Hausangebote: Welches passt zu mir?

Gründlich informieren und Vertragspartner genau unter die Lupe nehmen

(djd). Wer den Bau eines Eigenheims plant, der muss sich zunächst einmal entscheiden, wie er bauen möchte. Informationen und Anregungen dazu holen sich Bauinteressenten zum Beispiel auf Messen, in Musterhausausstellungen oder direkt im Internet. Auch der Rat von Freunden oder Verwandten wird gerne in Anspruch genommen.

In städtischen Ballungsgebieten führt oft kein Weg am Bauträger vorbei

In städtischen Ballungsgebieten ist die Wahl eingeschränkt, weil verfügbares Land häufig in der Hand von Bauträgern liegt. Wer hier ein Haus oder eine Wohnung kaufen möchte, muss oft den Weg über einen Bauträgervertrag gehen. Rund 37 Prozent der Bauinteressierten entscheiden sich laut einer Umfrage der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) für diese Art des Immobilienerwerbs.

Das Gros der Bauinteressierten baut auf eigenem Grund

Viele Häuslebauer allerdings können auf ein eigenes Grundstück zurückgreifen. Über 52 Prozent der Befragten aus der BSB-Studie gaben an, mit einem Generalunternehmer oder einem Generalübernehmer zu bauen. Nur noch gut zehn Prozent wählen als Vertragspartner den Architekten.

Wirtschaftskraft und Seriosität des Baupartners prüfen

In allen Fällen sollte man die Angebote und Anbieter genau unter die Lupe nehmen und mehrere Hausanbieter vergleichen, statt vorschnell eine Entscheidung zu treffen. Bereits die Qualität des Angebots und der Beratung gibt gute Hinweise darauf, wie seriös ein Anbieter tatsächlich ist. Ein Firmencheck mit Wirtschaftsauskunft, wie ihn zum Beispiel der BSB seinen Mitgliedern anbietet, verschafft Klarheit über die finanzielle Solidität eines Unternehmens.

Unabhängiger Rat eines Bausachverständigen gibt mehr Entscheidungssicherheit

Vor Vertragsabschluss ist es wichtig, den Bauvertrag sowie die Bau- und Leistungsbeschreibung einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Zu untersuchen gilt es die Vollständigkeit des Angebots, des Zahlungsplans oder wie exakt und verbindlich die angebotenen Leistungen umschrieben sind. Wertvoll ist der Rat eines Fachanwaltes für Bau- und Architektenrecht, der auf Schwachstellen und Ungenauigkeiten in Angeboten und Vertragswerken hinweisen kann. Unter www.bsb-ev.de gibt es neben weiteren Informationen zum Thema auch die Adressen unabhängiger Experten.

Wie gut schützt das Baurecht Verbraucher?

Noch immer enthalten Bauverträge rechtlich nicht zulässige Klauseln

(djd). Das neue Baurecht, das 2018 in Kraft trat, hat für bauwillige Verbraucher deutliche Verbesserungen gebracht. Allerdings beobachtet der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), dass Bauunternehmen weiterhin Verbraucherschutzrechte missachten. Über 2.000 Bauverträge hat die Verbraucherschutzorganisation im letzten Jahr anwaltlich geprüft und in vielen Fällen deutliche Mängel festgestellt. „Aufgrund der Formulierungen gehen wir davon aus, dass es sich häufig um bewusste Umgehungsversuche des aktuellen Rechts seitens der Unternehmen handelt“, sagt BSB-Geschäftsführer Florian Becker.

Angaben zur Bauzeit und Zahlungspläne sind oft nicht gesetzeskonform

Gesunde Skepsis ist bei Bauherren also angezeigt. Besonderes Augenmerk sollten sie auf die Angaben zur Bauzeit und die Zahlungspläne legen – hier fanden die Anwälte besonders häufig verbraucherfeindliche Klauseln. Laut Becker fehlt oftmals eine konkrete Nennung des Fertigstellungszeitpunkts des Baus. Häufig gibt es Angaben zur Bauzeit, jedoch keinen verbindlichen Termin für den Baubeginn. Das erschwert für den Bauherrn die Finanzierungsplanung. Zudem kann ein später Fertigstellungszeitpunkt zu einer Doppelbelastung des Haushalts führen, wenn Miete und Finanzierung parallel laufen. Das aktuelle Baurecht legt fest, dass Bauherren nur 90 Prozent der Bausumme bis zur Abnahme entrichten müssen. Damit räumt der Gesetzgeber ein Druckmittel ein, mit dem Häuslebauer auf die Beseitigung von Baumängeln drängen können. Doch viele Bauverträge sehen in ihren Zahlungsplänen als letzte Rate nur 5 Prozent der Bausumme oder weniger vor. Bauherren haben es damit schwerer, ihre Rechte am Ende der Bauzeit durchzusetzen.

Vertragsprüfungen durch einen Vertrauensanwalt schützen vor Benachteiligungen

Laut Becker legen die teils geschickt formulierten Vertragsklauseln den Verdacht nahe, dass Verbraucher gezielt übervorteilt werden. Bauherren sollten sich daher nicht darauf verlassen, dass alle Verbraucherschutzrechte in den Verträgen eingehalten werden. Becker rät daher, Bauverträge vor der Unterschrift von einem Fachanwalt, zum Beispiel einem unabhängigen Vertrauensanwalt, prüfen zu lassen, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu Adressen und weitere Infos. So können Bauwillige sicher sein, dass das Vertragswerk keine Klauseln enthält, die ihre Rechte einschränken oder sie benachteiligen. Damit sinkt auch die Gefahr, dass es im Bauverlauf zu Rechtsstreitigkeiten kommt.

Winter-Check für Immobilien

Rechtzeitig den Zustand des Eigenheims kontrollieren

(djd). Ein Kraftfahrzeug braucht regelmäßige Pflege und Wartung, wenn es zuverlässig und sicher funktionieren soll. Nicht anders verhält es sich mit dem eigenen Haus: Damit es dauerhaft gut in Schuss und wertbeständig bleibt, benötigt es etwas Aufmerksamkeit. Im Herbst, noch bevor der Winter endgültig das Regiment übernimmt, ist die richtige Zeit dafür, rät der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB). Bestimmte Bauteile sollte man mindestens einmal im Jahr genauer unter die Lupe nehmen. Dazu gehören zum Beispiel die Dachentwässerung, Dachanschlüsse und Flachdächer, deren Funktion gerade in der regenreichen Zeit einwandfrei sein muss. Ebenfalls noch vor den kalten Monaten sollte man offene Holzkonstruktionen inspizieren, damit sich eventuelle Schäden nicht während des Winters vergrößern können. Zum Standard in den meisten Privathäusern gehört zudem der jährliche Heizungs-Check.

Regelmäßige Kontrollen verhindern Folgeschäden

Alle drei bis fünf Jahre unter die Lupe zu nehmen sind Schornsteinköpfe, Außenputze und Fassadenanstriche sowie Rohrleitungen und Heizkörper im Haus. Für Lichtschächte, Innenputze, Fliesen oder Parkett genügt ein Kontrollintervall von etwa zehn Jahren, für die Konstruktion von Außen- und Kellerwänden oder Estrich von 30 Jahren. „Wer sich über den Zustand seiner älteren Immobilie unsicher ist, der kann auch einen professionellen Immobilien-Check durchführen lassen, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und ein kostenloses Ratgeberblatt „Instandhaltungs-Check fürs Haus“.

Professioneller Instandhaltungs-Check gibt Sicherheit

Im Rahmen des Checks untersucht ein unabhängiger Bausachverständiger, in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur, das Haus von außen und innen gründlich. Aus Erfahrung weiß er, wo je nach Bauart und Bauzeit typische Schwachstellen sind und wo mit Verschleiß oder Schäden zu rechnen ist. Auf Basis einer solchen Analyse lässt sich eine Planung erstellen, welche Instandhaltungsarbeiten sinnvoll sind und wann sie angegangen werden sollten. Falls größere Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten anstehen, ist auch die Beauftragung einer baubegleitenden Qualitätskontrolle von Vorteil. In diesem Fall kontrolliert der unabhängige Sachverständige alle Arbeiten am Haus und gibt rechtzeitig Hinweise auf Baumängel. So lassen sich Fehler vermeiden, die längerfristig zusätzliche Kosten oder Schäden verursachen könnten.

Immobilien mit Weitsicht finanzieren

Nebenkosten, Lebensplanung, Zinsen: Eine gründliche Planung ist wichtig

(djd). Aufgrund extrem niedriger Zinsen und steigender Mieten steht die Anschaffung einer eigenen Immobilie bei vielen Deutschen weit oben auf der Wunschliste. Neben der Suche nach einem passenden Objekt sollte man auch frühzeitig die Finanzierung gründlich planen und Nebenkosten berücksichtigen, rät Florian Becker, Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB). Zu den Kosten, die sofort anfallen, gehören zum Beispiel Maklergebühren, Gebühren für den Notar und Grundbucheintrag, die Grunderwerbssteuer und bei gebrauchten Immobilien Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten. Auch längerfristige Aufwände gilt es zu beachten. Grundsteuer und Versicherungen sind regelmäßig zu entrichten, zudem sollte genügend finanzieller Rücklagenspielraum für spätere Renovierungen und Instandhaltungen erhalten bleiben. Unter www.bsb-ev.de können Interessierte ein kostenloses Ratgeberblatt „Baufinanzierung“ mit vielen Tipps zum Thema herunterladen.

Laufzeit der Finanzierung an die Lebensplanung anpassen

Grundsätzlich sollte die Immobilie so finanziert werden, dass sie spätestens zum Renteneintritt schuldenfrei ist. Denn der Beginn der gesetzlichen Rente geht im Regelfall mit Einkommenseinbußen einher. Bauträger oder Makler bieten in vielen Fällen die Finanzierung gleich mit an – meist mit einer Rückzahlung über viele Jahre, damit die monatlichen Raten für eine möglichst hohe Bau- oder Kaufsumme ausreichen. Hier sollte man auf jeden Fall Alternativangebote von verschiedenen Instituten einholen und sowohl monatliche Raten als auch die Laufzeit an die eigene Lebensplanung anpassen.

Extrem niedrige Zinsen sind meist mit strengen Bedingungen verbunden

Werbliche Versprechungen sind häufig nicht verbindlich: Extrem niedrige Zinsen sind in der Regel an Bedingungen wie einen sehr hohen Eigenkapitalanteil gebunden. Zum Vergleich verschiedener Angebote kann es sich lohnen, einen Baufinanzierungsvermittler einzuschalten.

Vorsicht bei Bereitstellungszinsen

Die meisten Banken verlangen Bereitstellungszinsen, wenn sich der Abruf des Darlehensbetrags verzögert. Üblicherweise werden diese Zinsen in Höhe von rund drei Prozent pro Jahr nach drei oder sechs Monaten fällig. Bereits bei einem Darlehensbetrag von 100.000 Euro, der ein Jahr lang nicht abgerufen wird, beläuft sich das auf circa 3.000 Euro Zinsen. Doch viele Banken lassen mit sich reden und bieten bis zu zwölf Monate ohne Bereitstellungszinsen.

So holen Sie sich den Industrie-Look nach Hause

Robuste Inneneinrichtung für Lofts und Einfamilienhäuser

(djd). Umzug geplant? Nun bietet sich Ihnen die beste Gelegenheit, die Inneneinrichtung auf den neusten Stand zu bringen. Der Industriestil beispielsweise gehört zu den heißen Wohntrends. Ein Interieur im Industrie-Look verbindet Altes mit Neuem und kombiniert das natürliche Wohnen mit einem robusten Erscheinungsbild. Es ist inspiriert von alten Fabrikgebäuden und Büros und passt gut in ein urbanes Loft, aber auch in ein schönes Einfamilienhaus. Drei Tipps für die Einrichtung mit „Industriedesign“.

1. Eine Farbe hervorheben

Typische Elemente des Industriedesigns sind Leder, unbehandeltes Holz, Beton, schwarzes Metall und natürlicher Kork. Farblich sind zudem kühles Blau und Rostbraun tonangebend. Aber Achtung: Ein Industrie- oder auch Vintage-Look sollte nicht zu bunt aussehen. Entscheiden Sie sich für eine oder zwei neutrale Grundfarben und ergänzen Sie diese mit einer kräftigen Akzentfarbe. Diesen Ton lassen Sie dann auch in Dekoelementen wie Kissen, Vasen und Blumen wieder auftauchen. Auch Sessel oder Esszimmerstühle können Sie mit auffälligen Bezügen in der Akzentfarbe versehen. Damit geben Sie dem Raum Charakter.

2. Robuste Materialien wählen

Zum Industriestil passen stämmige Möbel wie ein großes Sofa oder ein Tisch mit markanten, breiten Beinen. Für kleinere Räume bieten sich dabei runde und damit platzsparende Modelle an wie der Tisch Metalox von Henders & Hazel mit Metallgestell. Wände und Böden können eine raue Oberfläche erhalten. Darüber hinaus passen ein grober Tweedstoff oder eine schöne Lederpolsterung auch sehr gut in das Industriedesign.

3. Trendige Accessoires

Möbel mit dezenter LED-Beleuchtung an der Unterseite oder in den Nischen schaffen eine besondere Atmosphäre und sorgen für eine Verteilung der Lichtquellen. Unter www.hendersandhazel.de finden Sie dafür Beispiele und Inspiration. Auch schöne Vintage-Accessoires wie Designlampen und Kupfer- oder Goldakzente sorgen für die gewünschte Atmosphäre. Und das muss nicht viel kosten. Auf Flohmärkten findet man oft originelle Dekoartikel im Vintage-Look, die den letzten Schliff geben.

Keinen Moment verpassen

Per Kamera und Internet das Zuhause jederzeit im Blick behalten

(djd). Was stellen die Haustiere gerade zu Hause an? Ist alles ruhig daheim, oder hat sich gar jemand Zutritt verschafft, der dort nichts zu suchen hat? Viele Hausbesitzer kennen dieses Gefühl der Unruhe und möchten sich auch im Büro vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Mit entsprechender Kameratechnik und Internetverbindung ist es heute unkompliziert geworden, von unterwegs immer zu wissen, was sich gerade in den eigenen vier Wänden tut.

Kameraüberwachung für innen und außen

Für Sorgenfreiheit sorgen etwa selbstüberwachende Sicherheitskameras, die schnell zu installieren und einfach zu handhaben sind. Mehr als einen Stromanschluss und die Anbindung ans Internet per heimischem WLAN brauchen Geräte wie die Yale All-in-one-Kamera nicht. Mit Fernzugriff, Integration von Amazon Alexa, dem eingebauten Spotlight, das per Bewegungsmelder ausgelöst wird, sowie einer Sirene, um mögliche Einbrecher zu vertreiben, stellt die Kamera eine sinnvolle Ergänzung für die Sicherheitsanlage im Haus dar. Sie kann sowohl innen als auch außen installiert werden. Warnmeldungen über ungewöhnliche Vorgänge werden per Echtzeit an den Bewohner übertragen. Dazu gibt es eine entsprechende Smartphone-App, ebenso wie für Live-Ansichten und Echtzeit-Gespräche. Weitere Informationen und Tipps für eine Kameraüberwachung des Zuhauses hält die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/ip-kamera bereit.

Von unterwegs in HD-Qualität mit der Familie sprechen

Noch weitere Möglichkeiten bieten die Kameras, wenn sie in ein intelligentes Smart-Home-System integriert werden. Praktisch ist auch die Verbindung mit Amazon Alexa, was einfache Sprachbefehle ermöglicht. Eine Alternative für Innenräume ist zum Beispiel die Yale IP-Kamera mit Full HD. Auch so hat man das Zuhause von überall live und in hoher Bildauflösung im Blick. Die optionale Bewegungserkennung warnt vor unerwünschten Besuchern, und dank der integrierten Zwei-Wege-Audiofunktion kann man auch von unterwegs mit der Familie sprechen, wenn diese daheim ist.

Platz da

Mit Cabrio oder Dachbalkon den Wohnkomfort steigern

(djd). Frischluft ins Haus lassen oder in der warmen Jahreszeit auch mal das Frühstück unter freiem Himmel genießen: Balkone sind das besondere Extra jeder Wohnung. Umso mehr wird der Austritt ins Freie gerade im Dachgeschoss oft schmerzlich vermisst. Guter Rat ist in diesem Fall häufig teuer, denn der bauliche Aufwand für einen Balkon oder eine Loggia kann, insbesondere wenn der Einbau nachträglich erfolgt, recht hoch sein. Zudem erhalten Hauseigentümer nicht immer die Genehmigung für diese baulichen Maßnahmen. Dabei gibt es verhältnismäßig kostengünstige Alternativen, die sich mit wenig Aufwand realisieren lassen.

Zusätzlichen Wohnkomfort mit einem Dachbalkon schaffen

Ein Dachbalkon, der sich auch nachträglich einbauen lässt, ermöglicht beispielsweise den Austritt ins Freie. Dazu kombiniert etwa der Hersteller Velux Dachfenster mit senkrechten Fensterelementen. Auf diese Weise entsteht sogar zusätzliche Wohnfläche, da die Balkonfläche dort liegt, wo der Raum unter dem Dach wegen seiner geringen Höhe ohnehin nicht genutzt werden kann. Die Breite des Balkons kann der Modernisierer dabei individuell auswählen. Es gilt: Je großzügiger die Fensterfront ist, desto mehr Balkonfläche entsteht. Zudem wird auch der Innenraum dank des größeren Tageslichteinfalls und Ausblicks heller und freundlicher. Die oberen Fensterflügel des Dachbalkons sind Klapp-Schwing-Fenster, die dank des großen 45-Grad-Öffnungswinkels einen freien Ausblick bieten. Im Zusammenspiel mit einem der senkrechten Fensterelemente bilden sie die Balkontür. Eine wärmedämmende Verglasung sorgt dabei für hohe Energieeffizienz ohne unnötige Wärmeverluste. Der Außenbereich des Balkons kann durch örtliche Dachhandwerker je nach individueller Vorliebe des Bauherrn beispielsweise aus Stein, Fliesen oder Holz gestaltet werden. Unter www.velux.de findet man örtliche Ansprechpartner und viele weitere Inspirationen für die Verschönerung des Dachgeschosses.

Ein Cabrio für die Dachwohnung

Eine etwas kleinere, aber ebenfalls attraktive Lösung für das gewünschte Balkongefühl lässt sich auch mit einem sogenannten Cabrio-Dachfenster schaffen. Die aus zwei Teilen bestehende Lichtlösung lässt sich mit nur wenigen Handgriffen zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausklappen. Hierbei öffnet sich der obere Klapp-Schwing-Flügel des Fensters, während der untere Teil des Fensters bis zur Senkrechten herausgedrückt wird und die Seitengeländer aufklappen. Bewohner können so bequem im offenen Fenster stehen und den Blick ins Freie genießen. Ein positiver Nebeneffekt beider Lösungen: Sie werden in den meisten Fällen von den örtlichen Feuerwehren als zweiter Rettungsweg anerkannt.

Mit Sicherheit Betrug

Online-Banking: Vorsicht bei Video-Ident-Verfahren und bei Phishing-Mails

(djd). Online-Banking in Deutschland ist grundsätzlich sehr sicher. Die Banken haben ihre Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, etwa durch neue TAN-Verfahren wie die App-TAN. Allerdings werden auch die Methoden der Betrüger immer hinterhältiger. In jüngster Zeit versuchen sie verstärkt, über das Video-Ident-Verfahren an Daten von Bankkunden zu kommen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor dieser neuen Methode.

Unter einem Vorwand an Video-Ident-Verfahren teilnehmen

Das Video-Ident-Verfahren ist ein Online-Identifizierungsverfahren für die Bestätigung der Identität über einen Video-Anruf. Kreditinstitute nutzen es zum Beispiel für die Online-Kontoeröffnung. Vermehrt nutzen es aber auch Betrüger: Unter einem Vorwand versuchen sie, Verbraucher dazu zu bewegen, persönliche Daten preiszugeben. Mit den erbeuteten Daten können sie unter dem Namen ihrer Opfer etwa Konten bei Banken eröffnen und für kriminelle Zwecke nutzen. Eine Betrugsmethode besteht beispielsweise darin, den Eindruck zu erwecken, dass sich der Verbraucher im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens per Video identifizieren müsse, bevor er einen Arbeitsvertrag erhält. Wer Opfer eines Betrugs per Video-Ident-Verfahren geworden ist, sollte sehr schnell handeln. Das Bundeskriminalamt rät dazu, umgehend Anzeige zu erstatten. Der Betrug ist außerdem unverzüglich dem betroffenen Kreditinstitut zu melden und das Konto sperren zu lassen.

Phishing-Mail mit Sicherheitsversprechen

An einem Video-Ident-Verfahren sollte man tatsächlich nur teilnehmen, wenn man bezüglich der Korrektheit absolut sicher ist, meint auch Dr. Olaf Jacobsen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Daneben häufen sich aber auch Angriffe von Betrügern über klassische Phishing-Mails. Auch diese immer realistischer aussehenden E-Mails verfolgen das Ziel, an persönliche Daten von Bankkunden zu gelangen. „Die Betrüger setzen dabei immer häufiger auf aktuelle brenzlige Themen. In einem akuten Beispiel geht es etwa um mehr Sicherheit im Online-Banking, ein neues Sicherheitssystem und neue AGBs“, erklärt Jacobsen. Wer darauf hereinfällt, dem drohe nicht nur die unfreiwillige Weitergabe seiner Zugangsdaten fürs Online-Banking, sondern auch von persönlichen Daten wie Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Handynummer und weiteren Zahlungsdaten. „Nutzer sollten deshalb genau hinschauen, bei welchen Nachrichten es sich um Fälschungen handeln könnte“, rät der BVR-Experte. Auf den angezeigten Absender solle man sich dabei niemals verlassen, er könne sehr leicht gefälscht werden.

Mehr Lebensqualität im Alltag

Bargeldlos bezahlen: Senioren profitieren vom einfach zu bedienenden Smartphone

(djd). Wer in letzter Zeit in Schweden war, kennt an der Tür von Geschäften und bei öffentlichen Verkehrsmitteln das Schild „Kontantfri“. Damit wird man darauf hingewiesen, dass hier kein Bargeld mehr angenommen wird, Dienstleistungen und Waren können nur noch per Karte oder mit dem Smartphone bezahlt werden. Selbst für Kleinstbeträge wie das morgendliche Brötchen zücken die Schweden inzwischen ihr Handy. Das Land gehört in dieser Hinsicht zu den Vorreitern – aber auch in Deutschland nimmt das bargeldlose Bezahlen immer mehr zu. Wer künftig Problemen aus dem Weg gehen möchte, sollte sich schon jetzt mit den mobilen Bargeld-Alternativen auseinandersetzen.

Einfache Handhabung statt „Fummelei“

Vor allem Senioren können sich beim Bezahlen vom Smartphone unterstützen lassen. Denn im Unterschied zu der fummeligen Bedienung des EC-Karten-Terminals mit seinen winzig kleinen Gummitasten und einem unleserlichen Display ist das Handy sehr einfach zu handhaben. Von den meisten Banken und allen Sparkassen gibt es zum Beispiel inzwischen Anwendungsprogramme, mit denen Beträge bis 25 oder sogar 50 Euro kontaktlos und ohne Eingabe einer Geheimnummer bezahlt werden können. An der Kasse muss das Smartphone nur an ein sogenanntes NFC-Lesegerät gehalten werden. Eine Nummerneingabe oder ähnliches ist nicht mehr nötig. Optische und akustische Signale dienen als Bestätigung, dass der Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Aber auch für größere Beträge ist das Smartphone eine bequeme und vor allem sehr einfache Variante. Je nach Bank beziehungsweise Zahlungsdienstleister kann der Benutzer erst in aller Ruhe ausprobieren, bevor der erste Zahlungsvorgang beim Einkauf gestartet wird. Moderne Smartphones, die speziell für Senioren entwickelt wurden, sind besonders leicht zu bedienen und auch von Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen zu lesen. „Gerade ältere Menschen wünschen sich eine bessere Lesbarkeit der elektronischen Displays an der Kasse oder an Fahrkartenautomaten“, erklärt Eveline Pupeter, Geschäftsführerin des österreichischen Senioren-Smartphone-Herstellers Emporia.

Ein Stück Lebensqualität für Senioren

Mobil bezahlen, so Pupeter, gebe Senioren nicht nur ein Stück Lebensqualität, es helfe ihnen auch, unabhängig zu bleiben und mit der digitalen Zukunft Schritt zu halten: „Einfach und komfortabel abzulesende Smartphones können unter diesen Voraussetzungen wertvolle Helfer im Alltag sein.“

Nicht nur Bares ist Wahres

Was Verbraucher zu Zahlungsmethoden beim Smartphone und im Web wissen sollten

(djd). Bargeldloses Bezahlen wird im Alltag immer beliebter, vor allem mit dem Smartphone und erst recht beim Einkaufen im Internet. Seit dem 14. September 2019 müssen sich Verbraucher dabei umstellen. Die EU-Richtlinie zum PSD-2-Standard trat an diesem Tag in Kraft und soll das elektronische Bezahlen sowie das Online-Banking noch sicherer machen. Der entscheidende Unterschied: Für die sogenannte starke Kundenauthentifizierung sind jeweils zwei Faktoren gefragt, beispielsweise die Kombination aus PIN und Smartphone-TAN oder Fingerabdruck und TAN.

Das Smartphone als virtuelle Geldbörse

Der Zugang und die Authentifizierung bei Online-Zahldiensten ändern sich somit – grundsätzlich bleiben die Angebote aber unverändert nutzbar. Geld von einem Smartphone zum anderen zu senden, das machen etwa Peer-to-Peer-Zahlungen per App möglich. Ein Vorteil dabei ist, dass man die IBAN des anderen nicht kennen muss und das Geld besonders schnell beim Empfänger ankommt. Ohnehin wird das Smartphone immer mehr zur virtuellen Geldbörse. Die meisten Modelle haben heute einen NFC-Chip („Near Field Communication“) eingebaut, der das kontaktlose Bezahlen ermöglicht. Durch eine App auf dem Smartphone können Verbraucher diesen Chip nutzen und mit dem Handy an der Ladenkasse bezahlen. Voraussetzung dafür ist, dass das jeweilige Geschäft diesen Service anbietet – zu erkennen etwa an einem Wellensymbol über der Kasse.

Elektronische Brieftasche für das Online-Shopping

Insbesondere beim Shoppen im Internet sind sogenannte Zahlungsauslösedienste weit verbreitet. Der Kunde muss dazu die Zugangsdaten für sein Girokonto auf der jeweiligen Plattform eingeben, um eine Überweisung auszulösen. Dieser Zahlweg ist bequem, allerdings sollte man sehr genau prüfen, wem man den Schlüssel für sein Konto anvertrauen möchte. Einen anderen Weg gehen Wallet-Dienstleister. „Wallet“ heißt „Brieftasche“ und meint eine elektronische Börse: Käufer zahlen entweder, indem sie ihr Kundenkonto vorher mit Geld aufladen oder dies nachträglich erledigen, zum Beispiel per Kreditkarte oder Lastschrift. Der Vorteil hierbei ist, dass der Wallet-Dienstleister keinen direkten Kontozugriff hat. Viele weitere Informationen rund um Zahlsysteme und die sichere Kontoführung bietet die Broschüre „Rund ums Girokonto“, die kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich ist.