Keinen Moment verpassen

Per Kamera und Internet das Zuhause jederzeit im Blick behalten

(djd). Was stellen die Haustiere gerade zu Hause an? Ist alles ruhig daheim, oder hat sich gar jemand Zutritt verschafft, der dort nichts zu suchen hat? Viele Hausbesitzer kennen dieses Gefühl der Unruhe und möchten sich auch im Büro vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Mit entsprechender Kameratechnik und Internetverbindung ist es heute unkompliziert geworden, von unterwegs immer zu wissen, was sich gerade in den eigenen vier Wänden tut.

Kameraüberwachung für innen und außen

Für Sorgenfreiheit sorgen etwa selbstüberwachende Sicherheitskameras, die schnell zu installieren und einfach zu handhaben sind. Mehr als einen Stromanschluss und die Anbindung ans Internet per heimischem WLAN brauchen Geräte wie die Yale All-in-one-Kamera nicht. Mit Fernzugriff, Integration von Amazon Alexa, dem eingebauten Spotlight, das per Bewegungsmelder ausgelöst wird, sowie einer Sirene, um mögliche Einbrecher zu vertreiben, stellt die Kamera eine sinnvolle Ergänzung für die Sicherheitsanlage im Haus dar. Sie kann sowohl innen als auch außen installiert werden. Warnmeldungen über ungewöhnliche Vorgänge werden per Echtzeit an den Bewohner übertragen. Dazu gibt es eine entsprechende Smartphone-App, ebenso wie für Live-Ansichten und Echtzeit-Gespräche. Weitere Informationen und Tipps für eine Kameraüberwachung des Zuhauses hält die Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/ip-kamera bereit.

Von unterwegs in HD-Qualität mit der Familie sprechen

Noch weitere Möglichkeiten bieten die Kameras, wenn sie in ein intelligentes Smart-Home-System integriert werden. Praktisch ist auch die Verbindung mit Amazon Alexa, was einfache Sprachbefehle ermöglicht. Eine Alternative für Innenräume ist zum Beispiel die Yale IP-Kamera mit Full HD. Auch so hat man das Zuhause von überall live und in hoher Bildauflösung im Blick. Die optionale Bewegungserkennung warnt vor unerwünschten Besuchern, und dank der integrierten Zwei-Wege-Audiofunktion kann man auch von unterwegs mit der Familie sprechen, wenn diese daheim ist.

Platz da

Mit Cabrio oder Dachbalkon den Wohnkomfort steigern

(djd). Frischluft ins Haus lassen oder in der warmen Jahreszeit auch mal das Frühstück unter freiem Himmel genießen: Balkone sind das besondere Extra jeder Wohnung. Umso mehr wird der Austritt ins Freie gerade im Dachgeschoss oft schmerzlich vermisst. Guter Rat ist in diesem Fall häufig teuer, denn der bauliche Aufwand für einen Balkon oder eine Loggia kann, insbesondere wenn der Einbau nachträglich erfolgt, recht hoch sein. Zudem erhalten Hauseigentümer nicht immer die Genehmigung für diese baulichen Maßnahmen. Dabei gibt es verhältnismäßig kostengünstige Alternativen, die sich mit wenig Aufwand realisieren lassen.

Zusätzlichen Wohnkomfort mit einem Dachbalkon schaffen

Ein Dachbalkon, der sich auch nachträglich einbauen lässt, ermöglicht beispielsweise den Austritt ins Freie. Dazu kombiniert etwa der Hersteller Velux Dachfenster mit senkrechten Fensterelementen. Auf diese Weise entsteht sogar zusätzliche Wohnfläche, da die Balkonfläche dort liegt, wo der Raum unter dem Dach wegen seiner geringen Höhe ohnehin nicht genutzt werden kann. Die Breite des Balkons kann der Modernisierer dabei individuell auswählen. Es gilt: Je großzügiger die Fensterfront ist, desto mehr Balkonfläche entsteht. Zudem wird auch der Innenraum dank des größeren Tageslichteinfalls und Ausblicks heller und freundlicher. Die oberen Fensterflügel des Dachbalkons sind Klapp-Schwing-Fenster, die dank des großen 45-Grad-Öffnungswinkels einen freien Ausblick bieten. Im Zusammenspiel mit einem der senkrechten Fensterelemente bilden sie die Balkontür. Eine wärmedämmende Verglasung sorgt dabei für hohe Energieeffizienz ohne unnötige Wärmeverluste. Der Außenbereich des Balkons kann durch örtliche Dachhandwerker je nach individueller Vorliebe des Bauherrn beispielsweise aus Stein, Fliesen oder Holz gestaltet werden. Unter www.velux.de findet man örtliche Ansprechpartner und viele weitere Inspirationen für die Verschönerung des Dachgeschosses.

Ein Cabrio für die Dachwohnung

Eine etwas kleinere, aber ebenfalls attraktive Lösung für das gewünschte Balkongefühl lässt sich auch mit einem sogenannten Cabrio-Dachfenster schaffen. Die aus zwei Teilen bestehende Lichtlösung lässt sich mit nur wenigen Handgriffen zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausklappen. Hierbei öffnet sich der obere Klapp-Schwing-Flügel des Fensters, während der untere Teil des Fensters bis zur Senkrechten herausgedrückt wird und die Seitengeländer aufklappen. Bewohner können so bequem im offenen Fenster stehen und den Blick ins Freie genießen. Ein positiver Nebeneffekt beider Lösungen: Sie werden in den meisten Fällen von den örtlichen Feuerwehren als zweiter Rettungsweg anerkannt.

Mit Sicherheit Betrug

Online-Banking: Vorsicht bei Video-Ident-Verfahren und bei Phishing-Mails

(djd). Online-Banking in Deutschland ist grundsätzlich sehr sicher. Die Banken haben ihre Schutzmaßnahmen in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert, etwa durch neue TAN-Verfahren wie die App-TAN. Allerdings werden auch die Methoden der Betrüger immer hinterhältiger. In jüngster Zeit versuchen sie verstärkt, über das Video-Ident-Verfahren an Daten von Bankkunden zu kommen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt vor dieser neuen Methode.

Unter einem Vorwand an Video-Ident-Verfahren teilnehmen

Das Video-Ident-Verfahren ist ein Online-Identifizierungsverfahren für die Bestätigung der Identität über einen Video-Anruf. Kreditinstitute nutzen es zum Beispiel für die Online-Kontoeröffnung. Vermehrt nutzen es aber auch Betrüger: Unter einem Vorwand versuchen sie, Verbraucher dazu zu bewegen, persönliche Daten preiszugeben. Mit den erbeuteten Daten können sie unter dem Namen ihrer Opfer etwa Konten bei Banken eröffnen und für kriminelle Zwecke nutzen. Eine Betrugsmethode besteht beispielsweise darin, den Eindruck zu erwecken, dass sich der Verbraucher im Rahmen eines Online-Bewerbungsverfahrens per Video identifizieren müsse, bevor er einen Arbeitsvertrag erhält. Wer Opfer eines Betrugs per Video-Ident-Verfahren geworden ist, sollte sehr schnell handeln. Das Bundeskriminalamt rät dazu, umgehend Anzeige zu erstatten. Der Betrug ist außerdem unverzüglich dem betroffenen Kreditinstitut zu melden und das Konto sperren zu lassen.

Phishing-Mail mit Sicherheitsversprechen

An einem Video-Ident-Verfahren sollte man tatsächlich nur teilnehmen, wenn man bezüglich der Korrektheit absolut sicher ist, meint auch Dr. Olaf Jacobsen vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Daneben häufen sich aber auch Angriffe von Betrügern über klassische Phishing-Mails. Auch diese immer realistischer aussehenden E-Mails verfolgen das Ziel, an persönliche Daten von Bankkunden zu gelangen. „Die Betrüger setzen dabei immer häufiger auf aktuelle brenzlige Themen. In einem akuten Beispiel geht es etwa um mehr Sicherheit im Online-Banking, ein neues Sicherheitssystem und neue AGBs“, erklärt Jacobsen. Wer darauf hereinfällt, dem drohe nicht nur die unfreiwillige Weitergabe seiner Zugangsdaten fürs Online-Banking, sondern auch von persönlichen Daten wie Name, Geburtsort, Geburtsdatum, Handynummer und weiteren Zahlungsdaten. „Nutzer sollten deshalb genau hinschauen, bei welchen Nachrichten es sich um Fälschungen handeln könnte“, rät der BVR-Experte. Auf den angezeigten Absender solle man sich dabei niemals verlassen, er könne sehr leicht gefälscht werden.

Mehr Lebensqualität im Alltag

Bargeldlos bezahlen: Senioren profitieren vom einfach zu bedienenden Smartphone

(djd). Wer in letzter Zeit in Schweden war, kennt an der Tür von Geschäften und bei öffentlichen Verkehrsmitteln das Schild „Kontantfri“. Damit wird man darauf hingewiesen, dass hier kein Bargeld mehr angenommen wird, Dienstleistungen und Waren können nur noch per Karte oder mit dem Smartphone bezahlt werden. Selbst für Kleinstbeträge wie das morgendliche Brötchen zücken die Schweden inzwischen ihr Handy. Das Land gehört in dieser Hinsicht zu den Vorreitern – aber auch in Deutschland nimmt das bargeldlose Bezahlen immer mehr zu. Wer künftig Problemen aus dem Weg gehen möchte, sollte sich schon jetzt mit den mobilen Bargeld-Alternativen auseinandersetzen.

Einfache Handhabung statt „Fummelei“

Vor allem Senioren können sich beim Bezahlen vom Smartphone unterstützen lassen. Denn im Unterschied zu der fummeligen Bedienung des EC-Karten-Terminals mit seinen winzig kleinen Gummitasten und einem unleserlichen Display ist das Handy sehr einfach zu handhaben. Von den meisten Banken und allen Sparkassen gibt es zum Beispiel inzwischen Anwendungsprogramme, mit denen Beträge bis 25 oder sogar 50 Euro kontaktlos und ohne Eingabe einer Geheimnummer bezahlt werden können. An der Kasse muss das Smartphone nur an ein sogenanntes NFC-Lesegerät gehalten werden. Eine Nummerneingabe oder ähnliches ist nicht mehr nötig. Optische und akustische Signale dienen als Bestätigung, dass der Bezahlvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Aber auch für größere Beträge ist das Smartphone eine bequeme und vor allem sehr einfache Variante. Je nach Bank beziehungsweise Zahlungsdienstleister kann der Benutzer erst in aller Ruhe ausprobieren, bevor der erste Zahlungsvorgang beim Einkauf gestartet wird. Moderne Smartphones, die speziell für Senioren entwickelt wurden, sind besonders leicht zu bedienen und auch von Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen zu lesen. „Gerade ältere Menschen wünschen sich eine bessere Lesbarkeit der elektronischen Displays an der Kasse oder an Fahrkartenautomaten“, erklärt Eveline Pupeter, Geschäftsführerin des österreichischen Senioren-Smartphone-Herstellers Emporia.

Ein Stück Lebensqualität für Senioren

Mobil bezahlen, so Pupeter, gebe Senioren nicht nur ein Stück Lebensqualität, es helfe ihnen auch, unabhängig zu bleiben und mit der digitalen Zukunft Schritt zu halten: „Einfach und komfortabel abzulesende Smartphones können unter diesen Voraussetzungen wertvolle Helfer im Alltag sein.“

Nicht nur Bares ist Wahres

Was Verbraucher zu Zahlungsmethoden beim Smartphone und im Web wissen sollten

(djd). Bargeldloses Bezahlen wird im Alltag immer beliebter, vor allem mit dem Smartphone und erst recht beim Einkaufen im Internet. Seit dem 14. September 2019 müssen sich Verbraucher dabei umstellen. Die EU-Richtlinie zum PSD-2-Standard trat an diesem Tag in Kraft und soll das elektronische Bezahlen sowie das Online-Banking noch sicherer machen. Der entscheidende Unterschied: Für die sogenannte starke Kundenauthentifizierung sind jeweils zwei Faktoren gefragt, beispielsweise die Kombination aus PIN und Smartphone-TAN oder Fingerabdruck und TAN.

Das Smartphone als virtuelle Geldbörse

Der Zugang und die Authentifizierung bei Online-Zahldiensten ändern sich somit – grundsätzlich bleiben die Angebote aber unverändert nutzbar. Geld von einem Smartphone zum anderen zu senden, das machen etwa Peer-to-Peer-Zahlungen per App möglich. Ein Vorteil dabei ist, dass man die IBAN des anderen nicht kennen muss und das Geld besonders schnell beim Empfänger ankommt. Ohnehin wird das Smartphone immer mehr zur virtuellen Geldbörse. Die meisten Modelle haben heute einen NFC-Chip („Near Field Communication“) eingebaut, der das kontaktlose Bezahlen ermöglicht. Durch eine App auf dem Smartphone können Verbraucher diesen Chip nutzen und mit dem Handy an der Ladenkasse bezahlen. Voraussetzung dafür ist, dass das jeweilige Geschäft diesen Service anbietet – zu erkennen etwa an einem Wellensymbol über der Kasse.

Elektronische Brieftasche für das Online-Shopping

Insbesondere beim Shoppen im Internet sind sogenannte Zahlungsauslösedienste weit verbreitet. Der Kunde muss dazu die Zugangsdaten für sein Girokonto auf der jeweiligen Plattform eingeben, um eine Überweisung auszulösen. Dieser Zahlweg ist bequem, allerdings sollte man sehr genau prüfen, wem man den Schlüssel für sein Konto anvertrauen möchte. Einen anderen Weg gehen Wallet-Dienstleister. „Wallet“ heißt „Brieftasche“ und meint eine elektronische Börse: Käufer zahlen entweder, indem sie ihr Kundenkonto vorher mit Geld aufladen oder dies nachträglich erledigen, zum Beispiel per Kreditkarte oder Lastschrift. Der Vorteil hierbei ist, dass der Wallet-Dienstleister keinen direkten Kontozugriff hat. Viele weitere Informationen rund um Zahlsysteme und die sichere Kontoführung bietet die Broschüre „Rund ums Girokonto“, die kostenfrei unter www.geld-und-haushalt.de oder Telefon 030-20455818 erhältlich ist.