Helfer mit Ecken und Kanten

Ein Smartphone ist schon ein praktischer und kaum noch wegzudenkender Weggefährte. Er hilft, wenn man in einer fremden Stadt den Weg oder ein nettes Restaurant sucht, in der Bank die Konditionen der Konkurrenz ermitteln oder beim Plausch in der Eisdiele rasch das Alter eines Schauspielers recherchieren möchte. Aber wie so häufig haben auch die kleinen Alleskönner ihre Schattenseiten.

Vieles liegt in der Hand des Nutzers. Wenn wir beispielsweise den Sonnenuntergang im Sommerurlaub nicht mehr genießen können, weil wir wahlweise mit der Fotofunktion kämpfen oder es ständig klingelt, dann sollten wir uns Gedanken über unser Nutzerverhalten machen.

Weniger leicht Einfluss nehmen kann man auf eine andere Schattenseite. Moderne Smartphones können nämlich auch kleine Spione sein. Sie wissen, wo wir sind, kennen die Kontaktdaten unserer Freunde und unsere Kreditkartennummer. Schwer nachvollziehbar ist oft, was heruntergeladene Apps – also die kleinen Anwendungsprogramme – mit den Daten machen. Auf die Portale, auf denen man die Apps erhält, kann man sich hier nicht blind verlassen. Und wer liest schon ellenlange AGB?

Hemmungslos jede App herunterladen, die einem auf den ersten Blick praktisch erscheint, ist keine gute Idee. Gründlich die App-Informationen lesen sollte zum Pflichtprogramm gehören. Auch die Bewertungen anderer Käufer sind oft hilfreich. Im Zweifelsfall kann eine kleine Internet-Recherche vor unerwünschten Nebenwirkungen wie Schädlingen oder teuren Klingelton-Abos bewahren. Das Gleiche gilt natürlich auch bei der Tarifwahl – genau hinschauen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

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