen können vom Zinssturz profitieren.

Obwohl die Immobilienmärkte in Großstädten seit Monaten florieren und keine weiteren Impulse benötigen, wird der Zinssturz bei den Immobilienkrediten laut Enderlein die Nachfrage nach Immobilieninvestitionen weiter anfeuern. Hölscher: „Die Inflationsrate von rund 2 % gegengerechnet, gibt es Immobilienkredite aktuell gratis.“ Einziger Hemmschuh sei die geringe Anzahl verfügbarer und bezahlbarer Objekte. „Der Traum von der Immobilienfinanzierung ist vom Prinzip zum Greifen nah – nur die passenden Immobilien fehlen meist“, sagt Hölscher.

Wow, was für Zinsangebote!

Die KfW hat Zinsen im Kreditprogramm-Konglomerat Energetisches Sanieren gesenkt. Aus dem Topf des Programms Energieeffizient Sanieren erhalten Immobilien-Eigennutzer den Zinssatz von 1 % effektiv nun über alle Kreditlaufzeiten (maximal 30 Jahre) mit einer Zinsbindung von 8 bzw. 10 Jahren.

Deutsche mögen Goldbarren und Betongold

Deutsche Privatanleger favorisieren Sicherheit, vor allem Investitionen rund ums Eigenheim. Überraschend hohes Ansehen genießt auch das schwankungsintensive Gold.

Die Deutschen scheuen Risiken. Beim Vermögensaufbau wird dies besonders deutlich, denn unsichere Börsenanlagen sind wenig beliebt. Stattdessen setzen Privatanleger auf das eigene Haus, den Bausparvertrag und die betriebliche Altersvorsorge, wie das aktuelle Investmentbarometer des Nürnberger GfK Vereins zeigt. Danach halten 77 Prozent der privaten Finanzentscheider eine Investition in die eigene Wohnung oder das eigene Haus für attraktiv oder sehr attraktiv. 45 Prozent der Befragten favorisieren einen Bausparvertrag und 41 Prozent investieren am liebsten in die betriebliche Altersvorsorge.

Interessant ist, dass Gold nach wie vor eine hohe Anziehungskraft besitzt. 37 Prozent der Befragten halten das Edelmetall für eine attraktive Geldanlage. Damit steht Gold auf Platz vier der beliebtesten Sparformen, deutlich vor dem Tagesgeldkonto mit 33 Prozent, dem Festgeldkonto mit 30 Prozent, der Kapitallebensversicherung mit 27 Prozent und Sparbriefen mit elf Prozent. Dass die sicherheitsverliebten Deutschen so viel von Gold halten, erstaunt, muss das Edelmetall doch immer wieder empfindliche Preisrückschläge verkraften. Wertverluste um bis zu 25 Prozent sind keine Seltenheit, auf Sicht der letzten sechs Monate liegt Gold im Minus.

Baudarlehen für Selbstständige – Flexibilität oberstes Gebot

Für Freiberufler und Gewerbetreibende ist es oft nicht leicht, eine passende Immobilienfinanzierung zu finden. Kreditinstitute begründen ihre ablehnende Haltung zumeist mit Verweis auf unregelmäßige Einkünfte, fehlende Bilanzen oder hohen Zahlungsverpflichtungen des Antragstellers. Dass schwankende Einnahmen und ein gewisser Verschuldungsgrad für Selbstständige völlig normal sind, wird dabei gern „übersehen“. Viele Kreditinstitute wähnen sich eher auf der sicheren Seite, wenn sie externe Gehaltsabrechnungen in der Hand halten anstatt komplizierte Steuerbescheide oder unsichere Geschäftsprognosen bewerten zu müssen. Vor allem Selbstständige, die erst seit wenigen Jahren ein eigenes Geschäft betreiben, haben oft das Nachsehen. Hier bewerten Kreditinstitute die Risiken oft höher als die Sicherheiten.

Die Immobilienfinanzierung für Selbstständige erfordert hohes Beraterwissen und mehr Prüfungsaufwand für die Bank. Die Kreditvergabe via Internet wird dadurch erschwert. Internetbanken arbeiten mit standardisierten Darlehensfinanzierungen, denen eine genormte Kreditprüfung vorausgeht. Vereinheitlichte Prüfverfahren sollen die Risikoeinstufung des Kunden erleichtern und die Kreditvergabe beschleunigen. Selbstständige passen in der Regel nicht in dieses Schema, denn die allgemein üblichen Scoring-Verfahren sind häufig nicht anwendbar. Kreditinstitute gehen grundsätzlich davon aus, dass Einkommen von Arbeitnehmern in Festanstellung für einen längeren Zeitraum gesichert sind, während Selbstständige und Freiberufler jederzeit mit einem Einbruch ihrer Einnahmen rechnen müssen. Selbstständigkeit muss aber kein Ausschlusskriterium für eine Baufinanzierung sein, so eine Leiterin Baufinanzierung. Ihr Institut vergebe etwa jedes fünfte Immobiliendarlehen an Selbstständige. Noch nicht einmal Zinsaufschläge seien dabei fällig.