Eigenheimfinanzierung für Selbstständige

Viele Selbstständige und Freiberufler haben es schwer, ein Eigenheim zu finanzieren. Banken nehmen es mit der Überprüfung ihrer Zahlungsfähigkeit besonders genau. Mit der richtigen Vorgehensweise können jedoch auch Selbstständige in den Genuss eines Immobiliendarlehens kommen.

Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, muss Angebote einholen und vergleichen. Doch für Selbstständige kann bereits dieses Vorhaben eine Hürde darstellen, denn nicht selten weisen die Banken sie von vornherein ab. Das dabei angeführte Argument, beim Geschäft mit ihnen sei das Kreditausfallrisiko zu hoch, ist aus Sicht von Experten häufig nur vorgeschoben. Stärker ins Gewicht fallen dürfte die Tatsache, dass sich die Überprüfung von Bilanzen schwieriger und aufwendiger gestaltet als die von Gehaltsabrechnungen.

Günstige Kredite – teurer Kauf

Während die Immobilienpreise vor allem in den Großstädten weiter steigen, wird Baugeld immer billiger. Das Zinstief kann aber die hohen Preissteigerungen nur selten auffangen.

Günstige Langfristzinsen sind also nur eine Seite der Medaille. Vor allem in Großstädten und bei höherwertigen Neubauten hätten sich die Preise deutlich nach oben bewegt. Selbst bei Bestandsimmobilien mit mittlerem Wohnwert sind Preisanstiege zu verzeichnen. In gefragten Städten zahlen Käufer heute im Schnitt rund 100 Euro mehr pro Quadratmeter als vor drei Jahren.

Ein Bericht des Gutachterausschusses der Stadt München zeigt deutlich die Folgen: Wer in München im Jahr 2009 eine Wohnung für 375.000 Euro gekauft hat, hat zwar bei 175.000 Euro Eigenkapitaleinsatz und einem 200.000-Euro Kredit rund 37.000 Euro mehr für den Kredit gezahlt als jetzt im Zinstief. Wer jedoch heute finanzieren würde, müsste für dieselbe Immobilie durchschnittlich 440.000 Euro zahlen. Der Mehraufwand von 65.000 Euro für die Preissteigerung wird durch die Zinsersparnis von 37.000 Euro nicht aufgefangen. Der durchschnittliche Immobilienkäufer zahlt in München heute rund 28.000 Euro mehr als im Jahr 2009.

Finanzierungen unter 3,0 % auf zehn Jahre

Der Eigenheimkauf wird immer billiger. Zehnjährige Standardfinanzierungen kosten im Schnitt weniger als drei Prozent Zinsen.

Der Traum vom Eigenheim – günstig wie lange nicht mehr.

Der März bringt ein neues Rekordtief für Hypothekenzinsen. Zahlten Immobilienkäufer vor einem Jahr noch gut vier Prozent Sollzins, so ist heute ein ganzer Prozentpunkt weniger fällig.

Einbrecher bevorzugen den Samstag

Am liebsten gehen Einbrecher Samstagabend auf Beutezug. Nicht gerade beruhigend: Das Bundeskriminalamt meldet eine Zunahme der Wohnungseinbrüche. Wo wird am häufigsten eingestiegen? In welchem Versteck gesucht? Wie können Sie sich schützen?

Das Bundeskriminalamt meldet in seiner aktuellen Statistik mehr als 121.000 Einbruchdiebstähle für 2010, das ist eine Zunahme von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt wird alle zwei Minuten eingebrochen. Prime Time ist Samstagabend zwischen 18 und 20 Uhr. Beliebt ist auch der Freitag, gefolgt vom Donnerstag.

Einbrecher interessieren sich für alles, was sich schnell mitnehmen und leicht verkaufen lässt. Sehr gelegen kommen Smartphone, Laptop, Schmuck und natürlich Bargeld. Einbrecher hinterlassen im Schnitt einen Schaden in Höhe von 2.500,00 Euro, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Die Hausratversicherung kommt für materielle Schäden auf und ersetzt die gestohlenen Gegenstände zum Neuwert. Das heißt, Sie können sich alles wieder neu kaufen. Liebgewonnene Erinnerungstücke und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl kann allerdings niemand ersetzen.