Wenn der Bauträger pleitegeht

So können sich Bauherren gegen die Insolvenz ihres Baupartners absichern

(djd). Ein Bauvorhaben ist in der Regel das größte finanzielle Projekt des Lebens – und es ist mit vielfältigen Risiken verbunden. Dazu zählt etwa die Insolvenz des Baupartners, für viele Bauherren der Albtraum schlechthin. Auf der Baustelle geht nichts mehr, die Finanzierung und die Miete laufen aber weiter. Und dieser Fall ist gar nicht so selten: Einer Studie des Instituts für Bauforschung e.V. zufolge ist fast jedes fünfte private Bauvorhaben von einer Insolvenz von Bauträgern, Generalunternehmern oder Handwerkern betroffen. Zudem werden 78 Prozent der Baumängel erst Jahre nach der Abnahme entdeckt. Dabei ist es durchaus möglich, dass es den Bauträger nicht mehr gibt. Was bedeutet die Insolvenz des Baupartners für den Bauherren und wie kann er sich gegen eine Pleite des Bauträgers schützen?

Schutz greift bei Insolvenz und bei später auftretenden Mängeln

Unfertige Bauten und die Fertigstellung oder Mängelbeseitigung durch einen neuen Baupartner bedeuten höhere, nicht kalkulierte Kosten. Der Gesetzgeber schützt Bauherren hier nur sehr unzureichend. Daher sollten vor allem die, die knapp kalkulieren müssen, selbst vorsorgen, damit sie sich im Ernstfall die entstehenden Mehrkosten leisten können. Von der SHL Gruppe etwa gibt es nun eine neuartige Bauherrenschutzpolice. Damit kann sich der Bauherr gegen das Risiko einer Insolvenz des Bauunternehmers beziehungsweise die finanziellen Folgen daraus absichern. Der Schutz greift nicht nur, wenn der Bauträger während des Bauens in finanzielle Not gerät, sondern auch bei Mängeln, die bis fünf Jahre nach Fertigstellung beziehungsweise Abnahme auftreten. Tatsächlich haben die durchschnittlichen Schadenssummen für Baumängel und Bauschäden in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Mit der Bauherrenschutzpolice sind bis zu 50.000 Euro abgesichert. Alle Informationen zur Police findet man unter www.sichererbauen.de/bauherrenschutzpolice. Hier können Interessenten die Bauherrenschutzpolice online beantragen, einen Beratungstermin vereinbaren und sich kostenlos Praxistipps zur Bauphase herunterladen.

So kann sich der Bauherr auch noch schützen

Der Bauherr hat noch weitere Möglichkeiten, sich gegen eine Insolvenz des Baupartners zu schützen: So sollte man den Bauträger etwa nur nach Baufortschritt bezahlen und die tatsächlich erbrachten Leistungen darauf überprüfen, ob alle Abschlagszahlungen den Zahlungsvorgaben der Makler- und Bauträgerverordnung entsprechen. Zudem sollte der Bauherr alle Arbeiten des Bauträgers regelmäßig kontrollieren, um frühzeitig eventuelle Mängel aufzuspüren und gegebenenfalls Geld bis zur Mängelbeseitigung einzubehalten.

Interim-Immobilienmanagement | Tagessatz ab 450 EUR

Immobilienmanagement auf Zeit!

Für private Eigentümer, Family Offices oder Unternehmen deren Kerngeschäft nicht die Immobilie ist, die jedoch über Immobilienbestand verfügen. Der zeitlich und räumlich flexible Einsatz orientiert sich an dem tatsächlichen Bedarf des Auftraggebers. Die Leistungen werden in einem Dienstleistungsvertrag vergütet.

Verfügbarkeiten: ab Juli 2020 | bundesweit | Standorte Stuttgart/Dresden

Ziel ist es, neben einer knappen Einarbeitungszeit innerhalb kürzester Zeit Erfolge zu erwirken.

Leistungsprofil:

Corporate-Real-Estate-Management | Eigentümervertretendes Management von Wohn- und Gewerbeimmobilien | Immobilienportfoliomanagement | Revitalisierungsmaßnahmen für Bestandsimmobilien | Expansionsmanagement | Entwicklung/Durchführung von Vertriebs- und Marketingstrategien | Projektmanagement | Budgetplanung-/Überwachung | Grundstücksrecht | Mietrecht | Kaufvertragserstellung/-abwicklung | Finanzierungen | Überwachung/Steuerung externer Dienstleister | Vertragsmanagement (Miete/Kauf) | Reporting/Controlling | Marktorientierung | Maklertätigkeit nach § 34 c GewO | teamfähig | verhandlungssicher | seriöses Auftreten nach innen/außen

Fragen Sie nach einem individuellen Angebot für Ihre Bedürfnisse info@ulrichkaminski.de 

Der Keller als Raumreserve

Homeoffice und Co.: In der Krise zeigt sich der große Nutzen von Rückzugsorten

(djd). Die Coronakrise hat Millionen Menschen ins Homeoffice gezwungen – viele von ihnen werden auch nach dem Abflauen der Pandemie zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit zu Hause verbringen. Die neuen „Heimarbeiter“ lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Die einen haben einen Rückzugsraum, in dem sie ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Die anderen nicht. „Die Erfahrungen aus der Coronakrise werden vermutlich einen großen Einfluss darauf haben, wie wir künftig unsere Häuser planen werden und wie wir wohnen wollen“, erklärt Dipl.-Ing. Bernd Hetzer, erfahrener Bauplaner und Leiter des Vertriebs bei Knecht Kellerbau. Eine entscheidende Rolle als flexible Raumreserve kann also künftig das Untergeschoss spielen. Ein gut gestalteter Keller hat nicht nur Vorzüge für Arbeitnehmer, sondern könnte der ganzen Familie wahlweise als Spielzimmer, Hobbyraum und Rückzugsort dienen.

Den Keller richtig planen

Voraussetzung für eine flexible Nutzung des Kellers ist eine vorausschauende Planung. Wichtig sind die Faktoren Raumhöhe, Dämmung und Licht – selbst, wenn das Geschoss erst später ausgebaut wird, stellt man hier bereits die Weichen für einen deutlichen Mehrwert des Hauses. Für viel Tageslicht sorgen beispielsweise Fenster sowie Lichtschächte, Lichtbänder oder vorgesetzte Lichthöfe. „Eine charmante Lösung ist auch der sogenannte Lichtfluter, der quasi über eine schräg aufgestellte Außenwand viel natürliches Licht ins Untergeschoss lässt“, erklärt Hetzer. Üblicherweise ist eine Außendämmung mit 10, 12 oder 14 Zentimetern ausreichend, je nachdem, welcher Energiestandard im gesamten Neubau angestrebt wird. „Die Geschosshöhe sollte von vornherein eher großzügig geplant sein, damit später sämtliche Nutzungsmöglichkeiten offenstehen“, rät der Experte. Viele weitere Informationen und Anregungen finden Interessierte beispielsweise unter www.knecht.de.

Kosten des Kellers vergleichsweise günstig

Unabhängig von den Erdarbeiten kostet ein Quadratmeter Keller gut 30 bis 40 Prozent dessen, was für einen Quadratmeter im Obergeschoss fällig wird – abhängig von der gewünschten Ausbaustufe. Das sollten Baufamilien bei der Raumplanung bedenken. Gerade in der aktuellen Coronakrise, in der ganze Familien gezwungen waren, über längere Zeit zu Hause zu bleiben, hat sich gezeigt, dass der Trend zu offenen Räumen oder zum sogenannten Tiny House an Grenzen stößt. Hier kann ein neuer Trend einsetzen, der für die Zukunft ein anderes Raumlayout in Betracht zieht.

Lust auf etwas Neues: 6 Tipps zum Verputzen von Innenwänden

 

(djd). Haben Sie Lust auf Veränderung im Zuhause? Eine neue Wandfarbe, passend dazu ein Teppich und ein paar Wohnaccessoires – schon wirken die eigenen vier Wände ganz neu. So, als ob man gerade erst eingezogen wäre. Dabei muss es nicht immer eine klassische Tapete sein. Putz schafft mit seiner dreidimensionalen Struktur ein besonderes Ambiente und ist dazu noch einfach und schnell zu verarbeiten. Hier erfahren Sie, wie Sie Wände innen mühelos verputzen können.

1. Für den richtigen Untergrund sorgen

Wandputze lassen sich vielseitig verwenden – auf alten Tapeten, die nicht mehr gefallen, ebenso wie auf einer neuen Trockenbauwand. Wichtig ist es in jedem Fall, dass Sie den Untergrund vorbereiten, damit der neue Putz gut und schnell haften kann. Selbst das Abkratzen alter Tapeten können Sie sich sparen, stattdessen wird im ersten Arbeitsschritt eine Grundierung aufgetragen. Dasselbe gilt für Trockenbauwände: Sperrgrund, der gleichmäßig mit der Farbrolle aufgetragen wird, sorgt für ein einfaches Verputzten – und verhindert Verfärbungen aus dem Untergrund.

2. Den Putz vorbereiten und die Wunschfarbe auswählen

Nach circa sechs Stunden ist die Grundierung getrocknet. Nun können Sie das Putzmaterial gründlich durchmischen. Sie wünschen sich farbige Wände? Bei Easyputz von Knauf etwa ist es möglich, den mineralischen, weißen Putz mit Compact Colors nach Wunsch abzutönen. Durch die Dosierung der speziellen Farbpigmente bestimmen Sie selbst die Intensität der Farbe. Nach dem Einfärben den Putz in einen sauberen Eimer umfüllen und erneut gut aufrühren. So stellen Sie eine homogene und gleichmäßige Farbe sicher. Mehr Informationen zu dem mineralischen Wandputz finden Sie hier: [http://www.easyputz.de].

3. Einfach von der Rolle: Wände innen verputzen

Das Auftragen des Putzes ist ebenso unkompliziert wie das Streichen einer Wand. Mit der Rolle wird das Material gleichmäßig kreuz und quer verteilt. Feuchten Sie die Walze vorher an und kämmen sie einmal durch – so geraten keine Fusseln in den Putz.

4. Den Materialbedarf berechnen

Für eine einheitliche Struktur ist es wichtig, genügend Material aufzurollen. So reicht ein 10-Kilogramm-Eimer mit 1 Millimeter Körnung für etwa 10 Quadratmeter. In der feineren Körnung von 0,5 Millimetern kommen Sie mit derselben Menge 15 Quadratmeter weit.

5. Für mehr Struktur im Leben

Verputzte Wände verleihen jedem Raum einen individuellen Charakter. Diese Wirkung können Sie noch verstärken, indem Sie frisch verputzten Wänden oder Raumdecken das finale Finish geben. Wenn Sie sich eine sehr feine Optik wünschen, überrollen Sie die Fläche gleichmäßig mit einer speziellen Finishwalze. Für kreative Strukturen und Wischeffekte gibt es spezielle Finishpinsel. Das gesamte Material – von der Grundierung über den Wandputz bis zum Zubehör – erhalten Sie im örtlichen Fachhandel und in Baumärkten. Wichtig zu wissen: Um die neue Putzoberfläche individuell zu gestalten, bleiben Ihnen nach dem Auftragen etwa 10 bis 20 Minuten. Danach ist die Fläche getrocknet. Deshalb sollten Sie am besten Wand für Wand vorgehen.

6. Verputzte Wände wieder auffrischen

Putzwände sind pflegeleicht und unterstützen ein gesundes Raumklima. Und was ist, wenn nach einigen Jahren der Anstrich erneuert werden soll? Dann gibt es spezielle Renovierfarben wie Easyfresh von Knauf, die einfach auf den vorhandenen Putzuntergrund aufgetragen werden. Die Struktur und die atmungsaktive Eigenschaft der Putzwände bleiben dabei erhalten.

Baunebenkosten nicht unterschätzen

Ratgeber Hausbau: Seriöse Kostenkalkulation ist bei der Planung unverzichtbar

(djd). Die sogenannten Baunebenkosten werden bei der Planung eines Eigenheims häufig unterschätzt. Damit sind die Kosten gemeint, die neben dem Kaufpreis für eine Immobilie beziehungsweise für den Erwerb des Grundstücks anfallen. „Wer diese Ausgaben nicht einkalkuliert, erlebt unter Umständen eine böse Überraschung“, warnt Florian Haas, Finanzexperte und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e. V. Ob Kauf oder Bau der eigenen vier Wände: Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten werden immer fällig. Und wer einem Makler den Auftrag zur Suche einer Immobilie oder einem Grundstück erteilt, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen. Bei einem Neubau sind zudem viele weitere Nebenkosten einzukalkulieren.

Nebenkosten machen rund 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten aus

Insgesamt können die Baunebenkosten rund 15 bis 20 Prozent der Gesamtkosten ausmachen. „Diese Kosten kann man durchaus seriös in eine Finanzplanung einbeziehen“, meint Florian Haas. Man müsse es aber auch wollen – und daran hapere es bei so manchem Hausbauberater. Aus Angst, den Auftrag nicht zu bekommen, weiß Haas, würden die Berater die Kosten stattdessen oftmals schönrechnen. Tatsächlich aber verlangen Makler je nach Region, Lage und Qualität des Grundstücks zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises als Courtage. Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland aktuell 3,5 bis 6,5 Prozent – und der Grunderwerb selbst unterliegt der Beurkundungspflicht bei einem Notar. Die Kosten dafür können individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Bei einem Neubau sind Vermessungskosten ein erheblicher Teil der Baunebenkosten. Dazu kommen unter anderem Planungskosten, Ausgaben für Prüfstatiker und Baugrundgutachten, Kosten für die Erschließung und Verlegung der Hausanschlüsse sowie für die Gestaltung der Außenanlagen.

Checkliste gibt Überblick über alle Kosten

Addiert man all diese Positionen, kommt eine stattliche Summe zusammen. Diese erhöht die reinen Baukosten aus dem Hausbauprospekt um ein gutes Stück und muss meist aus Eigenmitteln erbracht werden. „Nur mit einer detaillierten Aufstellung über alle entstehenden Kosten bekommt man Klarheit über die Größenordnung des Gesamtprojekts und kann eine seriöse und ausreichende Finanzierung auf die Beine stellen“, rät Florian Haas. Die Schutzgemeinschaft etwa stellt unter www.finanzierungsschutz.de eine Checkliste zur Verfügung, die einen systematischen Überblick über die einzelnen zu berücksichtigenden Punkte aller im Bauprozess entstehenden Kosten gibt. Daneben bietet die Seite weitere wertvolle Hinweise sowie Übersichten und Ratgeber rund um den Hausbau.

Günstig wohnen im Grünen

Mobilheime können eine Alternative zur teuren Stadtwohnung sein

(djd). Stadtmenschen leben in der Regel in recht kleinen Wohnungen und geben einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Einkommens fürs Wohnen aus. Grund dafür sind vor allem die in den letzten Jahren exorbitant gestiegenen Mietpreise. Stadtbewohner nehmen diese Nachteile normalerweise in Kauf – weil der Arbeitsplatz in der Nähe und das Freizeit- und Gastronomieangebot hoch ist. In der aktuellen Situation des Jahres 2020 hat man aber gesehen, wie attraktiv das Wohnen in einer eigenen Immobilie im Grünen sein kann. Während die Stadtbewohner auf viele ihrer liebgewonnenen Freizeitvergnügen verzichten mussten und müssen, konnte das Häuschen auf dem Lande alle seine Vorteile ausspielen. Und teuer muss das naturnahe Wohnen am Stadtrand auch nicht sein: Eine immer beliebtere Option im Umfeld der Großstädte sind beispielsweise moderne Mobilheime.

Keine Abstriche bei der Bauqualität

Bis vor wenigen Jahren kannte man die Häuschen vor allem aus Urlaubsregionen, dort stehen sie auf Campingplätzen oder in Ferienhaussiedlungen. In Sachen Bau- und Wohnqualität kann man diese Unterkünfte allerdings mit zeitgemäßen Mobilheimen keineswegs vergleichen. Das betrifft die Ausstattung, die verwendeten Materialien sowie die Oberflächen der Innen- und Außenwände. Die Mobilheime werden bezugsfertig angeliefert, lange Bauzeiten, Belästigungen durch Dreck und Baulärm und der Ärger wegen nicht eingehaltener Termine entfallen.

Vom Anbieter TM Mobilheime und seinem niederländischen Partner Starline beispielsweise gibt es eine große Auswahl an vielen unterschiedlichen Modellen. Das eigene Haus lässt sich in passender Größe planen und die Aufbau- und Aufstellzeit vor Ort dauert in der Regel nicht länger als 24 Stunden. Die Mobilheime werden überwiegend teilmöbliert angeboten, Badezimmer und Küche sind bei individueller Planung zweckmäßig und komfortabel ausgestattet. Mehr Informationen gibt es unter www.tm-mobilheime.de.

Über Materialauswahl, Gestaltung und Ausstattung entscheiden die künftigen Bewohner. Verschiedene Küchenfronten, Möbeldekore, Wandverkleidungen, Wand- und Bodenfliesen sowie Fußbodenbeläge und Außenfassaden stehen zur Auswahl. Möglich ist auch die Umsetzung von Sonderausstattungen wie Fußbodenheizung, Laminatboden oder bodengleicher Dusche.

Kein eigenes Grundstück notwendig

Die mobile Bauweise benötigt generell kein eigenes Grundstück, das Mobilheim kann auch auf ein gepachtetes Grundstück gestellt und bei einem Umzug wieder mitgenommen werden. Soll es auf privatem Grund aufgestellt werden, unterstützt der Anbieter in allen Fragen rund um die Baugenehmigung.

Checkliste für den Grundstückskauf

Die Wahl des richtigen Standorts ist die mit Abstand wichtigste Entscheidung

(djd). Der Bauboom in Deutschland geht weiter: Immer mehr Menschen wollen sich angesichts niedriger Darlehenszinsen den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen. Aber: Wer bauen will, braucht ein Grundstück. Die Wahl des richtigen Standorts ist die mit Abstand wichtigste Entscheidung des Bauwilligen. Dabei kann eine Menge schiefgehen, mit oft weitreichenden Folgen. Etwa wenn im Hinblick auf Infrastruktur und Verkehr die falsche Lage gewählt wird. Oder wenn man es versäumt hat, alle behördlichen Informationen und Genehmigungen einzuholen. Diese Checkliste umfasst die fünf bedeutsamsten Punkte beim Grundstückskauf:

1. Angehende Bauherren sollten prüfen, ob sich auf dem avisierten Grundstück der Bauwunsch umsetzen lässt. „Selbst auf baureifem Land ist nicht jede Maßnahme zulässig“, betont Florian Haas, Finanzexperte und Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende, mehr dazu steht unter www.finanzierungsschutz.de. Infos zu den Bebauungsmöglichkeiten, etwa im Rahmen eines Bebauungsplanes, gibt es beim Bauamt der jeweiligen Gemeinde. Weiteres zum Grundstück und zur Umgebung wissen auch die potenziellen Nachbarn. Frühere gewerbliche Nutzungen oder die Nähe zu einer ehemaligen Deponie können das Risiko von Altlasten bergen, selbst wenn sich diese nicht unmittelbar darauf befanden. „Das Umweltamt gibt Auskunft, ob das Grundstück im Altlastenkataster als verdächtig verzeichnet ist“, so Haas.

2. Im Kaufvertrag selbst sollte man Regelungen für das Vorhandensein von Altlasten treffen. Endgültige Klarheit über die Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Baugrunds verschafft ein Bodengutachten – das Geld dafür ist im Hinblick auf die potenziellen Kostenfallen sehr gut investiert.

3. Beim Verkäufer des Grundstücks sollte man sich über den Umfang der Erschließung informieren. Ist es noch nicht an das öffentliche Entwässerungssystem angeschlossen, drohen Zusatzkosten. Sind Maßnahmen wie ein Straßenausbau erst kürzlich erfolgt, sollte man sich darüber informieren, ob die entsprechenden Kostenbescheide bereits ergangen sind. „Kostenschuldner ist immer der zum Zeitpunkt der Zustellung des Kostenbescheides im Grundbuch eingetragene Eigentümer, nicht derjenige, der zum Zeitpunkt der Ausführung der Maßnahme Eigentümer war“, erläutert Bauexperte Haas.

4. Vom Eigentümer sollte man sich im Vorfeld der Unterzeichnung des Kaufvertrags einen aktuellen Grundbuchauszug vorlegen lassen. Dabei kann man überprüfen, ob der Verkäufer als eingetragener Eigentümer allein verfügungsberechtigt ist.

5. Das Grundbuch ist auf eingetragene Rechte und Belastungen zu überprüfen. Wege- und Leitungsrechte etwa können die Bebauungsmöglichkeiten erheblich einschränken.

Interimsmanagement – Management auf Zeit – Tagespauschale ab 450 Euro zzgl. MwSt.

Das Interimsmanagement der Ulrich Kaminski Immobilienkonzeptionen richtet sich an Family Offices und Unternehmen, die personelle Vakanzen unkompliziert überbrücken oder temporären Bedarf an Corporate Real Estate Management für einzelne Projektvorhaben und/oder ein gesamtes Immobilienportfolio haben.

Das Angebot richtet sich an Family Offices oder Unternehmen deren Kerngeschäft nicht die Immobilie ist, die jedoch über Immobilienbestand verfügen. Der bundesweite Einsatz deckt das komplette Aktivitätenspektrum zur Wertsteigerung/Werterhalt der Immobilien mit und ohne Führungsverantwortung ab.

Der zeitlich und räumlich flexible Einsatz orientiert sich an dem tatsächlichen qualitativen und zeitlichen Bedarf des Auftraggebers. Die Leistungen werden provisionsunabhängig in einem Dienstleistungsvertrag für eine freie Mitarbeit vergütet.

Ziel ist es, neben einer knappen Einarbeitungszeit innerhalb kürzester Zeit Erfolge zu erwirken.

Bei Geldfragen nicht die Flinte ins Korn werfen

Es gibt interessante Alternativen zu Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld

(djd). Deutschland ist ein Land der Sparer. Rund 2,6 Billionen Euro liegen hierzulande laut Deutscher Bundesbank auf Spar- und Tagesgeldkonten der Banken und Sparkassen, obwohl Bankkunden dafür schon seit Jahren praktisch keine Zinsen mehr bekommen. Aber warum ist das so? Banken und Sparkassen erhalten bei der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ihre Einlagen selbst auch keine Zinszahlungen mehr, sondern müssen aktuell 0,4 Prozent Negativzinsen bezahlen. Dieser Zinssatz könnte noch weiter abgesenkt werden, entsprechende Ankündigungen hat die EZB bereits gemacht. Für Sparer gibt es allerdings interessante Alternativen zu Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld, Verbraucher müssen sich nicht damit abfinden, dass sie keine Zinsen für ihr Guthaben erhalten. „Wir raten den Bankkunden, die Flinte nicht ins Korn zu werfen, sondern das Gespräch mit ihrem Berater zu suchen und eine Umschichtung von Geldern in rentablere Anlageformen mit vertretbaren Risiken zu erwägen“, rät beispielsweise Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Mit Altersvorsorge früh beginnen

Tipps für die Geldanlage, so Bley, würden immer von der persönlichen Lebenssituation und Risikofreude abhängen. Bei der Altersvorsorge etwa gebe es verschiedene Möglichkeiten, dabei sollte man aber nichts überstürzen, sondern sich immer erst gut beraten lassen: „Eine der wichtigsten Grundsätze für die Altersvorsorge ist es, möglichst früh damit zu beginnen. Finanzielle Vorsorge ist generell aus vielen Gründen nötig, etwa für ungeplante Ausgaben wie einen neuen Pkw, im Fall längerer Krankheiten und nicht zuletzt als Baustein für die Altersvorsorge.“ Am Ende komme es für den besten Anlageerfolg auf eine ausgewogene Mischung aus Fonds, Anleihen, klassischen Sparprodukten oder kapitalbildenden Versicherungen an.

Immobilien: Preisanstieg vs. Niedrigzinsen

Für viele Bundesbürger sind die Alternative zum Nullzins auf Spareinlagen und Tagesgelder unverändert Immobilien. Die Nachfrage bleibt hoch, die Preise sind in vielen Regionen weiter gestiegen. Der Effekt historisch niedriger Bauzinsen wird durch die gestiegenen Immobilienpreise deshalb häufig mehr als ausgeglichen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, in eine Immobilie zu investieren, sollte deshalb ebenfalls im Vorfeld das Gespräch mit dem Bankberater suchen. Er wird dem Kunden beispielsweise Tipps geben, wie viel Eigenkapital er mitbringen sollte, wie lange seine Sollzinsbindung, mit der er sich vor einer Zinswende schützt, sein sollte und welche Tilgungsrate bei einem Annuitätendarlehen zu empfehlen ist.

Keine finanziellen Zuschüsse verschenken

Bei der Dachsanierung KfW-Zuschüsse und Steuervorteile nutzen

(djd). Eine Sanierung alter Dächer ist eine kluge Entscheidung, um im Eigenheim dauerhaft Energie zu sparen. Schließlich können ungenügend gedämmte Dachflächen für bis zu 30 Prozent der Energieverluste in Altbauten verantwortlich sein. Modernisierung und Dämmung bieten gleich mehrere Vorteile. Die Heizkosten sinken dauerhaft, das Raumklima verbessert sich, das Zuhause wirkt behaglicher – und gleichzeitig profitiert die Umwelt von geringeren Emissionen. Neben bekannten KfW-Fördermitteln unterstützt der Staat daher im Rahmen der Energetischen Sanierungsmaßnahmen-Verordnung (ESanMV) energetische Sanierungen mit Steuervorteilen. Daher lohnt es sich, die Sanierung gut zu planen. Denn viele Hausbesitzer verschenken Fördergelder, ohne es zu wissen.

Sanieren mit KfW-Zuschuss

Für Laien ist es häufig schwer, den Dschungel an Fördermöglichkeiten und Voraussetzungen zu überblicken. Umso mehr empfiehlt es sich, frühzeitig einen Dachhandwerker aus der Nähe sowie einen Energie-Effizienz-Experten einzuschalten. Er kann Hausbesitzer dazu informieren, welches Dämmmaterial sich eignet, um eine bestmögliche Förderung zu erhalten. Gut ist in dieser Hinsicht nicht immer gut genug. „Wer sich für eine bessere und teurere Dämmung entscheidet, zahlt unterm Strich häufig sogar weniger“, erklärt Wolfgang Holfelder von Bauder. Viele Beispiele zeigen, dass sich statt einer Standarddämmung nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) eine hochwertige Wärmedämmung mit KfW-Zuschüssen lohnt. Eigens ausgerichtet auf die Fördervorgaben gibt es hochwertige Dämmstoffe wie BauderECO, die die U-Wert-Vorgabe der EnEV mit geringster Dämmstoffdicke erreichen und damit besonders effizient sind.

ESanMV – neue steuerliche Vorteile

Weitere Möglichkeiten, mit staatlicher Unterstützung zu modernisieren, bietet die ESanMV der Bundesregierung. Die Abwicklung ist dabei besonders einfach: Sanierer erhalten bei einer maximalen Fördersumme von 200.000 Euro 20 Prozent der Kosten – verteilt auf drei Jahre – einfach über die Einkommensteuererklärung zurück. Zum Nachweis reicht eine Bestätigung des Handwerkers, die sogenannte Fachunternehmererklärung, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden. Voraussetzung für die Steuerrückzahlung auf die Dachsanierung ist unter anderem, dass es sich um selbstgenutzten Wohnraum handelt. Insgesamt ist der Steuerzuschuss auf maximal 40.000 Euro begrenzt. Ein weiterer Vorteil einer Hochleistungsdämmung sowohl bei Neubau als auch Sanierung: Die hohe Dämmleistung ermöglicht einen schlankeren Aufbau auf dem Dach als mit anderen Dämmstoffen. Unter www.zuschussdach.de gibt es dazu mehr Informationen.