Das private Glück absichern

Unverheiratete Paare sollen sich frühzeitig vor finanziellen Risiken schützen

(djd). Glücklich auch ohne Trauschein: Langsam zwar, aber stetig wandelt sich die Bedeutung der Institution Ehe. Bei sieben von zehn bundesdeutschen Familien mit Kind handelt es sich heute um ein verheiratetes Paar, berichtet das Statistische Bundesamt im aktuellen Mikrozensus – bei der vorherigen Erhebung im Jahr 1996 waren es mit 81 Prozent noch deutlich mehr gewesen. Die Zahl unverheirateter oder gleichgeschlechtlicher Paare sowie Alleinerziehender ist im Gegenzug gewachsen. Doch ganz gleich für welches Lebensmodell man sich individuell entscheidet: „Die Absicherung der Partners und der Kinder für den Fall der Fälle sollte unter keinen Umständen vernachlässigt werden“, meint Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Im Gegenteil: Ohne Trauschein sei es sogar noch wichtiger, Vorsorge zu treffen und alle Angelegenheiten etwa für einen Todesfall zu regeln.

Für den Todesfall vorsorgen

Ein wichtiger Aspekt der „wilden Ehe“: Unterhaltsbestimmungen oder Ansprüche auf eine gesicherte Altersversorgung bestehen nur bei Verheirateten. Ähnlich die aktuelle Lage für gleichgeschlechtliche Paare: Derzeit haben sie in Deutschland lediglich die Möglichkeit einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und sollten daher ebenfalls testamentarische Regelungen treffen sowie sich gegenseitig finanziell absichern. „Ganz besonders gilt das, wenn das Paar, etwa im Zuge einer Immobilienfinanzierung, hohe gemeinsame finanzielle Verpflichtungen eingegangen ist oder wenn Kinder zur Familie gehören“, sagt Dr. Claudia Lang, Gründerin und Geschäftsführerin des Online-Versicherungsvermittlers Community Life. Wichtig sei es, aus Themen wie Krankheit oder gar Tod kein Tabu zu machen, sondern frühzeitig und offen darüber zu sprechen. Und Lang weiter: „Nur wer frühzeitig an den Fall der Fälle denkt, kann sicher sein, dass der Partner später gut versorgt ist.“ Weitere Tipps zur Vorsorgeregelung sowie ein Video mit vielen Informationen hält das Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de unter www.rgz24.de/trauscheinlos bereit.

Auf feste Monatsbeiträge achten

Zur Vorsorge gehört klassischerweise eine Risikolebensversicherung: Sie ist nicht kapitalbildend, sondern wird im Todesfall fällig. Entsprechend geringer fällt die finanzielle Belastung aus: Schon mit monatlich überschaubaren Beträgen lassen sich Risiken auf diese Weise absichern. Sinnvoll erscheint dieser Schutz sowohl für unverheiratete Paare mit Kindern wie auch für gleichgeschlechtliche Paare – ebenso natürlich wie für jedes frisch gebackene Ehepaar. Verbraucher sind allerdings gut beraten, auf die Details zu achten. Nur bei wenigen Anbietern wie etwa auf www.communitylife.de bleibt der Monatsbeitrag über die gesamte Laufzeit unverändert. Praktisch ist auch die unverbindliche und anonyme Online-Gesundheitsprüfung. Dabei erfahren Interessierte schnell, zu welchen persönlichen Konditionen sie sich versichern können.

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