Nach der Trennung die Verträge

Wenn ein Paar sich scheiden lässt oder sich trennt, ist vieles zu klären

(djd). Tränen, Wut und Vorwürfe sind die Begleiter vieler Scheidungen. Verständlich, denn mit der Trennung endet eine Partnerschaft, die meist mit großen Hoffnungen und Schmetterlingen im Bauch begann. Angenehmer ist es natürlich, wenn die Partner sich in Ruhe zusammensetzen und – am besten in aller Freundschaft – gemeinsam entscheiden, nun jeweils eigene Wege zu gehen. Ein Mediator leistet auf dem Weg zu einer gütlichen Trennung vielfach gute Dienste. Was aber in dieser Situation unabwendbar auf alle Paare zukommt, sind jede Menge Formalien. Vom gemeinsamen Mietvertrag bis zur Haftpflichtversicherung werfen fast alle Verträge Fragen auf.

Mitversicherte Partner sollten aktiv werden

Schon beim Umgang mit den Versicherungsverträgen ist Umsicht gefragt. Manche Policen schließen den Ehepartner mit ein. Das ist oft bei der privaten Haftpflichtversicherung und auch bei der Rechtsschutzversicherung der Fall. Der mitversicherte Partner benötigt dann schleunigst einen eigenen Vertrag, um seinen Versicherungsschutz aufrechtzuerhalten. „Es ist vernünftig, sich schon während der Trennungsphase mit einem eigenen Vertrag abzusichern“, erklärt Matthias Schenk von der Nürnberger Versicherung. Der Grund dafür ist einfach: „Der Versicherungsnehmer könnte von einem Tag auf den nächsten einen neuen Partner mitversichern.“ Problematisch wäre es auch, wenn der Versicherungsnehmer in Zahlungsverzug gerät. So oder so kann der Versicherungsschutz in Gefahr geraten. Ist die Scheidung erst einmal rechtsgültig, müssen sich die Ex-Partner ohnehin um eigenständige Verträge kümmern.

Von Hausrat bis Todesfallleistung

Bei der Hausratversicherung ist übrigens der Tag des Auszugs entscheidend: Von nun an bleibt der Schutz der Hausratversicherung beiden für maximal drei Monate erhalten – in manchen Fällen auch länger. Danach ist nur der Versicherungsnehmer versichert. Der Ex-Partner muss sich erneut absichern. Die Versicherungssummen sollten jedoch beide Partner prüfen. Schließlich verteilt sich der Hausstand nun auf zwei Haushalte – und wird wiederum durch Neuanschaffungen ergänzt. Unbeachtet bleiben von frisch getrennten oder geschiedenen Paaren häufig die Berufsunfähigkeits-, Unfall- und Risikolebensversicherung. Doch auch hier lohnt es sich, die Rahmenbedingungen zu überprüfen. Gerade wenn Todesfallleistungen Bestandteil der Verträge sind, besteht oft der Wunsch, andere Personen als den Ex-Partner zu begünstigen.

Entspannt Richtung Ruhestand

Den Eintritt in die neue Lebensphase frühzeitig und gründlich planen

(djd). Die einen können es kaum mehr erwarten und sehnen den Ruhestand herbei. Andere würden gerne noch zwei, drei Berufsjahre dranhängen. In jedem Fall empfiehlt es sich, den Ruhestand frühzeitig vorzubereiten, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Denn beim Übergang in die Rente steht in der Regel von einem Tag auf den nächsten ein geringeres Einkommen zur Verfügung. „Um im Ruhestand seinen Lebensstandard zu erhalten, sind rund 80 Prozent des Nettolohns notwendig“, weiß Korina Dörr, Leiterin von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe.

Rentenkonto frühzeitig prüfen

Die Rentenauskunft gibt einen realistischen Blick auf die finanzielle Zukunft als Rentner. Ab dem 55. Lebensjahr erhalten Bürger eine solche alle drei Jahre. Sie ist wesentlich ausführlicher als die früheren Renteninformationen und berücksichtigt zum Beispiel auch Hinterbliebenenrenten. Spätestens jetzt sollten angehende Ruheständler den Versicherungsverlauf in ihrem Rentenkonto gründlich prüfen und bei einer Lücke schnell aktiv werden, indem sie bei der Rentenversicherung einen Antrag auf Kontenklärung stellen. Auch alle weiteren zukünftigen Renteneinkünfte sollten in der Aufstellung nicht fehlen, wie beispielsweise Betriebsrenten oder privat abgeschlossene Rentenversicherungen. Bei der Aufstellung der zukünftigen finanziellen Lage hilft der Einnahmen-Ausgaben-Check im neu aufgelegten „Budgetkompass fürs Älterwerden“. Die kostenfreie Broschüre mit nützlichen Tipps ist unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich.

Früher oder später in Rente gehen?

Wenn die finanzielle Situation geklärt ist, stellt sich die Frage nach dem passenden Timing. Wer mit einem früheren Renteneintritt liebäugelt, kann bereits ab dem 50. Lebensjahr spätere Abschläge mit Sonderzahlungen in die Rentenkasse ausgleichen. Gut zu wissen: Die Zahlungen kann man über mehrere Jahre verteilen und als Aufwendungen für Altersvorsorge beim Finanzamt geltend machen. Viele Tarifverträge enthalten zudem Regelungen zur Altersteilzeit, Informationen dazu gibt es im eigenen Betrieb. Viele aktive Menschen fühlen sich mit Mitte 60 unter Umständen allerdings auch zu jung für den Ruhestand und wollen noch im Job bleiben. Die gesetzliche Rentenversicherung fördert eine längere Lebensarbeitszeit: Pro Monat, den man später in Rente geht, erhöht sich der spätere Rentenanspruch um 0,5 Prozent. Ein Jahr zahlt sich somit mit einem Zuschlag von sechs Prozent aus. Wann der richtige Zeitpunkt für den Renteneintritt ist, kann jeder nur für sich selbst bestimmen.

Schutz in Zeiten des Handwerkermangels

Längere Bauzeiten fürs Eigenheim erfordern geeigneten Versicherungsschutz

(djd). Wohneigentum ist angesichts niedriger Zinsen attraktiver denn je. Immer mehr Familien entscheiden sich für ein Eigenheim. Doch mit jeder Baugenehmigung steigt die Nachfrage nach Handwerkern. Zimmermänner, Maurer und Elektriker kommen mit der Arbeit kaum noch hinterher. Viele Bauprojekte drohen, sich über mehr als ein Jahr zu erstrecken. Was dazu führt, dass in Baufragen unerfahrene Bauherren und Nachbarschaftshelfer so manches Mal selbst anpacken. Das ist pragmatisch und auch von den Helfern gut gemeint, aber für Laien birgt ein Rohbau auch besondere Risiken.

Sicherheit für 24 Monate

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung tritt bei Haftungsfragen für Haus- und Grundbesitzer sowie für Bauherren ein – entweder durch die Klärung der Haftungsfrage oder durch die Leistung bei berechtigten Ansprüchen. Ohne Versicherung kann ein Bauunfall zur echten Kostenfalle werden: „Kommen auf einer Baustelle Personen zu Schaden, müssen Bauherren mit hoher Wahrscheinlichkeit mit hohen Beträgen dafür haften“, erklärt Ralf Michl von der Nürnberger Versicherung. Darum ist es vorteilhaft, dass sich die Absicherung des Rohbaus über den gesamten Zeitraum bis zur Fertigstellung des Hauses erstreckt. Mit dem neuen Rohbauschutz des Anbieters etwa sind Neubauvorhaben nun pauschal für 24 Monate Bauzeit abgesichert.

Drei-in-einem-Paket

Im Paket sind zwei weitere Versicherungen enthalten. Denn bei den aktuell langen Bauzeiten sind Bauplätze dementsprechend lange den Gewalten der Natur und einem erhöhten Diebstahlrisiko ausgesetzt. Beides kann Schäden verursachen, die den Rohbau beschädigen oder schlimmstenfalls sogar zerstören können. Eine Bauleistungsversicherung bietet deshalb Kaskoschutz unter anderem bei höherer Gewalt und außergewöhnlichen Elementarereignissen, aber auch bei Diebstahl sowie Bau- und Konstruktionsfehlern. Vor Brand, Blitzschlag und Explosion schützt die Feuerversicherung.

Vater Staat baut mit

Ratgeber Bauen: Förderungen sollten Teil jeder Finanzierungsstrategie sein

(djd). Deutschland ist ein Land der Mieter, weniger als die Hälfte der Bundesbürger lebt in den eigenen vier Wänden. Viele Menschen würden sich in der Niedrigzinsphase den Traum von der Immobilie verwirklichen, wenn da nicht die teilweise exorbitant gestiegenen Kosten für den Bau oder Erwerb von Wohneigentum wären. Die Baukosten aber muss niemand alleine tragen – vom Staat gibt es maßgebliche Unterstützung. „Öffentliche Förderungen sollten Teil jeder Finanzierungsstrategie sein“, rät Florian Haas, Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende. Mehr Infos gibt es etwa unter www.finanzierungsschutz.de.

1. KfW-Anträge rechtzeitig stellen

Die staatseigene KfW zählt zu den wichtigsten Förderquellen für Bauherren. Das Programm „Energieeffizient bauen“ unterstützt mit zinsgünstigen Krediten und Tilgungszuschüssen Häuslebauer, deren Immobilien bestimmten energetischen Standards entsprechen. Der Antrag auf einen KfW-Kredit muss vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank gestellt werden.

2. Bundesländer, Kommunen, Kirchen: Bedingungen sehr unterschiedlich

Deutschland ist ein föderaler Staat – entsprechend unterschiedlich sind die Programme der 16 Bundesländer für die selbst genutzte Immobilie. Meist handelt es sich um zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Diese werden auch von vielen Städten und Gemeinden vergeben, die Kommunen verfügen zudem häufig über vergleichsweise günstigeres Bauland. Was viele nicht wissen: Auch die großen Kirchen unterstützen Familien beim Erwerb von Baueigentum, etwa durch Grundstücke im Erbbaurecht oder durch Darlehen.

3. Baukindergeld: 24.000 Euro für eine Familie mit zwei Kindern

Beim Baukindergeld ergibt sich bei zwei Kindern eine Förderung von insgesamt 24.000 Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren. Anträge bei der KfW können Familien stellen, die erstmals selbstgenutztes Wohneigentum erwerben oder bauen und bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

4. Von der BAFA gibt es auch Geld für den Neubau

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert in seinem Marktanreizprogramm die Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeerzeugung. Auch Häuslebauer können davon profitieren.

5. Wohn-Riester

Zulagen und Steuervorteile kann man sich mit dem Wohn-Riester für die selbst genutzte Immobilie sichern. Die maximale Förderung gibt es, wenn vier Prozent des Vorjahres-Brutto-Einkommens in einen Riester-Vertrag fließen.

6. Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage

Mit der Wohnungsbauprämie werden vor allem Beiträge an Bausparkassen bezuschusst. Die Arbeitnehmersparzulage gibt es, wenn vermögenswirksame Leistungen des Arbeitgebers oder Teile des Gehalts etwa in einen Bausparvertrag investiert werden.

Mit Sicherheit Steuern sparen

Versicherungen und Altersvorsorge: Beim Fiskus Geld zurückholen

(djd). Es ist eine schöne Stange Geld, die Arbeitnehmer und Selbstständige jährlich durch die Lohn- und Einkommensteuer an Vater Staat zahlen. Da lohnt es schon, wenn man den einen oder anderen Kniff kennt, mit dem sich die Steuerlast reduzieren lässt. Einige Möglichkeiten bieten dabei die Beiträge für bestimmte Versicherungen sowie das Geld, das man in die Altersvorsorge investiert. So können beispielsweise die Kosten für die Privathaftpflicht als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden. Autofahrer und Hundehalter können sich darüber freuen, dass dies auch für die Kfz- und die Hundehalterhaftpflichtversicherung gilt.

Risikolebensversicherungen

Eine besondere Rolle in Steuerfragen spielt auch die Risikolebensversicherung. Hier können die Beiträge ebenfalls als Sonderausgaben die Steuerschuld senken. Außerdem sollte man beim Abschluss der Police genau darauf achten, wer die Leistung im Todesfall erhält. Diese Person muss nämlich Erbschaftssteuer auf den Ertragsanteil der Auszahlung bezahlen. „Für Ehepartner sowie Kinder gibt es zwar Freibeträge in Höhe von 500.000 beziehungsweise 400.000 Euro“, sagt Dr. Michael Martin von der Nürnberger, „doch wenn unverheiratete Partner die Begünstigten sind, reduziert sich der Freibetrag je nach Steuerklasse auf 20.000 Euro.“ Der Experte verrät jedoch einen Trick, um diese Zahlung an den Fiskus zu umgehen: Ist der Begünstigte auch der Versicherungsnehmer, also der Vertragspartner der Versicherung, muss er keine Steuern zahlen. Der Begünstigte muss dann statt seines eigenen Lebens nur das seines Partners versichern.

Fürs Alter vorsorgen und Steuern sparen

Als Altersvorsorgeaufwendungen können gesetzliche und private Rentenversicherungen wie die Rürup-Rente berücksichtigt werden, wozu es auf www.nuernberger.de weitere Infos gibt. Für 2019 können 88 Prozent des Jahresbeitrags abgesetzt werden, im Jahr 2025 dann 100 Prozent. Für 2019 gilt aber die Höchstgrenze von maximal 24.305 Euro. Verheiratete können das Doppelte absetzen. Eine besondere Rolle spielen Riester-Verträge, bei denen jährlich Beiträge bis zur Höchstgrenze von 2.100 Euro inklusive der staatlichen Zulage geltend gemacht werden können.

Hohe Leitfähigkeit spart Energie und Material

Kupfer nimmt eine Schlüsselrolle für die Verbesserung der Energieeffizienz ein

(djd). Bei der Energieeffizienz von Leitungsnetzen, Geräten, Motoren, Kühleinrichtungen und mehr spielt die Leitfähigkeit der eingesetzten Metalle eine wichtige Rolle. Nicht von ungefähr ist hier vor allem Kupfer im Einsatz. Denn das rote Metall hat die beste Leitfähigkeit aller Nicht-Edelmetalle und ist daher der bevorzugte Werkstoff, wenn es um die Leitung von Elektrizität, Wärme oder Kälte geht.

Strom sparen durch hohe Leitfähigkeit

Um die gleiche Transportleistung wie andere Metalle zu erzeugen, kann der Querschnitt einer Kupferleitung gegenüber anderen geeigneten Materialien um bis zu 40 Prozent kleiner ausfallen. Das spart Rohstoffe und Ressourcen bei der Herstellung. Bei gleichen Durchmessern von Leitungen ist der elektrische Widerstand von Kupfer geringer als bei anderen vergleichbaren Metallen. Das bedeutet, Leitungsverluste fallen bei identischen Dimensionen kleiner aus, es muss also weniger Energie erzeugt werden. Vergrößert man den Querschnitt von Leitungen weiter, verbessert sich auch die Energieeffizienz – das bedeutet, es muss noch weniger Strom produziert werden. Leitungsquerschnitte lassen sich nicht endlos vergrößern, dem Deutschen Kupferinstitut zufolge liegt das Umweltoptimum der Leitergröße etwa für die Wicklungen in Motoren und Transformatoren, Elektrokabeln und Bahn-Oberleitungen aber deutlich über den Durchmessern, die von den aktuellen Standards vorgegeben werden.

CO2 sparen durch bessere Energienutzung

Die Experten des Kupferinstituts haben zudem errechnet, dass die eingesparten CO2-Emissionen pro zusätzlichem Kilogramm Kupfer während der Lebensdauer eines Betriebsmittels je nach Anwendung zwischen 100 und 7.500 Kilogramm liegen. Studien zufolge könnte alleine die Energie, die Elektromotoren weltweit in der Industrie verbrauchen, bis 2020 um rund 30 Terawattstunden (TWh) gesenkt werden, wenn alle Motoren auf dem heutigen Stand der Technik wären. Damit alleine könnten mehrere Großkraftwerke abgeschaltet werden. Auf www.copperalliance.de gibt es mehr Informationen zu aktuellen Studienergebnissen.

Ressourcen sparen durch geringeren Materialverbrauch

Beim Einsatz anderer Materialien zur Stromleitung würden elektrische Bauteile wie Motoren, Transformatoren oder Kabel bei gleicher Energieeffizienz etwa 20 Prozent größer – beispielsweise für Gehäuse, Steckverbinder oder Kabeltragsysteme. Das gilt für Großgeräte ebenso wie für Haushaltsmaschinen. Kupfer leistet also einen wichtigen Beitrag dazu, dass etwa die Kaffeemaschine zu Hause kompakt und leichtgewichtig ist und dass nicht mehr Ressourcen aufgewendet werden müssen als unbedingt erforderlich.

Vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger

Die Ansprüche an die Haustechnik steigen bei Neubau und Modernisierung

(djd). Ob im Neubau oder in der Modernisierung von Altbauten: Die Themen Energieeffizienz und Haustechnik spielen bei Bauherren und Hauseigentümern eine wichtige Rolle. Auf der einen Seite gilt es heute, strenge Auflagen zum Beispiel aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Auf der anderen Seite haben Immobilieneigentümer auch ein wirtschaftliches Interesse daran, dauerhaft möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Last not least ist die Heiz- und Haustechnik entscheidend dafür, wieviel Wohnkomfort ein Gebäude bietet. „Bereits innerhalb der nächsten Dekade sollen Häuser einen Energiebedarf nahe Null haben“, sagt Florian Becker, Geschäftsführer des Verbraucherschutzvereins Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Laut Becker bedingt das einen grundlegenden Wandel – Häuser werden vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger.

Energieverbrauch, Klimafreundlichkeit und Wohnkomfort verbessern

Um die Ziele geringer Energieverbrauch, Klimafreundlichkeit und Wohnkomfort gleichermaßen zu erreichen, liegen die Anforderungen an die Gebäudehülle und die Gebäudetechnik heute um ein Vielfaches höher als noch vor 20 oder 30 Jahren. Heizungs- und Warmwassertechnik, Lüftung und Energieerzeugung beispielsweise über Solarthermie oder Photovoltaik müssen individuell auf die Gegebenheiten des Grundstücks und des Gebäudes sowie auf die Gewohnheiten und Ansprüche der Bewohner abgestimmt sein. Grundlageninfos zur Entscheidungsfindung liefert zum Beispiel der Ratgeber „Energieeffizienz und Energieerzeugung – Grundwissen und Innovationen“, der unter www.bsb-ev.de kostenfrei bestellt werden kann.

Mit unabhängiger Beratung sicher ans Ziel

Erste Orientierung bieten die aktuellen Gebäudestandards. Die Bezeichnung Passivhaus steht für Gebäude mit einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. Beim Niedrigstenergiehaus muss der Energiebedarf nahe Null liegen. Im Nullenergiehaus gleichen sich von außen bezogene und selbst erzeugte Energie aus. Und das Plusenergiehaus setzt auf 100 Prozent regenerative Energien und erzeugt mehr Energie, als es selbst verbraucht. „Welchen Standard man anstrebt, hängt von den eigenen Wünschen, aber auch vom verfügbaren Budget ab“, sagt Becker. Er rät, im Vorfeld einen unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einen BSB-Bauherrenberater, mit ins Boot zu nehmen.

Die eigene Ferienimmobilie erfolgreich vermieten

Von Anbieter-Plattform bis Inserat: Tipps für einen vollen Buchungskalender

(djd). Das Wissen, sich auch im Urlaub zu Hause zu fühlen: Mit einer eigenen Ferienimmobilie erfüllen sich viele Deutsche einen Traum – ob an der Nord- und Ostsee, in den Bergen oder einer Großstadt. Oft nutzen Ferienhausbesitzer das Feriendomizil jedoch nur für wenige Wochen im Jahr. Um die Kosten zu mindern, lohnt es sich, die Unterkunft weiterzuvermieten. Ferienhausportale im Internet bieten eine einfache Lösung, um Gäste zu gewinnen.

So gehts: Vermietungserfolg steigern

Ferienhausportale sind rund um die Uhr „geöffnet“ und helfen professionell bei der Vermarktung von Ferienunterkünften. Als Anbieter sollte man darauf achten, dass die Online-Plattform benutzerfreundlich aufgebaut ist, über ein flächendeckendes Angebot verfügt und ein hohes Vertrauen seiner Nutzer genießt. Denn je attraktiver das Portal für die Urlauber, desto größer ist die Chance, selbst Gäste zu gewinnen. Vermieter sollten sich daher fragen: Würde ich selbst über das Portal eine Ferienunterkunft buchen? Auch der Blick auf www.deutscher-ferienhausverband.de kann hierbei unterstützen. Denn alle hier gelisteten Portale unterziehen sich regelmäßig freiwilligen Qualitätsprüfungen.

Optimal: Online-Vermarktung und persönliche Betreuung

Ein persönlicher und gut erreichbarer Kundendienst ist für Mieter und Vermieter ebenso unerlässlich. Um diesen zu testen, können Hausbesitzer einfach mal die Vermieter-Hotline eines Portals während der Sprechzeiten anrufen und prüfen, wie es um die persönliche Betreuung steht. Schließlich will man die Ferienunterkunft unkompliziert inserieren und eingehende Buchungen einfach verwalten können. Aufschluss über die Qualität des Ferienhausportals kann auch ein Blick auf den Portalbereich für Gastgeber bringen. BestFewo.de etwa, eine Plattform für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in Deutschland, bietet über 90.000 Unterkünfte.

Tipps für die Gestaltung des Online-Inserats

Auf der Seite erklären zudem Experten, warum gerade das Startbild so entscheidend für ein aussagekräftiges Inserat ist. Oder auf was Inserenten bei der Komposition von Fotomotiven zu achten haben. Vermieter finden dort Anregungen und Informationen von der Unterkunftsbeschreibung bis hin zur Darstellung von Grundrissen. Bei der Vermarktung der Unterkünfte arbeitet der Anbieter mit verschiedenen Partnern zusammen. So sind die Unterkünfte der Gastgeber auf allen relevanten Ferienhausportalen vertreten. Weitere Informationen gibt es unter www.bestfewo.de.

Wie viel Barrierefreiheit ist sinnvoll?

Darauf kommt es an, wenn das Haus zu jeder Lebenssituation passen soll

(djd). Beim Thema Barrierefreiheit entstehen in vielen Köpfen Bilder von Treppenliften, Haltestangen im Bad und rollstuhlgerechten Zugängen zum Haus. Doch es lohnt sich, über dieses Thema nicht erst dann nachzudenken, wenn Menschen mit körperlichen Einschränkungen auf die Beseitigung von Barrieren und auf Hilfsmittel angewiesen sind. Zum einen bieten viele Faktoren der Barrierefreiheit in jeder Lebenssituation Komfortvorteile – ein gut zugänglicher Hauseingang etwa ist auch mit einem Kinderwagen bequemer erreichbar. Zum anderen lässt sich ein Haus so bauen oder modernisieren, dass Anpassungen zum Beispiel bei nachlassender Beweglichkeit im Alter schneller und mit weniger Aufwand durchzuführen sind. Sanitärwände im Bad können zum Beispiel mit unsichtbaren Montageplatten so vorgerüstet sein, dass sich Stütz- und Haltegriffe ganz einfach nachträglich einbauen lassen.

Barrierefreie Umbauten mit sachverständiger Hilfe planen

Wenn konkrete körperliche Einschränkungen barrierefreie Anpassungen des Wohnumfelds erforderlich machen, dann sollte man die Maßnahmen am besten mit einem unabhängigen Sachverständigen besprechen, zum Beispiel einem Bauherrenberater der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Bei der Planung kommt es darauf an, den akuten Bedarf festzustellen und Prognosen für die Zukunft miteinzubeziehen. Zu beachten ist zum Beispiel, ob eine körperliche Einschränkung chronisch ist oder ob eine Krankheit die Beweglichkeit weiter verschlechtern könnte.

Wichtige Lebensbereiche auf eine Ebene verlegen

Neben der Entfernung von Hindernissen wie Türschwellen oder Zugangstreppen kann es auch sinnvoll sein, Räume im Haus umzuorganisieren. Zum Beispiel ist es in vielen Häusern möglich, alle wichtigen Lebensbereiche – Wohnen, Schlafen, Kochen und Bad – auf eine Ebene zu verlegen, sodass das Treppensteigen entfällt. Auch Hilfsmittel wie etwa die Automatisierung des Lichts über Bewegungs- und Präsenzmelder, Fernbedienungen für die WC-Spülung oder die Verlegung von Schaltern auf Sitzhöhe lassen sich oft mit überschaubarem Aufwand einbauen. Unter www.bsb-ev.de gibt es einen „Ratgeber Bauen und Wohnen ohne Barrieren“, der kostenfrei bestellt werden kann.

Damit der Traum vom Hauskauf kein Alptraum wird

Beim Altbaukauf Verkäuferangaben genau prüfen

(djd). Den Traum von den eigenen vier Wänden möchten sich heute viele über den Kauf eines Bestandshauses oder einer älteren Wohnung sichern. Meist laufen die Angebote über Makler, also über Immobilienprofis. Doch immer wieder zeigt sich, dass blindes Vertrauen bei den Angaben zu einer Immobilie riskant ist. Viele Makler übernehmen ungeprüft die Angaben des Verkäufers, berufen sich darauf und schließen jede Haftung aus. Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) bestätigt, dass Käufer in solchen Fällen meist schlechte Karten haben.

Rücktritt und Preisminderungen schwer durchsetzbar

Ein Rücktritt vom Kaufvertrag oder die Durchsetzung von Schadenersatz und Minderungen des Kaufpreises ist laut Experten wenn, dann nur mit großen Schwierigkeiten möglich. Der Käufer muss dafür dem Verkäufer oder Makler arglistige Täuschung nachweisen. Es lohnt sich daher, vorher etwas mehr Zeit zu investieren und sich nicht alleine von der ersten Begeisterung für ein Objekt leiten zu lassen. Bereits bei der Wohnfläche stoßen die Verbraucherberater immer wieder auf falsche Angaben. In manchen Fällen betragen die Abweichungen nach unten bis zu einem Viertel der gesamten Wohnfläche. Unterm Strich bezahlt der gutgläubige Käufer dann für Flächen, die er gar nicht besitzt. Nachmessen lohnt sich also – am besten mit einem unabhängigen Sachverständigen, zum Beispiel einem BSB-Bauherrenberater. Mit Lasermessungen ist die tatsächliche Wohnfläche sehr genau zu ermitteln.

Renovierungskosten zum Kaufpreis einplanen

Die Bausachverständigen können auch andere Angaben überprüfen, zum Beispiel zum Zustand des Hauses oder zu durchgeführten Renovierungen. Infos und Berateradressen gibt es dazu unter www.bsb-ev.de. So lassen sich falsche Angaben im Exposee zum Haus oder zur Wohnung leichter entdecken. Zudem erfahren die Kaufinteressenten mehr zum Grundzustand des Hauses und können mithilfe des Beraters ermitteln, welche Kosten sie zusätzlich zum Kaufpreis für Renovierungen und Modernisierungen einplanen müssen.