Leere Versprechen?

Umfrage zur EEG-Reform: 83 Prozent der Bürger erwarten höhere Strompreise

(djd/pt). Es ist das Herzstück der Energiewende: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert dessen Erzeugern feste Einspeisevergütungen. Allerdings mussten in der Vergangenheit vor allem die Bundesbürger die Kosten der Energiewende über höhere Strompreise – die sogenannte EEG-Umlage – tragen. Dagegen soll das reformierte EEG, das am 1. August in Kraft getreten ist, nun für stabile Strompreise sorgen, die EEG-Umlage soll nicht weiter steigen.

Keine eindimensionale Kostendebatte

83 Prozent der Deutschen glauben den Versprechen der Politik aber nicht – und erwarten stattdessen in den nächsten zwei Jahren steigende Strompreise. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick. „Die EEG-Reform an das Versprechen stabiler oder gar sinkender Strompreise zu koppeln, war falsch“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Die Energiewende ist eine sinnvolle Investition in unsere Zukunft, die nicht auf eine eindimensionale Kostendebatte reduziert werden darf.“

69 Prozent fordern Gleichstellung von Mietern und Hausbesitzern

Die Bundesbürger erwarten nicht nur steigende Strompreise, sondern halten das neue EEG zudem für sozial unausgewogen. 69 Prozent kritisieren die Ungleichbehandlung von Mietern und Eigenheimbesitzern beim Eigenverbrauch. Denn Mieter zahlen für im Gebäude erzeugten und verbrauchten Strom aus Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken die volle EEG-Umlage, während Eigenheimbesitzer vollständig von der Abgabe befreit bleiben. Eine vierköpfige Familie im Mietshaus zahlt pro Jahr rund 100 Euro mehr für den lokalen Verbrauch als eine Familie im Eigenheim. „Auch die Mieter sollten endlich von der Energiewende profitieren“, fordert Gero Lücking. Sein Unternehmen habe beispielsweise im Frühjahr 2014 im sogenannten Gelben Viertel in Berlin-Hellersdorf das bislang größte Projekt zur Vermarktung von Solarstrom vom Dach an Mieter gestartet.

Geldanlage: Bundesbürger setzen auf Sicherheit statt auf größtmögliche Rendite

Keine schwierige Entscheidung

(rgz). Sicherheit der Einlagen oder größtmögliche Rendite? Die weitaus meisten Bundesbürger müssen bei dieser Frage nicht lange überlegen: Ihnen ist es wichtig, dass die Kreditinstitute vorsichtig mit den ihnen anvertrauten Geldern umgehen. Umfragen zufolge nähmen weit über 80 Prozent von ihnen sogar niedrigere Zinsen bei kurzfristigen Geldanlagen in Kauf, wenn ihnen die Banken im Gegenzug  das Gefühl der Sicherheit geben würden.

Der Staat hat längst auf das Sicherheitsbedürfnis der Sparer reagiert und für alle in Deutschland tätigen Banken die Sicherung der Kundeneinlagen vorgeschrieben. Auch die EU verpflichtete per Richtlinie ihre Mitgliedsstaaten dazu, entsprechende Systeme einzuführen und Kundengelder bis 100.000 Euro abzusichern.

Die freiwillige Selbsthilfeeinrichtung des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beispielsweise geht über diese gesetzlichen Vorgaben allerdings noch hinaus und schützt – wie die freiwilligen Sicherungseinrichtungen der anderen Bankengruppen – die Einlagen der Kunden in vollem Umfang. Das betrifft Sparbriefe, Spar-, Termin- und Sichteinlagen sowie Festgelder, aber auch Inhaberschuldverschreibungen wie Zertifikate, die von den angeschlossenen Instituten herausgegeben wurden.

Dank Starthilfe werden Träume wahr

KfW-Finanzierungsprogramme erleichtern den Weg zur selbstständigen Existenz

(djd). Für viele, die sich schon lange mit guten Ideen für eine selbstständige Existenz oder eine eigene Firma tragen, stellt in erster Linie die Finanzierung in der Startphase eine Herausforderung dar, die es zu meistern gilt. Verschiedene Wege zur Finanzierung bietet die KfW Bankengruppe, die maßgeschneiderte Programme für verschiedene Gründungsvorhaben entwickelt. Die KfW-Programme erleichtern zum einen den Zugang zu Finanzierungen und bieten andererseits günstige Konditionen. Ein Produktfinder unter www.kfw.de/gruenden zeigt mit wenigen Mausklicks, welches Programm für welche Art und Größe von Unternehmung in Frage kommen könnte.

StartGeld: Auch für Unternehmensgründer im Nebenerwerb

Mit einem „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ zum Beispiel lässt sich der Weg in die Selbstständigkeit mit bis zu 100.000 Euro finanzieren. Das StartGeld steht auch für Existenzgründer offen, die ihre Geschäftsidee zunächst im Nebenerwerb umsetzen möchten. Die KfW gewährt eine 80-prozentige Haftungsfreistellung, selbst wenn der Antragsteller nicht über eigenes Kapital verfügt. Dadurch wird der Zugang zum Kredit beispielsweise für kleine Dienstleistungs- oder Handwerksunternehmen deutlich erleichtert. Mit anderen KfW-Fördermitteln können Existenzgründer das „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ nicht kombinieren.

Langfristiger Gründerkredit für größere Vorhaben

Das Förderprodukt „ERP-Gründerkredit – Universell“ wendet sich an Unternehmer und Unternehmen mit größerem Finanzierungsbedarf, die maximal drei Jahre am Markt aktiv sind. Es kann für Investitionen in Anlagen, Lizenzen und Patente, für Betriebsmittel, den Kauf von Unternehmen oder Unternehmensteilen und etliches mehr eingesetzt werden. Günstige Zinsen von aktuell ab 1,26 Prozent lassen sich für Kreditbeträge von bis zu 10 Millionen Euro nutzen. In Anspruch nehmen können Unternehmer auch bis zu drei tilgungsfreie Anlaufjahre bei einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Für das Finanzierungsprogramm, das mit anderen Fördermitteln flexibel kombinierbar ist, wird eine marktübliche Besicherung gefordert.

Mehr Sicherheit und besserer Kreditzugang durch „ERP-Kapital für Gründung“

(djd). Eine besondere Form der Finanzierung stellt das „ERP-Kapital für Gründung“ dar. Es ermöglicht dem Unternehmer eine Aufstockung seines Eigenkapitals um bis zu 500.000 Euro. Das erleichtert Existenzgründern, Unternehmensnachfolgern oder jungen Unternehmen unter anderem den Zugang zu neuen Krediten. Voraussetzung für diese mezzanine Finanzierungsform ist ein Eigenkapitaleinsatz des Unternehmers von mindestens 15 Prozent auf den gesamten Investitionsbedarf. Unter www.kfw.de/gruenden gibt es dazu mehr Informationen.

Sparlücke beträgt 71 Euro

(djd). Der BVR-Umfrage zufolge lag der maximal mögliche monatliche Sparbetrag der Bundesbürger – also der Teil des verfügbaren Einkommens, der nicht unmittelbar für Konsumausgaben verwendet wird – bei durchschnittlich 203 Euro. Tatsächlich sparten die Deutschen im Schnitt 194 Euro. Ihr aktuelles Sparpotenzial erfüllten sie damit zu über 90 Prozent. Zur Erfüllung ihrer Ziele bräuchten sie jedoch nach eigener Meinung im Schnitt 265 Euro. Die Differenz zwischen Sparwunsch und dem tatsächlich zurückgelegten Geld beträgt demnach 71 Euro im Monat.

Für mehr Hygiene beim Händewaschen

Wasserhähne im Bad berührungslos bedienen

(djd). Aus öffentlichen Sanitärräumen wohl bekannt, setzt sich der Trend nun auch im Privatbad fort: Elektronisch gesteuerte Armaturen spenden Wasser ganz einfach nach Bedarf – und sind leicht und berührungslos bedienbar. Dank der modernen Sensortechnik ist das Händewaschen besonders hygienisch, und die Waschtischarmatur bleibt zudem länger frei von Wassertropfen. Die sichere und intuitive Handhabung ist für alle Nutzer vorteilhaft – speziell jedoch für Kinder oder ältere Menschen. Die neuen Modelle für das Bad sehen gut aus und sparen außerdem Wasser und Energie.

Barrierefrei und gut aussehend

Berührungslos gesteuerte Waschtischarmaturen sorgen für eine noch bequemere Nutzung im Bad und lassen den Umgang mit Wasser zum Erlebnis werden: Dank der elektronischen Sensortechnik fließt das Wasser automatisch, sobald sich die Hände der Armatur nähern. Für Nutzer jeden Alters, jedoch besonders für Kinder oder ältere Menschen bedeutet das eine enorme Erleichterung beim Händewaschen. Sie können die Armatur intuitiv und selbstständig bedienen. Qualitätshersteller wie Hansa bieten zahlreiche Varianten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse am Badezimmerwaschtisch an. Diese neuen Armaturen, wie etwa das Modell „Hansaconcerto“, sind elegante Wasserhähne, die sich mit ihrem modernen Design in jedes Bad integrieren lassen. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.hansa.de.

Hygienisch und reinigungsfreundlich

Ein weiterer Vorteil für den modernen Waschplatz: Da zur Bedienung der elektronisch gesteuerten Armaturen kein direkter Kontakt nötig ist, werden auf diesem Weg keine Bakterien übertragen. Schmutz an den Händen wird mit Seife und Wasser beim Händewaschen einfach abgewaschen. Zudem bleibt die glänzende Oberfläche der Armatur aufgrund der berührungslosen Bedienung länger von Ablagerungen verschont, die das von den nassen Händen tropfende Wasser verursacht – und das ist mehr als praktisch am häufig genutzten Waschtisch im Familienbad.

Das Haus aus dem Web

Das Haus aus dem Web

Gezielt Informationen nutzen statt drauflossurfen

(djd/pt). Das Informationsangebot im Internet ist unüberschaubar riesig. Auch künftige Bauherren suchen online nach Anregungen und Angeboten für ihr künftiges Domizil. Sehr gut eignet sich das Web, um sich einen Marktüberblick zu verschaffen – vor einer Kaufentscheidung sollten aber zusätzliche Informationsquellen hinzugezogen werden. „Damit Internetrecherchen ergebnisreich verlaufen, sollten Bauinteressenten nicht einfach drauflossurfen“, rät Rainer Huhle, Geschäftsführer bei der Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Besser sei es, zuvor konkrete Fragestellungen zu formulieren. Hilfreich dabei können Checklisten und Hausbau-Navigatoren sein, die von etlichen Portalen angeboten werden. Mit einigen Fragen zum Budget, zu Bauart, Haustyp, Größe und Anzahl der Räume oder zum Grundstück kann man sich mehr Klarheit über die eigenen Wünsche und Vorstellungen verschaffen.

Viele Informationen sind nicht marktneutral

Im Ergebnis führen die Portale den User in der Regel zu Hausanbietern und konkreten Hausangeboten. Hier muss einem aber bewusst sein, dass man zumeist nicht auf marktneutrale Informationen geleitet wird, sondern auf werblich aufbereitete Angebote. Viele für eine Entscheidung relevanten Informationen fehlen hier. Wo bereits Preise genannt sind, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Denn ein Angebotsvergleich ist nur auf Basis einer umfassenden und aussagekräftigen Bau- und Leistungsbeschreibung möglich, und die ist online so gut wie nie verfügbar.

Zudem können die Onlineangebote eine ausführliche persönliche Information nicht ersetzen. Was sich im Internet gut recherchieren lässt, sind die dafür nötigen Daten, zum Beispiel zu Musterhaus-Parks in ganz Deutschland, zu Terminen für Baustellenbesichtigungen oder Häusern von Referenzkunden, mit denen man Kontakt aufnehmen kann. „Basis einer Kaufentscheidung sollte in aller Regel ein Vergleich verschiedener Hausangebote inklusive der Bau- und Leistungsbeschreibung sein“, rät Rainer Huhle. Da die meisten Bauherren Laien seien, empfehle sich dazu die Beratung eines unabhängigen Bauherrenberaters, unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Informationen und Adressen von Beratern und Vertrauensanwälten.

Qualitätssiegel und Zertifikate kritisch prüfen

Generell unterscheiden sich die Auftritte von Hausanbietern hinsichtlich ihrer Informationstiefe und -gehalt stark. Vorsicht angebracht ist bei Qualitätssiegeln und Zertifikaten. Aussagekräftig sind sie nur, wenn die zugrundeliegenden Qualitätskriterien umfassend und transparent offengelegt und die Trägerinstitutionen eindeutig benannt sind.